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Der Fürst der Schubiedus
Registrierungsdatum: Oct 2002
Ort: Nowhere
Beiträge: 1.516
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Eigenes Buch
Hallo,
ich habe vor ein eigenes Buch zu schreiben. Es soll Biographisch über mich selbst sein.
Habt ich evlt. Tipps, für euch erfahrene Leser, wie man so ein Buch schreiben sollte? Alles bis auf den letzten Korn beschreiben oder nur Grob meine Erfahrung niederschreiben?
MfG
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08. 03. 2005, 14:25
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#1
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Motherfucker=Redeemer
Registrierungsdatum: Jul 2003
Ort: .de
Beiträge: 923
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Re: Eigenes Buch
Zitat:
Original geschrieben von Schubie
...wie man so ein Buch schreiben sollte?...
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Am Besten gar nicht, wer sollte das denn lesen wollen wenn du es dann wirklich veröffentlichen willst?
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08. 03. 2005, 16:12
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#2
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Der Fürst der Schubiedus
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Oct 2002
Ort: Nowhere
Beiträge: 1.516
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Das sei ja mal dahin gestellt - ich hab ja auch nicht behauptet, dass ich es veröffentlichen will.
Ich will konstruktive Tipps haben und nicht sowas, wie von dir. Das bringt niemanden was.
Außerdem, ich weiß ja nicht wie dein Leben verlaufen ist, aber vllt. lesen es ja doch andere gerne - und wenn es nur die Freunde von mir sind.
Geld verdienen mit sowas... glaub ich auch nicht dran.
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08. 03. 2005, 16:20
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#3
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.:[sleepless]:.
Registrierungsdatum: Jan 2004
Ort: zu heim
Beiträge: 23
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nabend!!!
also meine wenigkeit findet, dass du versuchen solltest dich irgendwie auf einem mittel-weg zu bewegen. ist dein buch zu stsichprobenhaft kann es passieren, dass man zusammenhänge eizelner geschehnisse als 'außenseiter' nicht bemerkt/versteht/...
jedoch sollte dein buch auch nicht zu genau ausgeführt sein - außer es ist nötig - um die sache nicht in die länge zu ziehen und man beim lesen die lust verliert.
ich weiß. dass das so einfach gesagt ist. schreib doch einfach mal drauf los und veröffentliche mal einen 'entwurf' hier im board.
soweit mal. mfg, igu
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05. 04. 2005, 00:51
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#4
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Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: Zakarum
Beiträge: 3.811
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Zitat:
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ch weiß. dass das so einfach gesagt ist. schreib doch einfach mal drauf los und veröffentliche mal einen 'entwurf' hier im board.
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es ist nicht nur einfach gesagt, sondern der wichtigste punkt. wenn man das nicht schafft, wie soll man dann fertig werden.
dem veröffentlichen einen entwurfes stimme ich zu. am besten so 10 seiten, damit man mal deinen stil, schreibweise und wortwahl über sich ergehen lassen kann. so wirst du dann auch echte kritik oder ein echtes lob bekommen können.
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05. 04. 2005, 01:00
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#5
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Leitkulturbanause
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: ocean of chaos
Beiträge: 4.671
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Ich würde es so schreiben, wie es *deinem* Stil entgegen kommt. Gibt auch diverse Beispiele von prominenteren Artgenossen. H.C. Andersen hab ich kürzlich gelesen hat in seinem Tagebuch mittels Kreuzchen Buch über seinen Onanie-Habitus geführt *g*. Einfach mal in der Unibibliothek (dort kann jedermann ausleihen) fragen.
Henry Millers Bücher haben auch etwas Tagebuch ähnliches. Also Gedankengänge, die ihm wohl wichtig erschienen, ohne erkennbares Ordnungsschema nieder geschrieben. Rilkes Aufzeichnungen des Malte irgendwas sehen mir auf den ersten Blick auch ähnlich aus, kenn aber nur die ersten drei Seiten.
Andere Beispiele wären der Erfinder des Essai Montaigne (wundervoll-menschliche Freidenker-Philosophie für ohne Vorkenntnisse) der hat sich zu allem möglichen Gedanken gemacht und Aufsätze drüber geschrieben - seine "Essais".
Nietzsches Ecce Homo gibts noch.
Sehr sympatisch fand ich Hoimar v. Ditfurths "Innenansichten eines Artgenossen". Aber das sind keine Tagebücher, eher Biographien, bzw. wie die Essais sowas ähnliches, die mehr das Denken als das Leben vermitteln.
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07. 04. 2005, 12:50
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#6
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Apodiktisch
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 373
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Ich kann mich Stoertebeker da nur anschließen.
Ich würde aber noch weiter gehen und sagen, dass du nicht nur deinem Stil entsprechend, sondern auch deinem Leben entsprechend schreiben solltest.
Deine Frage an sich hat mich etwas irritiert und denke das der Tipp einfach mal anzufangen vielleicht nicht der falsche ist.
Ich denke es wird das dabei herumkommen wie es auch sein sollte. Die Dinge die wichtig sind, die für spätere Entwicklungen ausschlaggebend waren wirst du genauer beschreiben. Dahingegen wirst du wahrscheinlich darauf verzichten, jedes Frühstück was du hattest auf zu zählen.
Sprich, die Selektion findet wohl von selbst statt, wichtiges wird näher beschrieben, unwichtiges weniger. Dann kommt es auf dich an ob du eine chronologische Vollständigkeit erreichen willst (dann schreibst du auch das was zwischen dem "Wichtigen" passiert ist) oder eher Wert auf das erlebte legst (dann kann man es weglassen). Vorsicht bei Chronologischer Vollständigkeit: es kann schnell passieren das die Passagen zwischen denen die deine Geschichte es Lebens erzählen langweilig und überflüssig für den Leser wirken.
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12. 04. 2005, 09:42
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#7
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Dauerpraktikant
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 82
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Hmmmm????
Wieso möchtest du überhaupt ein Buch mit biographischen Hintergrund schreiben ? Ich denke es wird einfacher für alle wenn du selbst weißt wieso du das tuen möchtest.
- Hast du ne harte lebensgeschichte ?
- Willst du lustige oder kuriose Momente niederschreiben ?
Ich hab mal ne themabezogene Biographie geschrieben und hatte da grobe Richtlinien
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14. 04. 2005, 19:35
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#8
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Der Fürst der Schubiedus
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Oct 2002
Ort: Nowhere
Beiträge: 1.516
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Ich denke, dass ich für die Jugendliche Normalverhältnisse schon eon eharte Lebensgeschichte habe. Für mich ist das auch ein Punkt: Ich kann dadurch meine Probleme besser verarbeiten und wenn sie dann bei bestimmten Leuten Anregungen oder ähnliches Positives finden, dann ist es noch besser.
Ich hoffe, man versteht das, was ich meine und warum ich mich dazu beschlossen habe, ein kleines Buch über mich selbst zu schreiben.
Ich habe aber mir natürlich alle konstruktiven Kritiken bzw. Vorschläge notiert und zur Kenntnis genommen und versuche die auch, wenn es in meinem Interesse ist und ich es gut verarbeiten kann, einzubinden.
MfG
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14. 04. 2005, 19:50
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#9
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.258
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Schreibe es so wie du fühlst, nimm kein Vorbild - nur so kannst du etwas wirklich von dir wiedergeben.
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14. 04. 2005, 20:27
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#10
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Natürliches Abführmittel
Registrierungsdatum: Jan 2005
Ort: Bihllefeldt
Beiträge: 1.008
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Hmm... die Idee an sich ist garnicht schlecht...
Ist ja auch so ne Art Selbsttherapie...
Nur für den Fall das du das ganze dann doch irgendwo publizieren willst ist es vielleicht praktischer es nicht 100% Autobiographisch zu schreiben!
Wenn du deiner Hauptperson einen anderen Namen gibst, aber trotzdem in der Ich - Form schreibst kannst du das ganze spannender gestalten...
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15. 04. 2005, 19:35
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#11
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