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Chaos-Stifter
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: ...irgendwo am Meer!
Beiträge: 105
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Finanzielle und wirtschaftliche Auswirkungen einer Cannabislegalisierung ??
Hallo zusammen!
Seit längerer Zeit befasse ich mich mit dem Thema, was eine Legalisierung von Cannabis für Auswirkungen auf unser tägliches Leben haben könnte.
Überraschender Weise, habe ich die Tage, beim stöbern im Netz folgenden Bericht gefunden:
http://area5x.bei.t-online.de/Cannab...elisierung.pdf
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass dieser Text nicht von mir erstellt wurde, und ich somit auch keine Verantwortung für den Inhalt übernehmen kann.
Allerdings finde ich, macht dieser Bericht doch sehr deutlich, dass man über dieses Thema vielleicht doch mal etwas genauer nachdenken sollte.
Bitte lest euch diesen Text durch, und schreibt mir eure Meinung.
Vielen Dank!
Bis denne.....
cu Area5x!
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25. 08. 2004, 10:33
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#1
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Gesperrt
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: Korova Milchbar
Beiträge: 2.759
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Wie wäre es wenn du anstatt dem Link auch deine Meinung dazu schreiben würdest?
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25. 08. 2004, 10:45
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#2
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.980
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Bevor unsere Gesellschaft nicht die Suchtdebatte zu Ende geführt hat, sind derartige Überlegungen völlig verfrüht.
Genausogut könnte man darüber nachdenken, Zuckerprodukte zu besteuern und die negativen Auswirkungen von Karies dagegenrechnen.
Vielleicht sollte man auch Kaugummi besteuern, damit die Reinigungskosten der Gehwege dadurch abgedeckt werden.
Ich halte das für einen völlig absurden Diskussionsbeitrag.
Rebell
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25. 08. 2004, 10:48
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#3
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Die Schweiz als Beispiel in diesem Aufsatz .... fantastisch jetzt haben wir eine simple Erklärung für die Langsamkeit der Eidgenossen - die sind einfach nur breit
Ansonsten gibts sicher viele Dinge die man einführen könnte, um Gelder einzunehmen ... der Staat als Zuhälter, Drogenhändler etc. - das Verbrechen würde drastisch nachlassen
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25. 08. 2004, 10:58
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#4
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Chaos-Stifter
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: ...irgendwo am Meer!
Beiträge: 105
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Hallo Adna rim!
Gerne werde ich Dir natürlich auch meine Meinung zu diesem Thema nennen.
Dazu muss ich Dir aber erstmal ein wenig über mich erzählen.
Also, ich selbst konsumiere Cannabis seit ca. 14 Jahren.
Heute sicherlich ein wenig bedachter als noch vor 10 Jahren, aber immer noch regelmäßig.
Ich selbst mag keinen Alkohol. Bei mir selbst hatte Alk immer die Auswirkung, dass ich Agressiv wurde, oder mich körperlich nicht mehr beherrschen konnte.
Beides mag ich ganz und gar nicht leiden.
Bei Cannabis, bekomme ich meine Entspannung, die ich darin suche, ohne meine Mitmenschen in mitleidenschaft zu ziehen, oder sonst irgendjemand damit zu schaden.
Heute bin ich selbständiger Kaufmann und betreibe mehrere kleinere Läden in meiner Stadt.
Das möchte ich nur am Rande erwähnen, falls es heisst, kiffen hat negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Zumindest bei mir kann ich das nicht feststellen.
Dies alles hat mich dazu veranlasst, einmal darüber nachzudenken, ob das alles wirklich so schlimm ist, wie es von manchen Politikern dargestellt wird.
Nach langer Recherche, habe ich wissenschaftliche Texte dazu gefunden, die genau belegen, dass Cannabis nicht gefährlicher als Alkohol für den Menschen ist. Das Gegenteil ist eher warscheinlich. Zumindest ist vom Kiffen noch keiner gestorben.
Erst, als ich wirklich davon überzeug war, dass für die Allgemeinheit kein Schaden zu erwarten ist, wenn man eine legalisierung von Cannabis durchführen würde, befasste ich mich mit dem Thema, ob man daraus nicht auch seinen Nutzen ziehen könnte.
Ich selbst bin dafür, Cannabis freizugeben.
Wie das aussehen könnte????
Anstatt zu einem Dealer zu gehen, würde ich lieber in die Apotheke gehen, und meinen Ausweis vorlegen, und mir dort ganz legal eine bestimmte ( von mir aus, auch begrenzte ) Menge kaufen kann.
Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass ich selbst, wenn ich mich nicht gross angestrengt habe, sehr gute Preise unterhalb des normalen Marktwertes erziehlen konnte, dann kann ich davon aussehen, dass wenn der Handel mit Cannabis durch den Staat kontrolliert wird man durchaus eine sehr grosse Gewinnspanne erziehlen könnte. Wie hoch genau dieser Gewinn sein kann, geht sehr deutlich aus dem von mir genannten Bericht hervor.
Und was machen wir nun mit dem ganzen erwirtschafteten Geld ????
Nunja... beim Blick auf unsere leeren Staatskassen würde mir da einiges Sinnvolles Einfallen, wo man dieses Geld hinstecken kann.
......
und jetzt seit Ihr dran ???
Was halltet Ihr davon ??
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25. 08. 2004, 11:18
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#5
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Chaos-Stifter
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: ...irgendwo am Meer!
Beiträge: 105
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....ich glaub Ihr habt das nicht ganz richtig verstanden.....
Niemand möchte den Staat zum Drogendealer oder Zuhälter machen.
Nicht mehr, als er es im Moment eh schon ist.
Oder wollt Ihr mir erzählen, dass Alkohol und Tabak keine Drogen sind ???
Und wie da mit Steuergelder umgeganen wird, ist ja wohl weitläufig bekannt.
Zum anderen hallte ich diese Diskussion keineswegs für verfrüht......
diese Diskussion besteht schon seit mehreren Jahrzehnten.....
achja... noch ein sehr interessanter Link zu diesem Thema:
www.kimwillkiffen.de
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25. 08. 2004, 11:25
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#6
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.980
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Man kann doch nicht so eine Frage davon abhängig machen, wieviele Einahmen der Staat durch eine Freigabe erzielen würde.
Und was Deine persönlichen Erfahrungen betrifft, so sind sie eben nicht beweiskräftig. Die Cannabis-Diskussion hat auch auf der anderen Seite schwerwiegende Argumente dagegen zu bieten.
Rebell
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25. 08. 2004, 11:27
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#7
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Chaos-Stifter
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: ...irgendwo am Meer!
Beiträge: 105
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....na dann lass mal hören, welche schwerwiegenden Argumente du so findest....
ich bin gerne bereit mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen...
Ich habe ja auch nicht behauptet, dass mein Weg der Richtige ist...
Eure Meinung ist mir sehr wichtig. Schliesslich würde das ja auch uns alle betreffen.
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25. 08. 2004, 11:30
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#8
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.980
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@ Area5x
ich bin mir ziemlich sicher, daß eine Diskussion über Alkohol und Tabak genauso verlaufen würde, wenn es um die Frage ginge, diese Suchtmittel heute einzuführen.
Außerdem kann man nicht die Einführung zusätzlicher Suchmittel damit begründen, daß es ja schon andere zugelassene Suchtmittel gibt.
Rebell
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25. 08. 2004, 11:32
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#9
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Chaos-Stifter
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: ...irgendwo am Meer!
Beiträge: 105
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Zitat:
Original geschrieben von Der Rebell
@ Area5x
ich bin mir ziemlich sicher, daß eine Diskussion über Alkohol und Tabak genauso verlaufen würde, wenn es um die Frage ginge, diese Suchtmittel heute einzuführen.
Außerdem kann man nicht die Einführung zusätzlicher Suchmittel damit begründen, daß es ja schon andere zugelassene Suchtmittel gibt.
Rebell
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Welches Suchtmittel sollte denn neu eingeführt werden ????
Ich hatte geschrieben, dass zig 1000 hier in Deutschland bereits am kiffen sind, und die werden sich sicherlich einen feuchten Kerricht darum scheren, ob es legal ist oder nicht...
Doch wenn die Leute eh schon Cannabis konsumieren, dann könnten wir Steuergelder sparen, indem wir nicht jeden Kleinkiffer vor Gericht zerren müssten, und könnten anders herum die Staatskassen entlasten....
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25. 08. 2004, 11:37
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#10
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.980
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@ Area5x
Gut,
"Einführen" ist der falsche Begriff. "Legalisieren" wäre in meinem Argument besser gewesen.
Ansonsten bleibe ich dabei, daß die schönen staatlichen Mehreinnahmen ein absurdes Argument sind. Die Diskussion sollte streng auf den gesundheitlichen Bereich begrenzt bleiben.
Ich bin von der Cannabis-Frage nicht betroffen. Wenn es also Befürworter gibt, müssen die wohl den üblichen Weg gehen und die Gesellschaft davon überzeugen.
Tatsache ist, daß es zur Zeit keine Mehrheiten für die Legalisierung gibt. Und das ist nunmal der Knackpunkt.
Du kannst ruhig für die Legalisierung trommeln. Aber dann bitte mit besseren Argumenten.
Rebell
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25. 08. 2004, 11:46
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#11
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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[q]Heute bin ich selbständiger Kaufmann und betreibe mehrere kleinere Läden in meiner Stadt.
Das möchte ich nur am Rande erwähnen, falls es heisst, kiffen hat negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Zumindest bei mir kann ich das nicht feststellen.
[/q]
Schrecklich! Offensichtlich bist Du eigentlich in einem Alter, in dem man nicht mehr derart dämliche Ansichten haben sollte.
Ich kenne auch jemanden der 90 geworden ist und jeden Tag geraucht hat wie ein Schlot. Nur zieh ich daraus nicht das Fazit, dass Rauchen demnäch unschädlich ist.
[q]
Nach langer Recherche, habe ich wissenschaftliche Texte dazu gefunden, die genau belegen, dass Cannabis nicht gefährlicher als Alkohol für den Menschen ist. Das Gegenteil ist eher warscheinlich. Zumindest ist vom Kiffen noch keiner gestorben.
Erst, als ich wirklich davon überzeug war, dass für die Allgemeinheit kein Schaden zu erwarten ist, wenn man eine legalisierung von Cannabis durchführen würde, befasste ich mich mit dem Thema, ob man daraus nicht auch seinen Nutzen ziehen könnte.
Ich selbst bin dafür, Cannabis freizugeben.
[/q]
Du sagst, dass Cannabis nicht gefährlicher ist als Alkohol und bist deswegen für die Freigabe. Hast Du Dich mal mit den Folgen von Alkohol beschäftigt?
Wenn Cannabis auch nur halb so zerstörerisch ist, sollte es nie freigegeben werden. Und geader in jüngster Zeit gibt es einige Studien, die den Schluss zulassen, dass Cannabis teilweise sehr zerstörerische Wirkung auf das Gehirn hat.
Eher sollte man über ein Verbot von Alkohol diskutieren, als über eine Freigabe von Cannabis. Bei den Zigaretten ist man ja auch schon auf einem guten Weg.
so long
Sevenger
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25. 08. 2004, 11:54
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#12
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eine schon oft geführte diskussion, die fakten dürften mittlerweile jedem bekannt sein. die fronten zwischen pro- und contrastimmen sind und bleiben verhärtet.
grundsätzlich bin ich auch für eine legalisierung. also um meine argumente nochmal in kurzform anzubringen: weniger schädlich als akzeptierte drogen, loslösung vom markt der harten drogen, wirtschaftliche bedeutung für den staat - nicht nur durch das kraut allein - durch die akzeptanz werden auch die diversesten produkte aus nutzhanf indirekt gefördert, einsatz im medizinischen bereich, usw usf.
nun, wenn du sagst, der genuß von cannabis führt zu keinen negativen auswirkungen für den organismus, dann gilt das imho aber rein für den körper. vom rauchen mal abgesehen. die auswirkungen auf das hirn, das denken, das handeln sind aber nicht von der hand zu weisen, speziell bei oftmaligen konsum. motivationsverlust und zunehmende abgestumpftheit kann man hier als beispiele anführen. es soll leute geben, die das zeug wochenlang in der ecke liegen haben können, ohne es auch nur anzufassen. naja, ich bin diesbezüglich etwas charakterschwächer und kenns vom bekanntenkreis ebenfalls nicht anders.
grundsätzlich können wir uns aber für die nächsten jahre vom gedanken der legalisierung verabschieden. am ehesten kann man so einen schritt von rot-grün erwarten, aber das wird sich bald auf unabsehbare zeit ändern und schwarz zieht es ja generell verteufelung vor. vom wirtschaftlichen aspekt allein werden die sich schon gar nicht überzeugen lassen. (obwohl... eigentlich noch am ehesten dadurch)
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25. 08. 2004, 11:56
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#13
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Zitat:
Original geschrieben von Area5x
....ich glaub Ihr habt das nicht ganz richtig verstanden.....
Niemand möchte den Staat zum Drogendealer oder Zuhälter machen.
Nicht mehr, als er es im Moment eh schon ist.
Oder wollt Ihr mir erzählen, dass Alkohol und Tabak keine Drogen sind ???
Und wie da mit Steuergelder umgeganen wird, ist ja wohl weitläufig bekannt.
Zum anderen hallte ich diese Diskussion keineswegs für verfrüht......
diese Diskussion besteht schon seit mehreren Jahrzehnten.....
achja... noch ein sehr interessanter Link zu diesem Thema:
www.kimwillkiffen.de
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Ich will ja jetzt nicht mit der moralischen Keule daher stolzieren, aber Menschen die irgendetwas einnehmen müssen, damit sie sich "entspannen" haben doch ein tiefer sitzenderes Problem als sie annehmen.
Nebenbei ich brauche weder Drogen noch Alkohol, obwohl ich beides kenne  , um Spaß zu haben, mich zu entspannen etc. Geld für Vater Staat hilft vielleicht bei materiellen, definitiv aber nicht bei gesellschaftlichen Problemen.
Tabak ist keine Droge, zwar ist es ebensowenig gesund - vernebelt aber nicht den Verstand ...
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25. 08. 2004, 11:57
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#14
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Chaos-Stifter
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: ...irgendwo am Meer!
Beiträge: 105
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...nungut...
vielleicht habe ich meine Argumente nicht ganz deutlich dargestellt.
Ich versuche es nochmal anders:
1. die medizinischen Auswirkungen von Cannabis auf den menschlichen Organismus sind weit geringer einzuschätzen als bisher weitläufig angenommen.
Ein Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit spiegelt dies wieder.
Link dazu? --> http://www.dallaslive.de/Auswirkungen.html
2. Cannabis als Einstiegsdroge zu sehen ist absurd. Ich kenne keinen Kiffer, der vorher nicht mindestens Zigaretten oder Alkohol konsumiert hat.
3. Die Gerichte würden entlastet.
- wegfall von Verfahrenskosten, Anwalt, Polizei etc. etc.
4. Bessere Kontrolle über die Konsumenten.
5. Entmachtung der Drogenmafia
6. und nicht zuletzt, die Eigangs erwähnten Steuereinnahmen.
etc. etc. etc.
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25. 08. 2004, 12:02
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#15
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Wow, tolle Milchmädchenrechnung ...
Zitat:
3. Die Gerichte würden entlastet.
- wegfall von Verfahrenskosten, Anwalt, Polizei etc. etc.
4. Bessere Kontrolle über die Konsumenten.
5. Entmachtung der Drogenmafia
6. und nicht zuletzt, die Eigangs erwähnten Steuereinnahmen.
etc. etc. etc.
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-das Haupteinsatzgebiet der Drogenmafia ist definitiv nicht dieser Stoff ....
-vor dem Kadi nehmen derartige Delikte nur eine untergeordnete Rolle ein, der altbekannte Tropfen auf dem heißen Stein
-zudem wird es auch hier einen illegalen Markt geben, einfach aus dem Grund heraus, weil die Leute es billiger haben möchten
usw.
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25. 08. 2004, 12:08
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#16
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Gesperrt
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: Korova Milchbar
Beiträge: 2.759
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Zitat:
Original geschrieben von yggr666
Tabak ist keine Droge
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Das ist allerdings starker Tobak  In Tabak ist Nikotin welches eindeutig eine psychoaktive Wirkung (entspannend) hat und das kannst du nicht abstreiten.
Drogendealer Staat ist hier die Frage? Na dann möchte ich wissen was euch lieber ist zB bei harten Drogen : hunderte von Drogentoten,die ein BTMG zu verantworten hat oder ein paar mehr Abhängige? Obwohl auch das fraglich scheint denn jeder der Drogen nehmen will bekommt sie auch und ich sehe kein Indiz dafür dass bei einer Abschaffung des BTMG plötzlich ganz Deutschland anfängt zu bewusstseinsverändernden Mitteln zu greifen.
Naja eigentlich ist es eine leidige Diskussion...Die Uno prüsstet sich immer noch mit Slogans à la "A drug free world until 200x" und auch in Deutschland scheint eine richtige Angst vor dem Wort "Rausch" zu bestehen.
Ich sehe nichts verwerfliches an Drogen,denn mit so gut wie allem (ja auch heroin,es gibt natürlich ausnahmen wie crack) ist ein verantwortungsvoller Umgang möglich ,aber nur wenn auch Aufklärung geleistet wird und nicht so eine Art von Aufklärung wie im Moment in Schulen:"Fangt nie an Drogen zu nehmen ,dass ist schlimm,davon geht euer Gehirn kaputt,nehmt blos nie Hash". Von solch einem leeren Gesülze lässt sich natürlich keiner beeindrucken...
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25. 08. 2004, 12:08
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#17
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.980
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Ich möchte auch den Begriff "Bewußtseinserweiternde Droge" ein wenig beleuchten.
Soso, das Bewußtsein ist also durch Drogen verbessert, geschärft, umfassender oder was auch immer? Die Menschen kommen zu schnelleren und besseren Denkergebnissen?
Das glaube ich nicht. Dieser Begriff suggeriert ein viel zu positives Bild von Substanzen, welche auf jeden Fall die Urteilskraft eines Menschen verändern. Und das ist gefährlich, weil sich die Urteilskraft eines Menschen auf normale Verhältnisse beziehen sollte und nicht auf schöngefärbte Eindrücke einer biochemisch veränderten Gehirnmasse.
Der Begriff müßte also lauten:
"Bewußtseinsmanipulierende Droge"
Rebell
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25. 08. 2004, 12:08
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#18
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Gesperrt
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: Korova Milchbar
Beiträge: 2.759
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Zitat:
Original geschrieben von Der Rebell
Dieser Begriff suggeriert ein viel zu positives Bild von Substanzen, welche auf jeden Fall die Urteilskraft eines Menschen verändern. Und das ist gefährlich, weil sich die Urteilskraft eines Menschen auf normale Verhältnisse beziehen sollte und nicht auf schöngefärbte Eindrücke einer biochemisch veränderten Gehirnmasse.
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Also erstmal ist der Begriff bewusstseinsverändernd wohl am zutreffentsten,denn wo der eine zu positiv rüberkommt ist der andere zu negativ.
Aber was spricht denn dagegen Samstags Abends anstatt in irgendeine Disko zu gehen und Alkohol zu trinken mit ein paar Freunden in einer gemütlichen Atmosphäre ein paar Psilos einzuwerfen und sich ein bischen wegzulachen? Oder ein bischen rumzuträumen? Na klar Diskos befinden sich in der Realität während sich das andere in deinem Kopf abspielt aber wo genau liegt denn jetzt das Problem?
Natürlich wenn ich 5g getrocknete Pilze einwerfe und mich auf ein Hochhaus stelle und gleichzeitig "I'm flying away" höre muss ich mich nicht wundern wenn dann was schlimmes passiert,aber wenn ich mir mit einem Sportgewehr anstatt auf Zielscheiben zu schiessen mit Finger am Abzug und Lauf an der Schläfe anfange Trampolin zu springen darf ich mich auch nicht wundern wenn etwas passiert.
Es kommt immer auf die Art und Weise des Umgangs an und mit einer Repressiven Drogenpolitik kann ich einfach keine Aufklärung erreichen und solange wird auch noch Unsinn im Umgang mit Drogen passieren.
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25. 08. 2004, 12:31
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#19
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Gesperrt
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: Korova Milchbar
Beiträge: 2.759
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sorry doppelpost,weil der server mal wieder überlastet is..
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25. 08. 2004, 12:40
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#20
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.980
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Vielleicht sollte die Diskussion per Brief fortgesetzt werden. Ein Brief benötigt keinen Server.
Was gegen den Drogenkonsum spricht? Medizinische Befunde sprechen dagegen.
Das Vorhandensein von Drogen in unserer Gesellschaft ist jedenfalls ein schlechtes Argument für die Legalisierung weiterer Drogen.
Rebell
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25. 08. 2004, 13:00
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#21
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Gesperrt
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: Korova Milchbar
Beiträge: 2.759
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Zitat:
Original geschrieben von Der Rebell
Das Vorhandensein von Drogen in unserer Gesellschaft ist jedenfalls ein schlechtes Argument für die Legalisierung weiterer Drogen.
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Aber Drogen waren schon immer Bestandteil des Menschen ob vor dem Eingang in eine Gesellschaft,in einer Gesellschaft und auch wenn garkeine Gesellschaft mehr auf dieser Welt existieren wird,werden Menschen noch Drogen nehmen. Dies Verbieten zu wollen ist einfach banal! Und stell dir mal vor man würde es tatsächlich schaffen den kompletten Drogenhandel zu unterbinden.Dann greifen die die Drogen nehmen wollen irgendwann zu Nachtschattengewächsen,Fliegenpilzen und anderem? Und dann all diese Pflanzen ausrotten?
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25. 08. 2004, 13:06
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#22
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.980
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Richtig,
der Mensch selbst ist ein kleiner Drogenproduzent. Warum belassen wir es nicht bei der Belohnung durch Endophine für eine gewisse körperliche Akrobatik.
Wir können ja auch Diebstahl und Betrug zum Volkssport erheben und straffrei stellen. Macht auch Spaß und ist weit verbreitet.
Für eine Legalisierung weiterer Drogen muß es nach meiner Auffassung eine definitive, gesellschaftlich positive Begründung geben. Ansonsten würde ich nur weitere Probleme erkennen, wie sie uns jetzt schon durch die vorhandenen Drogen beschert werden.
Rebell
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25. 08. 2004, 13:17
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#23
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Gesperrt
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: Korova Milchbar
Beiträge: 2.759
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Zitat:
Original geschrieben von Der Rebell
Ansonsten würde ich nur weitere Probleme erkennen, wie sie uns jetzt schon durch die vorhandenen Drogen beschert werden.
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Wobei ich diese Probleme zum Grossteil genau bei dem Verbot von Drogen sehen. Der damit einhergehenden Drogenkriminalität und der hohen Mortalitätsrate von Konsumenten harter Drogen durch nicht kontrollierte gestreckte Stoffe.
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25. 08. 2004, 13:22
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#24
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.980
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Die Aufklärungsbemühungen sind sehr intensiv. Und wer nicht hinhört, muß halt die Folgen tragen.
Die schlechte Qualität betrifft ja wohl die harten Drogen, die hier nicht zur Diskussion stehen. Oder etwa doch? :O
Letztlich kann man niemanden davon abhalten, seine Gesundheit zu schädigen oder sich umzubringen. Aber dafür muß es ja nun keinen staatlichen Seegen geben.
Rebell
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25. 08. 2004, 13:29
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#25
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