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NoXKiller
MÜP wird bald™ kommen
 
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Schaltung eingießen

Ist es möglich eine Schaltung einzugießen, damit Leiterbahnen und teilweise auch Bauelemente nicht mehr zu erkennen sind?
Die Schaltung wird nur handwarm weshalb eine gute Wärmeleitfähigkeit des Stoffes nicht so wichtig ist.
Wichtig sollte nur eben sein, dass die aufzubringende Masse beständig gegenüber Säuren, extremer Kälte und mechanischen Einwirkungen ist, damit ein extrahieren einer intakten Schaltung unmöglich wird.
Alt 07. 07. 2005, 22:36 NoXKiller is offline Mit Zitat antworten #1
devrim
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nimm doch gießharz
Alt 07. 07. 2005, 23:26 devrim is offline Mit Zitat antworten #2
BlackLight2
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@devrim, das wird wohl nicht reichen.


Hab aber zwei Lösungen, die die Vorderung erfüllt:

1) Mit TNT, C4, etc. ausfüllen und hochjagen, wenn man die richtige Menge verwendet wird Reverse Engineering nachher nicht einfach.

2) Verwende Magma oder Lava, wobei ich Magma bevorzugen würde, da dann die Schaltung mit in der Erde verschwindet, aus Lava kann man ja immer noch Sachen rauspulen, siehe z.B. Pompeii.


Ansonsten ist m.E. 'Reverse Engineering' immer möglich.


P.S.
Du könntest aber die Beschriftung der ICs wegfräsen, das wäre schon mal ein Anfang.
Wenn ein Halbleiter dann mal seinen Geist aufgegeben hat, steht man vor einem größeren Problem.

Wenn man genügend Geld, Zeit oder Wissen hat, ist es aber immer noch locker möglich.
Alt 07. 07. 2005, 23:36 BlackLight2 is offline Mit Zitat antworten #3
nathan west
********
 
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Also, Beschriftungen ab, evtl. sogar sinnlose, selbstprogrammierte ICs mit einbauen, kostet ja kaum was.
Giesharz kann man färben, oder man kauft gleich unduchsichtiges.

Was willste denn eigentlich eingiessen, und warum ists so wichtig?
Alt 07. 07. 2005, 23:50 nathan west is offline Mit Zitat antworten #4
NoXKiller
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Mit Beschriftungen weg fräsen ist nicht. Die Schaltung hat keine IC's. Die Komponenten sind denkbar einfach weshalb das eingießen unerläßlich ist.
Normales Gießharz ist zu empfindlich, das bekomme ich zu schnell wieder ohne Spuren runter.
Die Entwicklungskosten sind leider zu hoch als das ich im Moment an ein Patent denken könnte.
Alt 08. 07. 2005, 00:07 NoXKiller is offline Mit Zitat antworten #5
TBuktu
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lol

die paar Kröten für ein Patent sind nicht da, obwohl die Enwicklungskosten sonstwie hoch sind ?

Sprich mal mit einem Patentanwalt.

Zum Eingiessen:
Das ist leider nicht so simpel wie es scheint.
Manche Firma hat da schon richtig Geld in den Sand gesetzt.
Warum?
Die Masse muss denselben Ausdehnungskoeffizienten haben wie die Karte mit dem Kupfer. Sonst gehen die Bahnen kaputt.

Wenn Du mehr Tips brauchst schreib ne PN (Auf den Messen hatten wir auch immer viel Stress in der Hinsicht)

Gruss
Tim
Alt 08. 07. 2005, 00:17 TBuktu is offline Mit Zitat antworten #6
NoXKiller
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Also ein Patent bewegt sich mit allem drum und dran im 5 stelligen Bereich.
Die Entwicklungsphase ging bisher über fast ein Jahrzehnt immer neben den eigentlichen Pflichten. Allein mit der Schaltung ist es ja nicht getan.

Es wäre nicht schlecht, wenn du mir ein paar Tips geben könntest, mit welchen Stoffen so die besten Erfahrungen gemacht wurden, bzw. ob diese frei verfügbar sind oder bei welchen Firmen sich eine Anfrage lohnen würde.
Die Leiterbahnen sind jetzt nicht so empfindlich, als das sie leichte Verschiebungen, ok das ist Auslegungssache, nicht verkraften würden. So filigran wie es sich auf zB einem Mainboard abspielt ist es nicht. Der Vergleich Maus <-> Elefant passt da im übertragenen Sinn eher
Alt 08. 07. 2005, 00:38 NoXKiller is offline Mit Zitat antworten #7
TBuktu
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Falsch, ich habe kaputte 2mm breite Bahnen gesehen.

Um ein Patent zu bekommen muss man nicht gleich weltweit alles einreichen.

Wichtig ist, dass man auch nachweisen kann als erster die Idee gehabt zu haben / veröffentlicht zu haben

Sind Induktivitäten drin ? Dann frag´ den Hersteller (z.B. Vogt), was die nehmen.
Nur zum Schutz für ein Muster würde ich eine Multilayer-Karte machen, wo die wichtigen Bahnen in der Mitte (also unsichtbar) sind

Gruss
Tim
Alt 08. 07. 2005, 17:06 TBuktu is offline Mit Zitat antworten #8
Alex-683
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was hälts du davon, wenn du die platine lackierst?
bei conrad gibt es dafür speziellen lack.
Alt 27. 07. 2005, 01:25 Alex-683 is offline Mit Zitat antworten #9
2bbionic
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Versuchs doch mal damit: www.r-g.de ; dort das Gießharz EP-Giessharz "kristallklar", Flasche/ 225 g ,Artikel-Nr. 1071050.

Das Zeug eignet sich zum Vergiessen auch elektronischer Bauteile. Zusätzlich kannst Du Farbpasten beimischen, um das Harz undurchsichtig zu machen. Aber Vorsicht: Epoxy-Harze sind etwas pingelig bei den Mischungsverhältnissen von Harz und Härter; wenn Du sowas noch nie gemacht hast gibt es bei R&G auch eine PDF-Sammlung, in der das Wichtigste erklärt wird (Stichwort Mischung nach Volumen/Gewichtsanteilen)

Geändert von 2bbionic (14. 08. 2005 um 22:55 Uhr).
Alt 01. 08. 2005, 00:24 2bbionic is offline Mit Zitat antworten #10
Speedy
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sonst in ein gehäuse rein basteln und mit Bauschaum auffüllen des kriegt auch kein Mensch runter
Alt 14. 08. 2005, 18:04 Speedy is offline Mit Zitat antworten #11
Fabbs3k
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Unterbodensprays für Autos. Kann man bezahlen, und sitzt bestimmt ganz gut.
Ansonsten gibt es aus dem Modelbau-Bereich Glaserfaser-Tücher die mit dem entsprechenden Harz (Epoxy oder Epoxid-harz..bin mir niht sicher wie das heisst) ne ziemlich feste Verbidnung eingehen. Sieht aber dann scheisse aus.
Alt 14. 08. 2005, 18:11 Fabbs3k is offline Mit Zitat antworten #12
TBuktu
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Bauschaum ist nicht UV-stabil und wird auch gegen Tri oder Nagellackentferner nur 2ter Sieger bleiben

Mir fällt noch was ein und dummerweise kann ich es mir nicht verkneifen:
In frischen Pansen einwickeln. Macht die Erforschung nicht unmöglich aber sehr, sehr unangenehm...

Was ist eigentlich, wenn ich die vergossene Schaltung in dünne Scheiben schneide ???
Ich denke mal mit ca. 5 Mustergeräten bekomme ich´s raus

Gruss
Tim
Alt 14. 08. 2005, 21:06 TBuktu is offline Mit Zitat antworten #13
BlackLight2
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Zitat:
Was ist eigentlich, wenn ich die vergossene Schaltung in dünne Scheiben schneide ???
Ich denke mal mit ca. 5 Mustergeräten bekomme ich´s raus
Das fällt 100%ig unter [Q]Wenn man genügend Geld, Zeit oder Wissen hat, ist es aber immer noch locker möglich.[/Q]Hatte auch an Hobeln gedacht, als ich es geschrieben hatte, mal sehen wer es mir glaubt.


P.S.
Dir ist klar, daß wir normalerweise nur das ' haben?
Alt 14. 08. 2005, 21:13 BlackLight2 is offline Mit Zitat antworten #14
Fabbs3k
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Stoppstoppstopp... soll die Schaltung nach dem Eingiessen intakt bleiben? So hatte ich das verstanden.

Dann wird nämlich das grillen, zersäbeln, sprengen, in den Vulkan schmeissen und sonstwas nicht viel bringen. (Obwohl sehr geile Idee dabei sind )
Alt 14. 08. 2005, 21:32 Fabbs3k is offline Mit Zitat antworten #15
Teddy
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Zitat:
Original geschrieben von Fabbs3k
soll die Schaltung nach dem Eingiessen intakt bleiben? So hatte ich das verstanden

Auf der Bratpfanne ins Leben gerutscht?
Alt 15. 08. 2005, 07:26 Teddy is online now Mit Zitat antworten #16
NoXKiller
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Auch wenn ich noch keine näheren Infos habe was die Schaltung nun schützt, ihr werdet hier echt kreativ in Sachen Reverse Engineering.
Aber zur Errinnerung, es ging um das Gegenteil.
Alt 15. 08. 2005, 14:24 NoXKiller is offline Mit Zitat antworten #17
BlackLight2
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Zitat:
Aber zur Errinnerung, es ging um das Gegenteil.
Naja, wenn Reverse Engineering immer möglich ist, dann ist das Gegenteil folglich immer unmöglich.
Alt 15. 08. 2005, 14:55 BlackLight2 is offline Mit Zitat antworten #18
NoXKiller
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OK, das stimmt wohl. Aber wie mache ich das unmögliche möglichst schwer wäre dann wohl die richtige Fragestellung.
Alt 15. 08. 2005, 14:59 NoXKiller is offline Mit Zitat antworten #19
amigaman Spender
...wundert sich manchmal!
 
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Beiträge: 3.330
Ganz einfach:
- Jeder mechanische Schutz (Lack, Verguss o.ä.) lässt sich in (mit) wenigen Minuten (Stunden, Tagen, Mustern) umgehen.
- Eine einfache Funktion (ebenso wie ein zu genau beschriebenes Patent) wird eben auf andere Art und weise nachgebildet (eigene Erfahrung)

Fazit:
- Schütze deine Schaltung mit einer Feld-, Wald- und Wiesen-2-Komponentenpampe vor allzu neugierigen Augen
- Primär ist hier jedoch der Schutz vor Umwelteinflüssen zu sehen!!!
- Bringe die wichtigen Funktionen in einen Schützbaren Mikrocontroller
- Gebrauchsmusterschutz oder ähnliches, dann darf deine Schaltung selbst mit anderem Programm nicht nachgebaut werden.
- Wachsam sein, was deine Kunden sagen (Das gleiche Teil gibts von XXX billiger, sieht genau so aus wie ihres... -> ALARM!!)
- Innovativ sein und damit dem 'bösen chinesischen Nach-Bauer' einen Schritt voraus.

Nur so gehts!
Alt 15. 08. 2005, 15:20 amigaman is offline Mit Zitat antworten #20
Dieselhorst
Kurt Knutson
 
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ne blackbox von nem flieger oder ein tresor..
innendrinnnen gelagert auf gelkissen, die schaltung einlakiert, die ics abgeschmirgelt bzw. fehlbezeichnungen, dummy ics drauf, multilayer platinen, mit nem 2. controller überprüfen ob am 1. rumgespielt wird... etc..

ansonsten.. du kannst es einem wie im software bereich nur schwer machn.. unmöglich iss nix .. doch je mehr zeit man investieren muss, desto eher gibt man auf :-) (siehe starforce soft. kopierschutz)
Alt 15. 08. 2005, 18:04 Dieselhorst is offline Mit Zitat antworten #21
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