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Yagharek
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Krieg der Welten

Nachdem es in dem anderen Thread hauptsächlich um Scientology geht, wollt ich hier was zum Film schreiben, d.h. bitte hier unabhängig von der Sekte betrachten.


Nach der letzten Enttäuschung (Per Anhalter durch die Galaxie) bin ich doch durchaus positiv von dem Film überrascht.

Im Grunde stört mich nur eine Szene, die nicht wirklich in den Zusammenhang passt und das kitschige Ende vor dem Haus der Stiefeltern von Ray.
Da ich beides aber mehr als genug aus anderen Filmen kenne, schmerzt es nicht weiter und anderes, was mich an dem Film begeister hat, rückt stärker in den Vordergrund.

So finde ich es genial, daß man alles aus der komplett beschränkten Sicht von Ray sieht und man nicht mit irgendwelchen Informationen bombadiert wird, die krampfhaft was erklären sollen.
So werden zwar in dem Film einige Vorgänge erklärt, aber keines wird von "offizieler" Seite als so muß das sein dargestellt, sondern es ist nur eine Theorie von Laien.

Weiter gibt es des öfteren Szenen, in denen optisch nix passiert, sondern alles nur über Geräusche vermittelt wird.

Und auch wenn einige Experten was anderes meinen, so überzeugt mich doch die schauspielerische Leistung von Tom Cruise und er geht gut in der Rolle, des verstörten Unwissenden auf, der nur an sich und seine Kinder denkt, dennoch nicht in kopflose Panik verfällt.

Geändert von Yagharek (30. 06. 2005 um 20:24 Uhr).
Alt 30. 06. 2005, 17:31 Yagharek is offline Mit Zitat antworten #1
Intruder99
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Thumbs up

Habe ihn gestern im Kino gesehen und bin begeistert, super effekte vor allem der sound :-).

Einziges Manko ein recht schnelles Ende aber sonst Top
Alt 30. 06. 2005, 17:40 Intruder99 is offline Mit Zitat antworten #2
Deepsky
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Gewohnt niedliche, schreckliche Dakota Fanning, geniale Effekte, guter Sound, 90 Minuten Popcorn Kino Deluxe mit Schrecken, Lachern und allem was dazu gehört.

Dann kommen die letzten Minuten die alles zerstören. Was war da los?! Fehlte das Geld nen ordentliches Ende zu entwerfen? Das zumindest trübt mein Gesamtbild leider etwas. Trotzdem kann ich dem Fan des actionreichen, aber leider sinnfreien Films den Streifen ans Herz legen.

Auf einen guten Kinosommer,
deep
Alt 01. 07. 2005, 00:10 Deepsky is offline Mit Zitat antworten #3
Björn@Moers
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Super Film !
Alt 01. 07. 2005, 05:58 Björn@Moers is offline Mit Zitat antworten #4
x12x13
 
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Jaja, der nette Stephan Spielgberg und der smarte Schwiegermutterliebling Tom Cruise, haben beschlossen mal so richtig böse zu sein.

Na dann macht mal sich mal kurz an "Krieg der Welten", das hat schonmal eine Panik ausgelöst und da kann man zeigen was man denn alles mit tollen Tricks machen kann, so vielleicht die Überlegungen.
Da ist also Ray, die Hauptperson des Filmes. Ein unverantwortlicher Egoist, dem seine Kinder eigentlich piep egal sind und der nur seine Ruhe haben will. Natürlich entwickelt auch dieser Mann unter dem Druck einer externen Bedrohung, die wahrhaft amerikanischen Züge und Tugenden. Loyal, mutig und aufopferungsvoll für seine Familie. Eine echter Patriot wie aus dem Bilderbuch.
Obwohl wir schon 2005 haben, ist Krieg der Welten der erste richtige Post-11.9.2001-Aktionfilm, der dieses nationale Trauma verarbeitet. Die erste Frage von beiden Kinder nach dem auftauchen der Außerirdischen ist "Sind das Terroristen". Damit dr Zuschauer auch wirklich die Bedeutungschwangerheit versteht, muss diese Frage gleich zweimal binnen einer Minute gestellt werden.
Kurz später steht uns dann aber der patriotische Höhepunkt bevor. Die bösen Außerirdischen haben ein Passagierflugszeug abgeschossen, welches direkt auf der Haus der aufrechten Familie stürzt (die sich gerade im Keller verstecken). Wie Wieland Bin Laden, Amerikanische Fluggäste stürzen auf Amerikanische Häuser......
Aber damit nicht genug mit dem Hauruck Patriotismus. Natürlich muss der Sohn von Ray/Tom Cruise einer innern Stimme folgen sich den, zwar hoffnungslos unterlegenen aber dennoch tapfer kämpfenden, US-Truppen anschließen. Auch in den Kellerverstecken (die oft in diesem Film aufgesucht werden), warten Helden nur darauf aus dem Untergrund mit Punmpguns bewaffent die Außerirdischen aus dem Land zu fegen.

Aber das ist ja alles nicht notwendig, denn unsere guten alten irdischen (sorry - amerikanischen) Bakterien und Viren vernichten die Bedrohung (das ist kein Spoiler, dass Ende ist ja seit 100 Jahren hinlänglich bekannt).
Aber wir lernen auch viel aus dem Film - nämlich - Wunder gibt es immer wieder.
Das fängt mit der Videocamera an, die nachdem alle elektrischen Geräte durch einen EMP ausgefallen sind, noch immer funktioniert. Als nächstes dürfen wir dann das Wunderauto von Tim Curise sehen. Kein einziges Auto fährt mehr, alle stehen auf den Straßen unbeweglich rum (allerdings genau so, dass Tom Crusie durch die Reihen preschen kann), nur er fährt mit einem Auto rum. Klar hat Spielberg versucht eine Krücke zu bauen, indem angeblich der Anlasser im Moment des Angriff gewechselt worden ist. Nur fragt man sich dann, wo denn der Mechaniker diesen Anlasser vorher aufbewahrte. In einer Strahlenschutzbox, oder wie kommt das der funktioniert? Auch sind die anderen Agregate das Autos nicht vom EMP betroffen.
Die Twin Towers sind ja eingestüzt, nachdem zwei Flugzeuge in sie knallten. Sowas passiert in den USA einmal, aber kein zweites Mal. Inzwischen sind selbst die Amerikanischen Wohnhäuser so stabil, dass ein Fklugzeug direkt aufs Haus stürzen kann und man kann im Keller warten, ohne sich Sorgen machen zu müssen. So eine 20cm dicke Holzdecke hält das locker aus.
Und so reiht sich Logikfehler an Logikfehler, man kommt sich als Zuschauer wirklich verarscht vor.
Generell muss man sich natürlich auch fragen, warum denn eine Rasse, welche Millionen von Lichtjahren reist, welche uns technisch derart überlegen ist und die diesen Angriff ja schon seit Millionen Jahren planen (wird zumindest im Film erwähnt), derart dumm und kurzsichtig sein können und die irdichen Bakterien ignoriert haben und daran zugrunde gehen. Bei einen Millionenjahreplan sollte doch jedes Detail bedacht sein, sonst macht so ein Plan ja keinen Sinn.
Natürlich krankt auf H.G. Wells Romanvorlage etwas an dieser Tatsache, aber sein Buch ist ca. 100 Jahre alt und er ging von Marsmenschen aus und die technische Überlegenheit war auch doch nicht so groß. Bei diesem, in der Gegenwart angesiedelten Film, fällt diese Crux aber schon recht deutlich ins Gewicht.


Abgesehen, von der plumpen und schwer erträglichen Lehrstunde über heldenhafte Amerikaner, bleibt der Film recht lahm und uninspiriert. Die Effekte nützen sich dann recht schnell ab. Sicher ist es spektukulär wenn eine Kirche filetiert wird oder ganze Straßenzüge in Schutt und Asche gelegt werden. Aber irgendwann sind es dann doch nur noch einstrzende Gebäude, das nutzt sich dann doch recht schnell ab, egal wie aufwenig es in Szene gesetzt wurde.
Das wars dann leider aber auch schon, mehr ist nicht zu sehen.
Tom Cruise mutiert vom Arschloch zum aufrechten Retter seiner Familie, der Rest der Bevölkerung ist heldenhaft, die Außerirdischen böse und groß und die Zerstörungen sind laut und umfangreich.
Das ist (leider) alles.

Insgesamt, haben wir es dann doch mit einem sehr durchschnittlichen Film zu tun. Die Effekte sind toll, wenn dann noch etwas mehr Handlung drin gewesen wäre und die Amerikansichen Werte nicht so dick aufgetragen worden wären, hätte dabei sogar ein sehenswerte Film rauskommen können, so ist aber leider nur Mist entstanden.

Geändert von x12x13 (03. 07. 2005 um 12:06 Uhr).
Alt 03. 07. 2005, 11:27 Mit Zitat antworten #5
Yagharek
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manchmal glaube ich, die leute gehen immer wieder ins kino, um althergebrachtes immer wieder kritisieren zu können.
ich finde den film klasse, wegen oben beschriebenes. logikfehler beachte ich eigentlich nurnoch, wenn sie handlungsfehler sind und es dadurch ne qual wird, nen film zu schauen.
nach dem film war es 5min lustig nen funktionierenden camcorder nach nem emp angriff gesehen zu haben. aber hat nicht jeder seinen bleikasten dabei, in dem er seine sachen aufbewahrt?
auch sehe ich nicht ein, wie man diesem film amerikanischen patriotismus unterstellen kann.
daß einzige, was ich in diesem film mit amerika verbinde sind die städtenamen. da mehr zu unterstellen, sieht für mich nach nem krampfhaften fall von schlechtmachen aus.
(es würde sich an diesem film nix ändern, würde er in berlin starten, über münchen nach paris und von dort nach rom führen, um die stiefeltern zu finden)
außerdem waren es nicht die amerikaner, sondern die japaner, die als erste erfolg gegen die aliens hatten.

Zitat:
Original geschrieben von x12x13

Generell muss man sich natürlich auch fragen, warum denn eine Rasse, welche Millionen von Lichtjahren reist, welche uns technisch derart überlegen ist und die diesen Angriff ja schon seit Millionen Jahren planen (wird zumindest im Film erwähnt), derart dumm und kurzsichtig sein können und die irdichen Bakterien ignoriert haben und daran zugrunde gehen.

ich war vor dem film gespannt, wie sehr die sich an die vorlage halten und ob sie das alberne ende mit den bakterien übernehmen würden. und ich muß sagen, ich bin froh darüber.
wie sehr die den film ansonsten hätten vermurksen können sieht man an der szene vorm haus der stiefeltern.

wo der starke keller angesprochen wird, der nen flugzeugabsturz übersteht. man sollte net vergessn zu erwähnen, daß die sogar häußer bauen, die zur hälfte noch stehen, wenn nen flugzeug sie trifft.
oder moment, hat das flugzeug dies etwa garnet richtig getroffen?
Alt 03. 07. 2005, 14:56 Yagharek is offline Mit Zitat antworten #6
x12x13
 
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Genau.
Ich zahle gerne x Euro an der Kino Kasse, nur um einen Film dann hier in die Pfanne hauen zu können.
Aber wenn dich Logik Fehler nicht stören bitte schön. Hauptsache man bekommt irgendwie die Kurve, was interessiert denn schon ob das überhaupt so sein kann. Eines der wesentlich Elemente ist ja die Flucht von Ray und die wäre nicht möglich gewesen, weil kein Auto fahren würden.
Sowas ist schon sehr ärgerlich und ich fühle mich da wie gesagt als Zuschauer verarscht - weil für dumm verkauft.

Und Patriotimus muss sich nicht durch das Absingen der US Nationalhymne niederschlagen, da ist Spielberg schon etwas defiziler. Aber auch einige, berufsmäßigen Kritiker, ist das etwas zu viel "God bless America" ich stehe da nicht alleine da und denke mir das nur aus um hier den Film schlecht machen zu können.

Wegen mir kannst du den Film toll finden, aber unterstelle mir nicht keine eigene Meinung dazu zu haben und nur des Effktes wegen hier einen auf Miesmacher mache.
Das ist meine Meinung und ich denke, dass ich sie auch dediziert und umfangreich begründet habe!
Alt 03. 07. 2005, 16:53 Mit Zitat antworten #7
MoFiya
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Ich fand den Film um ehrlich zu sein ziemlich schlecht... Der Kinobesuch war rausgeschmissenes Geld.
Der Film ist viel zu langatmig und langweilig. Die Effekte sind zwar gut und gelegentlich kommt auch Spannung auf aber auf Dauer ist es einfach immer das selbe.
"Cruise flüchtet, Cruise flüchtet, Cruise flüchtet, Cruise tötet Viech, Cruise gewinnt"
Das Happyend ist total ausm Ärmel gezogen und kommt viel zu plötzlich, wahrscheinlich hat sich Spielberg gedacht: Jetzt hab ich noch 10min Film Zeit, da zauber ich noch eben ein Happyend... Geglückt ist es nicht; mein Tip wartet lieber auf Mr und Mrs Smith oder wie der heiß mit Brad Pitt und Angelina Jolie
Alt 03. 07. 2005, 17:30 MoFiya is offline Mit Zitat antworten #8
Lost Arrow
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Hallo das ist Hollywood Popcorn Kino, keine Dokumentation!!!

Wer in den Film geht sollte keine Discovery Channel Alien Doku erwarten, sondern actiongeladenes, sehr effektreiches berieselungs Kino.

Sicher gibts Logik Fehler, aber in welchem Hollywood Blockbuster dieser Machart gibts die nicht? Ich kenn keinen...

Das einzige was mich an dem Film wirklich gestört hat war, das dieses rote wurzelartige Zeugs nicht näher erklärt wurde und das das Ende ein wenig schnell daherkommt.

Amerikanischen Patriotismus durfte man in vielen vielen anderen Hollywood Blockbuster schon viel deutlicher erleben.

Seltsam das der Film FSK12 hat, ich würde meinen 12-14 jährigen Sohn nicht da reinschicken. Für meinen Geschmack für einen FSK12 Film sehr viel Gewalt und "Aliens-ermorden-brutalst-Menschen-Szenen".
Alt 03. 07. 2005, 18:00 Lost Arrow is offline Mit Zitat antworten #9
Yagharek
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Zitat:
Original geschrieben von x12x13

Das ist meine Meinung und ich denke, dass ich sie auch dediziert und umfangreich begründet habe!

meinung ist schön und gut, und wenn du den film scheiße findest stört mich das auch nicht weiter.

nur was soll sowas:
Zitat:
Original geschrieben von x12x13

Kurz später steht uns dann aber der patriotische Höhepunkt bevor. Die bösen Außerirdischen haben ein Passagierflugszeug abgeschossen, welches direkt auf der Haus der aufrechten Familie stürzt (die sich gerade im Keller verstecken). Wie Wieland Bin Laden, Amerikanische Fluggäste stürzen auf Amerikanische Häuser......
Aber damit nicht genug mit dem Hauruck Patriotismus. Natürlich muss der Sohn von Ray/Tom Cruise einer innern Stimme folgen sich den, zwar hoffnungslos unterlegenen aber dennoch tapfer kämpfenden, US-Truppen anschließen. Auch in den Kellerverstecken (die oft in diesem Film aufgesucht werden), warten Helden nur darauf aus dem Untergrund mit Punmpguns bewaffent die Außerirdischen aus dem Land zu fegen.

da ist ein flugzeug abgestürzt und du schreibst:
"Amerikanische Fluggäste stürzen auf Amerikanische Häuser......"
das ist für mich keine kritik, sondern zurechtbiegerei.
und da ist ein junge der gegen den willen seines vaters zum militär will, natürlich ist das dann automatisch nen amerikanischer armeepropagandafilm.
und wie man soldaten, die kämpfen, obwohl sie hoffnungslos unterlegen sind, in diesem film kritisieren kann, versteh ich auch net.
hätten sie einfach die waffen weggelegt und gesagt, "lass ab, das ist munitionsvergeudung. flieht und genießt euer leben solange es noch währt" dann hättest du wohl auch daraus ne propaganda der "make love not war" - kampagne gemacht.
Alt 03. 07. 2005, 18:04 Yagharek is offline Mit Zitat antworten #10
2pac1985
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Ich versteh viele Kritikpunkte nicht. Wenni hr so sehr kritisiert das die Geschichte nicht realitätsnah etc. ist warum schaut ihr euch dann überhaupt Filme an? Filme sind doch da zu da damit man mal auspannt von der realen Welt wegkommt und mal in die fiktive eintaucht, und zur fiktiven Welt gehören halt solche Sachen das nur noch seine Cam funzt oder nur noch sein Auto fährt. Ein Film lebt davon das es einen Helden gibt und bei dem alles funktioniert und alles toll ist.Ohne diese Aspekte könnt man ja BigBrother schauen da ist alles real.
Allerdings find ich diesen gezwungen aufgetragenen Patriotismus auch sehr ätzend, können die den nicht mal ein Film machen ohne Politischen Hintergrund?
Alt 03. 07. 2005, 18:27 2pac1985 is offline Mit Zitat antworten #11
x12x13
 
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Also ein Flugzeug, welches über Amerika fliegt, stürzt auf ein Haus welches da steht.
Was ist das anderes als das US Fluggäste auf ein US Haus stürtzt - das ist eine exakte Umschreibung des Ereignisses und nichts zurecht gebogenes.
Ich kenne ja dein Weltbild nicht, aber in dem Film wimmelt es nur von solchen Symbolen und Analogien, man muss eben bereit sein etwas über den Tellerrand zu blicken.


Aber ich merke es ist sinnlos.
Wie gesagt, ist das nicht nur mir, sondern vielen anderen auch aufgefallen.
Offenbar gehörst du dann zu der Gruppe von Leuten, für die er auch gedacht ist und nichts böses dabei denken.
Also funktioniert es ja.



@2pac1985.
Ich rege mich nicht über mangelden Realität auf, es ist ja schließlich ein Science Fiction Film.
Wenn aber in einem Ritter Film, der Held plötzlich eine Maschinenpistole hat, damit er den Kampf übersteht, wäre das ja richtig lächerlich.
Aber so in etwa verhält sich das mit dem fahrendem Auto - das ist lächerlich. Erst erstzählen sie dem Zuschauer was von EMP und das nichts(!) elektrisches mehr funktioniert, nur das das eben nicht für den Held gilt.
Alt 03. 07. 2005, 18:29 Mit Zitat antworten #12
Yagharek
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Zitat:
Original geschrieben von x12x13
Also ein Flugzeug, welches über Amerika fliegt, stürzt auf ein Haus welches da steht.
Was ist das anderes als das US Fluggäste auf ein US Haus stürtzt - das ist eine exakte Umschreibung des Ereignisses und nichts zurecht gebogenes.

wenn das nur eine beschreibung ist, was da passiert ist, dann verstehe ich dein problem nicht.
ich sehe in einem amerikanischen flugzeug, daß auf ein amerikanischen haus stürzt noch lange keinen "patriotische Höhepunkt".


Zitat:
Original geschrieben von x12x13

Ich kenne ja dein Weltbild nicht, aber in dem Film wimmelt es nur von solchen Symbolen und Analogien, man muss eben bereit sein etwas über den Tellerrand zu blicken.

evtl schaue ich nicht so oft über den tellerrand wie du, dafür suche ich bei diesem blick keine bestätigung meiner vorurteile.
Alt 03. 07. 2005, 19:10 Yagharek is offline Mit Zitat antworten #13
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Ist in Ordnung.
Lass dich berieseln und niemals was hinterfragen, es könnte ja eine Illusion zerstört werden.
Alt 03. 07. 2005, 20:24 Mit Zitat antworten #14
SupporterDO
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Ich fan den Film mittelmäßig; man kann ihn sich gut anschauen, jedoch ist es kein Film an den ich mich in längerer Zeit erinnern werde. Es ist Popcorn Kino für die ganze Familie mit Action, Spannung, Patriotismus und Happyend
> Effekte und Sounds gut
> Story: Naja... Ein anfangs genervter Familienvater der getrennt von seiner Frau lebt und auf die Kinder aufpassen muss, findet auf der flucht vor den Aliens seine Liebe zu den Kindern wieder und tut alles erdenkliche um ihnen ihr Leben zu Retten. Am Ende kommen alle lebend davon und erreichen das Haus ihrer Mutter (bzw. Rays ex-Frau)---> Happyend

Ich kann alle Vorredner verstehen die von dem Film nicht so begeistert waren.
Alt 03. 07. 2005, 20:58 SupporterDO is offline Mit Zitat antworten #15
super_Austria
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Zitat:
Original geschrieben von x12x13
Erst erstzählen sie dem Zuschauer was von EMP und das nichts(!) elektrisches mehr funktioniert, nur das das eben nicht für den Held gilt.

Ausgewechselter Magnetschalter?
Alt 03. 07. 2005, 21:17 super_Austria is offline Mit Zitat antworten #16
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ftp://altersack....
 
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hab ihn grad gesehen... Fazit:

MÜLL !

kann nur den Erklärungen von @x12x13 zustimmen.

Wer im Kino sein Hirn an lässt sollte solch Filme lieber meiden.
Schade.
mfg
BIG
Alt 03. 07. 2005, 21:34 Bigdatti is offline Mit Zitat antworten #17
Yagharek
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Zitat:
Original geschrieben von x12x13
Ist in Ordnung.
Lass dich berieseln und niemals was hinterfragen, es könnte ja eine Illusion zerstört werden.

ehrlich gesagt, habe gehofft, du würdest mir diese illusionen im laufe der diskusion zerstören.

so muß ich halt weiter in meiner kleinen beschränkten welt leben.


genaue erklärung:
eine kritik, mit der ich in den film gegangen war, war der vorwurf der propaganda.
nur habe die bestätigung dieser kritik nicht gesehen, als ich den film gesehen hab.
dies wollt ich mit meinem vergleich anspielen, der film könnte genausogut in europa spielen, wenn man nur die städtenamen ändert und sonst alles beibehält.

habe sie nachträglich auch in keinem forum als vorwurf mehr gehört, bis dein post kam. nur ist deine kritik der propagande in diesem post auch nicht weiter erklärt, sondern liest sich der form:
flugzeugabsturz auf haus ---> 11.9 ---> amerikanischer patriotismus.
dachte du würdest anfangen die pfeile zu erklären, aber nein, du behaupest nur, ich würde nicht über den tellerrand blicken, womit der fall für dich erledigt ist.
Alt 03. 07. 2005, 22:01 Yagharek is offline Mit Zitat antworten #18
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Also gut, damit du es wenigstens ansatzweise verstehst.


Nachdem dem 11.9.01 wurde z.B der Kino Start von Spiderman verschoben, weil der eben auf Hochhäuser klettert und im Film welche zerstört werden. Sowas wollte die Amerikanische Volksseele zu der Zeit auf keinen Fall sehen.
Das gilt aber auch für eine handvoll andere Filme, die erst viel später ins Kino kamen als geplant, weil eben Szenen in ihnen waren, die eben an dieses Amerikansiche Trauma erinnern könnten. Es ist jetzt müßig die jeweiligen Titel raus zu suchen. Aber ich bin sicher einige werden sich daran erinnern.

Deswegen ist ein Verkehrsflugzeug, welches auf ein Wohnhaus in den USA stürzt, eine eindeutige politische Aussage. "Nicht mir uns - wir kneifen den Arsch zusammen und wehren uns." Und eben genau diese Haltung ist im ganzen Film zu spüren.
Alt 03. 07. 2005, 22:36 Mit Zitat antworten #19
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Zitat:
Original geschrieben von super_Austria
Ausgewechselter Magnetschalter?


Und wo war dieser Magentschalter vorher?
In einer Strahlenschutzkiste?
In bin sicher in jeder guten Autwerktstatt werden Magnetschalter strahlungssicher aufbewahrt, man weiß ja nie wann ein Held mal ein Auto braucht........

Wenn die mit einer alten Gruke gefahren wären, hätte man das vielleicht noch einigermaßen plausibel rüberbringen können. Aber das war ein ein modernes Auto mit ESP, Servolenkung, Bremskraftbverstärker, elektonischer(!) Einsrpritzanlage usw.
Das ist es auch was mich ärgert, man hätte es dem Zuschauer mit etwas Mühe besser verkaufen können.
Wie gesagt, dass ist so offentlich das es den Film dadurch komplett ins Lächerliche zieht, weil es eben eine essentielle Sache der "Storry" ist, dass sie auf der Flucht sind und die wäre schon vor dem Start beendet gewesen.
Alt 03. 07. 2005, 22:38 Mit Zitat antworten #20
Yagharek
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Zitat:
Original geschrieben von x12x13
Also gut, damit du es wenigstens ansatzweise verstehst.
...

danke, dass wollt ich lesen.

dies ist eine möglich auslegung, wenn man den film mit dem vorurteil der propaganda sieht.
evtl. hast du ja sogar recht und dies ist genau die zentrale aussage in dem film.

dennoch sehe ich dies nicht wirklich ein.
einige aspekte sprechen zwar für diese aussage (der sohn, der unbedingt kämpfen will).
dem steht aber immer die hauptfigur gegenüber, die nicht kämpfen will. der es nur darum geht, weit von den aliens entfernt zu sein und seine tochter vorschiebt um sein verhalten zu rechtfertigen, gegen das "Nicht mit uns".
auch in dem "nutzlosen" verhalten der soldaten sehe ich keine besondere aussage. es wäre eher noch alberner, wenn es keine kämpfe gegen die aliens gegeben hätte.

das einzige, was ich beim flugzeugabsturz in verbindung mit dem 11.9 bringe, ist der schritt hollywoods weg von den selbstauferlegten schranken.

fazit:
der punkt mit propagande ist eine überbewertung und der damit einhergehenden einseitigen sicht von dem film.


da das gerade so breitgetreten wird.
beim thema auto stören mich nur zwei sachen:
1.) der typ von dem auto
2.) das es keine andere zivile fahrzeuge gab
es ändert sich aber nix am verlauf der storie, würde er mit nem alten wagen, der keinen elektrischen schnickschnack hat, fliehen.
deshalb fällt bei mir dieses eher unter der kategorie product placement und ich lasse mir dadurch net den spass verderben
Alt 03. 07. 2005, 23:03 Yagharek is offline Mit Zitat antworten #21
rubberduck1904 Spender
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Soviel Ärger für so einen langweiligen Film.
Zu den Kritikpunkten hat x12x13 ja soweit alles gesagt.Die angesprochenen Sachen kann man halt nicht mehr unter normaler Unlogik in Filmen einordnen, dafür springt einem das zu sehr ins Auge.(....nichts elektronisches geht mehr....2 sek. später, macht Eine ein Foto mit ner Digicam.Sicher ).Die Fixierung auf die lachhafte Wandlund der Hauptfigur vom Arschloch Nr.1 zum Idealbild eines Vaters wäre vertretbar gewesen, wenn die nicht nur von Stadt zu Stadt......zu Keller zu Keller gerannt währen.Action oder Familienkram .Nichts Halbes nichts Ganzes.
Die paar Effekte reißen heute nun wirklich keinen mehr vom Hocker.Da schau ich mir lieber noch mal Independence Day an, da werde ich mit guter Action unterhalten, so wie es der Film auch vor hat und schafft.
Hatte ehrlich meine Vorurteile, aber diese wurden leider bestätigt.Viel KrachBumm aber sonst....

Das mit Europa war auch ein sehr schlechter Joke, amerikanische Filme für Amerikaner.Das können sie gern behalten.

PS.Warum wurden auf dieser Fähre lieber zig Autos evakuiert als hunderte vom Menschen.
Alt 04. 07. 2005, 00:54 rubberduck1904 is offline Mit Zitat antworten #22
Glen Runciter
- deadhead -
 
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Ich kann den Film ja nicht sehen. Da man aber im allgemeinen nach der Kritik von x12x13 gehen kann, werde ich wohl durch meinen Boykott nichts verpassen. Hatte ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet.
Alt 04. 07. 2005, 09:08 Glen Runciter is offline Mit Zitat antworten #23
JamesDK
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mein urteil:
der schlechteste film aller zeiten.
im grunde schliesse ich mich voll der kritik von x12x13 an.

die story, unterste schublade. flache charaktere, null dialog und ein schlampiges ende. das einzige was den film getragen hat, sind die special effect und die waren auch nix besonderes.
bis zu diesem punkt, waere es ja noch ein einigermassen mittelmaessiger film gewesen, aber.. (aber aber aber, ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll )

nicht nur dass es fuer mich die denkbar schlechteste buchverfilmung ist. hg wells buch spielt zu einer ganz anderen zeit. kann mir vorstellen das vor 100 jahren die vorstellung der vorgehensweise einer intellekuell ueberlegenen und feindlichgesinnten alienrasse sicher so ausgesehen haben, aber nicht mehr heute. und wenn spielberg einfach nur dieses erstklassig geschriebene buch nur als verpackung fuer seine miese storyline benutzt und die einzige kreativitaet darin besteht das ganze geschehen nur in die heute zeit zu verschieben.. dann ist das wirklich niedrigstes niveau.

gegen patriotische filme hab ich nix (den filmmachern sollte ja bekannt sein, dass usa-verherrlichende filme nicht unbedingt international ankommen), zumeist sie oft laecherlich wirken koennen (haette auch in russland spielen koenne: arbeiterklasse, familie usw. *lol*). ansatzweise hat der film hier auch paar patriotische elemente, aber die stoeren nicht weiter. das mit dem flugzeugabsturz zb seh ich eher als 9/11 vergangenheitsbewaeltigung.

was viel stoerender war, waren die ganzen fehler im film, die ungereimtheiten und alles was einfach so unerklaert praesentiert wurde... (waere zu viel das alles aufzuzaehlen ), auch wenns ein sf-film ist. wenn der erzaehlstrang auf fehlern aufbaut, nur damit die story weitergehen kann, macht das nur den film kaputt.

hab dazu ein gutes fazit gelesen:
[q]Als Fazit lässt sich sagen, dass der so sehnlich erwartete Film lediglich die Erwartungen der anspruchslosen Gesellschaft befriedigt.[/q]

..nebenbei wo waren die mikroben als e.t. seinen stinkenden arsch auf diese welt gesetzt hat. spielberg, du heuchler!
Alt 04. 07. 2005, 14:32 JamesDK is offline Mit Zitat antworten #24
frogger9 Spender
Imperator
 
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den Film hab ich noch nicht gesehen, allerdings hab ich H.G. Wells Buch gelesen.

egal, wie der Film aussehen wird, das Buch wird er sowieso nicht erreichen.

das ist ein Problem des Mediums "Film". Beim lesen eines Buches wird die Phantasie angeregt, dass das Buch für jede/n anders erscheinen lässt. Der Film zeigt nur die Bilder einer "festgelegten" Phantasie.
Alt 04. 07. 2005, 14:54 frogger9 is offline Mit Zitat antworten #25
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