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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2003
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Zitat:
Genau das ist die typische Amerikansiche Arroganz.
....die älteste Demokratie der Welt, Bewahrer der Freiheit, das von Gott auserwähltes Volk.......
Aber die Propaganda funktioniert ja wunderbar, wie du auch gerade unfreiwillig dokomentierst.
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Mir gings um klare Fakten, nicht um irgendwelche Ideale, die sich in menschlichen Verständnissen gebildet haben. Vllt hätte ich die amerikanische Demokratie "moderne Demokratie" nennen sollen. Das sie nun eben mal die älteste unserer modernen Demokratien ist, kann keiner bestreiten. Und was ist das Resultat? Amerika ist das einflussreichste Land der Erde und dient trotzdem nicht als Vorbild für Nacheiferer.
Und ich weiß nicht, wie du auf Propaganda kommst ^^, aber das ist in diesem Falle etwas weit hergeholt. Da lässt der Antiamerikanismus doch grüßen.
Amerika zeigt eben, dass man nicht mit einer lupenreinen Demokratie Macht erreicht und dann auch halten kann.
PS:
Zitat:
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Das liegt daran das Amerika keine Demokratie sondern eine Republik ist.
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05. 09. 2004, 19:32
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#26
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
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@ Sunwalker
Dann ist wohl Kritik an der Bundesregierung Antigermanismus, oder wie?  Jegliche Kritik an der US-Politik als "Antiamerikanismus" zu bezeichnen, ist nur ein debattenfeindliches Totschlagsargument.
Übrigens ist Amerika mehr als USA.
Zitat:
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Amerika zeigt eben, dass man nicht mit einer lupenreinen Demokratie Macht erreicht und dann auch halten kann.
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Jaja, so findet man immer Gründe für verhängnisvolles Handeln. Dann sollten wir es doch auch mit unseren Grundsätzen nicht mehr so genau nehmen, wenn es so erfolgreich ist. Sehr seltsames Argument.
Rebell
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05. 09. 2004, 19:44
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#27
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2003
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Zitat:
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Jaja, so findet man immer Gründe für verhängnisvolles Handeln. Dann sollten wir es doch auch mit unseren Grundsätzen nicht mehr so genau nehmen, wenn es so erfolgreich ist. Sehr seltsames Argument.
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Argument? Argument wofür???
Reine Feststellung. Mir liegt überhaupt nichts daran, die amerikanische Politik damit zu rechtfertigen. Noch weniger liegt mir daran, dass Deutschland oder Europa es ihnen gleich tun soll. Das sind einzig und allein Feststellungen zum politischen System der USA und damit indirekt auch zu deren Wahlsystem.
Zitat:
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Dann ist wohl Kritik an der Bundesregierung Antigermanismus, oder wie? Jegliche Kritik an der US-Politik als "Antiamerikanismus" zu bezeichnen, ist nur ein debattenfeindliches Totschlagsargument.
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Nein, über Antiamerikanismus gibt es zahlreiche Abhandlungen und Erklärungsversuche, woher dieser stammt (es ist ja kein Phänomen der jüngsten Vergangenheit, sondern wurde schon Anfang des 20ten Jahrhunderts oder noch früher geschürt), und das lässtm ich vermuten, das dieser latente Antiamerikanismus zum Beispiel bei x12x13 sofort zu eben seiner Reaktion geführt hat, meine nicht nur negativ-Kritik an Amerika als Folge erfolgreicher "Propaganda" anzusehen.
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05. 09. 2004, 20:07
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#28
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ehemaliger ex-ex
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Beiträge: 17.937
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Auch wenn dieses Wort durch vielfältige Abhandlungen gewälzt worden ist, so ist es trotzdem ein Nonsense-Argument.
Gewissermaßen eine Einwort-Pauschalierung.
Hast Du mal ne Definition zur Hand?
Rebell
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05. 09. 2004, 20:27
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#29
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Mitglied
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Die Republik ist eine Staatsform, der ein auf Zeit gewähltes Staatsoberhaupt vorsteht.
Mit Hilfe von Google kann jeder mal nachschauen wie oft 'Demokratie' im Bill of Rights oder in der Verfassung der USA vorkommt.
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05. 09. 2004, 21:13
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#30
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.937
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Zu dem Thema sach ich jetzt nix mehr..........
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05. 09. 2004, 21:18
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#31
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Zitat:
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Die letzten Wahlen bzw. das US Wahlsystem haben ja auch gezeigt, dass Wahergebnisse in den USA nicht unbedingt demokratisch sein müssen. Es gewinnt nicht immer der, der die meisten Stimmen bekommen hat (Al Gore).
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Zitat:
Original geschrieben von mantas
Das liegt daran das Amerika keine Demokratie sondern eine Republik ist.
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du stellst hier ja unmengen an wissen zur schau, in dem du munter staats- und regierungsformen durcheinanderwürfelst und dich dabei auch noch im recht fühlst.
aber nicht mal, wenn man diesen umstand außer acht lässt und deinen gedankengängen folgt, wird deine aussage richtiger. republiken setzen keine despotien voraus, demokratische republiken sind in der regel auch demokratisch. (wenn nicht grad das rote mütterchen die arme lange macht) in präsidialrepubliken etwa, wie sie in anfrika zu finden sind, wird das mit dem wählen nicht so genau genommen.
die macht in den usa geht immer noch vom volk aus, auch wenns in der tat dann über umwege, die wahlmänner, geschieht.
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05. 09. 2004, 22:58
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#32
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Zitat:
Original geschrieben von Sunwalker
Mir gings um klare Fakten, nicht um irgendwelche Ideale, die sich in menschlichen Verständnissen gebildet haben. Vllt hätte ich die amerikanische Demokratie "moderne Demokratie" nennen sollen. Das sie nun eben mal die älteste unserer modernen Demokratien ist, kann keiner bestreiten. Und was ist das Resultat? Amerika ist das einflussreichste Land der Erde und dient trotzdem nicht als Vorbild für Nacheiferer.
Und ich weiß nicht, wie du auf Propaganda kommst ^^, aber das ist in diesem Falle etwas weit hergeholt. Da lässt der Antiamerikanismus doch grüßen.
Amerika zeigt eben, dass man nicht mit einer lupenreinen Demokratie Macht erreicht und dann auch halten kann.
PS:
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Doch, was will ich - und zwar entscheiden bestreiten.
Die Schweiz hat ihre Staatsform (Bundesparalment mit Rätekammer) schon seit mehreren hundert Jahren, ohne das es große Veränderungen gegeben hat.
Nach deiner Betrachtung würde, dass ja heißen, dass die Schweiz eine altmodische, schlecht funktionierende Demokratie hat.
Wenn ich mir die Schweizer Verhältnisse aber anschaue, vorallem das Instrument des Volksentscheid (das einzige wirklich demokratische Mittel, dass es in den USA allerdings nicht gibt), ist genau das Gegenteil der Fall.
Und mit Propaganda meine ich, dass du offenbar kritiklos die Amerikanischen Werte verinnerlichst.
Amerika ist alles andere als eine tolle Demokratie - das Prinzip der Wahlmänner ist Haarsträubend und verlagert den Willen des Volkes in einen elitäten Club von wenigen.
Ein Land in dem der Präsident quasi nach Gutdünken regieren kann und es wenige Kontrollorgane gibt, kann ich kaum modern demokratisch nennen.
Vom Patriots Act angefangen, über die Gefangenen von Guantanoma Bay (denen nicht mal die Menschrecht zugebilligt werden, geschweige denn Rechte eines freiheitlichen demokratischen Staates), bis zum wirklich bizarren US-Justiz-System (OJ Simpsons wurde vom Starfgericht des Mordes freigesprochen, vor dem Zivelrecht wurde dennoch seine Schuld als Mörder festgestellt - also er muss zahlen. Das nur als ein Beispiel.), kann ich viele Elemente in den USA entdecken die mir alles andere als demokratisch vorkommen.
Jeder Farbige in der Bronx wird dir für die Formulierung "lupenreine Demokratie" seine 45er an die Schläfe halten - denn dort ist diese Demokratie wenig bis gar nicht ausgeprägt.
Erst in den späten 70er, also vor nichtmal 30 Jahren, wurden die letzten Rassengesetze in den Südstaaten abgeschaft, die es Farbigen z.B verbietet Bus zu fahren, oder auf eine Parkbank zu sitzen. Vor gerade mal 25-30 Jahren, wurden Farbige in dieser moderen, tollen und vorallem lupenrein Demokratie, mit weniger Rechten bedacht, als in Deuschland oder Frankreich jeden Schäferhund zugebilligt wurde.
Ich behaupte sogar, dass die Demokratien in Europa (mit Ausnamhe von Italien vielleicht  ) wesentlich "Volksnaher" sind.
Man sollte nicht annehmen, dass das Recht eine Knarre zu tragen, gleichbedeutend mit Freiheit und Demokratie ist.
Aber wenn das für dich Antimerikansich ist, kann ich nur noch eines sagen:
God bless America!
(aber bitte sonst keinen anderen. Danke Gott)
Das hatte ich ja total vergessen:
Zitat:
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Amerika zeigt eben, dass man nicht mit einer lupenreinen Demokratie Macht erreicht und dann auch halten kann.
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Danke für diesen (Freudschen) Verschreiber.
Da aber kommen wir zum Kern der Dingen:
...Macht erreicht....halten.....
Genau darum geht es - um Macht und deren Erhalt (zumindest der aktuellen Regierung) - das ist aber alles andere als Demokratisch, sondern ehr feudal und absolutistisch.
Alla
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05. 09. 2004, 23:22
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#33
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Mitglied
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Zitat:
Danke für diesen (Freudschen) Verschreiber.
Da aber kommen wir zum Kern der Dingen:
...Macht erreicht....halten.....
Genau darum geht es - um Macht und deren Erhalt (zumindest der aktuellen Regierung) - das ist aber alles andere als Demokratisch, sondern ehr feudal und absolutistisch.
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jo, das is es ja... demokratie hat meistens nur die bezeichnung derselbigen, doch oft nicht die rechtfertingung, so genannt zu werden. aber ich bin gerade betrunken, deshlab werde ich meinen beitrag morgen noch einmal editieren und meine stichpunkte hier aufführen...
EDIT: Muss im mom ganzen Tag arbeiten... Wird aber noch editiert, keine Angst
Geändert von Sunwalker (07. 09. 2004 um 22:08 Uhr).
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06. 09. 2004, 01:14
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#34
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Schade, dann werden wir wohl dumm sterben müssen und nicht erfahren, wie denn das von Gott auswählte Volk zu lupenreiner Demokratie und unbegrenzter Freiheit gekommen ist.
Das Land in dem Milch und Honig fließen, die Bewahrer der Freiheit - die USA.
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07. 09. 2004, 09:56
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#35
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ex-Moderator
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Zitat:
Original geschrieben von Sunwalker
.... aber ich bin gerade betrunken, deshlab werde ich meinen beitrag morgen noch einmal editieren und meine stichpunkte hier aufführen...
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...Prost
Zitat:
Original geschrieben von x12x13
Schade, dann werden wir wohl dumm sterben müssen und nicht erfahren, wie denn das von Gott auswählte Volk zu lupenreiner Demokratie und unbegrenzter Freiheit gekommen ist.
Das Land in dem Milch und Honig fließen, die Bewahrer der Freiheit - die USA.
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Halleluja.
Nee, mal im ernst - klar, wir wurden doch alle in den letzten Jahren dazu erzogen, in den USA unser Leitbild für "die wahren und echten Werte" zu sehen. Waren sie doch die Befreier nach WKII, die ersten auf dem Mond und überhaupt in allem die Grössten..
Hey, nicht das hier nun wer auf die Idee kam, ich würde das alles in einen antiamerikanischen Dreck ziehen wollen oder keine Dankbarkeit dafür spüren, was uns auch Gutes widerfuhr aus Übersee, aaaaaber --> Dieses achso lupenreine Bild das wir all die Jahre so propagiert bekommen haben, hat für mich jedenfalls seit einigen Jahren gewaltige Risse bekommen. Wer die Augen mal objektiv aufmacht kann diese durchaus auch ohne Lesehilfe erkennen.
Dieses aufpolierte blütenweisse demokratische System, welches wir durch die Presse z.B. kennen ( was alleine ja schon einen gewissen Verblendungsfaktor in sich birgt) ist keineswegs das für das wir es halten, sauber. Spätestens als ich mich ausgibig vor einigen Jahren über amerikanische Politik und deren Staatssystem an sich unterhielt wurde mir klar, dass es einen Grund haben MUSS, dass eben dieser Gesprächspartner die USA verlassen hat und nach "good old Europe" emigrierte. Nicht ohne Grund legte er seine amerikanische Staatsbürgerschaft ab.
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07. 09. 2004, 21:50
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#36
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2003
Beiträge: 2.540
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Zitat:
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Spätestens als ich mich ausgibig vor einigen Jahren über amerikanische Politik und deren Staatssystem an sich unterhielt wurde mir klar, dass es einen Grund haben MUSS, dass eben dieser Gesprächspartner die USA verlassen hat und nach "good old Europe" emigrierte. Nicht ohne Grund legte er seine amerikanische Staatsbürgerschaft ab.
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Was eine Lösung für die Misere
Zitat:
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Dieses achso lupenreine Bild das wir all die Jahre so propagiert bekommen haben, hat für mich jedenfalls seit einigen Jahren gewaltige Risse bekommen. Wer die Augen mal objektiv aufmacht kann diese durchaus auch ohne Lesehilfe erkennen.
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Antiamerikanismus herrscht schon seit 100 Jahren, mind. Wir sind nicht die erste Generation, die solche Gefühle hegt. Es begann schwächer. Aber unsere sehr negative Sicht auf die USA ist uns bestimmt nicht von alleine gekommen. Erziehung, also Eltern, Schule und eine eben NICHT gefilterte Berichterstattung (auf den meisten deutschen Sendern) über das Politikgebaren der USA verankert in einer ganzen Generation, eben unserer gerade eben, den Antiamerikanismus noch viel stärker.
Ich bedauere es teilweise schon, dass ich so voreingenommen gegenüber den USA bin. Ich kann kaum ein Handeln der USA nicht mit "einer verbitterten Grimasse" verfolgen, was durchaus nicht immer angebracht und gerechtfertigt ist.
Und wo ich schon mal dabei bin. Nochmal, was ich bisher gesagt habe, um etwaige Missverständnisse aus der Welt zu räumen:
In den USA herrscht die längste der modernen beständigen Demokratien der Welt. Feststellung
Die USA sind das mächtigste Land der Erde [damit auch Zwang zum Handeln, siehe Irak oder Terrorbekämpfung (was man davon hält ist was anderes)]. Feststellung
USA sind für mich kein Vorbild. Meinung
Antiamerikanismus ist kein Phänomen unserer Generation sondern besteht schon seit langer Zeit, was eine leicht Voreingenommenheit unserer Generation nicht ausschließen kann. Tatsache
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08. 09. 2004, 22:31
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#37
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.937
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Wer hat denn nun den Mut, endlich eine halbwegs verständliche Definition des Begriffs
A N T I A M E R I K A N I S M U S
zu unterbreiten. Hier wird wieder mit einem Begriff hantiert, der eigentlich nur eine Unterstellung eines Scheinsachverhalts darstellt.
Also los. Wo sind die Wortverwender und Sinnverschwender dieses Unworts?
Rebell
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08. 09. 2004, 23:02
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#38
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Zitat:
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Antiamerikanismus herrscht schon seit 100 Jahren, mind. Wir sind nicht die erste Generation, die solche Gefühle hegt. Es begann schwächer. Aber unsere sehr negative Sicht auf die USA ist uns bestimmt nicht von alleine gekommen. Erziehung, also Eltern, Schule und eine eben NICHT gefilterte Berichterstattung (auf den meisten deutschen Sendern) über das Politikgebaren der USA verankert in einer ganzen Generation, eben unserer gerade eben, den Antiamerikanismus noch viel stärker.
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Logisch der amerikanische Imperialismus ist auch nur ein europäisches Schreckgespenst
Selbst die Franzosen haben dieses angeborene "Antiamerika-Gen", ebenso wie viele andere Staaten. Wir Deutsche sind selbstredend besonders stark betroffen, haben wir doch immer noch nicht den verlorenen Krieg verkraftet  ... na genug Polemik? Mehr viel mir zu diese Aussage von dir leider nicht ein. Die Berichterstattung vergangener Jahrzehnte war darüber hinaus in unserem Land sehr freundlich, ebenso wie die Bildung in der Schule - vielleicht hätte man weniger vom "großen Bruder" reden sollen, so etwas verkehrt sich leicht ins Gegenteil wenn die Leute ein wenig Realität schnuppern ..
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08. 09. 2004, 23:08
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#39
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: g:b
Beiträge: 4.804
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Zitat:
Original geschrieben von Der Rebell
Wer hat denn nun den Mut, endlich eine halbwegs verständliche Definition des Begriffs
A N T I A M E R I K A N I S M U S...
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Darauf warte ich allerdings auch hier seit geraumer Zeit...
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08. 09. 2004, 23:14
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#40
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Ähm?
Wie bitte? Was ist denn daran zu schwer zu verstehen?
Anti = Gegen
Also gegen das Amerkanische.
Gegen Hamburger, Baseballkappen, schlechtes Bier, Western - Hollywood Filme im allgemeinen, gegen den Waffenschein für jeden Depp, gegen brennden Öltonnen ins Slums, gegen GI's in Deutschland, gegen Atomwaffen auf Deutsche Boden, gegen Cowboyhüte, gegen unfähige debile Politiker die nur gewählt werden weil sie im TV gut rüber kommen, gegen Arroganz im Sport (der US-Baseball Meister - Super Bowl - ist auch gleichzeitig Weltmeister). Gegen beschissene Soaps - gegen Kulturimperialsmus!
Aber auch gegen GI's im Irak, oder in Vietman, Grenade, Panana etc. etc.
Wollt ihr noch mehr Beispiele?
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08. 09. 2004, 23:29
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#41
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2003
Beiträge: 2.540
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Zitat:
Original geschrieben von Der Rebell
Wer hat denn nun den Mut, endlich eine halbwegs verständliche Definition des Begriffs
A N T I A M E R I K A N I S M U S
zu unterbreiten. Hier wird wieder mit einem Begriff hantiert, der eigentlich nur eine Unterstellung eines Scheinsachverhalts darstellt.
Also los. Wo sind die Wortverwender und Sinnverschwender dieses Unworts? 
Rebell
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2 Möglichkeiten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Antiamerikanismus
oder
HIER sollte jetzt n Link sein, zu nem DinA3 Blatt, das ich eingescannt habe, aber mein Webspace funzt im mom nicht (by the way: gibts im mom n problem mit lycos tripod 50 mb space? kann weder seite anzeigen lassen, noch ftp connecten, da angeblich inkorrekte login!?). wenn jmd mir was zu mhochladen geben kann, dann gerne
Oder so ^^  :
Zitat:
Ähm?
Wie bitte? Was ist denn daran zu schwer zu verstehen?
Anti = Gegen
Also gegen das Amerkanische.
Gegen Hamburger, Baseballkappen, schlechtes Bier, Western - Hollywood Filme im allgemeinen, gegen den Waffenschein für jeden Depp, gegen brennden Öltonnen ins Slums, gegen GI's in Deutschland, gegen Atomwaffen auf Deutsche Boden, gegen Cowboyhüte, gegen unfähige debile Politiker die nur gewählt werden weil sie im TV gut rüber kommen, gegen Arroganz im Sport (der US-Baseball Meister - Super Bowl - ist auch gleichzeitig Weltmeister). Gegen beschissene Soaps - gegen Kulturimperialsmus!
Aber auch gegen GI's im Irak, oder in Vietman, Grenade, Panana etc. etc.
Wollt ihr noch mehr Beispiele?
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Zitat:
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Die Berichterstattung vergangener Jahrzehnte war darüber hinaus in unserem Land sehr freundlich, ebenso wie die Bildung in der Schule - vielleicht hätte man weniger vom "großen Bruder" reden sollen, so etwas verkehrt sich leicht ins Gegenteil wenn die Leute ein wenig Realität schnuppern ..
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Das habe ich schlicht und einfach anders mitbekommen. Auf meinen Schulen wurde ZU viel über das "Amerikaproblem" gesprochen, so dass andere Themen manchmal etwas leiden mussten. Naja, jedenfalls in der Oberstufe. Und die Berichterstattung der "großen" deutschen Nachrichtensendungen und Zeitungen scheint mir nicht gefiltert zu sein, was natürlich ein großer Irrtum sein kann, aber nicht muss. (berichterstattung von dem, was diese Argenturen gezeigt bekommen...)
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08. 09. 2004, 23:33
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#42
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.937
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Egal
ob man nun die US-Regierung, den Präsidenten, die Präventivschlagideologie, die Oberflächligkeit der Gesellschaft, die Verbannung Darwins aus den Schulen, die Morde an Abtreibungsärzten, die Morde des CIA an ausländischen Politikern, den US-Wirtschaftsprotektionismus, die Verweigerung der Teilnahme am Klimaschutz, die jahrzehntelangen Interventionen in die Politik anderer Länder, den blinden Patriotismus oder was auch immer kritisiert, so ist das alles
Antiamerikanismus
gewissermaßen der Wischiwaschi-Knüppelausdemsack mit dem angeschraubten, erhobenen Moralfinger und der Aufschrift
"Sowas tut man nicht. Wir haben ihnen ja soooooviiieeeel zu verdanken"
Der Begriff soll ja wohl etwas Verbotenes oder Unangebrachtes suggerieren und mit einem Wort alle Kritik als unzulässig erschlagen. In der Umkehrung würde ich dann allerdings die Wortverwender als
U S - J U B L E R
bezeichnen.
Wenn dieses Land ein Vorbild an Demokratie sein soll, dann bewahre uns Gott oder ein anderer Zauberer vor dieser Art demokratischen Fortschritts.
Rebell (bekennender Antiamerikanist)
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08. 09. 2004, 23:44
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#43
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Ich rede auch nicht von den letzten 10 Jahren bzw. Waldorf- u. Gesamtschulen, sorry das mußte jetzt sein  , sondern von vergangenen Jahrzehnten. Dazu kann ich auch nichts dafür wenn es irgendwo versteckte Friedensaktivisten gab, die sich als Lehrer tarnten - in Politik, Bildung und Medien sprangen wir da immer recht positiv mit "unseren Freunden" um. Die Keule des Antiamerikanismus wurde jedoch schon immer gerne ausgepackt um Kritiker mundtot zu machen - da muß ich dir Recht geben
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08. 09. 2004, 23:47
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#44
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2003
Beiträge: 2.540
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rebell:
Glaubst du denn, das auch nur 50% der Menschen, die stark Amerika kritisch sind, begründen diese Einstullung auf Fakten und Tatsachen? Die meisten treiben doch nur mit auf einer durch viele verschiedene Faktoren beeinflussten Anti-USA-Welle.
Ich befürworte Antiamerikanismus durchaus, wenn dieser fundiert begründet werden kann. Ich selbst din ein "Anhänger" desselben. Und ihn als "Wischiwaschi-Knüppelausdemsack" abzustempeln wird seiner tiefgründigen und nicht mal eben so zu überschlagenen Herkunft nicht gerecht.
Wenn ihr euch aber nochmal anschaut, warum wir den Begriff gerade behandeln, kann mans auch gleich lassen ^^.
Zitat:
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Ich rede auch nicht von den letzten 10 Jahren bzw. Waldorf- u. Gesamtschulen, sorry das mußte jetzt sein ,
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Du weißt, wie es dort abgeht? Ich jedenfalls nicht, deshalb erlaube ich mir solche unbelegten Aussagen auch nicht.
Zitat:
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in Politik, Bildung und Medien sprangen wir da immer recht positiv mit "unseren Freunden
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Es geht mir auch nur um Berichterstattung in Nachrichtensendungen. Alles andere ist eh zu subjektiv (noch nicht mals Lexika oder Duden sind objektiv, aber diese "Scheinobjektivität" bezeichne ich jetzt mal als Objektivität). Und diese scheint mir, seit dem ich sie verfolgen kann nicht beeinflusst.
PS:
Zitat:
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Der Begriff soll ja wohl etwas Verbotenes oder Unangebrachtes suggerieren und mit einem Wort alle Kritik als unzulässig erschlagen.
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Warum meinst du das? Ich kann gerne als "Antiamerikanist" bezeichnet werden und fühle mich weder beleidigt, noch ins Unrecht gesetzt noch sonst irgendwie falsch behandelt. Und mein gegenüber zeigt hingegen eher, dass er die verschlungene Herkunft meiner Einstellung jedenfalls faktisch nachvollziehen kann, sollte er die richtige Bedeutung des Begriffes kennen.
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08. 09. 2004, 23:53
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#45
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.937
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Nö, kann man nicht lassen.
Gerade weil es nur ein einziges, nichtssagendes Wort ist, mit dem man aber auch jegliche Kritik totprügeln will, ist eine solche Betrachtung zwischendurch mal ganz erhellend.
Ist Kritik an Schröder jetzt "Antischröderismus"?
Durch die Wortschöpfung alleine wird dem Begriff eine Bedeutung beigemessen, die ihm nicht zukommt, weil der Begriff alles oder nichts aussagt.
Rebell
Nachtrag:
Es wird doch suggeriert, daß es einen "Amerikanismus" gäbe, der dem Grunde nach etwas Positives ist und daß Kritik daran etwas Verwerfliches wäre.
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08. 09. 2004, 23:59
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#46
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2003
Beiträge: 2.540
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Zitat:
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Durch die Wortschöpfung alleine wird dem Begriff eine Bedeutung beigemessen, die ihm nicht zukommt, weil der Begriff alles oder nichts aussagt.
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Das bringt es wohl am Besten auf den Punkt. Es kann für manche Nichts sein, für andere, so wie für mich in der aktuellen Diskussion Alles. Er sagt mir, dass Kritik erlaubt ist und - was noch wichtiger ist - nicht aus dem Nichts kommt, sondern eine Geschichte hat, die die weiter Verbreitung dieser Kontra-USA Einstellung über viele Jahre hin erklärt.
Aber jetzt mach ihn nicht wichtiger, als er ist. Wir sind uns jetzt wohl über die Bedeutung des Begriffes klar, ich kann wohl behaupten, dass x12x13 diesen Begriff auslebt  und ich ihm trotzdem nicht USA Kritik verbieten will (wie könnte ich, wenn ich sie befürworte).
Gerade gesehen:
Zitat:
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Es wird doch suggeriert, daß es einen "Amerikanismus" gäbe, der dem Grunde nach etwas Positives ist und daß Kritik daran etwas Verwerfliches wäre.
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Sorry, dann hatte ich dich falsch verstanden. Kritik an der Kritik ist also deiner Meinung nach dadurch untersagt!?
Tja, kann ich eigentlich nur zustimmen, da man ja sonst klare Fakten kritisiert oder bestreitet und ich als naturwissenschaftlich orientierter Mensch gerne an Fakten glaube.
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09. 09. 2004, 00:06
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#47
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.937
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Ohohoh
unterschätze die Macht der Worte nicht.
Es würde mich nicht wundern, wenn der Begriff von der US-Regierung erfunden worden ist.
Warum gibt es den Begriff "Antiislamist" eigentlich nicht? Das wäre doch zeitgemäß.
Rebell
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09. 09. 2004, 00:13
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#48
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2003
Beiträge: 2.540
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Zitat:
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Es würde mich nicht wundern, wenn der Begriff von der US-Regierung erfunden worden ist.
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Warum sollte sie, bestätigt der Begriff doch letztendlich jede Kritik an den USA und gibt ihr (der Kritik) das Prädikat "rischtisch". Würde sie sich (USA) ins eigene Fleisch geschnitten haben.
Zitat:
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Warum gibt es den Begriff "Antiislamist" eigentlich nicht? Das wäre doch zeitgemäß.
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Traut sich wohl nur Michael Moore im Moment, so einen Begriff zu erfinden.
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09. 09. 2004, 00:16
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#49
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Geschichte und Politik basieren zwar auf Fakten, dennoch spielen da eine Menge Emotionen und Meinungen mit die letztendlich das Bild beeinflussen und das nicht nur negativ. Insofern kommst du vielleicht mit diesem Gebiet als naturwissenschaftlich orientierter Mensch etwas ins trudeln ..
Der Begriff "Antiamerikanismus" wird quer durch die Republik dazu genutzt Kritiker verstummen zu lassen. Da helfen auch keine schönen Erklärungen, was denn nun einer damit genau meint, wenn es in der allgemeinen Praxis eben nicht so ist. Es somit auch wenig hilfreich immer mit diesem Begriff anzutanzen, wenn einem nicht genügend Fakten präsent sind. Zudem sind die meisten "Fakten", grundlegende Dinge und sei es nur der bekannte Imperialismus, allgemein bekannt, müssen deshalb auch nicht für jeden x-fach ausgelegt werden.
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09. 09. 2004, 00:18
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