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Der Jeri Ryan FaN
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Im Haus
Beiträge: 1.590
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Euro Platine verarbeiten billig
Ich hatte mir Euro Platinen gekauft und ich dachte sie waren fertig getäzt,aber dem war leider nicht so.
Nun habe ich die Platinen rumliegen und überlege mir wie ich eh ohne ätzen und UV Licht anstellen kann, dass ich meinen LEDs drauf bekomme (will ne LED Leuchte bauen für meinen Roller) Die Schutzfolie hab ich schonmal abgezogen und darunter diese Kupferfolie gesehen welche so nen Lack drauf hat und mal mit nem Skalpel drauf rumgekratzt und gesehen dass so der Schutzlack abgeht.
Frage:
Kann ich nicht drauf anzeichnen mit Edding und mir die Bahnen so ausschneiden und das Kupfer zwischen rausziehen und die Bohrungen für die LEDs machen?
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05. 12. 2004, 00:09
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#1
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Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: Bavaria
Beiträge: 637
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Klar kannst du, aber ätzen wär einfacher, schneller und sauberer. Des Kuper von der Platte zu kriegen ist net so einfach.
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05. 12. 2004, 00:36
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#2
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Kamelhoden
Registrierungsdatum: Jun 2003
Ort: 48°16' N 16°22' E
Beiträge: 1.469
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ha, das will ich dann sehen *lol*
vergiss es schnell wieder
entweder du ätzt es elber, suchst dir wen ders für dich macht - oder du gehst zum conrad ( www.conrad.com) die bieten auch ein ätzservice an
aber ausschneiden und rausziehen so wie bei einem markiert film klappt das nicht.
andere alternative wäre eine lochrasterplatine
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05. 12. 2004, 00:37
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#3
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Der Jeri Ryan FaN
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Im Haus
Beiträge: 1.590
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Mist, bei eBay fand ich nix unter lochrasterplatine, nur eine für SMD , aber SMD solls nicht sein.
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05. 12. 2004, 09:06
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#4
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Hättest du die Schutzfolie draufgelassen, wäre das mit dem Ätzen vielleicht sogar was geworden: http://www.beta.bwir.de/aufbaumethoden/platinenaetzen
Ich weiß nicht, wie du das mit dem Edding meintest, aber du kannst nun folgendermaßen vorgehen:
- evtl. Platine vom Fotolack befreien (Entwickler, Spiritus, Dremel mit Drahtbürstenaufsatz)
- Mit Edding die gewünschten Leiterbahnen aufmalen (Edding ist ätzfest und funktioniert ähnlich wie nicht belichteter Fotolack)
- Platine ätzen
Natriumpersulfat solltest du in der Apotheke bekommen. Alternativ geht auch Eisen III Chlorid
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05. 12. 2004, 09:30
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#5
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Der Jeri Ryan FaN
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Im Haus
Beiträge: 1.590
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Was kostet denn die Säure inetwa in der Apotheke?
Geht das so?
Also Edding und dann in die Säure tun ohne UV Licht und was ich da so gelesen hatte?
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05. 12. 2004, 11:29
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#6
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.oOo.oOo.
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: Bavaria
Beiträge: 637
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Wenn du den Fotolack runtergekratzt hast, ist es eh schon zu spät für UV Licht ;-) Natriumpersulfat kostet bei Reichelt 2,40€ für 120 Gramm, obwohl du soviel nicht mal brauchen wirst für eine Platine. Apotheke wird bestimmt teurer sein als dein Elektronikladen um die Ecke
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05. 12. 2004, 12:31
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#7
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Kamelhoden
Registrierungsdatum: Jun 2003
Ort: 48°16' N 16°22' E
Beiträge: 1.469
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schau aber, dass du den richtigen edding nimmst
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05. 12. 2004, 15:14
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#8
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Der Jeri Ryan FaN
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Im Haus
Beiträge: 1.590
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Gibts da unterschiede? Mit Iso Alk bekomme ich menien Edding abgewaschen, dann male ich es also auf die Platine auf und schmeiße die in die Säure und gut ist? Muss ich den Schutzlack vorher dann auch abkratzen?
Habe nen Staedter Permanent Edding. Hält der?
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05. 12. 2004, 20:14
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#9
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Retreat
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 11.530
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TBK sagt, das ist Elektronik
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06. 12. 2004, 14:11
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#10
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The M.I.P.
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: 127.0.0.1
Beiträge: 3.714
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Dadurch, dass Du die Schutzfolie von den mit lichtempfindlichem Lack beschichteten Platinen abgezogen hast, ist der Photolack belichtet worden und somit unbrauchbar (ähnlich, wie wenn Du einen noch nicht entwickelten Photofilm aus dem Behältnis rausziehst).
Du könntest jedoch - wie schon beschrieben - das Schaltungslayout auch aufmalen und dann ätzen.
Dazu musst Du erst Deine halb ruinierten Platinen vollständig vom leider belichteten Photolack befreien - das geht mit diversen unpolaren Lösungsmitteln (z.B. Verdünnung, Alkohol, ...) oder indem Du die Schicht mit sehr feinem Schleifpapier oder Topfreiniger runterschleifst.
Wenn die Platine blank ist, dann zeichne mit säurefestem Stift ("Edding" oder für feinere Sachen ein wasserfester Overheadfolienstift wie "Staedler Lumocolor permanent") das Platinenlayout auf.
Dann ätze die Platine in einer Lösung aus Eisen-III-Chlorid. Natriumpersulfat ist etwas schwieriger in der Handhabung, da Raumtemperatur für den Ätzvorgang nicht ausreicht.
Beachte, dass die anfallende Lösung nach dem Ätzen Kupfer-Salze enthält, welche extrem umweltschädlich sind! Überreste also nicht einfach ausgiessen, sondern im Reststoffhof/Schadstoffmobil/o.ä. fachgerecht entsorgen lassen. Nimm die Warnung ernst!
Eine andere Möglichkeit, die sich jedoch nur für sehr kleine Schaltungen eignet ist, die Platine zu fräsen (mit "Dremel").
An Deiner Stelle würde ich das allerdings nicht machen - ist viel Arbeit, viel Dreck und unschöne Ergebnisse.
Die IMHO beste Lösung aber wäre für Dich, die Platinen erstmal in die Bastelkiste zu legen und nochmal loszustiefeln und dann Lochraster- oder Streifenraster-Platinen zu besorgen.
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06. 12. 2004, 14:40
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#11
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Moderator
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: oben, bei Mutti
Beiträge: 2.415
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tach,
nicht alle eddinge sind ätzfest, hier eine übersicht
vorher die platine gut säubern. muss fett und oxidfrei sein.
für komplexere sachen ist das natürlich nichts.
alternativ kannst du neben dem ätzen (edding oder belichtet) auch loch- oder streifenraster platinen verwenden. dort kannst du dann die leiterbahnen mit blankdraht oder wenns kleiner sein sol, mit lackdraht ziehen. das ist in der hinsicht gut, wenn du die schaltung selber entwickelst.
einfache schaltungen hab ich auch schon in kleinserie mit autocad und einer isel gefräst.
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06. 12. 2004, 14:45
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#12
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Der Jeri Ryan FaN
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Im Haus
Beiträge: 1.590
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So, Edding hab ich. Also dann nur renischmeißen in das Zeugs, ist das flüssig?
Wenn ja wie lange drin liegen lassen?
Lochplatinen fand ich keine bei eBay außer SMD, aber dass will ich nicht.
Ich brauche nur einfache Bahnen drauf, sollen 5mm LEDs drauf kommen will Beleuchtungen bauen.
Aber ich mache das mal mit dem Eisen-III-Chlorid, ich versuche das mal gleich zu kaufen.
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06. 12. 2004, 15:54
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#13
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kleines UV-Licht
Registrierungsdatum: Jan 2004
Beiträge: 1.319
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Zitat:
Original geschrieben von gangster_x
Lochplatinen fand ich keine bei eBay außer SMD, aber dass will ich nicht.
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Such mal bei Reichelt.de nach H25PR160
(oder H25PR050, H25PR075, H25PR100, H25PR150, H25PR200, H25PR500)
Gibt es auch in jedem Elektronikladen.
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06. 12. 2004, 16:11
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#14
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Der Jeri Ryan FaN
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Im Haus
Beiträge: 1.590
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Also das mit den Eisen-III-Chlorid war so ne Sache. 2 Apotheken wollten und durften es mir nicht verkaufen so sagten sie und die eine hatte es nicht da und konnte es auch nicht bestellen und was sie hatten hätte um die 16 EUR gekostet.
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06. 12. 2004, 18:12
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#15
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 897
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Wenn Du die Platine noch nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt hast, dann dürfte die Photobeschichtung noch nicht belichtet sein.
Zum Belichten braucht man eine starke Lichtquelle mit hohem UV-Anteil.
Ich benutze dazu eine alte Bestrahlungslampe, 250W Quecksilberdampf ohne UV-Filter (also so ein Teil wo sich nur lebensmüde 'drunterhocken).
Bei einem Abstand von ca. 40 cm braucht man, je nach Platinentyp immer noch 3-5 Minuten - mit einer "normalen" Glühbirne würde es Stunden dauern.
Die Platine ist also wahrscheinlich noch nicht belichtet, wenn der Lack jedoch mechanisch beschädigt ist dennoch unbrauchbar.
Du könntest den Photolack jedoch mit Aceton oder Nitroverdünnung komplett entfernen, und dir deine Leiterbahnen mit einem Filzstift selbst zeichnen.
Es gibt dafür spezielle (sündhaft teure) Stifte, es geht aber auch mit jedem anderen nicht abwaschbaren Edding.
Anschließend werden die nicht geschützten Bereiche auf der Platine in einem Ätzbad entfernt.
Leider klingt das viel einfacher als es ist, die vielfach angebotenen Schalen mit Ätzmittel sind leider recht unbrauchbar.
Die Säure muß ständig und gleichmäßig in Bewegung gehalten werden und die gängigen Ätzmittel arbeiten erst ab etwa 45°.
Ich habe zu diesem Zweck eine kleine Ätzanlage, ist nur eine Glasküvette mit Heizstab und einer kleinen Luftpumpe wie im Aquarium.
Durch die aufsteigenden Bläschen wird die Säure immer halbwegs gleichmäßig in Bewegung gehalten, dennoch dauert ein Ätzvorgang 30-45 Min.
In einer einfachen Schale dauert es noch erheblich länger.
Gruß
CForce
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06. 12. 2004, 18:41
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#16
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