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Stadtneurotiker
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?



Aber lass mal, wenn KDE4 da ist, werdet ihr alle betteln...
Alt 19. 06. 2007, 15:57 Stadtneurotiker is offline Mit Zitat antworten #126
Der_Pate89
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Für Jeden Anfänger ist Ubuntu zu empfehlen!!

ganz einfacher umstieg.

z.B damals mit Suse hatte ich probleme graka zu installieren da amcht das ubuntu selbst sobald man effekte einschalten will (er warnt und installiert sie dann)


also Hohlt euch für 7,99 Pc Welt da wo es Zeitschriften gibt!

macht euch noch beryl drauf und dann habt ihr noch schöne optik!

greaz der Pate
Alt 19. 06. 2007, 18:21 Der_Pate89 is offline Mit Zitat antworten #127
CiHO
ganz krass
 
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Zitat:
Zitat von Stadtneurotiker 


Aber lass mal, wenn KDE4 da ist, werdet ihr alle betteln...
ich glaube ich werde es in erwägung ziehen, zu wechseln

obwohl ich gnome mag, dümpelt die entwicklung ganz langsam vor sich hin, während die kde´ler mit hochdruck am entwickeln sind -.-
Alt 20. 06. 2007, 12:36 CiHO is offline Mit Zitat antworten #128
Stadtneurotiker
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Zitat:
Zitat von CiHO 
ich glaube ich werde es in erwägung ziehen, zu wechseln

obwohl ich gnome mag, dümpelt die entwicklung ganz langsam vor sich hin, während die kde´ler mit hochdruck am entwickeln sind -.-

Ich weiß echt nicht, was Gnome soll. Entweder XFCE, was mir richtig gut gefällt, oder halt KDE, wo man richtig schrauben kann. Aber Gnome? Irgendwie dazwischen und total verkrüppelt. (Ausnahme: Das neue Fedora. Endlich kann man damit das System richtig administrieren.)
Alt 20. 06. 2007, 16:52 Stadtneurotiker is offline Mit Zitat antworten #129
Don F.A.B
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Ich benutze jetzt schon seit einiger Zeit openSUSE, zuerst mit KDE, dann mit GNOME, jetzt möchte ich demnächst eine neue Distribution ausprobieren. Hätte dazu gerne euren Rat.
Ich tendiere zur Zeit zu Debian.
Ich bin sehr daran interessiert, zu sehen und zu verstehen, was genau hinter der Fassade steckt. Wie Linux genau funktioniert. Im Bezug darauf bin ich auch sehr lernbereit und geduldig. Die Zwecke, für die ich das System nutze, sind recht vielfältig.

- Multimedia
Musik, Filme, etc., also auch mit diversen Codecs

- Office
Textbearbeitung, Internet, etc.

- Programmieren
Derzeit Java, mit und ohne IDE.

Deshalb würde mich mal interessieren, was ihr mir empfiehlt. Ich könnte nicht eindeutig sagen, ob ich mich als Anfänger einstufen würde... Aber ohne Schritte nach vorne werde ich irgendwann bei openSUSE stehen bleiben und nie großartig mehr dazu lernen. Mit openSUSE komme ich mittlerweile recht gut klar, teils habe ich die Prinzipien verstanden.

Danke für eure Meinung.
Alt 21. 06. 2007, 16:22 Don F.A.B is offline Mit Zitat antworten #130
96382
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

der kandidat deiner wahl ist gentoo

top system, nette community, sehr schön dokumentiert und du kannst viel lernen
besonders wenn du gleich beim ersten mal mit stage1 anfängst. wenn du willst, kannst du auch darauf achten, gleich am anfang paludis statt emerge zu verwenden...
have fun
Alt 21. 06. 2007, 16:54 96382 is offline Mit Zitat antworten #131
Don F.A.B
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Zitat:
Zitat von 96382 
der kandidat deiner wahl ist gentoo

top system, nette community, sehr schön dokumentiert und du kannst viel lernen
besonders wenn du gleich beim ersten mal mit stage1 anfängst. wenn du willst, kannst du auch darauf achten, gleich am anfang paludis statt emerge zu verwenden...
have fun

Danke.
Habe mir Gentoo mal grob angeschaut, sieht wirklich sehr interessant aus! Aber es scheint, so wie ich das verstanden habe, wirklich auf erfahrene Nutzer ausgelegt zu sein. Ich habe bloß paar Monate Erfahrung mit openSUSE. Okay, wie gesagt bin ich wirklich lernbereit und geduldig, aber wenn einfach zum Teil dann grundlegendes Verständnis fehlt - was meines Erachtens bei Gentoo vorkommen könnte - wird es doch irgendwann frustrierend wenn etwas nach mehrmaligem Probieren nicht funktioniert.

Noch dazu möchte ich auch zum kleinen Teil etwas Komfort, zum Beispiel bei Multimedia. Amarok und Kaffeine mit der xine-lib haben mir zum Beispiel sehr gut gefallen, weil es recht bequem war. Ich möchte natürlich kein klassisches "Klicki-Bunti-System", aber so Sachen wie Musikwiedergabe sollten, zumindest nach der Konfiguration, schon recht einfach verlaufen.

Ich weiß nicht genau, inwiefern sich jetzt Distribution und Desktop-Oberfläche auf so etwas auswirken, aber ist denn bei Gentoo auch noch eine gute und bequeme Multimediafähigkeit, wie bei openSUSE, enthalten? Bequem alleine in Bezug auf die Nutzung, nicht die Konfiguration!

Würde mich interessieren, wie ihr das seht. Also, ob ich mit meinen Kenntnissen mit viel Mühe, Zeit und Geduld bei Gentoo zurecht komme, und ob sich Gentoo auch noch für Multimedia eignet.

Danke.
Alt 21. 06. 2007, 17:22 Don F.A.B is offline Mit Zitat antworten #132
96382
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

was deine bedenken bezüglich deiner eigenen fähigkeiten angeht bist du allein schon durch die selbsteinschätzung, die du von dir hast, auf der sicheren seite. denn es gibt viel schlimmere fälle, also keine angst. die install-doks sind wirklich excellent, da brauchst du dir keine sorgen machen - ein system mit dem du im notfall nebenher surfen kannst schadet jedoch nie.
achja, es gibt mittlerweile einen grafischen installer, der nett ausschaut etc. aber ich bin der meinung, dass man das system mindestens einmal via console aufgesetzt haben sollte..

was deine wünsche an das system angeht:
nunja, gentoo ist eine meta-distribution, d.h. du hast wirklich die komplette macht über dein system, was auch immer du damit anstellst (gutes oder schlechtes ) - hpc wie workstations sind machbar.

sprich den komfort bastelst du dir zusammen. - ob fluxbox, xfce,kde,gnome etc. + anwendungen, die wirklich komfortabel über portage gepflegt werden können
Alt 21. 06. 2007, 17:42 96382 is offline Mit Zitat antworten #133
Don F.A.B
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Zitat:
Zitat von 96382 
was deine bedenken bezüglich deiner eigenen fähigkeiten angeht bist du allein schon durch die selbsteinschätzung, die du von dir hast, auf der sicheren seite. denn es gibt viel schlimmere fälle, also keine angst. die install-doks sind wirklich excellent, da brauchst du dir keine sorgen machen - ein system mit dem du im notfall nebenher surfen kannst schadet jedoch nie.
achja, es gibt mittlerweile einen grafischen installer, der nett ausschaut etc. aber ich bin der meinung, dass man das system mindestens einmal via console aufgesetzt haben sollte..
Okay, zweites System habe ich. Dann sollte es wohl gehen, wenn ich mir genügend Anleitungen heraussuche und gut darauf aufpasse, was ich mache.

Zitat:
was deine wünsche an das system angeht:
nunja, gentoo ist eine meta-distribution, d.h. du hast wirklich die komplette macht über dein system, was auch immer du damit anstellst (gutes oder schlechtes ) - hpc wie workstations sind machbar.
sprich den komfort bastelst du dir zusammen. - ob fluxbox, xfce,kde,gnome etc. + anwendungen, die wirklich komfortabel über portage gepflegt werden können
Dann ist gut, das war es was ich gemeint habe mit "Bequem alleine in Bezug auf die Nutzung, nicht die Konfiguration!". So lange ich am Ende die Programme komfortabel eingerichtet habe, bin ich zufrieden.

Vielen Dank, ich denke ich werde dann demnächst Gentoo installieren.
Natürlich höre ich gerne noch weitere Meinungen, vielleicht gibt es ja vergleichbare Distributionen, vielleicht seid ihr der Meinung ich wäre mit Gentoo gänzlich überfordert...
Werde es frühestens nächste Woche installieren, auf weitere Meinungen freue ich mich.
Alt 21. 06. 2007, 17:55 Don F.A.B is offline Mit Zitat antworten #134
Stadtneurotiker
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Nimm doch für den Anfang Sabayon Gentoo.
Alt 21. 06. 2007, 22:47 Stadtneurotiker is offline Mit Zitat antworten #135
Don F.A.B
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Gerade diese "für den Anfang"-Schwelle wollte ich aber überwinden... Ich habe mir Sabayon Linux nur mal grob angeguckt, aber für mich sieht es so aus, als ob man dort wiederum mehr auf einfache Dinge wie GUI's etc. achtet. Zudem enthält sie proprietäre Software, wovon ich eigentlich so gut wie möglich wegkommen möchte. Generell habe ich mit OpenSource-Software wesentlich bessere Erfahrungen gemacht.
Ist nur meine Meinung, aber vielleicht sehe ich da auch vieles Falsch. Sabayon basiert also auf Gentoo - was heißt das in der Praxis? Bietet Sie die selben Stärken wie Gentoo, können gegenüber Gentoo auch Nachteile auftreten? Ist es nun eine wirklich eigene Distribution?
Wenn ihr Vorschläge macht, begründet diese bitte.

Ach, und könnte mir bitte noch jemand ein Tutorial zur stage1-Installation empfehlen? Bei Gentoo.org heißt es:
Zitat:
Eine stage3-Installation ist die einzige, momentan unterstützte Installation.
In den älteren Handbüchern finde ich nur die "networkless" Installation. Könnte ich auch einfach dieses Handbuch verwenden, aber eben nicht "networkless" wählen, oder würde das zu Problemen führen wenn ich dann im weiteren mit der Anleitung vorgehe?

Geändert von Don F.A.B (22. 06. 2007 um 14:20 Uhr).
Alt 22. 06. 2007, 13:42 Don F.A.B is offline Mit Zitat antworten #136
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

bleib erstmal bei der ursprünglichen distribution, die bietet genau das was du willst.

1. stage 1 muss nicht sein, es gibt nur ein schönes übergeek feeling^^, ein emerge -e system nachdem du in das grundsystem gechrootet hast, tuts auch (steht so glaub ich auch in den offiziellen install docs -> dort ist die stage1 anleitung aufgrund der vielen probs die user hatten, rausgeflogen) mein tip: lies dir erstmal die offizielle installationsanweisung durch, dort findest du bereits viele hilfreiche informationen und du bekommst einen guten überblick
danach
http://gentoo-wiki.com/HOWTO_Install....6_from_Stage1

lesen und entscheiden, ob dir die u.U. bis zu 10std. mehrarbeit sinnvoll erscheinen
[mir immer wieder gerne, wobei einmalig+anschließende backups auch ok ist^^]

nachfolgend im prinzip alles, um von stage1 auf stage3/working system zu kommen, in einer "befehlzeile":
Bootstrap, System, rc-update oneliner:
Code:
env-update && source /etc/profile && emerge --oneshot --nodeps gcc-config && emerge linux-headers && cd /usr/portage && scripts/bootstrap.sh && emerge libperl && emerge perl && emerge system && emerge syslog-ng xinetd grub hotplug coldplug vixie-cron reiserfsprogs reiser4progs sysfsutils udev dhcpcd && emerge --nodeps acpid ntp && rc-update add syslog-ng default && rc-update add net.eth0 default && rc-update add vixie-cron default && rc-update add xinetd default && rc-update add sshd default && rc-update add hotplug default && rc-update add coldplug default && rc-update add acpid default && rc-update add ntpd default
(ist von abzuraten, lieber step by step, wenn überhaupt!)


die installation schaut nur auf den ersten blick komplex aus, einfach die anleitung nebenbei step-by-step verfolgen, im notfall hier oder #gentoo nachfragen

http://www.gentoo.org/doc/en/handbook/handbook-x86.xml
im prinzip findet die veränderung durch stage1 zwischen step5 und step 6 statt


nochwas: wenn du nicht zwingende gründe hast, amd64 zu verwenden, bleib bei 32bit, oder prüfe vorher genau, wie die 64bit unterstützung für deine hardware ausschaut und wieweit die softwareentwicklung (und der treiber) mittlerweile fortgeschritten ist


have fun
Alt 22. 06. 2007, 15:01 96382 is offline Mit Zitat antworten #137
_/argna\_
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Ihr redet doch nicht von gentoo zum Einstieg... rofl...

Slackware ist für Einsteiger wie gemacht. Oder warum nicht gleich OpenBSD? MirOS BSD könnte auch was sein.. ach was red ich. DragonFly BSD ohne GUI...

Na viel Spaß
Alt 22. 06. 2007, 15:20 _/argna\_ is offline Mit Zitat antworten #138
Don F.A.B
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Danke für die Hilfe.
Die Gentoo-Wiki kann ich gut gebrauchen.
Bloß verstehe ich das Problem mit 64Bit nicht:
Zitat:
nochwas: wenn du nicht zwingende gründe hast, amd64 zu verwenden, bleib bei 32bit, oder prüfe vorher genau, wie die 64bit unterstützung für deine hardware ausschaut und wieweit die softwareentwicklung (und der treiber) mittlerweile fortgeschritten ist

Also für openSUSE habe ich auch die 64Bit-Version, und es gab keine Probleme. Okay, bezüglich der Stabilität muss ich sagen, dass ich keine Vergleichsmöglichkeit habe (bis auf Windows, aber das lassen wir mal) und das Non Plus Ultra war es nun auch nicht. Wenn die CPU und das OS 64Bit unterstützen, wo ist dann noch das Problem? Reicht es nicht aus, wenn die restliche Software zum Teil dann 32Bit verwendet?

Natürlich reicht mir auch 32Bit, ist bloß eine Verständnisfrage von mir.

Zitat:
Zitat von _/argna\_ 
[...]
Na viel Spaß

Danke.

Du kannst ja mal etwas weiter oben lesen, was ich geschrieben habe. Ich erwarte selbst nicht, davor zu sitzen, und ohne weiteres mal eben ein wirklich stabiles OS individuell meinen Bedürfnissen anzupassen, und alles ist gut.
Wenn ich vor irgendwelchen Problemen stehe, was bei Gentoo oft vorkommen wird, werde ich mir auch noch irgendwie zu helfen wissen... Auch wenn's vielleicht eine Weile dauert.

Geändert von Don F.A.B (22. 06. 2007 um 15:53 Uhr).
Alt 22. 06. 2007, 15:30 Don F.A.B is offline Mit Zitat antworten #139
mathmos
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Zitat:
Zitat von Don F.A.B 
Aber ohne Schritte nach vorne werde ich irgendwann bei openSUSE stehen bleiben und nie großartig mehr dazu lernen.

Was hindert dich daran, diese Schritte nach vorne unter OpenSuse zu machen? Die Distribution an sich kann es nicht sein.

cu
mathmos
Alt 22. 06. 2007, 15:33 mathmos is offline Mit Zitat antworten #140
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Zitat:
Zitat von mathmos 
Was hindert dich daran, diese Schritte nach vorne unter OpenSuse zu machen? Die Distribution an sich kann es nicht sein.

cu
mathmos

Na, was hast du denn selbst in deiner Signatur stehen?

Ja, Schritte nach vorne sind zweifelsohne auch in openSUSE vorhanden, aber in letzter Zeit nicht mehr so groß... Einfach, weil Dinge zur Routine werden. Und bei openSUSE bleibt einem ein sehr großer Teil an systeminternen Prozessen verborgen. Und gerade das ist es, was mich sehr interessiert. Man hat anfangs die idiotensichere Installation mithilfe von GUI's, über ein paar Klicke lässt sich im Optimalfall die Software installieren... Alles nichts neues mehr für mich. Natürlich kann ich nicht von mir behaupten, openSUSE perfekt zu kennen, aber das, was ich nicht weiß, ist nun schon etwas tiefgreifender. Das sind Dinge, mit denen man nicht tagtäglich konfrontiert wird.
Indem ich aber Gentoo einigermaßen nach meinen Bedürfnissen einrichte, würde ich sehr viel dazulernen. Und das ohne automatische Installationen über RPM's.

Achja, Leute wie _/argna\_ könnten doch auch bitte etwas besser argumentieren, anstatt hier Dinge einfach nur schlecht zu reden. Wenn ihr mir sagen könntet, warum ihr Gentoo für ungeeignet haltet, würde mir das mehr helfen.
Alt 22. 06. 2007, 15:49 Don F.A.B is offline Mit Zitat antworten #141
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Dann bleib dabei, du bist schon auf dem richtigen Weg.


Was AMD64 angeht, lies dir mal die FAQ durch, dort wirst du auf einige Probs aufmerksam, die so auftreten können - als Übersicht.
Mal abgesehen davon, dass sich die Unterstützung in den letzten Monaten verbessert hat, hat der 64-tree immer noch mit "Kinderkrankheiten" zu kämpfen, u.a. wirds beim compilieren auf 64bit an dem ein oder anderen überbeanspruchten Entwickler scheitern. Vorersts.
http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-221361.html

Notfalls kannst du später das System recht einfach komplett auf AMD64 neubauen (nach Anpassung von make.conf+32bitemulation im Kernel!), wenn du etwas mehr Ahnung hast ->
Zitat:
Kopiere /var/lib/portage/world auf das neue System nach /root/world und führe

# cat /root/world | xargs emerge -nav
aus.
Ian oder amne hatten das 2004 in irgendeinem Thread vorgeschlagen.
Es sorgt dafür das im WorldFile keine unregistrierten Reste weiter rumliegen die später nicht mehr upgedated werden.
Habe ich vor 2 Wochen selbst auch gemacht und bin recht zufrieden mit meiner Neuinstallation.
Es war fast alles alte wieder mit dabei, nur die Konfigeinträge muss man alle wiederhohlen, ist die ersten Tage etwas lästig.

Du umgehst am Anfang einfach einige Fehler, die quasi zwangläufig auftreten; keine Angst, auch so bleibt genug zu tun und lernen.
Alt 22. 06. 2007, 17:23 96382 is offline Mit Zitat antworten #142
mathmos
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Zitat:
Zitat von Don F.A.B 
Na, was hast du denn selbst in deiner Signatur stehen?

Was hat das jetzt damit zu tun, was ich in meiner Signatur stehen habe?

Zitat:
Und bei openSUSE bleibt einem ein sehr großer Teil an systeminternen Prozessen verborgen. Und gerade das ist es, was mich sehr interessiert.

Was hintert dich daran "hinter die Kulissen" zu sehen? Die Konsole zum Beispiel gibt es auch bei OpenSuse. Genauso wie die diversen Konfigurationsdateien.

Zitat:
Man hat anfangs die idiotensichere Installation mithilfe von GUI's, über ein paar Klicke lässt sich im Optimalfall die Software installieren...

Also ich finde es gut, dass man nicht mehr stundenlang herumbasteln und kompilieren muss. Wenn dich die GUI's so sehr stören, dann lass doch einfach die Finger von ihnen. Gut bei der Installation dürfte das etwas schwierig werden aber ansonsten? Davon abgesehen ist die Softwareinstallation von Gentoo doch auch ziemlich 0815. Emerge <Paket>. Auch nicht viel anders als bei Mandriva mit "urpmi <Paket>" oder OpenSuse zum Beispiel mit "smart <Paket>". Selbst die Installation von Gentoo ist dank des Gentoo-Handbuches oder der GUI-Installation inzwischen auch ziemlich einfach geworden.

Von daher bleibe ich dabei, dass man auch mit einer DAU-Distribution tief in das System "abtauchen" kann. Man muss es nur wollen.

Aber wie dem auch sei... Wenn du dir Gentoo, Slackware oder sonstwas installieren willst dann mach das. Es schadet ja nicht. Außer vielleicht den Nerven.

cu
mathmos
Alt 22. 06. 2007, 21:41 mathmos is offline Mit Zitat antworten #143
Don F.A.B
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Zitat:
Zitat von mathmos 
Was hat das jetzt damit zu tun, was ich in meiner Signatur stehen habe?
Also provozierend ist es in gewisser Hinsicht schon, meines Erachtens werden damit Ubuntu-Nutzer oder eben Nutzer von einfacheren Distributionen als dumm oder unwissend hingestellt.
Ist aber nicht weiter wichtig, wenn's für dich bloß ein bedeutungsloser Spruch ist.

Zitat:
Was hintert dich daran "hinter die Kulissen" zu sehen? Die Konsole zum Beispiel gibt es auch bei OpenSuse. Genauso wie die diversen Konfigurationsdateien.
Mich hindert die Möglichkeit, es nicht zu tun und statt dessen die bequeme Installationen über YaST, RPM's etc. zu verwenden. Dass ich mir die Dinge eben mal einfacher mache... In etwa vergleichbar wie der Unterschied, ob man freiwillig als Deutscher Französisch zu Hause lernt, oder für ein Jahr nach Frankreich geht.

Zitat:
Also ich finde es gut, dass man nicht mehr stundenlang herumbasteln und kompilieren muss.
Von daher bleibe ich dabei, dass man auch mit einer DAU-Distribution tief in das System "abtauchen" kann. Man muss es nur wollen.
Ist auch irgendwo eine psychologische Frage. Man hat sein openSUSE installiert, und möchte ein Programm installieren. Dann denkt man sich mal eben "Nehm ich doch mal auf die Schnelle YaST", "Konfigurier ich dass eben mal über GUI's", und so weiter. Die Möglichkeit ist aber da, das stimmt.

Wie auch immer, das wird hier letztlich zu keinem Ergebnis führen. Ich werde mir Gentoo einfach mal anschauen, Zeit habe ich ja, und wenn's mir doch zu anstrengend, zeitaufwändig oder was auch immer ist, nehm ich wieder eine andere Distribution. Alleine die Distribution zu kennen halte ich schon für sehr wichtig, um sich ein Bild davon zu machen, und letztlich zu entscheiden, was nun am besten für einen selbst ist.

Danke für eure Hilfe.
Alt 23. 06. 2007, 10:31 Don F.A.B is offline Mit Zitat antworten #144
okimoto2001
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Hallo,
ich bin auch ganz neu in der Linuxwelt.
Hatte u.a. anderm folgendes probiert.

-Suse 10.2
-Ubuntu und Kunbuntu
-Sam
etc.

bin bei PCLinuxOS2007 geblieben. Es ist vieles schon eingearbeitet z.B. java und Flash, neue Software kann man sich mit Synaptic-Paketverwaltung aussuchen und installieren.
Es gibt die ein oder andere Software die ich über Terminal drauf gemacht habe z.b. Hibiscus.
Für mich als langer Windows benutzer, war der Anfang mit PCLinuxOS2007 einfacher als ich dachte.

Gruß
Okimoto2001
Alt 22. 07. 2007, 00:29 okimoto2001 is offline Mit Zitat antworten #145
teub005
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

Ich nutze JUXlala. Ist einfach zu bedienen und bringt alles mit was ich brauche!
http://www.jux-net.info/juxlala/index.html

Alt 25. 07. 2007, 22:41 teub005 is offline Mit Zitat antworten #146
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

GENTOO

Gentoo Linux ist für Freaks die, gerne "unter der Motorhaube ihres Systems" arbeiten. Es bietet extrem viele einstellmöglichkeiten und optimierungsmöglichkeiten. FÜr extrem Perfomante Server nur zu empfehlen, da alles was man nicht braucht rausgeladssen weden kann und somit sehr Resourcensparend arbeiten kann.


Vorteile:

Viele Programme
Programme werden über Kosole (Portage) installiert (emerge <Programmname -av>
Ständige Softwareupdates (emerge --sync)
Jedes Softwarepaket vom Kernel über den X-Server bishin zu KDE wird unmittelbar für das System auf dem es läuft kompiliert.
Useflags grenzen weiter nach Benutzerwunsch ein.
Wenn mans installiert bekommt, hat man schon einen tiefen Linuxeinblick gewonnen.

Nachteile:
Kompilieren dauert wie auch auf anderen Systemen mitunter sehr lange.
Sehr lange Installationszeit. (Bis alles kompiliert ist (Neuinstallation) können durchaus 24h in Land gehen), dann läuft das System aber extrem optimiert auf das jeweilige system. (-O3 )
Kaum grafische Hilfen.
Der GentooInstaller auf der LiveCD isch fürn Arsch
Nur bedingt für Anfänger geeignet
Alt 14. 08. 2007, 19:05 FreierRadikaler is offline Mit Zitat antworten #147
ecox
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Re: Welches Linux (Distribution) zum Einstieg und woher?

hi leute,

also ich habe mich vor 5 monaten von windows verabschiedet, und der ablöser war Fedora Core 6...jetzt habsch natürlich f7 drauf und ab oktober wohl f8 :P...also ich kann fedora nur jeden anfänger empfehlen, es gibt auch super viele seiten die euch bei dem einstieg helfen, und auch ich musste spüren das man sehr viel lesen muss um ueberhaupt ersma was zu checken ...naja also wer sich fuer fedora endscheiden sollte...hier eine sehr gute seite zum einsteigen. Fedorawiki

Kernel: 2.6.22.5-76.fc7
Desktop: GNOME
Web: Firefox, Skype, Pidgin

usw. man bekommt eigentlich alles zum laufen unter linux was man so fuers inet brauch, also ich bin sehr zufrieden mit linux und ich habe längst alle windows cds verschwinden lassen :P...fuer spiele kann ich nur jeden cedega empfehlen, damit sind 3d spiele auf linux kein problem mehr, kostet aber...man muss monatlich bezahlen, aber es lohnt sich fuer die die viel spielen wollen . natürlich gibt es auch noch die die nichts auf saugen verzichten wollen...und der renner ist zur zeit rs.com :P...keine angst...mit wine läuft der RSD perfekt, das hat mir der coder bestätigt das er darauf geachtet hat das der RSD auch unter linux läuft. also mit oder ohne prem account, keiner muss auf rs.com verzichten ..und wenn nicht, es gibt ja noch BT (Azureus)

tjoahr...also in diesem sinne ...zieht euch fedora :P

mfg

ecox
Alt 17. 09. 2007, 12:49 ecox is offline Mit Zitat antworten #148