Zitat:
Original geschrieben von Cumpadre
klausimator,
niemand muss sich von dir als Trottel als bezeichnen lassen der hier vernünftig ein Thema zur Diskussion stellt.
Durch dein Verhalten disqualifizierst du dich im Vergleich zum Threadersteller absolut. Und warum sollte er auf etwas verzichten was ihm rechtlich womöglich zusteht?
In Zukunft überleg dir deine Aussagen bevor du sie hier hin schreibst. Ich jeden falls mag so einem Stunk in an sich vernünftig geführten Threads nicht lesen.
Nur nochmal als Info: Die Wortwahl paßt absolut nicht!!!
C ya
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hehe ja der klausi fällt wieder auf niederstes proletarierniveau herunter
zu der frage wieso er auf schadensersatzforderung verzichten sollte auch wenn er rein rechtlich eventuell die möglichkeit hat schmerzensgeld einzuklagen:
muss man immer alles einklagen bzw einfordern nur weil man das recht dazu hat?
sollte man nicht eher ein wenig auf seine moral und sein ehrgefühl achten?
ich persönlich würde niemals anhand dieser situation auch nur auf die idee kommen den firmenbesitzer auf schmerzensgeld zu verklagen.
angenommen mir wäre dass passiert dann sieht die sache so für mich aus, dass ich als erwachsener mensch in eine autowaschanlage gefahren bin bei frost und mir klar sein muss, dass es dort glatt sein kann und wenn ich mich dann auf die fresse packe ist dass meine schuld, bzw es ist ein unfall der eben so passiert ist.
wenn ich über einen kanntstein stolpere ist die stadt dann schuld, weil nicht alle 5 meter ein schild steht mit der aufschrift "vorsicht stufe!"?
es sind immer die anderen schuld, nie man selber, selbst wenn man selber auf die fresse fliegt.
mein lieblingsfall in den usa ist derzeit folgender:
5 polizisten suchen einen autodieb, treffen auf einen unbeteiligten 16jährigen schwarzen, legen ihm handschellen an und verprügeln ihn danach; wird von passanten gefilmt, der fall kommt vor gericht, der weisse haupttäter verliert seinen job bei den cops.
hierrauf klagt jedoch der cop darauf, dass er nur seinen job verloren hat weil der junge schwarz war und er selber weiss, cop gewinnt, 1,5 millionen schadensersatz vom staat.
hier auch wieder die frage, nur weil ich etwas einklagen kann muss es auch wirklich angebracht und gerecht sein?
man kann mit guten anwälten viel erreichen, sich mittels moralisch verwerflicher klagen auf kosten unbeteiligter bereichern, aber die frage die ich mir immer stelle, wie schauen solche leute noch morgens in den spiegel? ich könnte es nicht mehr.
der ex einer meiner ehemaligen freundinnen hat mal versucht mich zu verprügeln, hat kläglich versagt, aber immerhin war er der aggressor, bei dem vorfall gab es zeugen, ich hätte ihm ohne probleme ne anzeige wegen körperverletzung reindrücken können aber macht man sowas? der typ hat das mädel eben noch geliebt und ist durchgedreht als er mich gesehen hat und hat obendrauf noch ziemlich schläge einstecken müssen, der war doch schon gestraft genug, den zeige ich doch nicht noch an obwohl ich bei der sache eindeutig im recht gewesen bin, ich hatte zeugen und ich hätte aus der sache gut schmerzensgeld rausziehen können.
ich hatte ne mitschülerin auf dem gym die beim spicken während einer klausur erwischt worden ist, hat ne 6 bekommen, ist nach hause gefahren, kam mit ihrem vater plus zwei anwälten wieder, verschwanden im zimmer vom direktor, beim austeilen der klausuren hatte sie dann eine 3.
anscheinend hatte sie wohl das recht dazu sich die note einzuklagen, die frau war in der klasse unten durch, wer will denn auch mit solchen leuten etwas zu tun haben?
ich denke nicht, dass der besitzer der waschanlage sich gesagt hat "oh da kommt der kleine basti, jetzt nehm ich mal schnell meinen wasserschlauch und leg ne grosse eisfläche an damit klein basti sich mal so richtig schön auf die fresse legt".
naja ich habe da wohl eine andere auffassung von moral und ehre.
mfg jp