Mahlzeit.
Vor ca. 2 Wochen brachte mir ein Arbeitskollege dieses mehr als geniale Album der 5 Jungs aus Chicago mit und es zog mich gleich in seinen Bann. Von der ersten bis zur letzten Silbe habe ich dieses ultra-rockige Album aufgesaugt und kann es bis zum heutigen Tag nicht oft genug hoeren.
Da mir diese Band bisher nicht bekannt war, schaute ich also auf
laut.de nach der Biographie. Dabei fiel mir das Review von Martin Edele zu diesem Album und was soll ich sagen? Man kann dieses Album nicht treffender beschreiben, aber lest selber:
Zitat:
Fuck, yeah, die Jungs von Soil gehen in die nächste Runde und zumindest ich frage mich ernsthaft, warum denen nicht schon lange ein Vertrag mit Wilkinson oder Gilette angeboten wurde. Was Soil mit Rasierklingen zu tun haben, fragt ihr? Ich erklär's euch. Hat schon das Debüt "Scars" den Höhlenmenschen in mir geweckt, so ist "Redefine" das pure, akustische Testosteron. Seit sich das Album bei mir im Autoradio festgebissen hat, wächst mein Rasierklingenverbrauch ins Unermessliche.
Wenn man das Teil in ein Auto beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans schiebt, steigen ZZ Top aus der Karre. Männer, falls ihr schon immer mal anständigen Bartwuchs wolltet, greift euch die CD. Mädels - für eure Epilliergeräte sehe ich schwarz. "Redefine" ist für mich jetzt schon die Macho-Scheibe des noch jungen Sommers.
Obwohl es alles in allem auf dem zweiten Werk der Bostoner eine Spur langsamer zur Sache geht, ist das Teil der Hammer. Der Opener "Pride" groovt gleich mal los wie Hölle und treibt alles wie eine Flutwelle vor sich her. Auch der Titeltrack macht keine Gefangenen, die Strophe groovt wie Sau und der Chorus geht etwas melancholischer zur Sache. Auch wenn "Can You Heal Me" von der Schlagzahl eher langsam daher kommt und die Strophe sehr geil an Alice In Chains erinnert, schreit Ryan McCombs einem im Chorus die Haare auf die Brust und ins Angesicht.
Spätestens bei "Cross My Heart" schießt mir das Testosteron aus den Ohren und tropft auch bei dem ruhigeren "Remember" nur langsam ab. Spätestens ab "Deny Me" jage ich mein Essen wieder selbst und mit "Love Hate Game" ist erneut die Keule mein ständiger Begleiter. Um das alles noch mal in verständliche Worte zu fassen: "Redefine" ist ein Meisterwerk an höllisch knallenden Songs, die eine perfekte Mischung aus harten Grooves, verdammt emotionalen Vocals und geilen Melodien gefunden haben und genau auf die zwölf treffen. Godsmack, Sevendust und wie sie alle heißen, dürften es verdammt schwer haben, bei so einem Album mitzuhalten. Ich geh' mich jetzt rasieren - so etwa zum siebten Mal heute ...
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Eigentlich ist das nicht meine Art, aber ein eigenes Review haette keinen geistigen Naehrwert mehr gehabt nachdem ich obiges las.
Meine Wertung:
10/10
TRACKLISTE
1. Pride
2. Redefine
3. Can You Heal Me
4. Cross My Heart
5. Suffering
6. Remember
7. Deny Me
8. Something Real
9. Say You Will
10. Love Hate Game
11. Obsession
ANSPIELTIPS:
1. Pride
2. Redefine
3. Can You Heal Me
4. Cross My Heart
5. Suffering
6. Remember
7. Deny Me
8. Something Real
9. Say You Will
10. Love Hate Game
11. Obsession
Leider erscheint das Album hierzulande erst im Juli diesen Jahres, sollten aber ueber den gut sortierten "Plattenhaendler" zu bekommen sein.