"Günstiger" spanischer Musikdienst wurde per Gerichtsanordnung geschlossen
Wer den spanischen Online - Musikshop weblisten.com aufruft, findet dort seit gestern nur noch eine karge weisse Seite vor, auf der in spanischer und englischer Sprache verkündet wird, die Seite wäre anläßlich eines Gerichtsverfahrens geschlossen worden. Weblisten verkaufte mp3 - Files ohne Kopierschutz zu nicht einmal sonderlich günstigen Preisen, führte Abgaben an mehrere spanische Verbände der Musikindustrie ab - dies sei angesichts der internationalen Kundschaft jedoch nicht ausreichend gewesen, um das Angebot legal zu machen.
Mit einem Preis von 99 Cent pro Titel bewegte sich Weblisten nicht in einem sonderlich attraktiven Preisbereich - wenngleich laut Netzwelt einige kreative Aboangebote das Angebot aufbesserten. Immerhin hatte Weblisten erkannt, dass der Kunde die Musik, die er online teuer kauft, auch auf beliebigen Geräten abspielen können will und eine gewisse Sicherheit, dass er die Musik auch noch in ein paar Jahren anhören kann, der Attraktivität entsprechender Angebote auch durchaus zuträglich ist.
Die russische Plattform allofmp3 ist dagegen trotz einiger Rechtsstreitigkeiten mit einem sehr ähnlichen Modell weiter online...
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