gulli:board Logo

Anzeige

gulli:Newsbox


  Antwort
otti42
Dancing is forbidden.
 
Benutzerbild von otti42
 
Registrierungsdatum: Oct 2002
Ort: wurstwasser-biotop
Beiträge: 418
Qualitätswein - rote Zähne?

moin jungs und mädels,

vielleicht kennt sich ja jemand von euch mit WEIN aus, und zwar interessiert mich da, ob man die qualität des weins daran feststellen kann, ob er die zähne verfärbt oder nicht.

ich hab nämlich gerade gestern ne flasche roten geleert und war der meinung dass nur schlechter rotwein die zähne und das zahnfleisch verfärbt. mein con-trinker war anderer meinung.

mein kumpel meinte das hinge mit der anzahl kerne zusammen die da mit in den wein kommen, sei aber kein qualitätskennzeichen.

aber wie is das nun letztendlich? ist es nicht auch so, dass wein von schlechterer qualität ist wenn da mehr kerne drin sind?

fragen über fragen....

otti42
Alt 17. 03. 2005, 14:39 otti42 is offline Mit Zitat antworten #1
LivE Spender
Blutkarpfen
 
Benutzerbild von LivE
 
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 674
naja, die kernanzahl richtet sich ja nach dem reifegrad der traube (jung - weniger kerne). also müsste es eigentlich so sein das reifere trauben mit mehr kernen besser sind (länger am stock - mehr sonne etc.)
aber nun gibt es auch trauben die von sich aus wenig kerne haben und trotzdem lange an der rebe bleiben.
also so pauschal kann man das nicht sagen. zumal die farbe eigentlich nicht von den kernen kommt. hab ich jedenfalls noch nie gehört.......#gruß LivE


ps:
Zitat:
Wie der Name schon sagt, sollte er rot sein. Ein Manko vieler deutscher Rotweine war neben dem "untypischen" Geschmack die blassrote Farbe. Ein alter, sehr erfahrener Kellermeister bemerkte einmal vor Jahren: "Das ist kein Rotwein, das ist roter (Weiß)Wein."
Deutschland war und ist kein klassisches Rotweinland. Das Klima und die entsprechenden Rebsorten fehlten. Das einzige Anbaugebiet, das auf eine längere Tradition in der Rotweinproduktion zurückblicken kann ist Württemberg. Deutsche Weine sind, wenn überhaupt, international bekannt für fruchtige, elegante Weißweine und Produkte á la Liebfrauenmilch und Blue Nunn. In der Konsequenz bedeutete das schlicht und ergreifend, dass hierzulande die Erfahrung fehlte, einen anständigen Rotwein zu produzieren.
Inzwischen hat sich einiges geändert. Deutschland gehört zwar immer noch nicht zu den klassischen Rotweinländern, die Qualität deutschen Rotweines ist aber deutlich gestiegen. Erfahrung, Forschung und der Blick über die Landesgrenzen haben ihren Anteil daran. Trotz der immer noch nicht optimalen klimatischen Voraussetzungen (vielleicht schafft es der Klimawandel doch noch) werden auch hierzulande gute und sehr gute Rotweine produziert.

Zurück zur Farbe. Wie kommt die in den Wein? Im Gegensatz zu vielen anderen Beerenarten, ist die Farbe bei der Weinbeere zum größten Teil in der Beerenhaut. Grundsätzlich ist es möglich, bei entsprechend vorsichtiger Kelterung, einen Weißwein aus roten Trauben herzustellen. Das wohl bekannteste Beispiel ist hier die Herstellung des Champagners, der zu einem gewissen Teil aus roten Trauben gewonnen wird.
Zur Lösung der Farbe und der beim Rotwein erwünschten Gerbstoffe, gibt es zwei grundsätzliche Verfahren.

· Das abgerappte (Trennung von Beeren und Stängeln) Lesegut wir in Edelstahltanks auf 60°-80° C erhitzt. Durch die Hitzeeinwirkung über mehrere Stunden lösen sich Farb- und Gerbstoffe aus den Beerenhäuten. Erst dann wird die Maische gekeltert (abgepresst).
· Der Most wird auf der Maische ganz oder teilweise vergoren. Hier werden während des Gärprozesses Farb- und Gerbstoffe aus der Maische (zerquetschte Beeren, Saft, Kerne) gelöst. Erst dann wird die Maische gekeltert.

Die Farbe ist beim Rotwein jedoch nicht nur vom jeweiligen Verfahren der Gärung und Kelterung abhängig. Einen großen Anteil hat auch die verwendete Rebsorte. Einige Sorten (z.B.: Dornfelder, Portugieser) haben eine so starke Farbe, dass sie oft als Deckrotwein (zum Einfärben schwachfarbener Rotweine und Filterschichten) eingesetzt wurden. Ein weiteres Kriterium ist die schwächere Sonneneinstrahlung in gemäßigten Klimaten. Der Mensch wird rot bis braun, wenn er sich in die Sonne legt, die Traube wird dunkelrot bis violettschwarz. Je mehr Sonne, desto höher die Farbintensität. Nicht zuletzt achtet der Winzer tunlichst darauf, nach Möglichkeit keine Fäulnis im Lesegut der Rotweintrauben zu haben. Neben für Rotwein unerwünschte Geschmacksnuancen, baut z.B. der Botrytis - Pilz auch die Farbstoffe in der Beere ab.
Alt 17. 03. 2005, 15:25 LivE is offline Mit Zitat antworten #2
--cyrtic2000--
Gesperrt
 
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: Gefängniss
Beiträge: 766
an den zähnen kannst du das sicher nicht bestimmen.

Die grundregel sollte lauten, wenn dir der wein schmeckt ist er gut. ansonsten weil du ihn nur aus "edel" trinkst, dann lass es, und wenn du auch den billigsten wein magst, dann hast du glück gehabt...

Aber guter wein hat halt seinen preis. wiviel hat er denn gekostet?

cyrtic
Alt 17. 03. 2005, 22:22 --cyrtic2000-- is offline Mit Zitat antworten #3
andreasstudent
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 528
Ich habe schon Roten getrunken, da hat die Flasche 40 Euro gekostet und ich sah nachher aus als hätte ich eine Sau ausgesaugt.

Gruß
andreasstudent
Alt 18. 03. 2005, 06:25 andreasstudent is offline Mit Zitat antworten #4
LivE Spender
Blutkarpfen
 
Benutzerbild von LivE
 
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 674
ja, und es gibt rotwein der 40 und mehr kostet und er hat keine tiefdunkle farbe und nun??
davon ab sollte man als student doch trinken können und danach nicht aussehen wie eine sau

und die grundregel ist genau die die cyrtic2000 sagt....
Alt 18. 03. 2005, 07:21 LivE is offline Mit Zitat antworten #5
andreasstudent
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 528
Zitat:
Original geschrieben von LivE
ja, und es gibt rotwein der 40 und mehr kostet und er hat keine tiefdunkle farbe und nun??
davon ab sollte man als student doch trinken können und danach nicht aussehen wie eine sau

und die grundregel ist genau die die cyrtic2000 sagt....


Es geht gar nicht um die Grundregel von cyrtic2000, sondern darum ob man von "Qualitätswein" weniger rote/blaue Lippen und Zähne bekommt als von billigerem.

Gruß
andreasstudent
Alt 18. 03. 2005, 07:52 andreasstudent is offline Mit Zitat antworten #6
LivE Spender
Blutkarpfen
 
Benutzerbild von LivE
 
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 674
das hab ich doch oben geschrieben
Alt 18. 03. 2005, 18:25 LivE is offline Mit Zitat antworten #7
Themen-Optionen Antwort


Themen-Optionen

Gehe zu



Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 05:20 Uhr.
Angetrieben von vBulletin
Copyright ©2000 - 2006, Jelsoft Enterprises Ltd.
asperger.gullisys.net

Anmelden

Benutzername
Kennwort

Anzeige

© copyright 1998-2009 gulli.com home | regeln | sitemap | kontakt | impressum | partner | downloads | disclaimer |
Message Boards and Forums Directory