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Stoertebeker
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Zitat:
Original geschrieben von Dr.Best
[b]Öhm, da fällt mir gradewegs die Einlassung Kennedy´s ein, die er weiland dem amerikanischen Volk zukommen lies, du weisst sicher welche ich meine.....ist den die USA nicht der Inbegriff des Kapitalismus? Von daher beisst sich bei der Aussage doch der Hund in den Schwanz, oder?
Von daher? Da hat der Herr Kennedy eben Käse erzählt, evt. hat es Dr. Feelgood auch wieder besonders gut mit ihm gemeint. Seine Familie besteht auch sicher aufgrund dieser altruistischen Einstellung aus Geldsäcken.

Der Blickwinkel Sunnyys, der ihm zu solch einer "volkswirtschaftliche Sicht" verhilft, würde mich auch mal interessieren.
Alt 29. 05. 2005, 23:26 Stoertebeker is offline Mit Zitat antworten #26
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Zitat:
Original geschrieben von Stoertebeker
Dass der Bürger etwas für sein Land tun soll ist Denkweise des Kommunismus, einer Monarchie oder Theokratie.
Im Kommunismus gibt es keine Staaten, in ner Monarchie gilt es hauptsächlich den König, den Adel und die Hofschranzen zu füttern, in der Theokratie doch wohl den "lieben Gott". Also ziemlich blödsinnige Aussage.
Zitat:
Original geschrieben von Stoertebeker
Wir leben im Kapitalismus, hier ist der Staat eine Vereinbarung, die der Mehrheit etwas zu bringen hat.
So steht es jedenfalls im Grundgesetz. Schaut man in Reichtums- und Vermögensbericht, haben die untersten 40 Prozent nichts oder weniger als nichts.
Der Anteil steigt auch noch.
Quelle:

http://www.faz.net/s/Rub6B15D9310253...~Scontent.html

Die Kapitalisten verlangen von immer mehr Leuten wesentlich mehr Altruismus für Bonzen und Staat als Theokratie und Monarchie zusammen. Jedenfalls sind selbst die, die nichts besitzen nach herrschender Doktrin noch zu teuer. Als "Sahnehäubchen" gibt’s dann noch neoliberale Lohnschreiberlinge die behaupten, die müssten ärmer werden, da wird schon die Gefahr der faschistischen Gefälligkeitsdiktatur beschworen.
Zitat:
Original geschrieben von yggr
Dennoch ist der "Mehrwert" in einigen Ländern, vor allen den "nordischen" um einiges höher als hierzulande - sprich der Staat gibt auch wieder.
Die Ackermänner werden sich im kleinen Kreis bei der SPD wahrscheinlich auch schon bedankt haben.
Zitat:
Original geschrieben von saschapepper
mir persönlich wäre es lieber wenn stattdessen die beiträge und leistungen der kranken-, renten-, pensionen- und pflegeversicherungen gekürzt würden.

somit würde man die arbeitgeber von einem teil der hohen sozialabgaben befreien und die nächste generation stärken.
Durch Kürzungen die nächste Generation stärken? Tolles Rezept!
Die Politiker und Bonzen empfehlen auch schon nichts anderes mehr.
Zitat:
Original geschrieben von saschapepper
Alle Bürger zahlen einen gleichen Betrag (Gesundheitsprämie, Kopfpauschale, Kopfprämie, Bürgerprämie) in die Bürgerversicherung ein. Er kann bei Geringverdienern aus Steuermitteln subventioniert werden.
Die Kopfpauschale hat nichts mit Bürgerversicherung zu tun, sondern mit Bürgerverarsche. Die Mehrheit, vor allem der Wenigverdiener zahlt drauf, die Bonzen zahlen Spottpreise. Bürgerversicherung würde bedeuten, alle Einkommensarten und Vermögen Einkommensabhängig für die Finanzierung der Solidarsysteme und die Entlastung der Lohnnebenkosten heranzuziehen.
Alt 30. 05. 2005, 02:09 Mit Zitat antworten #27
DocShark
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Klar und wieder zahlen die Dummen.
Zwar wird die MWST von jeden Verbraucher gezahlt.
(Verbrauchssteuer)
Das bedeutet nehmen wir mal an die MWST steigt auf 20 %
1/5 Sozialgeld weniger(effektiv).
Warum weil das Geld allein verbraucht bzw. Ausgegeben wird, auf das Konto legen wird das kaum einer.
Es ist auch nicht anzunehmen das zur Kompensierung das Sozialgeld um den Betrag 20 % angehoben wird.
Alt 30. 05. 2005, 08:37 DocShark is offline Mit Zitat antworten #28
Mephisto74 Spender
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Die erhöung der MWST wird kommen so sicher wie das Amen in der Kirche. Ob es jetzt gleich 20% werden oder erst in 2 Jahren ist dann auch egal. Ich glaube nicht das die MWST bei 20% stehenbleiben wird.

Was mich an den Diskusionen am meisten ärgert ist immer der vergleich mit den anderen Ländern "...in Dänemark liegt die MWST bei 25%, da geht es den Deutschen mit 20% doch noch viel besser."
Was dabei so gut wie nie berücksichtigt wird ist die gesammte Stuerliche belastung.
Zählt man alle steuerlichen Belastungen zusammen und vergleicht Deutschland dann noch mal mit dem Rest von Europa sind wir ganz vorne mit dabei.
Welche Steuern gibt es in Deutschland?

aber man kann ja eh nichts daran ändern...die Regeln werden nun mal von anderen aufgestellt
Alt 30. 05. 2005, 10:44 Mephisto74 is offline Mit Zitat antworten #29
thrilled
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das stimmt so pauschal auch wieder nicht, man muss schauen für wen ist die Steuerliche Belastung in D so groß !

Die Nominellen Steuersätze sind zwar sehr hoch, real gezahlt wird jedoch z.B. gerade bei Großunternehmen aufgrund der unmengen an Subventionen, Steuertricks usw. nur sehr wenig.

Das wird gerade am Beispiel der Unternehmenssteuern ersichtlich, Nominell recht hoch, real haben deutsche Unternehmen wohl am wenigsten in ganz Europa gezahlt.

(Falls einer den Spiegel Artikel dazu findet, wäre das begrüßenswert den mir war ist nicht möglich ihn wieder auszugragen)

Auf der anderen Seite, und da muss ich dir zustimmen ist die Steuerbelastung für die Teile der Bevölkerung die nicht drohen kann nach Osten abzuwandern, sehr hoch. Zusammenfassend, es findet eine verlagerung der Steuerlast von Kapital zur Arbeitenden Bevölkerung statt.

"Seit 1975 hat sich der Anteil der Einkommens- und Köperschaftssteuer am Sozialprodukt etwa halbiert - wobei das Jahr 2001 mit seiner negativen Köperschaftsstuer nich nicht einmal berücksichtigt ist. Andererseits hat sich der Anteil der Lohnsteuer am Sozialprodukt vervierfacht [...]

Bis etwa 1970 betrugen die Steuern auf Unternehmen etwa vier Prozent des Bruttosozialprodukts (BSP) oder mehr. Heute liegen sie bei etwa zwei Prozent."

Horst Afheldt - Wirtschaft die Arm Macht
Alt 30. 05. 2005, 11:39 thrilled is offline Mit Zitat antworten #30
Triboc
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Bei Shortnews hat einer geschrieben: "Endlich eine sozial gerechte Steuer, weil sie jeder zahlen muss"

Dabei herrscht in höheren Einkommensklassen eher die Geldakkumulation vor. Darum sind es im Endeffekt doch die schwächeren die stärker belastet werden weil sie ihr Geld sofort wieder in Waren des täglichen Verbrauchs stecken.

Also im endeffekt doch eine Umverteilung von oben nach unten, welche die Binnennachfrage weiter schwächt. Bringt vielleicht kurzfristig Geld, schadet aber langfrisitig mehr als sie kurzfrisitg einbringt.

Also mal eine echte nachhaltige Politik
Alt 31. 05. 2005, 13:32 Triboc is offline Mit Zitat antworten #31
DocShark
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Na so unrecht hat er nicht.

Intressant, entscheident dürfte doch sein was bewirkt eine Erhöhung der MWST.
Es ist ein Eingriff in den Konsum ( der jeder Kauf eines Produktes wird besteuert.)
Ich erwarte 2 Effekte.

Die keine Möglichkeit haben deren Einkommen seit Jahren festgesetzt ist, werden wieder zur Kasse gebeten. Rentner, Sozialhilfeempfänger
dere Realeinkommen ist mind 4-5 % niedriger als vorher ohne Ausgleich.

Der nächste Effekt wird sein, das der Binnenmarkt noch weniger umsetzt. dh es wird nur noch in die Lebenshaltung ausgegeben werden.

Und nicht zu vergessen, der Handel wird versuchen wieder wie bei der Währungsumstellung zu zu schlagen, und wieder ist der Verbraucher der Dumme.

Für den Staat ist das doch prima, wie beim Benzin oder Diesel er verdient am erster Stelle bei jeder Preisänderung mit.

Die MWSt allein anzuheben ist wohl das dümmste was man in Konjunkturschwacher Zeit tun kann.
Alt 31. 05. 2005, 15:42 DocShark is offline Mit Zitat antworten #32
Whuffo
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@Triboc
Wer ein sehr geringes Einkommen hat wird durch die MwSt nur gering belastet, da der größte Teil seiner Ausgaben von der MwSt befreit (Miete) ist, oder nur mit dem begünstigten Satz von 7% (Lebensmittel) belastet wird.


Whuffo
Alt 31. 05. 2005, 17:29 Whuffo is offline Mit Zitat antworten #33
Stoertebeker
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Wenn die Mehrwertsteuer um 4% erhöht, also auf 20% angehoben wird, dann zahlt der Unbemittelte alle 300 Euro, 10 Euro Steuer mehr. Wenn er sich deshalb an einem weiteren Tag kein Fleisch leisten kann, dann denkt er einfach dran, was für ein Glück er doch hat, würde er Trüffelpastete konsumieren, würde es ihn wesentlich härter treffen.
Alt 31. 05. 2005, 18:35 Stoertebeker is offline Mit Zitat antworten #34
Triboc
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Zitat:
Original geschrieben von Whuffo
@Triboc
Wer ein sehr geringes Einkommen hat wird durch die MwSt nur gering belastet, da der größte Teil seiner Ausgaben von der MwSt befreit (Miete) ist, oder nur mit dem begünstigten Satz von 7% (Lebensmittel) belastet wird.


Whuffo

Also triffts eher die Mittelschicht mit Absturzangst..auch nicht viel besser
Alt 31. 05. 2005, 18:36 Triboc is offline Mit Zitat antworten #35
Forunkel Spender
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Auch wenn ich mit dieser Meinung hier wahrscheinlich alleine dastehe: ich halte eine Mehrwertsteuererhöhung auf z.B. 20% für sinnvoll.
Gleichzeitig muss allerdings eine Entlastung auf Seiten von Lohn/Arbeit stattfinden.

Der Vorteil wäre, dass Arbeit billiger würde und der Staat trotzdem Geld in die Kasse bekäme. Kurz gesagt: Arbeit in Deutschland muss billiger werden.
Es müssten weniger Firmen ins Ausland und mehr ausländische Firmen könnten in Deutschland produzieren.
Das sorgt für mehr Arbeitsplätze und der Konsum steigert sich trotz erhöhter Mehrwertsteuer wieder.

Die Mehrwertsteuer ist auch keine Steuer, welche die finanziell Schwachen stärker belastet. Wer viel und vor allem teure Güter kauft zahlt auch mehr.
Alt 04. 06. 2005, 18:38 Forunkel is offline Mit Zitat antworten #36
Al Capone
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Zitat:
Original geschrieben von secretone
könnt sagen was ihr wollt, habe zwar jetzt nicht alles gelesen aber meiner meinung nach sind die steuern einfach zu viel.
zB bei einem spiel 16% oder bei einem PC.
Sagen wir mal der pc kostet 1000 Euro. 160 Euro steuern. Verdammt.


Zumal ich finde, dass das unsere kleinsten Probleme sind. Ich finde es eher verwerflich, wieviel Geld beim wöchentlichen Essenseinkauf wegen der Steuern mehr bezahlt werden muss.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass es auch noch die Tabaksteuer gibt, die mir jedes mal beim Kauf einer Schachtel Zigaretten die Tränen in die Augen drückt. Was ich jedoch verhindern will, ist eine Grundsatzdiskussion, ob die beschissenen Raucher in Deutschland es verdient hätten oder nicht. Daher möchte ich darauf nicht eingehen.
Alt 04. 06. 2005, 19:03 Al Capone is offline Mit Zitat antworten #37
Forunkel Spender
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Zitat:
Original geschrieben von Al Capone
Zumal ich finde, dass das unsere kleinsten Probleme sind. Ich finde es eher verwerflich, wieviel Geld beim wöchentlichen Essenseinkauf wegen der Steuern mehr bezahlt werden muss.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass es auch noch die Tabaksteuer gibt, die mir jedes mal beim Kauf einer Schachtel Zigaretten die Tränen in die Augen drückt. Was ich jedoch verhindern will, ist eine Grundsatzdiskussion, ob die beschissenen Raucher in Deutschland es verdient hätten oder nicht. Daher möchte ich darauf nicht eingehen.
Der Steuersatz für Lebensmittel beträgt nur 7%.
Und um die Tabaksteuer geht es in diesem Thread nicht...
Alt 04. 06. 2005, 21:05 Forunkel is offline Mit Zitat antworten #38
hanskanns Spender
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gibts den schon einen ungefähren termin wann die mwsteuer eingeführt wird ?

dann würde ich vorher nochmal einkaufen fahren

und nach der einführung fahr ich dann in die schweiz zum einkaufen
Alt 04. 06. 2005, 21:49 hanskanns is offline Mit Zitat antworten #39
saschapepper
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das mit der mehrwertsteuer ist mir eigentlich total egal, da ich sowieso immer für 50 euro einkaufen gehe.
Alt 04. 06. 2005, 21:50 saschapepper is offline Mit Zitat antworten #40
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wenn eine umsatzsteuererhöhung dann nun kommen soll, sollte imo wenigstens darüber nachgedacht werden, ob es nicht einen weg gibt, die belastung gerechter zu verteilen.

vorstellbar wäre zb. eine dreiteilung der steuersätze in 7, 16 und 22%. lebensmittel usw. würden wie jetzt mit 7% besteuert werden, 16% für non-food des algemeinen bedarfs und 22% für luxusartikel wie zb. kraftfahrzeuge die teurer als 20.000 eur sind, parfüm, kosmetika, zigaretten, alkohol usw.

dann wären nämlich nicht die davon betroffen, die ohnehin ihre ganze kohle für den tägichen bedarf ausgeben müssen.

noch was zu den subventionskürzern hier...

welche subventionen meint ihr denn genau? wenn ich mir überlege, dass die pendlerpauschale, zuschläge für sonn-, feiertags- und nachtarbeit und die eigenheimzulage die subventionen sind, die den löwenanteil ausmachen, kann ich eigentlich nur zu dem schluss kommen, dass ihr eigentlich gar nicht wisst, wovon ihr schreibt.

bei sachen wie flugbenzin für privatflieger zb. wäre ich natürlich sofort dabei. nur machen diese luxussubventionen nur einen sehr geringen teil aus (weswegen sie natürlich trotzdem nie und nimmer berechtigt sind).
Alt 04. 06. 2005, 23:04 uiuiui is offline Mit Zitat antworten #41
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Zitat:
welche subventionen meint ihr denn genau?........dass ihr eigentlich gar nicht wisst, wovon ihr schreibt...........bei sachen wie flugbenzin für privatflieger zb. wäre ich natürlich sofort dabei


Welche? Alle Subventionen im Binnenmarkt verzerren den Markt. Warum soll der Staat teilweise Löhne subventionieren und teilweise nicht?

Schwere Arbeit muß besser bezahlt werden und zwar vom Arbeitgeber.

Die Subventioniererei in unserem Land ist inzwischen soweit fortgeschritten, daß sich die Effekte gegenseitig aufheben oder die negativen Auswirkungen sogar verstärken.

War natürlich klar, daß Du nix gegen die Flugbezinbesteuerung hast. Hast wohl keinen Flugschein?

Im Übrigen bin ich der Meinung, wenn der Staat zB die Atomenergie subventioniert, müßte er doch auch an den Gewinnen beteiligt sein wie ein Aktionär, oder?

Das gilt natürlich auch für Airbus etc etc etc

Da gehen die schönen Steuergelder hin, die sie vorher bei der arbeitenden Bevölkerung kassiert haben. Mach das Sinn?

DR

Da hätte ich doch beinahe mein klassenkämpferisches Herz vergessen. Viele Subventionen stützen auch die mageren Gehälter in den Vorstandsetagen. Seltsam nicht?
Alt 04. 06. 2005, 23:58 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #42
amorph100
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Die erhöhte Umsatzsteuer oder auch kaschierend Mehrwersteuer genannt, wird kommen, bin ich mir sicher.

Die Unternehmen reichen die sowieso nur durch und der Endverbraucher zahlt den Spass, damit eigentlich 95% der bevölkerung.

Das Feine an der Umsatzsteuer ist, das sie linear ist.

In 10 Euro Endpreis sind derzeit 1,38 Euro Ust drin.
In 100 Euro eben 13,80 - usw. Manch einer rechnet das auf den Endpreis und kommt auf 1,60 bzw. 16 Euro, naja, diese haben halt den falschen Leistungskurs belegt

Die Reichen zahlen etwas mehr, als die Armen, weil sie ja höhere Summen als Verbraucher umsetzen.

Man sollte einige Sachen allerdings nicht vergessen:

- Weglassen der Umsatzsteuer auf Arzneimittel
- Weglassen der Umsatzsteuer auf Treibstoff (das wird sonst doppelt besteuert)
- Weglassen der Umsatzsteuer auf sämtliche nur Kinder betreffende produkte (Windeln, babybrei et cetera)

Wenn man dann noch anfängt, die mehr eingenommen Gelder dahin zu verteilen, wo sie gebraucht werden, dann kommt man auch weiter. Ein gutes beispiel ist das wohl Schweden. Ein äußerst soziales Land, allerdings mit 25 % auch am oberen Ende der europäischen Umsatzsteuererhebung.
Alt 08. 06. 2005, 12:27 amorph100 is offline Mit Zitat antworten #43
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Zitat:
Wenn man dann noch anfängt, die mehr eingenommen Gelder dahin zu verteilen, wo sie gebraucht werden, dann kommt man auch weiter. Ein gutes beispiel ist das wohl Schweden. Ein äußerst soziales Land, allerdings mit 25 % auch am oberen Ende der europäischen Umsatzsteuererhebung.

Ohne Betrachtung der gesamten Steuerlast sind irgendwelche Spekulationen über die Auswirkungen und Vergleiche mit anderen Ländern sinnlos.

DR
Alt 08. 06. 2005, 12:31 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #44
amorph100
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@ rebell: na dann mal los, eine kleine Ausarbeitung über die Verteilung der Steuerlast innerhalb vom beispiel Schwedens würd deinen Beitrag krönen :-)
Alt 08. 06. 2005, 12:41 amorph100 is offline Mit Zitat antworten #45
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Das sollen mal schön die Vergleichskünstler machen.
Alt 08. 06. 2005, 12:48 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #46
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Mehrwertsteuer auf 20%

Der Leiter des Hamburgischen Weltwirtschafts-Instituts (HWWI), Thomas Straubhaar, sagte in der "Berliner Zeitung", er "würde die Mehrwertsteuer um vier Prozentpunkte anheben und auch den ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent streichen". Mit einer Mehrwertsteuer von 20 Prozent läge Deutschland europaweit im Mittelfeld.

Im Gegenzug plädierte der Wirtschaftsforscher dafür, die Beiträge der Arbeitslosenversicherung um vier Prozent zu senken. Die durch eine höhere Mehrwertsteuer steigenden Lebenshaltungskosten für Konsumenten ließen sich durch pauschale Steuerfreibeträge auffangen.


PS.
Und was ist mit denen die keine Steuern zahlen? Die tragen dann die Kosten der Erhöhung alleine.
Alt 17. 06. 2005, 22:52 Arbeitsloser is offline Mit Zitat antworten #47
Zel
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Re: Mehrwertsteuer auf 20%

Zitat:
Mit einer Mehrwertsteuer von 20 Prozent läge Deutschland europaweit im Mittelfeld.


Im Mittelfeld von irgendwas zu sein, sagt nur leider garnix über den Wert einer Position aus.

Zitat:
Die durch eine höhere Mehrwertsteuer steigenden Lebenshaltungskosten für Konsumenten ließen sich durch pauschale Steuerfreibeträge auffangen.


Was ja nun wirklich Quatsch ist. Denn die Situation ist doch lediglich, daß erstens das allgemeine Leben 4% mehr kostet und das dazu noch 7% mehr für die Rente aufgewandt werden muss. Also 11% Mehrkosten für den Lohnsklaven, was anderes ist das nicht.

Richtig ist, daß es für den Unternehmer 7% günstiger wird, hier feudal zu leben. Denn die Mehrwertsteuer zahlt er eh nicht und bekommt den Sklaven zu 7% günstigeren Konditionen.

Das kurbelt auch keine Wirtschaft an, denn sonst müsste sie gerade jetzt schon boomen, wenn es doch angeblich so "billig" sei.

Was keiner zu merken scheint ist, daß hier ein regelrechter Ausverkauf an Grundrechten stattfindet. Es geht garnicht um Mehr Konsum, momentan geht es nur noch darum, den Leuten anzutrainieren, daß sie bald für Wasser und Brot fröhliche Leibeigene für das Zinskapital sein werden und das auch noch toll finden sollen.

Erschreckend ist nur die Vehemenz, mit der die Opfer der ganzen Sache "Sparmaßnahmen sind notwendig" kreischen, nur weil ihre Vergewaltiger ihnen das jeden Tag erneut vorbeten...
Alt 17. 06. 2005, 23:27 Zel is offline Mit Zitat antworten #48
yggr
BSD dude
 
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Beiträge: 7.258
Zitat:
Erschreckend ist nur die Vehemenz, mit der die Opfer der ganzen Sache "Sparmaßnahmen sind notwendig" kreischen, nur weil ihre Vergewaltiger ihnen das jeden Tag erneut vorbeten...

Wo ist denn das der Fall? Lamentiert wird allerorten, gezetert durch die ganze Republik, den Namen "Deutsches Jammertal" haben wir doch schon weg.
Alt 18. 06. 2005, 04:17 yggr is offline Mit Zitat antworten #49
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