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NightVision
Registrierungsdatum: Dec 2004
Beiträge: 622
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Steigende Sprit Preise
Hab gerade nen Bericht gesehen, demzufolge wir in nicht allzu ferner Zukunft mit Normalbenzinpreisen zwischen 1,60€ und 1,80€ zu rechnen haben(Heizöl und Co steigen ebenfalls  ). Einerseits kann mal gutheißen, dass der Verbrauch von fossilen Energien/CO2 Ausstoß dadurch eventuell weniger wird, andererseits verdienen die eh schon viel zu reichen noch mer Geld.
Was meint der Rest der Mannschaft zu dem Thema?
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28. 06. 2005, 23:06
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 2.302
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Wieso verdienen sowieso schon Reiche dadurch Geld?
Im übrigen könnte der Staat die Preise durch Verringerung seines exorbitanten Steueranteils problemlos senken.
Man muß sich nur mal vorstellen, daß über 75% des Preises aus Steuern bestehen!
In den USA dagegen nur bei etwa 30%.
Im Irak kostet das Benzin übrigens immer noch nur etwa 1 Cent pro Liter (was aber ein subventionierter Preis ist...).
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28. 06. 2005, 23:39
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#2
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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In den USA wird der Preis auch subventioniert, um die Mobilität der Bevölkerung auchrecht zu halten.
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29. 06. 2005, 05:45
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 78
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Um die Mobilität der Bevölkerung auchfrecht zu halten?! Ich fahre jeden Sonntag 600 KM und jeden Freitag 600 KM zurück. 25% meines Gehaltes geb ich an Sprit aus und ich glaub es geht vielen der Bevölkerung so!
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29. 06. 2005, 06:25
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2003
Beiträge: 197
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Wollte da nicht eine gewisse Partei mal 5 Mark für den Liter Sprit?
Jetzt noch eine kleine Steuererhöhung und die Gemüsetaliban sind am Ziel...
Whuffo
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29. 06. 2005, 06:50
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#5
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.409
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Warum beschwert sich eigentlich niemand darueber, dass es noch kaum drei-Liter-Autos gibt? Ich halt den Sprit in der Tat noch bei weitem zu billig, ich hasse die Gruenen durchaus, wenngleich aus vioellig anderen Gruenden, die fuenf Mark pro Liter haetten viel lauter gefordert werden muessen. Die steigenden Preise sind seit Jahren absehbar und der Flottenverbrauch in .de bleibt *gleich*, herrgott. Wie bloede muessen denn die Kunden sein, dass man immer noch einen Kleinwagen in .de verkaufen kann, der mehr als sechs Liter sachluckt?
Von daher, frisch weiter rauf mit den Preisen. Geruechten zufolge fangen bisweilen Menschen das Nachdenken an, wenns im Geldbeutel schmerzt. Wenngleich die meisten dabei nur auf Unsinn kommen...
Ich kann mir nicht helfen, das Gemuhe der "Melkkuehe der Nation" ist seit Jahren dasselbe. Denkvorgaenge kann ich bei der Gruppe dagegen an sich seltenst beobachten. Ich weiss die Gruende ehrlich gesagt nicht, dass Autofahren dumm macht, kann ja irgendwie auch nicht sein.
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29. 06. 2005, 06:58
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#6
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unregular timeflow°
Registrierungsdatum: Jan 2003
Ort: Dundee
Beiträge: 644
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Zitat:
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Warum beschwert sich eigentlich niemand darueber, dass es noch kaum drei-Liter-Autos gibt?
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Mit anderen Worten, ökonomischere Fahrzeuge müssen her. Was, wenn nicht steigende Benzinpreise, schärft das Bewusstsein in der Bevölkerung denn sonst? Was, wenn nicht steigende Benzinpreise, bringt die Bevölkerung denn sonst dazu nachzudenken?
Es ist längst möglich, Autos zu kaufen die nach heutigem Standpunkt halbwegs ökonomisch sind. Es wäre theoretisch längst möglich den gesamt "Flottenverbrauch" in Deutschland zu senken. Aber es geschieht nicht, weil die Preise noch nicht hoch genug sind! Es muß wohl noch mehr weh tun, bevor etwas passiert!
Leider ist es bei mir auch noch nicht angekommen! Ich fahre immernoch einen VW-Bus Bj. 90 der ca. 11 - 13 Liter Benzin schluckt, auch wenn ich häufiger tanken muß, noch geht es. Unvernunft? Naja, wie gesagt, noch sind die Preise nicht hoch genug! Zugegeben, bei den Preisen werde ich in letzter Zeit immer nachdenklicher... Garnicht auszudenken, was ich sparen könnte, würde ich ein verbrauchsärmeres Fahrzeug benutzen... Verdammter Status Quo!
Nebenbei:
Ich bin mir nicht sicher, ob die Zahlen noch stimmen, aber war es nicht so, daß die USA mit 4% der Weltbevölkerung ca. 50% des Fahrzeugtreibstoffs weltweit benötigen?
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29. 06. 2005, 08:22
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#7
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Gefühlsdussel
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 380
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Naja, schön und gut mit ökonomischern Autos.
Leider haben auch die meisten Leute ne Öl-bzw. Gasheitzung im Haus und es gibt nur sehr teuere Ümrüstvarianten.
Selbst für Mieter werden da die Nebenkosten erheblich steigen.
Und das in einer Zeit, wo viele darüber nachdenken...wo und wie man noch was sparen kann.
Auf eine warme Stube im Winter möchte sicher keiner verzichten, darauf wird auch gebaut.
Um diese Preiserhöhungen zu umgehen, muss in vielen Fällen eine ganz neue Heizung eingebaut werden...und das kostet
Solar wäre mir ganz sympatisch, aber hier müsste auch mal ein anderes Preisniveau her.
Die staatlichen Zuschüsse sind ja auch schon stark gekürzt.
Gibt sicher auch noch andere Varianten (z.B. Erdwärme), aber alle mit horrenden Einstiegskosten.
Da die Prognose eindeutig zu bleibend hohen Ölpreisen tendiert, sollten hier auch Überlegungsansätze stattfinden.
Gruß
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29. 06. 2005, 09:19
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#8
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Es ist immer so eine Sache Umweltschutz<>schmaler Geldbeutel. Sicherlich ist der Spritpreis auch hoch und wird bezahlt bzw. muß bezahlt werden - aber hat jeder das Geld um sich ein Sparmobil neu zu kaufen respektive Heizungen umzurüsten? Ja der Langzeiteffekt bla bla, aber es kostet initial wirklich viel Geld und das ist nun mal eine Tatsache. Ich z.B. habe nicht das nötige Kleingeld, obwohl wir auch einen gebrauchten Kleinwagen fahren.
Die Tendenz geht in Richtung höhere Ölpreise, aber mal ehrlich - wie schon oben erwähnt - geht das Gros der Gelder in das Staatssäckel, nicht bei die bösen Araber ...
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29. 06. 2005, 09:37
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#9
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Europa
Beiträge: 2.933
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Gings hier ums Rauchen! Das wird auch immer teuerer, ach und der Kaffee auch.
Ach ja die Spritpreise.
Noch ist ein Normales Bahn - Tiket teurer, und anderseits zieht sich die Bahn aus der Fläche zurück.
Jaja die Marktwirtschaft ist doch was feines und der Staat verdient feste mit. Also die Preise sind doch noch lange nicht so, dass die Wirtschaft stehen deswegen bleibt, das tut sie auch so.
Ein Sprichwort sagt den letzten beissen die Hunde.
Klar ist es schlecht, wenn man seine Selbstkosten nicht mehr decken kann.
Und wenn ich mir die A2 ( Verkehr) anschaue, da brummt doch die Wirtschaft und Spitpreise schocken doch keine Raser. Die haben doch nur Angst vor einen Fahrverbot. Na und irgendwann lohnt sich dann die Fahrerei auch net mehr für die Polen und andere.
Das wird doch, dann Abwärts gehen mit der Arbeitslosenzahl.
Und wenn tatsächlich ein paar des deutschen liebstes Spielzeug stehen lassen und auch dieser Logistikwahn Just in Time paar Probleme macht, so ist es bei der Augenblicklichen Grosswetterlage nur gut, schon wegen dem Ozon und der guten Stadtluft.
Und Bewegung zu Fuss oder per Bike tut auch der Gesundheit der Nation gut.
Also ich sehe nix negatives an den Spritpreisen.
*grins*
DocShark
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29. 06. 2005, 10:05
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#10
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.884
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Ich sehe zur Zeit drei Hauptprobleme:
Das Problem meldet sich mal wieder schockartig, obwohl es eigentlich vorhersehbar war. Mögliche Reaktionen nehmen einen viel zu langen Zeitraum in Anspruch.
Die Preisentwicklung beruht auf einem Kapazitätsproblem, das sich kurzfristig nicht ändern läßt. Die Förderkapazitäten sind ausgelastet.
Und wiedereinmal tragen die Spekulanten einen guten Teil zur Entwicklung bei. Es wird zur Zeit an den Börsen auf steigende Ölpreise spekuliert, was den Preis zusätzlich in die Höhe treibt. Ohne eine Leistung zu erbringen wird Geld verdient.
Natürlich tifft es mal wieder die Leute, die sowieso kein Geld haben am härtesten. Die Regierung könnte zwar die Steuern auf ein Maß senken, daß sie absolut gesehen keine Steuerverluste erleidet aber andererseits wird ein stark steigender Preis Konsumverzicht erzeugen wodurch es dann zu Steuer-Mindereinnahmen kommt.
Es ist eine Falle und die erwischt uns auf dem falschen Fuß. Bei der empfindlichen Lage unserer Wirtschaft könnte das einen gefährlichen Dominoeffekt auslösen. Als bekannter Schwarzmaler sage ich: Es wird ganz schlimm.
Ich werde mein Fahrrad aufmöbeln lassen und werde mir die Fahrpläne des ÖPNV besorgen. Wenn es ganz schlimm wird, melde ich meinen PKW ab.
Über Solarenergie braucht man garnicht nachzudenken. Eine Solarheizung ist in unseren Breiten eine Illusion. Also muß der Thermostat runtergedreht werden und einzelne Räume ganz abgedreht werden. Im Herbst später anfangen zu heizen und einen Pullover kaufen.
Darüber hinaus ist Erdöl ein Rohstoff für die Industrie. Ich wage garnicht darüber nachzudenken, was in dem Bereich mit den Preisen passieren wird.
DR
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29. 06. 2005, 10:15
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#11
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Celebrate Old Europe
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 1.974
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das schlimme daran ist, es gibt schon längst genügend alternativen. es gibt sogar schon autos die mit wasserstoff fahren. aber solange es keine tankstellen mit wasserstoff gibt, nützt es alles nicht.
Zitat:
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Im Jahr 2000 hatte Daimler-Chrysler angekündigt: Ab 2004 können in Deutschland Wasserstoffautos gekauft werden. Doch inzwischen hat der Stuttgarter Autokonzern den Verkaufstermin um mindestens sechs bis 10 Jahr verschoben - eine ähnliche Verschiebe-Taktik Leistete sich VW mit dem Ein-Liter-Auto. In beiden Häusern gibt des Spitzen Techniker, die Journalisten unter vier Augen erklären: "Wir könnten, aber wir dürfen nicht." FAZ
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29. 06. 2005, 10:18
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#12
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Eccentric [IR:60%]
Registrierungsdatum: Feb 2004
Beiträge: 791
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Zitat:
Original geschrieben von hanskanns
das schlimme daran ist, es gibt schon längst genügend alternativen. es gibt sogar schon autos die mit wasserstoff fahren. aber solange es keine tankstellen mit wasserstoff gibt, nützt es alles nicht.
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hm also ich will kein Auto das Explodiert, wenn sich jemand in der nähe eine Zigarette anzündet....
Andererseits um auch mal einen positiven Effekt zu nennen, schafft der hohe Rohöl Preis villt sogar arbeit, da es unter umständen zu teuer wird die Kartoffeln zum schälen nach Polen und wieder zurück zu schicken, da "lohnt" sich der Einsatz von heimischen Arbeitern wieder...
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29. 06. 2005, 10:39
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#13
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Zitat:
Original geschrieben von Der Rebell
Ich sehe zur Zeit drei Hauptprobleme:
Das Problem meldet sich mal wieder schockartig, obwohl es eigentlich vorhersehbar war. Mögliche Reaktionen nehmen einen viel zu langen Zeitraum in Anspruch.
Die Preisentwicklung beruht auf einem Kapazitätsproblem, das sich kurzfristig nicht ändern läßt. Die Förderkapazitäten sind ausgelastet.
Und wiedereinmal tragen die Spekulanten einen guten Teil zur Entwicklung bei. Es wird zur Zeit an den Börsen auf steigende Ölpreise spekuliert, was den Preis zusätzlich in die Höhe treibt. Ohne eine Leistung zu erbringen wird Geld verdient.
Natürlich tifft es mal wieder die Leute, die sowieso kein Geld haben am härtesten. Die Regierung könnte zwar die Steuern auf ein Maß senken, daß sie absolut gesehen keine Steuerverluste erleidet aber andererseits wird ein stark steigender Preis Konsumverzicht erzeugen wodurch es dann zu Steuer-Mindereinnahmen kommt.
Es ist eine Falle und die erwischt uns auf dem falschen Fuß. Bei der empfindlichen Lage unserer Wirtschaft könnte das einen gefährlichen Dominoeffekt auslösen. Als bekannter Schwarzmaler sage ich: Es wird ganz schlimm.
Ich werde mein Fahrrad aufmöbeln lassen und werde mir die Fahrpläne des ÖPNV besorgen. Wenn es ganz schlimm wird, melde ich meinen PKW ab.
Über Solarenergie braucht man garnicht nachzudenken. Eine Solarheizung ist in unseren Breiten eine Illusion. Also muß der Thermostat runtergedreht werden und einzelne Räume ganz abgedreht werden. Im Herbst später anfangen zu heizen und einen Pullover kaufen. 
Darüber hinaus ist Erdöl ein Rohstoff für die Industrie. Ich wage garnicht darüber nachzudenken, was in dem Bereich mit den Preisen passieren wird.
DR
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Über die öffentlichen Verkehrsmittel nachzudenken wird in vielen Gegenden auch immer mehr zur Illusion, nicht nur ob es Preises. Und gerade in den ländlichen Gegenden ist z.B. das Auto bzw. ein funktionierender Nahverkehr unabdingbar - aber was wird gemacht? Man reißt seit Jahren die Schienen raus, macht Spazierwege draus und reduziert massiv die Buslinien...
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29. 06. 2005, 10:51
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#14
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- deadhead -
Registrierungsdatum: Oct 2004
Beiträge: 927
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Zitat:
Original geschrieben von HenryW234
Ich fahre jeden Sonntag 600 KM und jeden Freitag 600 KM zurück.
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Und das wahrscheinlich auch alleine im Auto oder? Wenn ich morgens zur Arbeit fahre und mal wieder auf der A8 im Stau stehe und um mich herum nur Autos mit einer Person darin, dann fände ich einen Preis von 5€ pro Liter gar nicht so dumm.
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29. 06. 2005, 11:15
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#15
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Wenn Leute fließende Arbeitszeiten haben ist der Punkt der Fahrgemeinschaft eh dahin. Zudem paßt die Fahrgemeinschaft glücklicherweise in einigen Gegenden, informiert man sich aber mal tatsächlich und ist auf der Suche wird man schnell auf die Realität stoßen - kaum vereinbare Wege, Arbeitszeiten etc.
Diese ganzen schönen Argumente sind mehr denn je regional abhänging, wenn nicht sogar gänzlich Stadtmenschen vorbehalten.
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29. 06. 2005, 11:39
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#16
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NightVision
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Dec 2004
Beiträge: 622
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Naja das mit den Wasserstoffautos ist zwar ne feine Sache, aber der Wasserstoff fällt auch nicht vom Himmel und müsste, wenn wir im großen Stil umstellen, leztendlich auch wieder mithilfe von fossilen Brennstoffen erzeugt werden.
Beim Thema öffentlich Verkehrsmittel, kam ich mir neulich im Urlaub etwas verarscht vor: 60km Fahrt nach Barcelona vom Hotel aus(mit Bus zum Bahnhof und dann mitm Zug weiter) waren dort preismäßig mit dem zu vergleichen was ich hierzulande für ne einfache Busfahrt(15km) in die Schule zahlen muss(te)  .
Irgendwas läuft da schief bei uns glaub....
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29. 06. 2005, 11:55
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#17
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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In puncto Wasserstoff Erzeugung gibts ja nicht nur eine Möglichkeit,
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffherstellung
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29. 06. 2005, 12:15
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#18
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: Mar 2003
Beiträge: 5.843
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generell halte ich es für eine bedenkliche entwicklung, im namen der ökologie oder sonstiger scheinbegründungen die steuerbelastung immer weiter raufzusetzen.
seien wir mal ehrlich, das geld fliesst doch nicht in wiederaufforstung oder förderung alternativer energiequellen. grösstenteils stopft man damit die löcher im bundeshaushalt. da kann man wenigstens so viel ehrlichkeit erwarten, dass nicht immer die umwelt ("denk doch mal jemand an die kinder!") vorgeschoben wird.
so schürt das ganze natürlich eine menge wut und unmut in der bevölkerung, wenn ehemalige körnerfressende birkenstockträger und in-parteitagen-strickende mehrwegbindenträgerinnen mit unrasierten achseln den verzicht predigen, um kurz darauf ihren wohlgenährten hintern in ein vollklimatisiertes, teilgepanzertes mobiles audi-wohnzimmer zu schieben.
soweit die eine seite. wenn ich dann allerdings die härter-breiter-tiefer-fraktion mit vollgas von einer roten ampel zur nächsten jagen sehe, im kofferraum die dicke anlage wummert und man über den einbau einer einschaltautomatik nachdenkt, damit man im winter nicht kratzen muss sondern den motor einfach 10 minuten früher anwirft, und manche herren der schöpfung ökonomische stadtfahrzeuge wie den smart als "frauenauto", "elefantenrollschuh" etc. titulieren -
tja, dann kann ich der idee wiederum etwas abgewinnen.
das mit den überhöhten preisen bei uns kann ich übrigens bestätigen, liegt aber wiederum an der steuerlast. züge fahren in der regel ja auch nicht mit wasser, und da schlägt dann eben der steueranteil zu buche.
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29. 06. 2005, 12:37
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#19
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.884
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Wer eine Steuer abschaffen will, muß eine andere Steuer erhöhen oder einführen.
Prinzipiell sollen ja Öko-Steuern die Möglichkeit eröffenen, durch eigene Entscheidungen die persönliche Steuerlast ein wenig zu senken. Das wird aber nicht erkannt und nicht umgesetzt.
Für mich ist der Smart ein Spielzeugauto.  Aber mal ernsthaft. So ein Auto kann doch nur ein Zweitwagen sein. Womit wir wieder beim Thema wären. Zweitwagen gehören abgeschafft, wenn es ums Geldsparen geht.
DR
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29. 06. 2005, 12:46
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#20
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Zitat:
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Prinzipiell sollen ja Öko-Steuern die Möglichkeit eröffenen, durch eigene Entscheidungen die persönliche Steuerlast ein wenig zu senken. Das wird aber nicht erkannt und nicht umgesetzt.
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Würden die Menschen tatsächlich danach handel, wäre schnell eine andere Steuer da. Rauchen ist ungesund, aber wirklich aufhören soll auch niemand
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29. 06. 2005, 13:19
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#21
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Europa
Beiträge: 2.933
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Schon vergessen!
Rasen für die Rente, Rauchen für die Sicherheit und Saufen um das alles zu verstehen.
DocShark
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29. 06. 2005, 13:33
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#22
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.884
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Der Widerspruch scheint nur offensichtlich. Da es sich bei all diesen Prozessen um langläufige Vorgänge handelt, kann man dieses staatliche Steuerungsinstrument durchaus sinnvoll einsetzen. Im Falle der Wirksamkeit hat man genug Zeit, das Steuersystem wieder anzupassen.
Aber so sind die Menschen. Statt denn Sinn der Maßnahme zu erkennen, schimpfen sie über die Steuer und halten sie für eine Zusatzbelastung des eigenen Beutels.
Die Alternative wäre eine Anhebung der gesamten Steuerlast und das Verteilen von Subventionen für Ökomaßnahmen. Eine Belohnung wird ja immer gerne genommen.
Und wenn dann die Ökokatastrophe immer deutlicher wird, war es natürlich der Staat, der wieder versagt hat.
DR
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29. 06. 2005, 13:38
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#23
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: Mar 2003
Beiträge: 5.843
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Zitat:
Original geschrieben von Der Rebell
Aber mal ernsthaft. So ein Auto kann doch nur ein Zweitwagen sein.
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da widerspreche ich. der smart reicht für stadtbewohner vollkommen aus, familien mit kindern mal ausgenommen.
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29. 06. 2005, 15:10
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#24
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BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
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Zitat:
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da widerspreche ich. der smart reicht für stadtbewohner vollkommen aus, familien mit kindern mal ausgenommen.
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Auch da muß ich widersprechen, schau mal in was man sich in den 70ern reinquetschte. Ab in den Urlaub in einem kleinen Fiat mit Vater, Mutter, Kind und Gepäck 
Auch auf die Entfernung kommt es nicht an, der Smart reicht auch für Überlandstrecken - die Franzosen z.B., ich staune immer wieder wie groß die Familien und wie klein die Autos sind, haben damit anscheinend weniger Probleme ...
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29. 06. 2005, 15:25
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#25
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