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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2004
Ort: Würzburg
Beiträge: 90
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goethebücher
hallo, hat irgendjemand die bücher "Faust" und "Die leiden des jungen werhter" von goehte gelesen? wenn ja, kann mir jemand berichten, ob sie des lesens wert sind, oder ob sie nur zeitverschwendung sind.
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24. 12. 2004, 12:15
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#1
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.413
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Nee, du. Dieser Goethe, das war ne Flachpfeife, der hat nur Muell und Schund geschrieben. Finger weg davon, lies lieber Clever und Smart, das felzt die Huette enormst, vor allem, wie der eine sich immer so albern verkleidet, und wenn der Chef mal wieder eine auf die Fresse kriegt, das ist richtig geil. Klasse gezeichnet, megacoole Sprueche, da kann dieser Goehte einpacken gegen, der hat ja meistens nicht mal Bilder.
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26. 12. 2004, 15:25
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#2
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Finally Student.
Registrierungsdatum: Nov 2003
Ort: Back in Germany.
Beiträge: 3.793
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Liest man das nicht mehr in der Schule?
@Korrupt:
Thx for making my Day.
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26. 12. 2004, 20:31
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#3
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Harley Quinn Lover
Registrierungsdatum: Dec 2004
Ort: Gotham
Beiträge: 2.659
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faust fand dich noch in ordnung aber "die leiden des jungen werther" is voll fürn arsch . tu dir das net an. lies lieber was sinnvolleres wie zB Bild
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26. 12. 2004, 22:18
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#4
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Dec 2004
Ort: Würzburg
Beiträge: 90
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Zitat:
Original geschrieben von El1McBong
faust fand dich noch in ordnung aber "die leiden des jungen werther" is voll fürn arsch . tu dir das net an. lies lieber was sinnvolleres wie zB Bild
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ich lese gern die bild.
@ korrupt: danke ich wollte eine gescheite meinung, kein so ein scheiß   
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27. 12. 2004, 16:10
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#5
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.413
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Angesichts des von dir zur Schau gestellten IQs: Es ist in deinem Fall wirklich Zeitverschwendung, Goethe zu lesen.
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27. 12. 2004, 16:15
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#6
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Zitat:
Original geschrieben von irgendwie
ich lese gern die bild.
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surprise!
Falls Du Dich nicht gleich in Unkosten fuer so ein Buch stuerzen willst, kannst Du ja vorher hier vorbeischauen: http://gutenberg.spiegel.de/autoren/goethe.htm
Ich gebe aber zu bedenken, dass es viel vom Lesevergnuegen nimmt.
@korrupt: ich fand clever&smart nicht schlecht...
so long
Sevenger
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27. 12. 2004, 16:37
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#7
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 81
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Leiden des jungen Werthers waren für mich ein Krampf.
Muss aber auch zugeben, dass ich es in zwei Tagen komplett durchlesen und verstehen musste.
Was Goethe perfekt gemacht hat, mir aber langweilig wurde, sind diese Seitenlangen Naturbeschreibungen.
Die Natur beschreibt nämlich Werthers innere Gefühlslage.
Vom Sonnenschein bis zum Unwetter findest du alles.
Auch diese ständigen Reflexionen.
Werter ist eben ein Gefühlsmensch.
Die Geschichte an sich ist in Ordnung.
zwei Männer eine Frau .
Selbstmord ist in dem Buch ja auch so ein Sache.
Zu der zeit haben sich viele junge Männer das Leben genommen, mit dem Werther unter dem Arm.
War/ ISt ein großer Vorwurf an Goethe.
Wie gesagt: Musste es schnell lesen, hat meine Meinung vielleicht etwas radikalisiert. Kann man sich ja vorstellen, wie einen fünf Seiten NAtur nerven, wenn man es schnell durch haben will.
Aber es ist halt so ein Buch, das man gelesen haben sollte.
Vor allem da es auch eine sehr gute Analyse der damaligen Stimmung von vielen jungen Menschen war.
Frieden auf Erden
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28. 12. 2004, 04:20
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#8
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Registered User
Registrierungsdatum: Dec 2004
Beiträge: 1
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Faust vs. Werther
Den Werther, und da schließ ich mich vorangegangenen Meinungen an, muss man nicht gelesen haben (sofern man ihn ned in der Schule gelesen hat). Laut den Lehrplänen und denen die ihn machen soll der Werther "jungen Menschen einen anderen jungen Menschen vor Augen führen; zeitgleich mahnend und den Horizont erweiternd" ... mein Horizont hat sich nicht merklich erweitert, nachdem ich den Werther gelesen hab.
Was du aber lesen musst ist der Faust. OK, die Sprache ist schwierig und die Geschichte hat so viele Ebenen, Andeutungen und blabla, dass man sich nach der Hälfte versucht fühlt aufzugeben, aber andererseits, ist der Faust eines der ersten (wenn auch nicht absichtlich so geschriebenen) Fantasybücher der deutschen Literatur ... wenn man sich ein bisschen hineinlebt und die Sex, Drugs and Rock&Roll Handlung hinter sich gelassen hat ... ja, dann kann Goethe wirklich Spass machen.
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28. 12. 2004, 15:35
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#9
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Be(la)sessen
Registrierungsdatum: Dec 2004
Beiträge: 22
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Ich finde Goethe "Faust" sehr interlektuell, deswegen ist es für mich sicher auch zu hoch, nachdem ich mehrmals damit angefangen habe, hab ich mir das mal als Hörbuch zugelekt, aber auch da fällt mir das schwer, meine Konzentration zu halten
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29. 12. 2004, 00:38
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#10
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:)
Registrierungsdatum: Oct 2002
Beiträge: 102
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am faust bin ich auch, zu meiner schmach, hoffnungslos gescheitert - ich habe das buch immer wieder zur hand genommen und irgendwas, was funken sollte, hat einfach nicht gefunkt. und dann soll man bücher halt eben weglegen und sich damit abfinden, dass dieses buch nicht einem selbst kompatibel ist.
meinen vorrednern zum trotz hingegen war das mit den leiden des jungen w.'s aber dann gänzlich anders - das geschreibsel ist sofort an mich gegangen und ich habe es mit viel *freude* gelesen. mitunter vermute ich, dass das an einer potentiell vorhanden manischen depression meinerseits liegt - ich bin mir aber nicht ganz sicher und werde mich hüten, das hier weiter laut vor mich hinzudenken. was ich irgendwie wenig verstehen konnte hingegen, war die selbstmord-welle, die der werther seinerzeit unter seinen jüngeren lesern nach sich gezogen hat. dieses unverständnis an sich verwerte ich aber für mich als positives zeichen.
sei es, wies ist: der werther hat ne menge hintergrund, den man zwischen den zeilen herauspfriemeln kann, und so manche gedankengänge die er hegt, sind uns allen wahrscheinlich so unbekannt gar nicht, wir würden sie nur eben aus gründen der aktualität in andere worte packen - mehr isses nicht. deswegen denke ich nicht, dass es einen besonderen IQ bedarf, um ihn lesen und verstehen zu können und verwerte diese aussage als eine der üblichen korruptschen "solche eingangspostings sind wirklich unerträglich-anfälle" - womit er ja so gesehen irgendwie auch recht hat.
es stellt sich mir immer ein wenig die frage nach der sinnhaftigkeit eines requests á la "soll ich das lesen oder nicht, sagt doch mal, ey" - was soll das bringen? lies es oder lass es, wenn es dich interessiert oder du denkst, *so etwas* mal gelesen haben zu müssen. schlimm wäre es, du würdest all deine entscheidungsfindungen im leben derart betreiben, weil dann würde sicher sehr bald jemand kommen der dir sagt: "JA, spring aus dem fenster"
aber nun gut, was ich eigentlich sagen wollte, bzw. worauf ich hinweisen wollte, ist der werthersche maildienst, den das netz ja auch anbietet - was liegt näher als briefe per mail zu versenden und sie so portioniert zu geniessen? Die Seite http://www.die-leiden-des-jungen-werther.de/ beamt dich zurück anno 17irgendwas und sendet kostenfrei dir auf wunsch täglich/wöchentlich oder eben zu gegebenem anlaß eine werther-mail. das intro der seite sollte man ausnahmsweise nicht skippen - es bewegt zwar nicht die welt, ist aber doch hybsch.
vielleicht tuts das leichter, sich mit der sprache an sich anzufreunden.
Und du gute Seele, die du eben den Drang fühlst wie der arme werther, schöpfe Trost aus
seinem Leiden, und laß das Büchlein deinen Freund sein, wenn du aus Geschick
oder eigener Schuld keinen nähern finden kannst.
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29. 12. 2004, 13:04
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#11
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Dec 2004
Ort: Würzburg
Beiträge: 90
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danke, das ihr endlich bei der sache geblieben seid und keinen unsinn mehr verfasst habt.
greetz irgendwie
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29. 12. 2004, 13:57
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#12
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kleiner Waldgeist
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: Brandenburg
Beiträge: 41
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ob nun goethe lesen oder nicht lesen... wer sich nicht in die sprache der zeit des jeweiligen schriftstellers versetzen kann, der wird sich immer schwer mit deren stil tun... da gibt es auch schriftsteller wie herder, heine, schiller und und und... der eine schreibt im leichten stil, der andere im schwerer verständlichen stil...
ich selbst habe selbst in meiner jugend viel literatur gelesen... heute befasse ich mich eher mit astronomie (nicht zu verwechseln mit astrologie - passiert leider häufig) und astrophysik und solchen wissenschaftlichen gebieten... das ist auch anspruchsvolle literatur, und man benötigt auch hintergrundwissen...
analog zu den großen deutschen schriftstellern... wenn man keine geschichtlichen kenntnisse der zeit bzw der epoche hat, wenn man sich damit nicht wenigstens ein bißchen auseinandersetzt, dann hat man einfach keine chance auch nur irgendwie den sinn des librettos, des werkes zu verstehen... ergo: eine interpretation, eine erörterung diverser textpassagen wird zur qual...
lesen klassischer literatur sowie die beschäftigung mit der geschichte zählt bei vielen nicht zur lieblingsbeschäftigung, hilft aber ungemein...
so long...
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29. 12. 2004, 16:24
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#13
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ProLegastheniker
Registrierungsdatum: Dec 2004
Ort: NRW
Beiträge: 34
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Zitat:
Original geschrieben von Korrupt
Nee, du. Dieser Goethe, das war ne Flachpfeife
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Wenn er das hören koennte würd er sich dreimal im Grab rumdrehn.
ALSO:
Goethe war Übergangsmensch bzw. Goethe is nich gleich Goehte. Die ersten Werke, darunter auch ' Die leiden des jungen werther' sind aus der Literaturepoche des Sturm und Drangs und haben dementsprechend auch die passende Thematik bezgl. Mensch, Natur und Gott sowie dem Geniebegriff. In dem Werk spiegeln sich Pantheismus und Pietismuis zu Hauf.
d.h. Das 'Genie' Werther erkennt in der Natur den Spiegel des Göttlichen, und durch Schaffung von Kunst, z.b. zeichnen, kann das Genie sich mit Gott auf eine Stufe setzten, da es in der Lage ist etwas ebenso perfektes zu schaffen wie die Natur.
Spätere Werke Goethes entsprechen der Literaturepoche der deutschen Klassik. Der Geniebegriff verschwindet, und mit ihm die ganze Radkialität des Sturm und Drangs, was sich auch in der Lyrik wiederspiegelt [Metren, Reimschemen etc.]
'Faust' ist ein klassisches Werk von Goethe.
Wenn du darin und in die Thematik interessiert bist, dann empfehle ich folgende Begriffe mal bei www.wikipedia.com nachzuschaun:
- J. W. Goehte
- Sturm und Drang
- [dt.] Klassik
- Pantheismus
- Pietismus
- D l d j W
Auf jeden Fall gehören diese Werke zu der Elite deutscher Literatur und sind Must-Reads für Gebildete mit Hang in diese Richtung. Sicherlich ist die Sprache teilweise verwirrend und die Thematik in unserer zeit nicht nachvollziehbar, jedenfalls für manche nicht (s. Zitat oben).
Wenn du also nur in spannende, leicht zu lesende Action interessiert bist, tu es dir nicht an.
Wenn du etwas ueber deutsche Kulturgeschichte lernen möchtest und du dich bilden willst, dann bist du mit Goethe goldrichtig!
[sry, hab Deutsch LK  ]
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31. 12. 2004, 02:03
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#14
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Goethe wird meiner Meinung nach völlig überschätzt, wenn er der Dicherfürst - wer ist dann Schiller? Der Dichergott 
Aber wie dem auch so, Faust ist eine recht gute Umsetzung der bekannten Volkssage und beschreibt hervorragend wie Faust mit seiner selbst hadert ob des endlichen Wissens, das er seiner Meinung nach erlangt hat. Einen neuen Schub in der Wissensanhäufig verspricht er sich durch den Pakt mit Mephisto - insgesamt also auch mit Parallelen zur heutigen Zeit 
Man kann Goethes Werk auf viele Arten betrachten - der geschichtsbezogene Kontext ist natürlich auch nicht zu verachten ...
"Gebildete" wissen auch um die Qualitäten eines Schiller und bevorzugen gerne eine "Maria Stuart" oder einen "Wilhelm Tell" vor jedem Goethe - aber sein Dasseinsberechtigung besitzt er natürlich auch
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02. 01. 2005, 13:49
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#15
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Finally Student.
Registrierungsdatum: Nov 2003
Ort: Back in Germany.
Beiträge: 3.793
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Zitat:
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"Gebildete" wissen auch um die Qualitäten eines Schiller und bevorzugen gerne eine "Maria Stuart" oder einen "Wilhelm Tell" vor jedem Goethe - aber sein Dasseinsberechtigung besitzt er natürlich auch
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Eigenlob stinkt.
Mir persönlich gefielen Faust und der Werther recht gut. Sie waren keinesfalls unverständlich, wie bereits einige Male behauptet wurde.
Da empfinde ich den Schiller'schen Schreibstil tatsächlich als um einiges schwerer zu verstehen.
Aber auch in der Lyrik gibt es unterschiedliche Geschmäcker und das ist auch gut so. Manch einer bevorzugt halt leichtere Kost, während ein andrer gar nicht genug Umschreibungen bekommen kann.
@irgendwie:
Lies dich doch einfach mal ein und wenn es dir nicht gefällt, legst du es halt wieder ad acta.
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02. 01. 2005, 16:13
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#16
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Mit "Gebildete" griff ich nur die Aussage meines Vorredners auf - deswegen auch die Anführungszeichen
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02. 01. 2005, 16:48
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#17
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2004
Beiträge: 76
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also mein tip wäre da eher "die neuen Leiden des jungen W." - basiert auf "die leiden des jungen werther", ist allerdings modern geschrieben.
der innere konflikt kommt trotzdem gut rüber.
und a propos faust: kann den jemand charakterisieren? hab das nämlich als hausaufgabe
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23. 01. 2005, 11:35
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#18
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Das Ding unter eurer Maus
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 192
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Ich finde, dass eigentlich beide Werke, vorallem Faust, zur Allgemeinbildung gehören und so schwer oder langweillig sind sie nicht. Aber so extrem spannend wie viele Pseudo-Intelktuelle sie immer beschreiben sind sie auch nicht.
Ich persönlich fand es ganz gut, dass wir die in Deutsch gemacht haben. Sind interessanter als Vieles.
Kannst einfach mal probieren ist ja nicht so lang und schwer sind diese Bücher überhaupt nicht. Lest bitte mal "Kritik der reinen Vernunft" von Kant und dann denkt nochmal drüber nach. Das ist nämlich abartig.
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24. 01. 2005, 15:24
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#19
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Gefühlsdussel
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 380
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Zitat:
Original geschrieben von go4hl80ve
also mein tip wäre da eher "die neuen Leiden des jungen W." - basiert auf "die leiden des jungen werther", ist allerdings modern geschrieben.
der innere konflikt kommt trotzdem gut rüber.
und a propos faust: kann den jemand charakterisieren? hab das nämlich als hausaufgabe
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guck mal da nach, ob du was für die schule findest:
http://www.arnt-web.de/faust/magie/body_index.html
Gruß Gabi
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24. 01. 2005, 15:31
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#20
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2005
Beiträge: 13
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finger weg von rassistischer literatur !!
bei goethe wimmelt es nur so von 'muselmanen' und 'mohren'. eine bücherverbrennung wäre hier schon lange mal angesagt. ( mehr mut, claudia roth)
ausserdem ist die gesellschaftspolitische darstellung der alleinerziehenden mutter gretchen in faust mehr als zweifelhaft.
greetz beatbat
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12. 02. 2005, 14:04
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#21
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Leitkulturbanause
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: ocean of chaos
Beiträge: 4.661
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Muselmann ist die normale Bezeichnung für Moslems, und die lieben Goethe, u.a. die Perser wegen Hafiz (der den Koran im Kopf hat), weil er einer der ersten war, die ihre Kultur, auf einem so hohen Niveau in der westlichen Kultur - respektvoll - bekannt gemacht hat.
Dass dich Mohr stört zeugt von Unwissen, war nicht immer 2005, wie man die Menschen betrachtet ist das Ding, nicht wie mans ie nennt.
Bzg. Gesellschaft (und seiner religiösen Einstellung) weiß ichs nicht genau, aber was interessiert mich eigentlich der Mensch Goethe. Auch Luther hatte eine wundervolle Sprache, den darf man als Linker aber auch nicht gut finden.
http://gutenberg.spiegel.de/goethe/divan/divan.htm
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12. 02. 2005, 15:58
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#22
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:)
Registrierungsdatum: Oct 2002
Beiträge: 102
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Zitat:
Original geschrieben von beatbat
ausserdem ist die gesellschaftspolitische darstellung der alleinerziehenden mutter gretchen in faust mehr als zweifelhaft.
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ausserdem befürchte ich, wer heute ein problem mit der gesellschaftlichen darstellung der alleinerziehenden mutter von vor 200 jahren hat, der sollte das lesen ganz sein lassen. es schadet ihm nur noch mehr.
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12. 02. 2005, 18:18
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#23
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2005
Beiträge: 13
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das ein antidemokratischer, totalitärer INHALT , nämlich die forderung nach bücherverbrennung von goethe's büchern so einfach hingenommen wird,
nur weil er in eine FORM linker Worthülsen gegossen und mit dem Namen Claudia Roth garniert wurde, ist schon ein starkes stück.
Zitat:
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Auch Luther hatte eine wundervolle Sprache, den darf man als Linker aber auch nicht gut finden
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genau!
manchmal wünsche ich mir, daß marx oder bebel aus dem grab steigen und einigen dogmatischen hohepriestern die gurgel (* umdrehen.
(* kein gewaltaufruf sondern umgangssprachliche missfallens-bekundung
greetz beatbat
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14. 02. 2005, 02:33
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#24
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.413
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Ja, jetzt haben wir alle ueber dich gelacht, und wenn du meinst, du waerst anders als ein Troll, allenfalls Witzbold ruebergekommen, nun ja, freu dich und back dir nen Keks. b2t plz.
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14. 02. 2005, 09:15
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#25
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