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Thema: Krankmeldung

  1. #1
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    Standard Krankmeldung

    ich habe mal ne frage. weiss jemand wie lange die gesetzliche frist ist, bis ich eine krankmeldung abgeben muss. also ich meine am wievielten tag? ausserdem wieviele tage darf ich ohne krankmeldung fehlen, wenn ich z.b. erst am x-ten tag ne krankmeldung hole?

  2. #2
    Mitglied Avatar von DocBest
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    ...auch wenn´s hier und da immer wieder mal Gerüchte gibt, man bräuchte Atteste erst nach bzw. am dritten Tag der Erkrankung abgeben....Atteste müssen sofort nach Eintritt der Erkrankung vorgelegt werden. Lass dir nix anderes erzählen, sonst gefährdest du u.U. deinen Job.

    Also erst telefonisch Bescheid sagen und dann Attest vorlegen....aber unverzüglich.

  3. #3
    Svolli
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    Für die ersten drei Tage brauchst Du generell keine Krankmeldung. Bist Du länger als drei Tage Krank, muss die Krankmeldung spätestens am darauffolgenden Arbeitstag eingereicht werden.

    http://dejure.org/gesetze/EntgFG/5.html


    Soweit der Gesetzgeber. Was die Arbeitgeber gerne möchten steht auf einem anderen Blatt. Recht haben und Recht bekommen sind mal wieder zwei paar Schuhe, vor allem wenn u.U. der Arbeitsplatz auf dem Spiel steht.

    -s-

  4. #4
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    super quelle. danke schön

  5. #5
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    generell würde ich dir raten, auch bei einer eintägigen unpässlichkeit ein attest vorzulegen. macht einen besseren eindruck beim arbeitgeber und kann verhindern, dass zb krankheitsgespräche geführt werden, welche dann in der personalakte festgehalten werden. macht sich immer schlecht bei späteren bewerbungen sowas.

  6. #6
    Mitglied Avatar von werbroe
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    Hallo,

    normalerweise gilt schon die Regel mit den 3 Tagen. Vorsicht übers Wochenende.
    Aber der AG hat jederzeit die Möglichkeit, die Krankmeldung vom ersten tag an zu verlangen. Also, wenn Du krank bist, geh zum Arzt und lass es Dir bescheiningen. Die bescheinigen Dir eigentlich auch fast alles, muss Dir nur was gescheites Einfallen lassen.

  7. #7
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    Das Abgeben der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (ich denke die meinst du) ist nur eine arbeitsvertragliche Nebenpflicht. Könnte höchstens eine Abmahnung geben, wenn sie verspätet abgegeben wird. Die Drei-Tage-Frist gilt generell schon, es sei denn, einzel- oder kollektivvertraglich ist was anderes vereinbart.

    Was ganz anderes gilt für die Meldung der Arbeitsunfähigkeit beim Arbeitgeber. Die muss unverzüglich, bei oder vor gewöhnlichem Dienstantritt, erfolgen. Die Folgen einer unterlassenen Krankmeldung können eine außerordentliche Kündigung nach sich ziehen.

  8. #8
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    also gemeldet hatte ich das sofort. sollte den attest per post schicken, hatte ich aber nicht gemacht. es ging um 4 fehltage. dachte, am 5.tag geb ich dir ab. heute, am 4.tag jedoch musste ich krank und mit meinem 4 jährigen sohn 45 minuten zu meinem arbeitsplatz fahren und wieder zurück. nur weil mein chef, der seine pseudo macht mal ausnutzen wollte, darauf bestand. daher war meine frage wie das ganze gesetzlich geregelt ist.

  9. #9
    Mitglied Avatar von werbroe
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    Hallo Palatinum,

    nix mit Pseudomacht. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet seien Krankheit dem Arbeitgeber anzuzeigen und zu dokumentieren . Anzeigen geht per Telefon, dokumentieren nur mit dem gelben Zettel. Und der muss spätestens am 3 Tag beim Arbeitgeber sein. Ob per Post,per Fax,per EMail oder persönlich obliegt dem Arbeitgeber. Es sei denn, Du bist an dem Arbeitsplatz nicht mehr interressiert, dann hast Du alle Freiheiten.

  10. #10
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    Hi Palatinum,

    wie ich schon geschrieben hatte, ist das Abgeben der AU nur eine Nebenpflicht im Arbeitsverhältnis. Hättest du jetzt die AU noch später abgegeben, hätte das außer einer evt. Abmahnung keine weiteren Konsequenzen gehabt. Dein Arbeitgeber hätte außerdem das Recht gehabt, das Entgelt für den Zeitraum der nicht nachgewiesenen AU einzubehalten.

    Der Anspruch auf Entgelt während der AU regelt übrigens im Grundsatz der § 616 BGB (Arbeitsverhinderung aus einem wichtigen persönlichen Grund), zu dem auch die Arbeitsunfähigkeit wegen einer Krankheit zählt.

    Das heißt aber nicht, dass du die Verpflichtung zur Nachweisung der AU nicht ernster nehmen solltest.

    Pass am Besten zukünftig rechtzeitig auf, dass du deine Verpflichtungen aus dem Arbeitsverhältnis einhälst. Mehrere solcher Verfehlungen können insgesamt im Ernstfall schon mal eine Kündigung nach sich ziehen.

  11.  
     
     

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