Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    Mitglied Avatar von Asmaros
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    Standard Radweg, entgegen gesetzte Richtung ?

    Mahlzeit...

    Hab gerade ne Streitfrage unter Kollegen.

    Ist es erlaubt, auf einem Radweg auch in entgegengesetzter Richtung zu fahren oder darf man nur auf dem Radweg nur in Fahrtrichtung fahren ?

    Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, das es erlaubt ist, in beide Richtungen zu fahren, bin mir aber nicht sicher...

    Weiss jemand was darüber ?

  2. #2
    Mitglied Avatar von Foooofighter
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    Zitat:

    Benutzung eines Radweges in die falsche Richtung

    Radfahrer, die auf einem Radweg auf der linken Seite fahren, der nicht für die Gegenrichtung freigegeben ist, haben bei einem Unfall Teilschuld. Das Amtsgericht in Zwickau sprach einem Fahrradfahrer nur Ersatz für die Hälfte des Schadens zu, der ihm bei einem Zusammenstoß mit einem Auto entstanden war. Außerdem muss er den halben Schaden des Autofahrers begleichen.

    Das Auto hatte beim Herausfahren aus einer Tankstelle dem Radfahrer die Vorfahrt genommen. Da der Biker auf dem Radweg in der falschen Richtung unterwegs war, habe er eine Teilschuld, entschieden die Richter. Mit dem Linksfahren habe er selbst gegen die Verkehrsordnung verstoßen. Linke Radwege dürfen von Radfahrern nur benutzt werden, wenn diese durch ein Verkehrszeichen für die Gegenrichtung freigeben sind.

    (Amtsgericht Zwickau, Az.: 18 C 1309/97)

    Quelle:
    http://www.radsport-aktiv.de/freizei...ericht_129.php

    Es scheint wohl nicht richtig zu sein, solanger der Radweg nicht für beide Richtungen freigegeben ist.

  3. #3
    Mitglied

    (Threadstarter)

    Avatar von Asmaros
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    Danke für den Beitrag, das dachte ich mir beinahe...

    Ein Kasten Bier futsch...

  4. #4
    Svolli
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    Achtung, Halbwissem:

    Wenn es nur einen gibt, dann darf man ihn AFAIK in beide Richtungen benutzen. Gibt es auf jeder Seite einen, muss man den richtigen nehmen.

    -s-

  5. #5
    Mitglied Avatar von Foooofighter
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    Nochmal das ganze vom ADAC

    Radfahrer im Straßenverkehr





    Seit 01.10.1998 müssen Radfahrer Radwege nur noch benutzen, wenn diese Wege für die jeweilige Richtung mit Zeichen 237 "Radfahrer", 240 "Gemeinsamer Fuß- und Radweg" oder Zeichen 241 "Getrennter Rad- und Fußweg" gekennzeichnet sind. Die Kennzeichnung mit Schildern durch die Straßenverkehrsbehörde wird vom baulichen Zustand der Radwege abhängig gemacht. Nicht gekennzeichnete, rechte Radwege dürfen zwar, müssen aber nicht benutzt werden; linke, nicht durch die genannten Verkehrszeichen beschilderte Radwege dürfen keinesfalls benutzt werden. Die Benutzungsregeln für Radwege gelten für alle Radler, gleichgültig ob sie auf einem Rennrad, auf einem Mountainbike oder auf einem normalen Tourenfahrrad sitzen.
    Eine Benutzungspflicht von beschilderten Radwegen besteht allerdings dann nicht, wenn die Radwege aus tatsächlichen Gründen unbenutzbar sind. So ist etwa daran zu denken, dass bei widrigen Witterungsverhältnissen Radwege einen derart schlechten Zustand aufweisen, dass Radfahrer sie schlichtweg nicht benutzen können, etwa mit hohem Schnee bedeckte, vereiste oder überschwemmte Radwege. Ist das Fahren aber wegen schlechter Erhaltung oder Regenpfützen nur unbequem, so ist der beschilderte Radweg zu benutzen.

    Fehlen Radwege oder sind diese nicht benutzbar, so müssen Radfahrer auf der Straße einzeln hintereinander fahren; nebeneinander dürfen sie nur fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird.

    Die Benutzung von Gehwegen mit Fahrrädern ist für Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr zwingend vorgeschrieben; Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen Gehwege statt dem Radweg oder der Straße mit Fahrrädern benutzen. Dabei muss selbstverständlich auf Fußgänger besonders Rücksicht genommen werden.


    Ich denke, das fette bezieht sich auf die Benutzung linker Radwege, oder ich habs nicht kapiert.

  6. #6
    Mitglied Avatar von knuddelwusi
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    du musst in die selbe richtung fahren, wie auch die autofahrer, oder absteigen und schieben (auch wenns nur ein par meter bis zur ampelt sind!). wenn es ausschließlich einen radweg an der straße gibt, darf dieser in beide richtungen genutzt werden.

    wurde mir ungemein charmant von einem herren in grün erklärt, der dafür auch nur 15 euro unfreiwillige spende für die öffentlichen kassen "erbat".

    aber hey, das zitat von Foooofighter passt schön zu dem "scheiß radfahrer" thema.. die (renn)radfahrer dürfen also bei fließendem verkehr oder auf engen straßen NICHT nebeneinander fahren!

  7. #7
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    Original geschrieben von Svolli01
    Achtung, Halbwissem:

    Wenn es nur einen gibt, dann darf man ihn AFAIK in beide Richtungen benutzen. Gibt es auf jeder Seite einen, muss man den richtigen nehmen.

    -s-
    halbes wissen ist manchmal volles wissen
    Stimmt sogar!

  8. #8
    Mitglied Avatar von Foooofighter
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    Und noch ne Quelle dazu(man könnte meinen ich bin @work und keiner Ruft die Hotline an *gg*):

    http://www.versicherung-und-verkehr....;cmid;8;crid;8

    ...
    Geschwindigkeit: Für Kraftfahrer gilt innerhalb geschlossener Ortschaften eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, häufig auch nur 30 km/h. Zwar gibt es für Radfahrer keine Geschwindigkeitsbeschränkung, doch die StVO schreibt vor, dass Biker der "Verkehrssituation angemessen" fahren müssen.
    Radfahren in der Gruppe: Wenn mehr als 15 Radfahrer gemeinsam unterwegs sind, dürfen sie als geschlossener Verband fahren und gelten als ein Verkehrsteilnehmer. Im Verband fahren heißt: Sie dürfen anstatt hintereinander auch zu zweit nebeneinander fahren.
    Beifahrer: Grundsätzlich ist es verboten, einen Beifahrer auf der Fahrradstange oder dem Gepäckträger mitzunehmen. Kinder dürfen nur bis zum siebten Lebensjahr auf dem Rad transportiert werden. Dabei muss ein geprüfter Kindersitz oder ein Kinder-Fahrradanhänger benutzt werden.
    ...

    Soviel dann zu der Rudelbildung von 5 Radruderern, die sich nebeneinander schwatzend den Berg rausquälen...

  9. #9
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    Wobei ich das an der Tankstelle grad blödsinnig finde... den Fußgänger hätte er genauso mit genommen...

  10. #10
    Mitglied Avatar von knuddelwusi
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    ein fußgänger ist aber gemeinhin langsamer unterwegs, kann schneller anhalten und flexibler ausweichen ohne zu stürzen

    sagte mir auch der herr in grün, ich hätte ähnlich argumentiert ^^

  11.  
     
     

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