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eraser Spender
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Lightbulb Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Dieser Beitrag soll dazu dienen der allseits beliebten Frage:
Welches "Linux" (Fachbegriff Distribution) soll ich als Anfänger verwenden? - ein wenig vorzubeugen.

Eine Musterantwort auf diese Frage gibt es nicht und so werden auch immer unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen.
Ich will hier ein wenig versuchen die Vor- und Nachteile der geläufigsten zu erläutern.
Viele der Dinge hier bauen auf meine eigene Erfahrung auf und sind teils wohl auch meine persönliche Meinung. Sprich es ist kein Leitfaden.



SuSe
Vorteile

- sehr grosse Community in der es leicht ist Supporthilfen zu finden.
- sehr grosses Softwarearsenal zugeschnitten auf SuSe
- rpm Paketmanagement, welches Einsteigern das installieren, sowie das deinstallieren erleichtert.
- yast erleichtert grundlegende Dinge wie Librarys, Anwendungen, Programme etc. zu installieren, Benutzerverwaltung etc. pp.
- sax erleichtert es Hardware einzurichten, wie zB Graphikkarte und Monitor
Nachteile

- teilweise veränderte Verzeichnisstrukturen, welche "unüblich" sind.
- durch die vielen Hilfen, hat der Einsteiger wohl schnell ein laufendes System, versteht aber nicht was - wie und wieso passiert. Bei Dingen wo diese Programme nicht mehr helfen oder arbeiten steht der Einsteiger dann meist auf dem Schlauch.
- Je einfacher die Fassade (die Nutzeroberfläche) aussieht, desto komplizierter muß zwangsläufig das Konzept dahinter sein.


Auf der Seite www.suse.de findet ihr unter anderem unter:
http://www.suse.de/de/private/downlo...al_iso_de.html
die ISO Version für i386 in der Personal Edition.
Für alle jene Gedacht, die es vorhaben anhand der CD das System fest auf die Platte zu bannen.

Unter ftp://ftp.suse.com/pub/suse/i386/current/README.FTP findet ihr eine Anleitung für eine FTP Installation, welche eine bestehende Internetverbindung benötigt, mit einer (wenn man wert auf ein Ende der Installation vor 2005 legt) einigermassen schnellen Connection.

Unter http://www.suse.de/de/private/downlo...e_eval_de.html findet ihr die live_eval als DVD Version, mit der ihr nur die CD ins Laufwerk legen müsst und das OS direkt von der CD gebooted wird. Es werden keine Dateien auf die Festplatte geschrieben und nach einem reboot ist alles wie gehabt.



Debian
Vorteile

- grosses Softwarearchiv
- intelligenter Paketmanager, welcher Abhängigkeiten selbst lösen kann. (apt-get)
- portierung von rpm paketen ist vorhanden durch das Programm "alien", welches nochmal für weitere Möglichkeiten sorgt.
- ebenfalls kommt man in den Genuss einer schon grossen Community, wo man schnell mal hilfe finden kann, wenns brennt.
- gutes Mittelding zwischen Anwenderfreundlich und eines verständlichen Aufbaus. (KISS - Keep It Simple, Stupid.)

Nachteile

- je nach der Auswahl von Paketen, wird man Textbasierend nach Einstellungen gefragt, welche einem Anfänger nichts sagen werden.
- ich persönlich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, das der X-Server nach der Installation nicht hochfährt und man in der XF86Config selbst Einstellungen vornehmen muss.
- die aktuelle Stable wird nur alle 2 Jahre durch eine neuere Version ersetzt
- oftmals keine Treiber vorhanden für Hardware, welche neuer als das Release ist.

Debian ist ein meiner Meinung nach für Anfänger nicht so das Ideale System auch wenn es ansich alles bietet, was man von einem aktuellem Linuxsystem erwarten kann.
Debian ist derzeit in 3 Versionen erhältlich unter:
http://www.debian.org/CD/http-ftp/
Unter diesem Link findet man sehr gute Dokumentation zum OS:
[url]http://anonym.to/?http://www.openoffice.de/linux/buch/

Woody - stable
Wer sich für Woody entscheidet, hat ein vermutlich stabiles System, allerdings nicht wirklich mit den neuesten Sourcen. Meines erachtens schon ein wenig veraltet und nicht mehr aktuell.
Sarge - testing
Es heisst schon seit geraumer Zeit aus allen Ecken, das Sarge in ein paar Wochen das neue stable wird. Wann dies wirklich so ist, wissen die Götter. Trotz der Tatsache, das es sich noch in der Phase testing befindet, empfehle ich den Leuten die sich für Debian entschieden haben, diese Version.
Sid - unstable
Entzieht sich ein wenig meiner Kenntnis da ich selbst noch nicht das Vergnügen hatte. Allerdings ist es für einen Einsteiger nicht zu empfehlen ein unstable System zu nutzen. Dort ist man auf Selbsthilfe angewiesen wenn's mal nicht klappt.




Mandrake
Vorteile:

- Grosser Softwarepool, welcher auf rpm Paketen basiert.
- Guter Paketmanager, welcher alleine Abhängigkeiten löst. (rpmdrake und urpmi)
- Relativ gute Hardwareverwaltung bzw. Erkennung. (Harddrake)
- Viele kleine Hilfen, welche dem Einsteiger das Leben erleichtern.
- In den meisten der Fälle nach der Installation alles nutzbar ohne grossen Aufwand dank einer guten Hardwareerkennung während der Installation.

Nachteile:

- Es kommt vor, das Abhängigkeiten aufgrund von fehlenden Lib's nicht aufgelöst werden können, was ich in dieser Häufigkeit (relativ) noch nicht erlebt habe. Dort ist man wieder auf Eigeninitiative angewiesen.
Das meiner Ansicht nach gute Einsteigersystem, welches ich auch empfehlen würde geniesst leider eine recht kleine Community.
Die Distribution ist RPM basierend und für einen Einsteiger dank einer sehr guten Hardwareerkennung schnell nutzbar.
Aktuelle Versionen sind:
10.1Community Beta
Welche ich auch empfehlen würde, da sie die aktuellste Version darstellt und recht fehlerfrei läuft, einen fast aktuellen Kernel bietet und bereits auf dem X.org Server basiert.
Version 10.0
Im Prinzip tut auch diese Version ihren Dienst und steht wohl in wenigen Sachen hinter der oben genannten, nur eben mit ein paar knapp älteren releases.
Beide Versionen sind am einfachsten unter:
http://www.linuxiso.org/distro.php?distro=29 runterzuladen. Empfehlenswert ist es allerdings, sich alle 3 CD's zu holen, auch wenn nur die 1. zur Installation benötigt wird und die restlichen beiden geskipped werden können.


*hint: nach der Installation kann man sich hier sehr leicht die Quellen von CD auf Web umstellen: http://easyurpmi.zarb.org/

Ich möchte diesen Thread mit der Zeit noch Ausbauen und um weitere Distributionen/Argumente/Aspekte erweitern.
Für Feedback und Kritik bitte ich mir eine PN zu schicken, wegen der Übersichtlichkeit.
Ich bitte nicht zu vergessen, das es wohl sehr schwer ist so etwas in ein Thema zu packen, aber hoffe dennoch ein wenig geholfen zu haben um so manchem Einsteiger hiermit zumindest die wichtigsten Dinge erläutert zu haben, welche die Entscheidung evtl. erleichtern.

Geändert von vmk (04. 03. 2007 um 13:47 Uhr). Grund: topic/thread um linux ergänzt, einsteiger weiß nicht was distri ist
Alt 07. 11. 2004, 01:18 eraser is offline Mit Zitat antworten #1
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Knoppix

Was ist Knoppix
KNOPPIX ist eine komplett von CD lauffähige Zusammenstellung von httpGNU/Linux-Software mit automatischer Hardwareerkennung und Unterstützung für viele Grafikkarten, Soundkarten, SCSI- und USB-Geräte und sonstige Peripherie. KNOPPIX kann als Linux-Demo, Schulungs-CD, Rescue-System oder als Plattform für kommerzielle Software-Produktdemos angepasst und eingesetzt werden. Es ist keinerlei Installation auf Festplatte notwendig. Auf der CD können durch transparente Dekompression bis zu 2 Gigabyte an lauffähiger Software installiert sein. Es basiert auf Debian. (Posting 1)

Systemvorrausetzungen
  • Intel-kompatible CPU (ab i486)
  • 20 MB Hauptspeicher für Textmodus, mindestens 96 MB für Grafikmodus mit KDE (zum Arbeiten mit diversen Office-Anwendungen empfohlen: mindestens 128 MB Hauptspeicher),
  • bootfähiges CD-Rom Laufwerk, alternativ Bootfloppy und Standard CD-Rom (IDE/ATAPI oder SCSI)
  • standard SVGA-kompatible Grafikkarte
  • serielle oder PS/2 Standardmaus oder IMPS/2-kompatible USB-Maus

Vorteile:
Grosser Hardwarepool, welcher sofort nach dem booten von CD Verfügbar ist.
Knoppix ist auch gut geeignet für zB Datenrettung.
Manchmal evtl ganz gut um zu sehen, ob Knoppix Hardware zum laufen bekommt, mit welcher man unter einer anderen Distribution Probleme hat.
Nachteile
Sehr undurchsichtiges System.


Wer Linux nur mal testen möchte, sehen will, ob seine Hardware auch unter Linux läuft, den Nachbarn beeindrucken möchte: "Ey ich nutze Linux", seine Daten retten möchte, oder einfach nur langweilig ist, für den ist Knoppix sicherlich die richtige Alternative. Nach einem Boot von CD hat man meist ein voll lauffähiges Linux, welches keinerlei Änderungen an den bestehenden Daten auf den lokalen Festplatten vornimmt. Nach einem erneuten Start vom Rechner ohne CD findest mal alles in seinem altem (zuvorigem) Ursprung wieder vor.
Man hat sogar die Möglichkeit ein festes Homeverzeichnis anzulegen oder gar das System auf die heimische Platte fest zu installieren.
Knoppix gibt es hier:
http://www.knopper.net/knoppix-mirrors/

Geändert von eraser (17. 11. 2004 um 02:20 Uhr).
Alt 07. 11. 2004, 01:18 eraser is offline Mit Zitat antworten #2
Stoertebeker
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Prima Idee.

Zu SuSE Nachteil: Je einfacher die Fassade (die Nutzeroberfläche) aussieht, desto komplizierter muß zwangsläufig das Konzept dahinter sein
Das ist auf der anderen Seite wieder ein Vorteil von Debian - zumindestens auf längere Sicht - da das Konzept dahinter oft ein guter Kompromiss zwischen so anwenderfreundlich wie nötig und verständlich wie möglich ist. (KISS - Keep It Simple, Stupid.)

Zu Debian Nachteil: Die "stable" 'Version', die einzige *wirklich* für den produktiven Einsatz gedachte Version, welche auch für Debians Ansehen als zuverläßige (oder auch zuverläßigste, zumindest abseits der teuren Enterprise-Versionen) Distribution verantwortlich ist, wird nur alle 2 Jahre durch eine wirklich neue Version ersetzt. Die dazwischen erscheinenden Versionen enthalten nur sicherheitsrelevante Neuerungen. Für Grafikkarten, die neuer als das Release sind, gibt es dann logischerweise auch oft gar keine Treiber.
Für jemanden, der nicht das neuste braucht, sondern einfach nur eine Kiste will, um die er sich > 2 Jahre so gut wie gar nicht kümmern muß, abgesehen von Sicherheitsupdates, von daher auch ein Bonus. Wenn man sich ansieht wie lange die Privat-Versionen von SuSE supported werden.
Das, zusammen mit den bequemen Konsolentools für den SoftwareUpdate, dürfte auch für Firmen mit vielen Rechnern interessant sein. Nicht zu vergessen die gleich mitgelieferten Lösungen für solche Einsatzfälle.

SuSE hat noch eine gute Hilfe-Datenbank und Handbücher, für Debian gibts hier sehr gute Dokumentation: http://www.openoffice.de/linux/buch/
Alt 07. 11. 2004, 17:41 Stoertebeker is offline Mit Zitat antworten #3
TUX
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Zu Suse: Schonmal probiert mit SAX eine neue Festplatte zu instalieren? Nein, schreib da doch bitte hin das es nur für die Graphikkarte,Monitor gedacht ist. Welches ein einfaches Einstellen dieser Ermöglicht.
Alt 17. 11. 2004, 20:24 TUX is offline Mit Zitat antworten #4
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Zitat:
Original geschrieben von TUX
Zu Suse: Schonmal probiert mit SAX eine neue Festplatte zu instalieren? Nein, schreib da doch bitte hin das es nur für die Graphikkarte,Monitor gedacht ist. Welches ein einfaches Einstellen dieser Ermöglicht.

hab das posting erst eben entdeckt. aber was genau meinst du mit "festplatte installieren"?
Alt 29. 11. 2004, 19:42 eraser is offline Mit Zitat antworten #5
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hi,
könnt ihr bitte noch redhat hinzufügen?
Alt 19. 02. 2005, 18:09 Mit Zitat antworten #6
NetSlayer
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Zitat:
Original geschrieben von gcc_
hi,
könnt ihr bitte noch redhat hinzufügen?
Fecora Core, RHEL oder beide? (RHEL ist ja nicht so für den Homeuser gedacht)
Ich wäre noch für das Hinzufügen Ubuntus.
Alt 20. 02. 2005, 16:46 NetSlayer is offline Mit Zitat antworten #7
gcc_
 
Beiträge: n/a
Fecora Core auf jeden Fall, RHEL währe natürlich auch schön.
Alt 20. 02. 2005, 16:59 Mit Zitat antworten #8
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Ich werde mir die nächsten 2 Tage mal hinsetzen und aktualisieren - sowie die von euch vorgeschlagenen hinzufügen.
Alt 21. 02. 2005, 06:27 eraser is offline Mit Zitat antworten #9
monkey
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Möchte mich Netslayer anschliessen, Ubuntu sollte auch erwähnt werden. Ich neige sogar dazu zu sagen, dass keiner der genannten an die Einfachheit eines Ubuntus rankommt.

Ich war bis vor kurzem ein überzeugter Debianer, nervte mich aber, dass die aktuellen Packages nur langsam implementiert wurden. Darum probierte ich es mit SuSE und gentoo und entdeckte schliesslich Ubuntu, welches ja ein Debian-Derivat ist und bin nun sehr Happy damit.

Nach einer ersten Installation, dachte ich, dass das nicht so einfach gehen kann und war überrascht, dass trotz der einfachen Installation alles ohne Beanstandung und grosse Handarbeit funktionierte. Und weil ich meiner Freundin e schon lange einen eigenen Desktop hinstellen wollte, bekam sie auch gleich ein ubuntu. Obwohl sie Anfangs nicht begeistert war davon ein Linux brauchen zu "müssen", hat sie sich nach nur einer Woche sehr gut daran gewöhnt und würde es nicht mehr hergeben.

Vorteile:
> Debians apt-get
> Aktuelle Software (Im Preview, das gestern erschien, ist bereits Gnome 2.10, das Vorgestern erschien dabei)
> 6-Monatliche Releases (V 5.04 kommt am 6.April, Preview seit gestern da)
> Trotz das es ein junge Distri ist, ist auch viel deutscher Support zu finden
> CDs werden sogar Gratis verschickt (Welweit)


Nachteile:
> Gnome als Standard (meine Meinung ) KDE ist einfach zu "apt-getten"

Mir kommen zur Zeit sonst nicht viele Nachteile in den Sinn, vielleicht ist da wer noch etwas findiger. Vielleicht bin ich da auch noch etwas Blind vor Liebe... Die einzige Handarbeit, die ich machen musste, ist bei meiner Laptop-Installation das ACPI zu deaktivieren, das war jedoch bei jeder anderen Distro auf diesem Laptop auch der Fall(Sonst lief die Netzwerkkarte nicht).

Zu beachten ist auch, dass die Distro vor allem auf Desktops ausgerichtet ist, aber vor dem Starten der Installation auch eine Server-Installation gewählt werden kann.

So genug einseitige wahrscheinlich etwas rosige Ansichten meinerseits, mal schauen, was die Community sonst zu Ubuntu meint.

Btw.: Von der Live-CD gibt es bereits auch ein Preview.

Zum Schluss noch ein paar Links:
offizielle Seite
Deutsches Ubuntu-Forum
weiteres deutsches Ubuntu-Forum
unofficial Starter Guide (sehr gut)

Hab heute das Preview auf das Anfangs nächsten Monat erscheinende 5.04 installiert, was noch mehr begeistert!
Alt 11. 03. 2005, 13:36 monkey is offline Mit Zitat antworten #10
NetSlayer
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Zitat:
Nachteile:
> Gnome als Standard (meine Meinung ) KDE ist einfach zu "apt-getten"
Naja, ein Nachteil ist das ja nicht unbedingt, lässt sich ja leicht beheben. Außerdem gibt es ja jetzt auch Kubuntu, das sich auf KDE spezialisiert. Ich habe es mir aber noch nicht angesehen, da ich GNOME lieber hab.

Zitat:
Hab heute das Preview auf das Anfangs nächsten Monat erscheinende 5.04 installiert, was noch mehr begeistert!
Das benutze ich seit 2 Monaten - für ein Beta-Release ziemlich stabil, was? Übrigens lässt es sich direkt über apt-get updaten... Einfach alle "warty"s mit "hoary"s ersetzen in der /etc/apt/sources.list und dann ein dist-upgrade.

Was mir sehr gut an Ubuntu gefällt, ist dass man nicht alles vorgesetzt bekommt (wie z.B. bei SuSE). Man muss sich zum ordentlichen Administrieren zwar nicht sonderlich anstrengen, da alle Informationen bereitliegen, aber man lernt dabei etwas, und benutzt nicht nur irgendwelche grafischen Tools.

Das ist bei Debian, Arch, etc. zwar ähnlich, aber man hat nicht so den Support der Community. Es gibt nicht viele so gute Seiten wie den UbuntuGuide.

Gentoos Community ist auch gut; vielleicht würde ich es auch heute benutzen, wenn das Updaten durch ewig andauerndes Kompilieren nicht so nervtötend wäre.
Alt 11. 03. 2005, 18:21 NetSlayer is offline Mit Zitat antworten #11
monkey
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gentoo hat das bislang beste Handbuch das ich je gesehen habe und dazu noch auf Deutsch, auch das kompilieren hat mich nicht abgeschreckt, aber die Tatsache, das ich nach dem ich 3 Tage kompiliert und gebastelt hatte und endlich fertig war, das System nicht zum Laufen kriegte, lies mich gentoo erstmal zur Seite legen. Gut ich musste ja auch gerade mit einem Stage1 beginnen...
Alt 14. 03. 2005, 07:57 monkey is offline Mit Zitat antworten #12
Paulus_12
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Also ich habe mich jetzt entgültig von SuSe verabschiedet, nachdem in der Version 9.2 kein TeX/LaTeX mehr dabei war, Xemacs haben sie auch gestrichen, Lyx, Klyx war auch weg.
Und dafür wollen die auch noch echt viel Kohle.

Habe jetzt Kanotix Ausgabe 2/05 auf der Platte. Also für mich der absolute Renner, auf meinem Laptop und auch auf dem "großen PC" . Die Installation war echt super, könnte auch jeder Einsteiger bewältigen, außerdem eine große Sammlung an Dokumentation, fast alles in deutsch. Alle USB-Geräte erkannt, sogar den USB-LAN Adapter.
Auch die DvD (wenn man sich die DvD-Version holt) kann man zum Testen erst als Live-DVD nutzen, und dann erst installieren.

Zum installieren einfach den Befehl "sudo kanotix-installer" in der Konsole eingeben, und ab gehts.
Die DVD kostet bei "iso-top.info" 12,90 Euro. War innerhalb 24 Stunden bei mir, Download geht natürlich auch.

In der PC Linux 3/2005 wird diese Version auch vorgestellt.
Auf der DVD ist es allerdings nicht dabei, dafür die Super abgespeckte Suse-9.2 Version (trotzdem 3,2GB).

Mehr Info hier:
Alt 25. 05. 2005, 14:29 Paulus_12 is offline Mit Zitat antworten #13
hal9003
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Bin eigentlich seit fast 3 Jahren Gentoo'ler, habe aber mal zum Testen Kubuntu auf ne eigene Partition gemacht.

Auch nicht schlecht...

Hat den Vorteil, dass man mal eben blitzschnell ein Programm testen kann, es muss nicht kompiliert werden wie bei Gentoo. So habe ich mir zum ersten mal seit 2 Jahren "mal eben" Gnome angesehen (werde aber wohl bei KDE bleiben).

Natürlich gibts auch bei Gentoo auch ab und zu mal Probleme, aber im allgemeinen kompiliert das System absolut fehlerfrei durch.
Habe mir mal gerade ein neues System gebastelt, von Stage3 (mit anschließendem emerge system --deep --newuse -u) bis zum fertigen KDE keine Fehler!
Alt 29. 05. 2005, 10:57 hal9003 is offline Mit Zitat antworten #14
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Redhat

Ich favourisiere Redhat Linux.

Dort gibt es übrigens auch ein nettes Programm namens "yum", das ebenso wie bei Debian brav selbstständig Abhängigkeiten prüft und alles installiert :-)

Eine genaue Übersicht für Redhat steht noch aus wie oben schon erwähnt

Best regards,
Cruel
Alt 11. 07. 2005, 11:07 Mit Zitat antworten #15
kt82
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Zitat:
Original geschrieben von Grolli
Also ich habe mich jetzt entgültig von SuSe verabschiedet, nachdem in der Version 9.2 kein TeX/LaTeX mehr dabei war, Xemacs haben sie auch gestrichen, Lyx, Klyx war auch weg.
Und dafür wollen die auch noch echt viel Kohle.

Programme lassen sich immer nachinstallieren und sind im Netz FREI verfügbar, der Sinn von opensource.
Zitat:
Habe jetzt Kanotix Ausgabe 2/05 auf der Platte. Also für mich der absolute Renner, auf meinem Laptop und auch auf dem "großen PC" . Die Installation war echt super, könnte auch jeder Einsteiger bewältigen, außerdem eine große Sammlung an Dokumentation, fast alles in deutsch. Alle USB-Geräte erkannt, sogar den USB-LAN Adapter.
Auch die DvD (wenn man sich die DvD-Version holt) kann man zum Testen erst als Live-DVD nutzen, und dann erst installieren.

Zum installieren einfach den Befehl "sudo kanotix-installer" in der Konsole eingeben, und ab gehts.
Die DVD kostet bei "iso-top.info" 12,90 Euro. War innerhalb 24 Stunden bei mir, Download geht natürlich auch.
Ubuntu gibt es kostenlos zugesand mit Life und Install-CD. braucht allerdings ein paar Wochen bis es da ist.
Zitat:
In der PC Linux 3/2005 wird diese Version auch vorgestellt.
Auf der DVD ist es allerdings nicht dabei, dafür die Super abgespeckte Suse-9.2 Version (trotzdem 3,2GB).

Mehr Info hier:

Ich würde mich lieber für eine Distri entscheiden als für ein Live-CD Derivat.
Die Leute hinter den richtigen Distributionen helfen dir eher (sei mal dahingestellt) vor allem sind risige Archive von Zusatzsoftware vorhanden, die sich z.B. mit Packetmanagern leicht installieren lassen.

Wenn man lernen will mit Linux wirklich umzugehen und man die Zeit at empfehle ich Gentoo, eine bessere aktuellere und besser auf einen angepaste Distribution gibt es meiner Meinung nach nicht.
Simon
Alt 15. 07. 2005, 09:30 kt82 is offline Mit Zitat antworten #16
NetSlayer
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Meiner Meinung nach ist Gentoo dank der hervorragenden Dokumentation sogar für Einsteiger geeignet. Sie müssen nur gewillt sein, sich einzulesen.
Alt 15. 07. 2005, 09:45 NetSlayer is offline Mit Zitat antworten #17
bryce
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ich finde es gibt einen trend dass einsteiger gleich mit den "schwierigeren" distris wie gentoo und debian anfangen, aber im gegensatz zu anderen find ich das nicht schlimm.
das gentoo handbuch ist so gut dass sogar meine oma eine stage3 hinkriegen würde und die community is auch großartig
Alt 16. 07. 2005, 08:02 bryce is offline Mit Zitat antworten #18
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Zitat:
Original geschrieben von bryce
ich finde es gibt einen trend dass einsteiger gleich mit den "schwierigeren" distris wie gentoo und debian anfangen, aber im gegensatz zu anderen find ich das nicht schlimm.
das gentoo handbuch ist so gut dass sogar meine oma eine stage3 hinkriegen würde und die community is auch großartig
Meiner Meinung nach ist das auch schlauer, denn "Anfänger"-Distributionen wie SuSE vermitteln den falschen Eindruck von Linux: alles grafisch. Man lernt nicht, Konfigurationsdateien selbst zu bearbeiten und seine Probleme ohne Programme wie YaST zu lösen, was schnell zu einem Problem werden kann.
Alt 16. 07. 2005, 13:22 NetSlayer is offline Mit Zitat antworten #19
bryce
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für den kommentar würdest du in linux foren zerlegt werden
wenn man unter suse einem problem begegnet dass sich nicht grafisch lösen lässt kann man ja immernoch unter die haube schauen, wobei ich mich auch wohler fühle wenn ich mein sys selber gebaut habe, da weiß man was man hat
Alt 16. 07. 2005, 15:17 bryce is offline Mit Zitat antworten #20
Przantotti Rhwa
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Was ist so schlimm an Debian? Habe SimplyMEPIS, also ein Debian-derivat. Habe Ubuntu leider nicht installieen können.

Der Grund: Ich habe ärgerlicherweise meine Ubuntu-CD verlegt, weshalb ich SimplyMEPIS installiert habe. Von CD lauffähig, lässt sich aber "per Knopfdruck" auf Festplatte kopieren. Praktisch daran fande ich auch, dass man einstellen kann, dass das /home-Verzeichnis konserviert werden soll.

Ich hatte als ich von SuSE 9.2 gewechselt habe, keinen Bock mein HOME zu sichern. Und SimplyMEPIS hat mir das auch nicht abgefordert, wegen der /home-Konservierung.

Bevor ich noch einen Rohling für 5.04 verschwende, warte ich lieber auf das neue 5.10 von Ubuntu im Oktober oder so. Ist Ubuntu besser als SimplyMEPIS? Gnome finde ich gar nicht mal so schlecht, wieos wollt ihr alle KDE? Wenn man GNOME richtig einstellt und schön macht, lässt sich damit auch sogar arbeiten.

Ich will irgendwann zu Debian wechseln. Aber immer wieder höre ich, dass viele Debian nicht auf ihrem Desktp haben wollen. Warum denn nicht?

Wieso wird das Anfängern nicht empfohlen?
DEBIAN hat doch die größte Packetauswahl. Gentoo braucht nach eurer Meinung Ewik zum Kompilieren. Und RPM kann man ja sowieso fast vergessen, da es schlechter ist als DEB.

Bei SuSE war das schrecklich, dann brauchtest du dies, dann das da, dann nochmal das, was wiederum dies brauchte. Bis man die RPM-Packete alle beisammenhat, hat der Gentoo-User schon fertig kompiliert. Außerdem ist die Packetauswahl nciht so groß, was nciht sehr für apt4rpm spricht, wenn man bei DEB das Original haben kann, mit mehr Auswahl.

BTW kenne ich Gentoo nicht, finde Portage aber im Prinzip gar nicht schlecht. Nur, dass es solange kompilieren würde, und dass nciht so viele Packete wie bei Debian vorhanden sind, würde stören.

Kann Gentoos emerge Abhängigkeiten lösen, wie es apt-get/aptitude macht?
Alt 17. 07. 2005, 00:05 Przantotti Rhwa is offline Mit Zitat antworten #21
NetSlayer
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Zitat:
Original geschrieben von bryce
für den kommentar würdest du in linux foren zerlegt werden
wenn man unter suse einem problem begegnet dass sich nicht grafisch lösen lässt kann man ja immernoch unter die haube schauen, wobei ich mich auch wohler fühle wenn ich mein sys selber gebaut habe, da weiß man was man hat

Also ich hab schon oft bemerkt, dass YaST die Konfigurationsdateien dermaßen zurichtet, dass es sie entweder nicht mehr lesen kann nach manueller Bearbeitung (Glück) oder dass es sie dabei wiederherstellt und dabei alles zunichte macht (Pech).
Alt 18. 07. 2005, 18:04 NetSlayer is offline Mit Zitat antworten #22
marki2
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Beiträge: 1
Zitat:
Original geschrieben von bryce
für den kommentar würdest du in linux foren zerlegt werden
wenn man unter suse einem problem begegnet dass sich nicht grafisch lösen lässt kann man ja immernoch unter die haube schauen, wobei ich mich auch wohler fühle wenn ich mein sys selber gebaut habe, da weiß man was man hat

Da muß ich Dir recht geben. Allerdings gibt es eine echt super Distrie die auch noch extrem schnell ist (zumindest auf mein Rechner).
Mehr gibt es unter: http://ccux-linux.de/site/?newlang=deu

Auch wenn noch "alpha" da steht ist sie sehr stabil. Ich hatte mit ihr noch keinerlei Probleme. Eine gute Hardwareerkennung ist ebenfalls vorhanden.

marki2

P.S. Der hier gaaanzzzz neu ist
Alt 18. 08. 2005, 17:12 marki2 is offline Mit Zitat antworten #23
Paulus_12
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Beiträge: 584
Re: Welche Distribution zum Einstieg und woher?

Zur Zeit ist SuSe 10.0 wohl die beste Empfehlung. Wer keinen Support benötigt kann sich die DVD (3.5 GB) auf dem Novell-Server holen. Mit Google findet man diesen ohne Probleme.
Ich bin auch wieder auf SUSE umgestiegen(war lange Zeit eine SUSE-Gegner), von KANOTIX wieder weg da Kanotix auf Debian aufsetzt, und es schon über einen langen Zeitraum mit Debian große Probleme gibt, dauern sind irgendwelche Bibliotheken nicht in Ordnung. Wenn man ein Update machen will geht man Gefahr sein System zu zerschießen, Programme sind kaum noch nachzuinstallieren da Abhängigkeitsprobleme auftreten, und das kann es wohl nicht sein was man von einer guten Distribution erwartet.

Der Vorteil von SUSE ab Version ist die Online-Update-Fähigkeit, war ja bis jetzt nicht möglich. So kann man sein System sehr gut aktuell halten.Außerdem läßt das Setup über YAST2 keine Wünsche mehr offen.Selbst der absolute Einsteiger kann hier das BS installieren.
Noch ein Buchtip für den Einsteiger aber auch den Fortgeschrittenen, ganz neu seit 5.12.05 im Handel:

Data Becker "Das große Buch zu SUSE Linux 10",ca. 850 Seiten, von 2 Chefredakteuren von Linux-Fachzeitschriften geschrieben.

Also Fazit:

DVD vom Server geholt, und das Buch bestellt mehr braucht man nicht.
Alt 08. 12. 2005, 11:23 Paulus_12 is offline Mit Zitat antworten #24
brummfondl
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