Thema: Fahrt zum Arbeitsplatz
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12. 04. 2005, 10:21 #1
Fahrt zum Arbeitsplatz
Mich würde mal interessieren, was eurer Meinung nach eine zumutbare Entfernung vom Heimatort zum Arbeitsplatz ist, die man jeden Tag mit dem Auto fahren kann.
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12. 04. 2005, 10:39 #2BeowulfOFGast
Entfernung ist glaub ich nicht so wichtig...
aber ich bin nicht wirklich geneigt mehr als 1 Stunde anfahrtsweg täglich zu haben... das macht dann bei 8,5 Std Arbeitszeit bereits 10,5 Stunden aus, die man täglich für den Job Opfert...
mehr sollte eigentlich IMHO nicht sein...
MFG BeouwlfOF
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12. 04. 2005, 10:48 #3
Nun ja, die Fahrt zu einem potentiellen Arbeitsplatz bei mir würde ca. 1 h und 20 min dauern. Ist das zu viel jeden Tag?
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12. 04. 2005, 10:53 #4
Das muss eigentlich jeder für sich selbst entscheiden. Es hängt auch davon ab, welche Verpflichtungen man noch hat (Familie, Haustiere, etc.). Wenn alles mit einer Frage im Gulli-Forum zu beantworten wäre...

Nein, aber im Ernst, musst eben schauen, ob Du trotz der längeren Arbeitszeit allen Verpflichtungen nachgehen kannst.
So long
philiDer Dumme braucht die Ordnung,das Genie beherrscht das Chaos!
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12. 04. 2005, 11:32 #5BeowulfOFGast
Das kommt drauf an, 1,2Std zur Hauptverkehrszeit? oder mittags um 14 Uhr...Original geschrieben von 4-Promille
Nun ja, die Fahrt zu einem potentiellen Arbeitsplatz bei mir würde ca. 1 h und 20 min dauern. Ist das zu viel jeden Tag?
Ich denke, wenn der Job sich lohnt, und das Betriebsklima angenehm ist, kann man ruhig 20 min mehr hinnehmen...
Letztendlich schließe ich mich meinem Vorredner an, das musst du selber mit deiner Gesamtsituation ausmachen...
Aber generell, lieber einen Job haben, als keinen haben...
MFG BeowulfOF
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12. 04. 2005, 11:54 #6
Da bleibt jeden Tag viel Zeit und Geld auf der Strecke. Das mußt du also selbst entscheiden, ob eine Verbesserung durch die neue Stelle die Nachteile aufwiegt.
Wichtig ist auch der Zustand der Fahrstrecke. Ein gutes Stündchen auf einer Autobahn oder Bundesstraße ist relativ angenehm, während ein kurviges, hügeliges Überlandgegurke mit vielen Ortsdurchfarten und ohne Überholmöglichkeiten anstrengender ist. Im Winter ist auch wichtig, ob die Strecke frühzeitig geräumt wird oder ob es nur eine unwichtige Nebenstrecke ist. Dann kommt es noch darauf an, ob Autofahren für dich eher Lust oder Last ist.
Es gibt also viele Faktoren, die die Entscheidung beeinflussen können. Die Faktoren mußt du selbst bewerten und dann eine Entscheidung treffen.
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12. 04. 2005, 12:04 #7
moin,
bin während meiner ausbildung auch jeden tag ca 45 minuten zur arbeit gefahren.
wie schon richtig angeführt wurde muss man selber entscheiden ob man so eine strecke in kauf nehmen will.
hast du derzeit einen gut bezahlten job und bietet dir der neue arbeitgeber 100€ mehr im monat? wird sich nicht lohnen...
hast du derzeit garkeinen job und dir wird ein job angeboten für den du die strecke fahren musst? nimm ihn an, besser eine arbeit zu der du etwas länger fahren musst als garkeine arbeit.
es ist aber schon nervig jeden tag 2 stunden zu verlieren nur durch den weg zur arbeit + die spritkosten, aber deine entscheidung solltest du von deiner derzeitigen arbeitssituation abhängig machen.
mfg jp
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12. 04. 2005, 12:17 #8
hi,
es gibt in den bundesländer- arbeitsamt eine regelung wo sie
einen die entfernung zum arbeitsplatz zumuten können, ob
es ein gesetz ist keine ahnung.
gr.waldschrat
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12. 04. 2005, 12:42 #9
die Zumutbarkeit hat sich mit Hartz IV verschärft.
http://www.legal-alliance.de/qna/topic.do?id=1220
nun zur Frage:
falls die Kosten im Verhältnis zum Einkommen stehen, kann man auch 4 Std. als angenehm finden.....
Installierst du noch, oder arbeitest du schon™
Weltmeister 2007 Krieg spielen ist ein Spiel
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12. 04. 2005, 13:23 #10
Da gebe ich meinen Vorrednern recht, wenn du im mom keinen arbeitsplatz hast, ist es doch sch*** egal, wie lang die strecke ist, hauptsache, du machst wenigstens ein bisschen geld.
falls du aber doch einen hast, musst du einfach mal nen bisschen rechnen, wie das verhältnis zwischen momentanem verdienst und der strecke ist im vergleich zu dem neuen angebot.Der Dumme braucht die Ordnung,das Genie beherrscht das Chaos!
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12. 04. 2005, 14:28 #11
hi, all
ist ja alles gut und schön was hier als antworten gegeben wird.
aber dann ist das grundgesetz ja null und nichtig, kann man sich den hintern mit abwischen
Artikel 2
[Allgemeine Handlungsfreiheit; Freiheit der Person; Recht auf Leben]
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Artikel 12
[Berufsfreiheit; Verbot der Zwangsarbeit]
(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.
ist also alles auslegungssache? gesetze sind dazu da um sie zu umgehen
mfg
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12. 04. 2005, 15:01 #12
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12. 04. 2005, 16:22 #13
@ Rattle
ist für mich eindeutig:Artikel 12
[Berufsfreiheit; Verbot der Zwangsarbeit]
(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.
Niemand zwingt dich zu einer Fahrstrecke die ne Stunde oder länger dauert. Durch diese Regelung wird meiner Meinung nach lediglich unser Wohlfahrtsstaat eingeschränkt. Was ich als richtig ansehe.
mfg
mailMein "Kleiner": Quad 6600 - 4096 RAM - 512 MB Jetway 8800 GT - 700 GB
Meine kleine DVD Sammlung
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12. 04. 2005, 16:54 #14
hi mailboxkiller,
ich drücke es mal anders aus;
ein arbeitsloser lehnte eine arbeitsstelle ab weil sie 65km von
seinem wohnsitz entfernt war, er ist fleischer von beruf und
die stelle ist eine fleischfirma in land brandenburg;
arbeitsgericht stellte fest:es ist z u m u t b a r die arbeit
anzunehmen.
gr. waldschrat
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12. 04. 2005, 17:38 #15
so mein ich dass auch, du kannst die Stelle ja trotzdem ablehnen, du wirst nicht gezwungen die Stelle anzunehmen, musst dann jedoch die finanziellen Konsequenzen tragen.
mfg
mailMein "Kleiner": Quad 6600 - 4096 RAM - 512 MB Jetway 8800 GT - 700 GB
Meine kleine DVD Sammlung
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12. 04. 2005, 18:03 #16
Nunja, ich hab, alles in allem, einen Arbeitsweg von ca. 1 Stunde.
Macht also 2 Stunden am Tag, die ich einfach nur im Zug bzw. der Srassenbahn sitze.
Aber es stört mich nicht wirklich.
Sicher, es gibt schöneres als früh morgens im Zug verzweifelt wach zu bleiben, den ersten Kaffe des Tages vor den Augen
.
Abends bin ich aber sogar dankbar, diese eine Stunde unterwegs zu sein. Das ist genau die Stunde, die ich brauche, meinen Kopf wieder frei zu bekommen. Sonst würden die ganze Nacht irgendwelche Funktionen durch meinen Kopf geistern...
Ich lese seit ich diese Strecke jeden Tag zurücklegen muß wieder unglaublich viel.
Allerdings muß ich zugeben, im Auto wird das ganze schon ungemütlicher... Da kommen Staus und so weiter, das muß nicht umbedingt sein.
Alles in allem denke ich, ist ein Arbeitsweg von 1 Stunde absolut zumutbar.“It is sometimes an appropriate response to reality to go insane.”
Philip K. Dick
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12. 04. 2005, 18:19 #17
Ich finds viel. Kommt aber drauf an, obs an der Entfernung oder an der schlechten Anbindung liegt.Original geschrieben von 4-Promille
Nun ja, die Fahrt zu einem potentiellen Arbeitsplatz bei mir würde ca. 1 h und 20 min dauern. Ist das zu viel jeden Tag?
Kannst net hinziehen?Gruß
alkohohler
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12. 04. 2005, 19:00 #18
hi,
von hoerstlinger:
siehe die nachfolgenden antwortenund was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
fahre selber jeden tag ca.2std. (hin&rück) zur maloche, in vier schichten, also auch samstag und sonntag.
das ist auch zumutbar und wenn es mir nicht gefällt kann ich ja gehen, stehen ja ca.zehnmillionen arbeitslose vor der tür
was mich stört ist ja die auslegung was zumutbar ist und was mich noch mehr stört ist, was ist morgen zumutbar und was übermorgen?
deswegen die anmerkung mit dem grundgesetz, was dann nicht der dreck unter den fingernagel wert ist
mfg
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12. 04. 2005, 19:19 #19
hi rattle,
ich gebe dir vollkommen recht, aber wir deutschen " lieben "
nun mal unsere §§§§§§ ( ich nicht ) der arbeiter wird immer
den rücken krumm machen vor diesen §§§, neben bei gesagt
ich habe es geschaft ich mussssss nicht mehr.
gr. waldschrat
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12. 04. 2005, 22:23 #20
Das Grundgesetzt in Auszügen..nee ist klar. Merke es gibt nicht nur ein Gesetz was erwas verbietet sondern dann auch gleich welche die unter gewissen Bestimmungen es erlauben!
Zum Thema 2 Std. max. sind imo hinnehmbar! Aber wenn man sich den Arbeitsplatz aussuchen kann, na dann wähle....
BTW. Ich fahre im Schnitt 1 1/2 Std. am Tag für die Arbeit. Regelmäßig bin ich aber auch in anderen Bundesländern unterwegs und da sind es dann mal schnell 300 KM Fahrt. Bei dem Gehalt und die Spesen mach ich es aber gerne ;-)
Ciao WireEs gibt über dir keinen Herren und unter dir keinen Knecht.
Nur nicht gleich sachlich werden! Es geht ja auch persönlich
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