|
|
|
|
|
|
the only
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 242
|
Hallo Leute, das ist hier das einzige forum wo ich denke dieses Thema passt am besten dazu...
Weiß jemand wie man die Liftkarten und Swatchuhren wieder aufladen kann? Soviel ich weiß funzt das irgendwie mit Transponder-Technologie...
Genius
|
06. 02. 2001, 16:25
|
#1
|
|
Bear on Board
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: am Niederrhein
Beiträge: 10.430
|
Liftkarten sind doch im allgemeinen Magnetstreifenkarten. Das ist wiederum 'ne Wissenschaft für sich. Aber was gibt's an einer Swatch-Uhr aufzuladen? Die Batterie tauscht Dir jeder Uhrmachermeister doch gern für fünf Mark aus (auch ambulant).
(Wie jedoch der Transponder in Deinen Zusammenhang kommt, kann ich nun wiederum überhaupt nicht verstehen. Ich stell' mir offenbar darunter etwas ganz anderes vor, als Du es tust. Aber das macht nichts. Jedem seine eigene Meinung.)
|
07. 02. 2001, 00:56
|
#2
|
|
the only
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 242
|
Also, das was Du mit Magnetkarten meinst, ist die ganz alte Technik. Du gehst zum Drehkreuz hin, steckst die MagnetKarte in den Schlitz, Magnetleser liest und Steuerung öffnet das Drehkreuz...
Aber das was ich meine ist die neue Transpondertechnologie mit neuen Karten, die du im Ärmel trägst (und auch im Ärmel unterm Reißverschluss drinlässt) und den Arm oder die Swatchuhr nur an einen Sensor hinhälst und damit das Schloß so im Vorbeigehen öffnest (nix mehr mit Reinstecken).
Es ist die gleiche Technologie, die man bei großen Laufwettkämpfen benützt. Du kriegst einen wartungsfreien Chip, den du dir mit den Schuhbändern an die Laufschuhe machst und zur Registration der Zeit (bei mehreren Tausend Läufern) über eine oder mehrere Matten läufst.
Genius
|
07. 02. 2001, 17:16
|
#3
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: ...vorhanden
Beiträge: 562
|
Hallo Genius,
hast ja Recht, Teddy war da ein wenig auf dem falschen Pferd.
Ich muß Dich aber leider enttäuschen. Die Karte oder die Uhr, von der Du spricht, tragen nur einen Kontaklosen Chip mit Antenne in sich. Dieser hat einzig und allein die Aufgabe, bei Erregung ein von Außen zugeführtes magnetisches Feld (vom Lesegerät) mit seiner Antenne aufzufangen, daraus eine Betriebsspannung zu erzeugen und damit wiederum ein Signal auszusenden. Dieses Signal besteht lediglich aus einer ganz bestimmten Nummer, die dem jeweiligen Chip fest gegeben ist.
Mit hilfe diese Nummer bestimmt das Lesegerät praktisch nur, werd da ist. Die eigentlichen Informationen (Kontostand usw.) sind nicht auf dem Chip, sondern in einer Datenbank auf einem externen Rechner gespeichert.
Informationen werden nicht auf den Chip geschrieben.
Meines Wissens wäre es theoretisch möglich, auch einen Lese-/Schreibspeicher in die Karten, Uhren usw. einzubauen. Dies ist jedoch wegen dem hohen Kostenaufwand und weil es nicht nötig ist/Blödsinn ist noch nicht in solchen Datenerfassungssystemen realisiert worden.
|
09. 02. 2001, 19:30
|
#4
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: zu Hause
Beiträge: 730
|
Die Uhr wird beim Skilift neu beschrieben jenachdem was für einen Skipass du dir kaufst 1,2,3 usw. Tage.
Also müssen die Uhren und die Karten wiederaufladbar sein. Auf die Karten nehmen die in der Regel 10DM Pfand.
Möglich das die in der Leichatletik die Karten nur einmal beschreiben aber als Skipass werden die Karten und Uhren definitiv mehrfach beschrieben.
Jens21
|
10. 02. 2001, 10:24
|
#5
|
|
the only
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 242
|
Hi Jens21,
ich hab' mich noch in anderen Foren umgehört/umgesehen und bin zur Überzeugung gekommen, dass die Karten, wie es Marcus schon sagt, NICHT beschreibbar sind. Die Nummer deiner Transponderkarte wird nur an der Kasse gespeichert und für die Zeit, die Du fährst, mit einer Datenbank im Zentralcomputer abgeglichen.
Man müsste also den Zentralcomputer hacken...
Genius
|
13. 02. 2001, 15:27
|
#6
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: ...vorhanden
Beiträge: 562
|
Hi,
na das Hacken eines solchen Zentralrechners ist ja wohl kein Prob
Ne...mal ehrlich...ich sehe da kaum ne Chance auf diese Tour...lass Dir was anderes einfallen.
|
13. 02. 2001, 17:38
|
#7
|
|
[Cha0t]
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: deutschland,1****,su
Beiträge: 982
|
mOin
ich hab bis jetzt immer nur magnetkarten ohne pfand gehabt.
das mit der datenbank und so, da müsste ja der ganze berg verkabelt sein  den an jedem lift is ja auch soein drehkreuz und da kanns ja ganzschön voll werden und das reinschieben und öffnen geht ja praktisch in 3secunden und das das so schnell über den zentralrechner ....
und ausserdem hab ich schonmal gelesen das welche mit den swatsh-teilen betrogen haben !!
|
14. 02. 2001, 00:47
|
#8
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 28
|
Weis denn keiner genau nach welchem System das funktioniert?
Das würde mich auch sehr interessieren.
Man müsste wenigstens mal das Funktionsprinzip kennen.
Wenn die Kennung der Magnetkarte oder Swatch-Uhr auf einem Server gespeichert wird
müsste es doch möglich sein, einen gültigen Skipass zu kopieren.
Es ist doch nur ein Magnetstreifen auf der Karte.
Das Ändern der Kennung einer Swatch Acess dürfte schon schwieriger sein.
Ich bin für alle Info´s dankbar.
|
05. 10. 2001, 23:19
|
#9
|
|
Bear on Board
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: am Niederrhein
Beiträge: 10.430
|
ääh... Der Thread stinkt schon arg angeschimmelt. Musste der wieder aus der Versenkung geholt werden? Der ist doch nun schon wirklich uuuuralt.
|
06. 10. 2001, 02:50
|
#10
|
|
Somnatic User
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Österreich
Beiträge: 1.318
|
@teddy: scheint wohl so zu sein .. wird ja wieder winter ...
also an alle dies nicht glauben... die dinger sind DEFINITIVST NICHT manipulierbar (ausser eben über die DB am Zentralcomputer).
auch die Swatches funktionieren ähnlich -> ist auch nur ein Code der dann mit dem Zentralcompi verglichen wird.
Bei den Magnetkarten aber gibt es verschiedene Systeme (deshalb sind manche Skigebiete eben auch auf die neue Technologie gestossen, weil sie für sie sicherer ist). Es hat fälle gegeben da hat man die Daten geknackt (da ja nicht viele auf dem Magnetstreifen gespeichert sind).
mfg
Somnatic
|
06. 10. 2001, 19:33
|
#11
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 28
|
In den großen (teueren) Skigebieten muß der Skipaß nur an den Talstationen benutzt werden. Wenn man erst mal weiter oben ist braucht man ihn eigentlich nicht mehr. Eine 1:1 Kopie wäre da schon hilfreich. Die kurze Zeitsperre wäre nicht das Problem.
Ich habe leider nur einen Magnetkartenleser für die normalen DIN-Magnetkarten mit drei Spuren (Bankkarte, Kreditkarte etc.).
Mit den Papierkarten komme ich nicht weiter.
Es würde mich jetzt interessieren, ob die Kennung in der Swatch-Acess-Uhr geändert werden kann.
|
06. 10. 2001, 21:54
|
#12
|
|
Somnatic User
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Österreich
Beiträge: 1.318
|
soweit ich weiss kann die kennung schon verändert werden. Allerdings müsstest du dazu wohl den Chip aus der Uhr ausbauen, da er (wenn ichs noch richtig im Kopf habe) auch noch extern an aktiven bauteilen hängt, die die programmierung beeinflussen könnten (beim letzten Teil bin ich mir jetzt aber nicht mehr 100%ig sicher)
mfg
Somnatic
|
06. 10. 2001, 22:49
|
#13
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 28
|
Hallo,
außer der Spule gibt es keine externen Bauteile.
Ich habe leider keinerlei Informationen wie der Chip personalisiert wird.
Mir würde es schon weiterhelfen wenn ich wüsste wie das System der Swatch-Acess heißt
und ob es sich an bestimmte Normen (DIN) hält.
|
07. 10. 2001, 22:24
|
#14
|
|
Somnatic User
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Österreich
Beiträge: 1.318
|
hast du eine solche Uhr herumliegen ?
Dann schreib mal was auf den Chips die drinnen sind steht, dann kann man mal sehen was zu tun ist ...
Ich schätze dass der Code irgendwo zusammen mit einem klitzekleinen Mikroprogramm in einem internen Speicher steht ...
mfg
Somnatic
|
08. 10. 2001, 06:36
|
#15
|
|
the only
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 242
|
Eigentlich war das Thema für mich abgeschlossen, aber wenn sein muss soviel wenns weiterhilft:
Ich hab für die Marathon-Läufe nen Chip, der registriert wird wenn ich bei Start/Ziel oder Kontrollpunkten über eine Magnetmatte lauf. Er wird an den Schuhen mit den Schnürsenkeln festgebunden.
Es ist an sich dieselbe Transpondertechnologie.
Dieser Chip ist wartungsfrei (!), dh er hat keine Batterie, die ihn irgendwie mit Energie versorgt. Vermute daher, dass durch das Magnetfeld in dem Chip Ströme induziert werden, die wiederum gemessen werden. Wichtig ist noch, dass ich bei der Anmeldung zu den Läufen eine bestimmte Codenummer des Chips angeben muss, damit auch der Chip auch zu meinen persönlichen Daten gespeichert wird. Gar nicht so einfach bei vielleicht 30 Tausend Läufern/Chips.
Jetz noch mal zum Swatch-Access: Auch hier gibts diesen Chip ohne Energieversorgung, da es neben den Uhren, ja auch noch ganz flache wartungsfreie Karten gibt, die man bloß in der Ärmeltasche trägt. Diese Karte brauch ich nur noch an der Kasse registrieren lassen, wenn ich ein neues Skigebiet betrete. (Dieses Ding liegt gerade vor mir)
Diese Transponder-technologie gibts auch im Conrad-Katalog zum Schalten von Relais oder Türöffnern
|
08. 10. 2001, 11:18
|
#16
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 138
|
Hi!
Ich habe mich mal vor längerem mit dem Thema befasst. Den einfachsten Transponder kennt jeder, der mal im Kaufhaus durch die Diebstahlsicherung gelaufen ist. Dieser Transponder ist auf einem Aukleber oder dem Preisschild untergebracht.
Die "besseren" Transponder besitzen eine Spule als Antenne, einen Widerstand, einen Kondensator und ein IC, der die Daten enthält. Dieser kann je nach Typ in der Tat beschrieben werden.
Das Lesegerät (Sendeantenne) sendet im Ruhezustand eine Feld mit konstanter Stärke und mit einer bestimmten Frequenz aus. Der Transponder richtet die eingekoppelte Wechselspannung gleich und erzeugt so die Versorgungsspannung für den Chip. Das Lesegerät erkennt an der kurzen Feldänderung, das sich ein Transponder im Erfassungsbereich findet. Zum Senden schaltet das Lesegarät kurzzeitig das Feld ab. In dieser Zeit muß der Kondensator die Versorgung des Transponders aufrecht erhalten.
Wenn der Transponder sendet, schaltet er kurz seinen Lastwiderstand zu. So ändert sich wieder das Feld des Lesegerätes und man kann diese Spannungsänderung auswerten. So überträgt der Transponder seinen kompletten Speicherinhalt zum Lesegerät.
Da ich schon lange nicht mehr Schifahren war, weiß ich jetzt nicht, ob es sich um Wiederbeschreibbare oder Read-only-Transponder handelt.
cu
Beetlejuice
|
12. 10. 2001, 10:39
|
#17
|
|
Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 22:14 Uhr.
|
|