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Strawberry-Lover
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Ort: Mitten im Nirgendwo
Beiträge: 422
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Flugticketsteuer gegen Armut
Aloha!
Eben lese ich auf Spiegel-Online, dass Frankreich demnächst eine Sondersteuer auf Flugtickets einführen wird: 5 EUR auf Economy, 20 EUR auf Business, Firstclass war nicht genannt. Mit den geschätzten jährlichen Erlösen von 10 Mrd. EUR sollen Maßnahmen gegen Malaria, Aids und Tuberkolose gefördert werden.
Den Artikel gibt's hier
Einerseits halte ich diese Absicht Frankreichs für ausgesprochen bemerkenswert. Dass Hilfe der Industiestaaten gebraucht wird im Kampf gegen Armut und Krankheiten, liegt auf der Hand. Ich begrüße den Vorstoß Frankreichs, vom wohlhabenden Teil der Erdbevölkerung ein Stück vom Kuchen abzuschneiden. Wie der Artikel schon sagt, werden sich die Armen kaum ein Flugticket leisten können. Somit wäre die Sondersteuer schon an die richtige Bevölkerungsschicht adressiert.
Jedoch ergeben sich durch die geplante Sondersteuer wohl auch einige Fragen und Probleme ...
-> Die Sondersteuer wird staatlich erhoben. Folglich ist damit zu rechnen, dass durch den bürokratischen Aufwand ein Großteil des Geldes nutzlos in Organisationsstrukturen versinken wird.
-> Der Staat greift regulierend in den Markt ein und besteuert ein Luxusgut, ohne andere Luxusgüter anzutasten. Nun gibt es in .fr zwar eine Luxussteuer, doch diese kommt nicht der dritten Welt sondern der Staatskasse zugute. Weshalb nicht auch eine Steuer auf Schmuck und Edelkarossen ...
-> Wer entscheidet über die Verteilung der Geldmittel? Werden nur Länder profitieren, die .fr wohlgesonnen sind?
-> Wird die derzeit gewährte Entwicklungshilfe gekürzt oder gar durch die Sondersteuer abgelöst?
-> Fließen die Gelder tatsächlich in die bedürftigen Länder oder werden großteils Projekte in .fr finanziert - kurz: Unterstützt die Sondersteuer die franz. Pharmaindustrie, die teure Medikamente gegen Aids und Malaria entwickelt um anschließend mit teuren Patenten das große Geld zu machen ...?
Irgendwie sehe ich dieser Sondersteuer mit einem lachenden und einem weinenden/ängstlichen Auge entgegen. Wie steht ihr dazu? Begrüßt ihr den Vorschlag Frankreichs? In .de soll diese nächstes Jahr übrigens ebenfalls eingeführt werden ....
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30. 08. 2005, 09:35
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#1
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.728
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Das ist nur eine weitere Steuer die mit schönen Argumenten begründet
wird. Frankreich leistet ja bereits Entwicklungshilfe. Auch um Einfluß
auf die Politik dieser Länder zu haben.
Jetzt nimmt man das Geld aus der neuen Steuer und spart
den bisherigen Posten dafür ein.
Ob am Ende mehr für die armen Länder herauskommt
bleibt abzuwarten und ist auch kaum nachzuprüfen.
NNX
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30. 08. 2005, 10:38
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#2
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Perspektivloser
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 54
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Bin ich jetzt ganz meschugge, oder wurde das nicht schon beim letzten G8 Gipfel beschlossen, um den Schuldenerlass für die LDC (least developed countries) zu finanzieren. Das heißt also, dass alle G8 Staaten diese Steuer früher oder später erheben.
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30. 08. 2005, 15:19
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 2.302
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Nein, nicht direkt. Es wurde vorgeschlagen, aber nichts fest ausgemacht.
In Deutschland gibt es auch im Gegensatz zur Aussage von Cameiro keine festen Planungen in diese Richtung.
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30. 08. 2005, 20:12
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 239
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hi,
jede art von entwicklungshilfe die nicht mit einer
konsequenten geburtenkontrolle verbunden ist, ist
sowieso sinnlos und kontraproduktiv.
mfg, ch
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31. 08. 2005, 09:59
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#5
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.728
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Zitat:
Original geschrieben von coolhand
hi,jede art von entwicklungshilfe die nicht mit einer
konsequenten geburtenkontrolle verbunden ist, ist
sowieso sinnlos und kontraproduktiv.
mfg, ch
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Das ist Arg! Du willst dich Anmassen festzulegen wie viele
Kinder ein Mensch in diesen Ländern haben darf?
Am Besten keine Kinder also Ausrotten?
Mit welchen Recht? Mit welcher Begründung?
Und bitte nicht das Argument Überbevölkerung.
Das ist zu Pauschal!
NNX
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31. 08. 2005, 12:02
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#6
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 239
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hi,
grundlage für wirtschaftlichen und sozialen wohlstand eines landes
ist die vollbeschäftigung.
die ganzen ach so bösen industrieländer die ja nach meinung so vieler
hier schuld am elend der dritten welt sind, haben praktisch ein
bevölkerungswachstum von ca. +- 0% und sind kaum in der
lage ihre arbeitslosenzahlen im zaum zu halten.
die entwicklungsländer habe ein bevölkerungswachstum von
jährlich 2,5 - 3,5 prozent.
was glaubst du wie lange würde deutschland durchhalten bei einem
jährlichen bevölkerungswachstum von 3%?
stark vereinfacht bedeuten 3% bevölkerungswachstum in der
jetzigen lage, jährlich auch 3% mehr arbeitslose.
innerhalb weniger jahre würde das komplette gegenwärtige sozialsystem
zusammenbrechen, da nicht mehr finanzierbar.
alles geld und hilfe die in die dritte welt länder gepumpt wird
wird komplett aufgezehrt von den jährlich neu hinzukommenden
menschenmassen so das höchstens ein status quo auf tiefem niveau
aufrecht erhalten werden kann.
eine verbesserung wird ohne konsequente geburtenkontrolle
niemals möglich sein.
die chinesen haben problem ja schon lange erkannt, stichwort
1-kind familie.
mfg, ch
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31. 08. 2005, 13:55
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#7
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.728
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Das was du schreibst ist doch alles schon längst widerlegt.
Mehr Menschen bringen auch mehr Konsum.
Mehr Konsum braucht mehr Wirtschaft.
Mehr Wirtschaft heißt mehr Arbeitskräfte.
Die Mongolei hat mit die niedrigste
Bevölkerungsdichte und lebt trotzdem
an der Armutsgrenze.
Sowohl Deutschland als auch China werden in den nächsten
Jahrzehnten akute Probleme bekommen wegen ihres fehl.
Bevölkerungswachstum. Ein Stichwort ist da Renten.
Was glaubst du wohl, warum in Deutschland immer
mehr die Zuwanderung diskutiert wird und alle Parteien
nach mehr Kindern schreien?
NNX
EDIT: In der letzten PM gabs da übrigens ein
interessanten Artikel dazu
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31. 08. 2005, 14:04
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#8
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 239
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hi,
arbeitslose tragen nichts zur rentensichrung bei.
(arbeitslose zuwanderer auch nicht)
der konsum den sie verursachen wird vom staat finanziert,
durch arbeitslosengeld oder sozialhilfe.
da der staat aber nicht unbegrenzt geld hat
bedeuten mehr arbeitslose nicht mehr konsum sondern
nur das der einzelne arbeitslose weniger geld bekommt (siehe harz 4)
doppelt soviele arbeitslose bedeuten also keinesfalls doppelt soviel konsum.
in den dritte-welt ländern gibts weder arbeitslosengeld noch sozialilfe
daher auch keinen künstlich finanzierten konsum.
kein konsum kein wirtschaftswachstum keine arbeitsplätze.
ach ja, die bevölkerungsdichte ist unerheblich,
es geht ums bevölkerungswachstum,
mongolei 2,2%
mfg, ch
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31. 08. 2005, 14:32
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#9
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.728
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Doch auch Arbeitslose konsumieren. Glaub es ruhig.
Würden 5 Millionen Arbeitslose nicht mehr einkaufen
gehen, ... Na das kannst du dir selber ausrechnen.
Es ist natürlich nicht gesund, wenn dieser Konsum
vom Staat getragen wird. Da hast du 100% Recht.
Das Problem bei uns ist wohl eher, dass dieser
Konsum ins Ausland wandert. Also Importe gekauft werden.
Stichwort Handelsüberschuss/defizit. Dieser macht den Wohlstand
eines Staates aus.
Also mehr Bevölkerung heißt mehr Konsum, das heißt
mehr Arbeitsplätze. Nur entstehen diese nicht autom.
in Deutschland.
Genau das ist das Problem der 3. Welt. Die haben nichts
außer Rohstoffe was sie auf dem Weltmarkt verkaufen
können. Sie kaufen nur ein und decken nicht einmal
ihren eigenen Konsum. Also werden andere reich.
Diese anderen sind aber auch daran interessiert, dass
die Nachfrage aus diesen Gebieten nicht nachlässt.
Die haben kein Geld? Das geben wir ihnen! Und damit
sind wir wieder beim Thema der Flugticketsteuer gegen Armut!
Das Bevölkerungswachstum ist da nicht so wichtig.
Für die Wirtschaft ist Vollbeschäftigung gar nicht so gut.
Der Kapitalismus fährt mit einer geringen Arbeitslosigkeit (10%)
am Besten. Sonst werden Arbeitnehmer zu mächtig oder
fehlen bei unbeliebten Arbeiten. 20-30% wie im Osten
sind allerdings gefährlich gerade bei Wahlzeiten.
Das heißt nicht, dass ich dieses Sytem gut finde.
NNX
Nachtrag
Spiel mal eine Witschaftssimulation (Patrizier, Anno irgenwas, Städtbau von Sierra)
Da wird das Prinzip zwischen Bevölkerungswachstum und Wirtschaft klar
Geändert von sirnnx (31. 08. 2005 um 15:43 Uhr).
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31. 08. 2005, 15:28
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#10
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Homosapien
Registrierungsdatum: Sep 2004
Ort: Planet Erde
Beiträge: 976
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Diese Steuer auf Flugtickets würde Europa sehr gut tun, denn in Europa steigt die Armut stetig an.
Wieso soll Geld in einem fremden Haus fliessen wenn das eigene Haus total Marode ist?
Ich würde jede Entwicklungshilfe ausser Haus (Europa) sofort streichen, denn man sollte erst mal vor der eigenen Türe kehren bevor man vor fremden Türen kehrt.
Ach ja und die Gelder kommen mit sicherheit nicht bei den Armen an, sondern irgendwelche drecks Behörden werden es in die eigene Tasche verschwinden lassen.
Das schreien nach mehr Kindern ist sehr sehr Realitäts fremd, wenn man noch nicht mal den Lebenden genug Arbeit zum leben beschaffen kann.
Menschen sind da wie Ratten, jawohl, sie vermehren sich am besten solange es genug für Alle gibt, andernfalls werden sie alles dafür tun, solange es ihnen auch möglich ist, keine Kinder in die Welt zu setzen.
Der Vergleich mit armen Ländern hinkt da gewaltig, denn dort können die Meisten sich keine Antibabypille leisten und die, die trotzdem Kinder zeugen, tun dieses nur um die Kinder arbeiten zu lassen (Kinderarbeit).
Andrax
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31. 08. 2005, 19:03
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#11
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Strawberry-Lover
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Nov 2003
Ort: Mitten im Nirgendwo
Beiträge: 422
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@ Andrax:
Zitat:
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Diese Steuer auf Flugtickets würde Europa sehr gut tun
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Du hast den Artikel gelesen? Die Steuer wird für Projekte zugunsten der weltweiten Armut verwendet: Malaria, AIDS, Tuberkolose etc ... - ich denke nicht, dass Intention war, innerhalb Europas zu helfen ...
@ all: Was der Schrei nach Bevölkerungswachstum zugunsten der Rentensysteme betrifft: Hört man hierzulande immer wieder und ist ein Irrglaube! Richtig ist, dass immer mehr junge Menschen die wachsende Zahl der Rentner tragen müssen. Doch das System ist ohnehin zum Scheitern verurteilt, solange die Arbeitslosigkeit ansteigt: Arbeitslose können einen Rentner nicht stützen, dafür aber erhalten sie früher oder später selbst einen Rentenanspruch. Irgendwie kommt mir der Ruf nach Bevölkerungswachstum vor wie das klassische Schneeballsystem der Kettenmails ... : Mehr Bevölkerung = mehr Arbeitslose = mehr Rentner, die später von einer noch größeren Bevölkerung gestützt werden müssen ...
Man muß die Angelegenheit auch global betrachten: Die Erdbevölkerung dürfte auf dem Maximum des erträglichen angekommen sein: Das hat nichts mit Egoismus und Besitzstandswahrung der Industrienationen zu tun, sondern mit Realismus: Die Erde vergrößert sich nicht, die Resourcen verbrauchen sich immer schneller ... - die Belastbarkeit der Erde sinkt immer mehr ... Es wird keine Kinderlosigkeit gefordert, aber 10 Kinder sind des guten einfach zu viel. Und recht häufig ist der Kindersegen von den Eltern auch nicht primäres Ziel. Entweder fehlen die finanziellen Mittel zur Verhütung, oder das Wissen über die korrekte Anwendung, spielen Aberglaube und Tradition eine Rolle, oder plärrt die Religion 'Gehet hin und mehret euch' .... Folglich könnte hier Entwicklungshilfe in Form von Aufklärung und Unterstützung nachhaltig eine Menge bewirken!
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01. 09. 2005, 07:29
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#12
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.728
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Zitat:
Original geschrieben von Cameiro
.. Richtig ist, dass immer mehr junge Menschen die wachsende Zahl der Rentner tragen müssen. Irgendwie kommt mir der Ruf nach Bevölkerungswachstum vor wie das klassische Schneeballsystem der Kettenmails ... : Mehr Bevölkerung = mehr Arbeitslose = mehr Rentner, die später von einer noch größeren Bevölkerung gestützt werden müssen ...
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Wenn ich die Arbeitslosen mal ausklammere dann 100% Zustimmung.
Unserer derzeitiges Rentensystem ist ein Schneeballsystem, welches
immer mehr Wachstum braucht. Und wie jedes Schneeballsystem wird
es irgendwann kippen und die letzten sind die Dummen.
Die Arbeitslosen belasten das System zusätzlich, weil sie natürlich
auch Geld abziehen. Also bekämpfen wir die Arbeitslosigkeit!
Aber mal ganz hypothetisch: Es gibt Leute die Konsumieren wollen
(Rentner) und das mehr als sie mit ihren kleinen Renten können.
Und es gibt genug Arbeitslose die diese Sachen produzieren können.
Mir fehlt nur irgendwie das Geld in dieser Gleichung (Systemfehler?).
Zitat:
Man muß die Angelegenheit auch global betrachten: Die Erdbevölkerung dürfte auf dem Maximum des erträglichen angekommen sein: Das hat nichts mit Egoismus und Besitzstandswahrung der Industrienationen zu tun, sondern mit Realismus: Die Erde vergrößert sich nicht, die Resourcen verbrauchen sich immer schneller ... - die Belastbarkeit der Erde sinkt immer mehr ...
...
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Das sind Argumente! Und wenn wir alle so weitermachen wie jetzt erreichen
wir wahrscheinlich wirklich die Belastungsgrenze. Platz ist schon noch genug.
Aber sparsamerer Umgang der Ressourcen und weniger Umweltverschmutzung
wird ein MUSS.
Zitat:
Es wird keine Kinderlosigkeit gefordert, aber 10 Kinder sind des guten einfach zu viel. Und recht häufig ist der Kindersegen von den Eltern auch nicht primäres Ziel. Entweder fehlen die finanziellen Mittel zur Verhütung, oder das Wissen über die korrekte Anwendung, spielen Aberglaube und Tradition eine Rolle, oder plärrt die Religion 'Gehet hin und mehret euch' .... Folglich könnte hier Entwicklungshilfe in Form von Aufklärung und Unterstützung nachhaltig eine Menge bewirken!
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Auch hier Zustimmung. Keine Einmischung! Weder von uns, Kirche, Staat oder sonst jemanden. Und wen die Leute sicher gehen können, dass von 10 Kindern nicht 8 sterben werden die Geburten zurück gehen.
NNX
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01. 09. 2005, 08:20
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#13
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Homosapien
Registrierungsdatum: Sep 2004
Ort: Planet Erde
Beiträge: 976
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Zitat:
Original geschrieben von Cameiro
@ Andrax: Du hast den Artikel gelesen? Die Steuer wird für Projekte zugunsten der weltweiten Armut verwendet: Malaria, AIDS, Tuberkolose etc ... - ich denke nicht, dass Intention war, innerhalb Europas zu helfen ...
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Hi
Doch ich habe sehr wohl verstanden für was diese Steuer eingesetzt werden soll, anscheinend hast du nur nicht verstanden was ich so schrieb.
Europa braucht selbst das Geld und ich wette, dass diese Steuer nicht für die Armut in Europa genutzt wird/werden soll, auch nicht weil Geld für Aidskranke fehlen könnte (in Europa).
Das Geld wird hauptsächlich in die sogenannten 3te Weltländer fliessen, die die uns fertig machen mit ihren billig Löhnen, ob SüdAmerika, Afrika, Asien oder sonst wo.
Wenn die immer auf Geld von Aussen hoffen können, dann kommen die Menschen dort nie zu einem besseren Lebenstandard, die Entwicklungshilfe unterstützt nur die Abhängigkeit und schürt mehr Armut in diesen Ländern.
Geldsegen als Entwicklungshilfe ist der falsche Weg, es werden sich eh nur krimminelle Behörden daran bereichern.
Erst vor der eigenen Türe den Dreck kehren dann kann man vor anderen Türen kehren.
Erst wenn es in Europa keine Armut mehr gibt (die gibt es mittlerweile zu Hauf), sollte man sich Gedanken machen die Armut im Ausland/Global zu bekämpfen.
Eine Mutter kann für ihr Kind erst gut sorgen, wenn es ihr selbst gut geht.
Andrax
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01. 09. 2005, 10:05
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#14
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Strawberry-Lover
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Nov 2003
Ort: Mitten im Nirgendwo
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Entschuldige Andrax, deiner Argumentation konnte ich leider nicht ohne weiteres folgen ...
Zitat:
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Erst wenn es in Europa keine Armut mehr gibt (die gibt es mittlerweile zu Hauf), sollte man sich Gedanken machen die Armut im Ausland/Global zu bekämpfen.
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Mal eine Frage um ein Bild von dir zu gewinnen: Bist du in deinem Leben schonmal im Ausland gewesen, womöglich außerhalb Europas? Es mag dich erschrecken, aber es gibt Menschen, denen erscheint der abgegammelste deutsche Penner wie ein König ... Es gibt Familienväter, die sich den A*sch abrackern in irgendwelchen Bergwerken, die genau wissen, dass sie wegen der haarsträubenden Arbeitsbedingungen nicht älter als 25 werden. Es gibt Familien, die leben zu 10 in einer löchrigen Hütte nicht größer als eine Garage ... Man kann doch nicht allen Ernstes solche Verhältnisse auch nur annähernd mit Europa vergelichen.
Es wird schwer, die Welt zu retten - die Ursachen für Armut sind so vielfältig, dass man sie unmöglich alle bekämpfen könnte. Es bringt nachhaltig tatsächlich nichts, tonnenweise Getreide in Hungergebiete einzufliegen oder Klamotten zu spenden. Aber man kann Strategien erarbeiten: Eine davon erscheint mir die Bekämpfung von Krankheiten zu sein. Dadurch würden weniger Menschen frühzeitig sterben. Dadurch könnte mittelfristig die Bevölkerungsexplosion in den Griff gebracht werden, weil es für Familien nicht mehr nötig ist, 10 Kinder auf die Welt zusetzen, um im Endeffekt im Alter einen Restbestand von zwei Altenpflegern zu garantieren ...
Ein Kind ist zudem immer auch mit einem enormen Aufwand verbunden. Wenn nun nicht mehr 10 Kinder, sondern nur noch zwei Kinder aufzuziehen wären, könnte der eingesparte Aufwand für Ausbildung und verbesserte Unterkunft genutzt werden.
Von daher halte ich den Ansatz, mit der Flugticketsteuer die Krankheiten zu bekämpfen durchaus für richtig. Befürchte bloß, wie im Eingangsport bereits geschildert, dass ein Großteil dieser Steuer im Behördensumpf steckenbleibt, oder die ansonsten gewährte Entwicklungshilfe gekürzt wird ...
Sorry, aber zu
Zitat:
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die die uns fertig machen mit ihren billig Löhnen
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fällt mir jetzt nichts zu ein ... - über solch einen Ausspruch lohnt es weiter nicht, zu diskutieren ... Das siehst du sicher mittlerweile auch ein ...
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01. 09. 2005, 10:46
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#15
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.728
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Stimme dir da 100% zu.
Ich habe auf meinen Südamerikareisen einige Sachen gesehen,
die ich mir für Deutschland nicht wünsche.
Auch die Ergebnisse der Auswüchse von Niedriglöhnen.
NNX
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01. 09. 2005, 10:59
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#16
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 239
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hi,
was soll das märchen das von 10 kindern acht sterben?
wenn das stimmen würde gäbe es ja eh keine bevölkerungsexplosion.
das ist ja das problem der entwicklungshilfe wenn sie nicht mit
massnamen zur geburtenkontrolle vverknüpft wird.
früher sind 8 von 10 kindern gestorben, heute überleben 8 von 10.
ein gutes beispiel ist ägypten:
1960 ca. 27 mio einwohner
2005 ca. 75 mio einwohner
fast eine verdreifachung in 45 jahren!
oder äthipien:
1960 ca. 24 mio
2005 ca. 73 mio
ebenfalls eine verdreifachung
tschad:
1960 ca 3 mio
2005 ca. 10 mio
ebenfalls verdreifacht
das könnte man jetzt noch endlos weiterführen.
tatsache ist, das sich die bevölkerung der meisten dritte welt-länder
in den letzten 50 jahren verdreifacht hat, eben weil durch entwicklungshilfe
und dadurch bessere medizinische versorgung die meisten kinder überleben.
ja und ich weiss das trotzdem noch sehr sehr viele verhungern.
aber noch viel mehr überleben durch die entwicklungshilfe.
mfg, ch
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01. 09. 2005, 11:23
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#17
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Strawberry-Lover
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Nov 2003
Ort: Mitten im Nirgendwo
Beiträge: 422
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Habe ich in einem meiner Posts irgendwo die Bevölkerungsexplosion verharmlost? Doch eher das Gegenteil...
In vielen Kulturkreisen ist der Kindersegen sozusagen die Rentenversicherung des kleinen Mannes: Viele Kinder bedeutet eine hohe Chance, dass die Eltern im Alter noch durch ihre Kinder versorgt werden können. Wenn 10 Kinder geboren werden, können die Eltern eben davon ausgehen, dass sie im Alter von 50/60 immer noch von vielleicht 2-3 Kindern versorgt werden können. Es wurde nicht behauptet, dass die Kinder gleich nach der Geburt sterben. Die können mit 16/17 natürlich ebenfalls eine Familie gründen, deren Kinder wiederum Kinder bekommen usw.
Meine Aussage prangert die Umstände an, die zur Bevölkerungsexplosion führen an, coolhand. Insofern unterstütze ich deine These, Entwicklungshilfe in Verbindung mit Geburtenkontrolle zu gewähren.
Zitat:
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das trotzdem noch sehr sehr viele verhungern. aber noch viel mehr überleben durch die entwicklungshilfe.
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Ja, dann wär's doch wohl am besten, wir würde die Typen alle elendig verrecken lassen und überhaupt keine Hilfe mehr gewähren ...  In diesem Fall kann ich dich leider nicht mehr als ernsthaften Diskussionspartner erachten ...
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01. 09. 2005, 11:55
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#18
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.728
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Wo hast du den diese Zahlen her? Die Stimmen ja vorn
und hinten nicht. Ägypten 75 Millionen EW? Zählen da
Touristen mit?
Aber du hast natürlich insofern Recht: 10 Kinder pro
Familie sind genau so selten wie eine Sterblichkeit von 80%.
5-7 Kinder von denen 3-4 Erwachsen werden kommt wohl eher hin.
NNX
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01. 09. 2005, 12:04
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#19
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 239
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hi,
ägypten laut wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gypten
76.117.421 einwohner
auswärtigesamt.de
http://www.auswaertiges-amt.de/www/d...id=2&land_id=2
69,4 mio einwohner
und zum argument die müssen soviele kinder haben, zur altersversorgung:
die kinder sind in der "vorentwicklungshilfe-zeit" aus dem gleichen
grund entstanden wie heute.
der mann und die frau (falls nicht beschnitten) waren geil und
haben aus spass an der freude gebumst und daraus ist, weil empfängnisverhütung
unbakannt war meistens ein kind entstanden.
da bumsen ja lustig ist sind so ständig kinder zur welt gekommen
(alterssicherung war da sicher keine überlegung).
da aber für soviele kinder zuwenig lebensmittel und medikamente vorhanden waren sind früher eben die meisten gestorben und haben nur ein oder zwei
kinder überlebt.
hätten sie von haus aus nur ein oder zwei kinder zur welt gebracht hätten
die auch überlebt, weil für ein oder zwei kinder die ressourcen zum überleben
vorhanden waren.
und heute wird genauso aus spass an der freud gebumst und da empfängnisverhütung aus den verschiedensten gründen (religiöse, kulturelle,
oder einfach unwissenheit) immer noch kein thema ist kommen genausoviel kinder zur welt wie früher,
nur überleben halt viel mehr.
wenn man sich die bevölkerungsentwicklung ansieht sieht man genau
das der beginn der bevölkerungsexplosion so ende der 50er jahre beginnt.
die industrieländer haben sich vom 2.weltkrieg erholt und es war geld für entwicklungshilfe vorhanden (nicht nur aus menschenfreundlichkeit
sondern auch als folge des kalten krieges).
leider hat damals niemand erkannt das dadurch ohne geburtenkontrolle ein
schneeball losgetreten wurde der sich zu einer kaum mehr zu
stoppenden lawine entwickelt hat.
mfg, ch
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01. 09. 2005, 13:06
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#20
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.728
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Glaub dem Auswertigem Amt.
Die Zahl kommt hin.
Deine Geschichtskenntnisse in Ehren aber es gab schon immer
Verhütung. Teilweise auch im Nachhinein durch das Aussetzen
von Kindern. Dies war gerade in der Frühzeit des Menschen eine
gängige Praxis.
Das Bevölkerungswachstum war schon immer an die Nahrungs-
produktion gekoppelt. Je mehr die Menschen aus ihren Äckern
holten um so größer wurde im Laufe der Zeit die Städte.
Pest, Seuchen und Kriege ließen sie wieder schrumpfen.
Gerade auf dem Gebiet der Nahrungsproduktion hat sich seit Mitte
des letzten Jahrhunderts eine Menge getan (Maschinen, Dünger,
GenTechnik, Pestizite ...)
Ja und natürlich fördert die Seuchenbekämpfung das Bevölkerungs
wachstum.
Aber ich halte ja ein gewisses Wachstum nicht für Schlimm.
Es passen noch einige Milliarden auf die Erde.
NNX
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01. 09. 2005, 13:10
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#21
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 239
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hi,
@cameiro
Zitat:
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Ja, dann wär's doch wohl am besten, wir würde die Typen alle elendig verrecken lassen und überhaupt keine Hilfe mehr gewähren ... In diesem Fall kann ich dich leider nicht mehr als ernsthaften Diskussionspartner erachten ...
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wenn du etwas genauer lesen würdest hättest du verstanden das meine
forderung nicht verrecken lassen ist,
sondern konsequente geburtenkontrolle,
und bevor du mir wieder was unterstellst ich meine damit empfängnisverhütung,
und nicht die Geburtenkontrolle durch Kinder aussetzen, die sirnnx anspricht.
@sirnnx
es geht doch nicht darum, wieviel menschen ernährt werden können.
die menschen brauchen auch lebensraum und ressourcen,
und davon ist leider nicht mehr allzuviel vorhanden.
es wird zb immer geklagt das die regenwälder wegen der tropenholz
produktion abgeholzt werden.
die abholzung wegen der tropenhölzer ist aber nur ein minimaler bruchteil
wenn man sich die abholzungen zur lebensraum beschaffung vor augen hält.
wie du richtig schreibst war das bevölkerungswachstum früher immer
an die nahrungsmittelproduktion gebunden.
das ist jetzt nicht mehr so, die meisten dritte welt länder hätten
keine chance ihre bevölkerung durch eigene produktion zu ernähren.
stell dir mal vor die industrieländer wären, aus welchen grund auch
immer (zb anstelle mauerfall weltkrieg mit der su in den 90igern, riesen atomunfall, selber kein geld mehr,..), nicht mehr in der lage
entwicklungshilfe zu leisten.
hunderte millionen würden verhungern.
daher muss man versuchen die dritte welt länder auf eigene beine zu stellen.
das kann meiner meinung nur funktionieren wenn das bevölkerungswachstum gestoppt wird.
mfg, ch
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01. 09. 2005, 14:00
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#22
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.728
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Die Menschen brauchen Lebensraum und Ressourcen.
Da kann keiner was gegen sagen. Aber wie knapp sind diese?
Es gibt immer noch riesige Menschenleere Gebiete. Wir verschwenden
Ressourcen in nie dagewesener Art und Weise! Statt die Verschwendung
zu bekämpfen - bekämpfen wir die Menschen.
Das ist es, was mir sauer aufstösst. Ich habe keine Lösung für
das Problem. Aber in anderen Gebieten die Menschen zu reduzieren
statt den Verbrauch von Rohstoffen finde ich falsch.
Viele Länder produzieren Menschen ohne Ausreichend Nahrungsmittel
zu haben. Na und. Wie produzieren und fahren Autos ohne Öl zu haben.
Dafür gibt es doch den weltweiten Handel, um gegenseitige
Engpässe auszugleichen.
Man muss versuchen die 3. Welt auf eigene Füsse zu stellen?
105% Zustimmung.
Nur leider ist genau das nicht gewollt! Wir wollen sie als Konsumenten
also geben wir ihnen Geld, damit sie bei uns kaufen können.
Damit sind wir wieder beim Thema der Flugticketsteuer.
Von einer Verbesserung der Lage dort haben unsere Firmen
ja kein Gewinn. Und diese bestimmen die Politik.
NNX
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01. 09. 2005, 14:20
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#23
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Strawberry-Lover
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Nov 2003
Ort: Mitten im Nirgendwo
Beiträge: 422
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Zitat:
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daher muss man versuchen die dritte welt länder auf eigene beine zu stellen.
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Weder ich noch Sirnnx scheinen da anderer Meinung zu sein ... Du führst hier eine Schatten-Diskussion -> wir halten wohl alle ein ähnliches Ziel für erstrebenswert: Entwicklungshilfe verbunden mit Geburtenkontrolle ...
Du wirfst hier in der Diskussion allerdings haarsträubend mit Pseudoargumenten um dich ohne dass auch nur der Ansatz eines Diskussionsfadens erkennbar wird. Und wenn du die eine oder andere spekulative Behauptung noch mit Quellen belegen könntest wäre das auch 'ne Bereicherung ...
Zitat:
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die abholzung wegen der tropenhölzer ist aber nur ein minimaler bruchteil.wenn man sich die abholzungen zur lebensraum beschaffung vor augen hält
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Als einzige größere Rodung des Tropenwaldes zum alleinigen Zweck der Besiedelung fällt mir jetzt spontan Brasilia ein ...
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01. 09. 2005, 14:44
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#24
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
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Zitat:
Original geschrieben von Cameiro
Als einzige größere Rodung des Tropenwaldes zum alleinigen Zweck der Besiedelung fällt mir jetzt | | |