hi,
ich wurde letzte woche beim schwarzfahren erwischt und soll nun 40euro zahlen.
normal haette ich damit kein problem, wenn nicht die umstaende mich etwas aufregen wuerden.
und zwar passierte es so:
ich habe eine monatskarte fuer einen bestimmten bereich, sagen wir von A bis nach B, letztendlich will ich aber nach C.
aber von A bis nach B faehrt kein direkter zug, also muss ich an einem bahnhof vor B (nennen wir ihn A2) umsteigen. von dort kann ich einen direkten zug nach C nehmen, der unter anderem auch an B haelt.
ich brauche also eigentlich nur noch eine karte die fuer den bereich von B bis C gueltig ist.
diese wollte ich am bahnhof A2 loesen, allerdings war mir der automat da ein voelliges raetsel und nach einem telefonat mit der bahn weiss ich inzwischen, dass man eine solche karte auch nicht an dem automaten loesen konnte.
alternativ haette ich zum infopoint der bahn gehen koennen und wer mit der bahn faehrt kennt die schlangen da (ich bin wohl nicht der einzige der probleme mit dem automaten hat).
da mein zug nach C aber nur stuendlich faehrt und ich noch eine halbe stunden zeit hatte, habe ich mein glueck dort versucht und bin natuerlich nicht mehr rechtzeitig drangekommen.
nun konnte ich waehlen zwischen noch eine stunde warten oder den zug nehmen um meine termine noch halbwegs einhalten zu koennen.
ich bin in den zug gegangen.
in B haette ich mir nun eine karte kaufen muessen. dazu haette ich aussteigen muessen und mein zug waere wieder weggewesen. toll...
ich habe auf der gesamten fahrt nie einen schaffner gesehen (frueher konnte man bei denen eine karte loesen), aber kurz vor C musste er auftauchen und mir eine verpassen...
er hat die daten aus meinem perso eingetragen mir den zettel mitgegeben und tschuess. mir ist dabei aufgefallen, dass er als einstiegsort B angegeben hat obwohl ich schon in A2 eingestiegen bin und diese strecke (A2-B) ist wesentlich laenger.
ich habe den betrag noch nicht bezahlt und werde es auch erst mit einem netten schreiben vorher versuchen.
was meint ihr dazu? ich finde es eine verdammte frechheit und es erinnert mich an miese wegelagerei.
ich fahre vorher 92km ohne kontrolliert zu werden. auf den letzten 6km gilt meine fahrschein nicht mehr und nun taucht zum ersten mal ein schaffner auf.
dann hab ich woanders gelesen, dass die leute etwas unterschreiben mussten, wenn sie vom schaffner erwischt wurden. bei mir war das nicht der fall.
hat der gute mann nun einen formfehler begangen oder ist das nicht mehr ueblich?
und wie seht ihr meine chancen an, da so rauszukommen?
Ohne dir wirklich Ontopic helfen zu können muss ich mich trotzdem mal äussern.
Als ich die letzten beiden Male Bahn fuhr (Regional), durfte ich mein Ticket WÄHREND DER FAHRT erwerben. Der Preis entsprach dem, was auf Bahn.de bei der entsprechenden Verbindung stand. Die Schaffner hielten es für selbstverständlich ( sie haben ja auch ein Gerät dabei, welches das Ausdrucken von Tickets ermöglicht), auf dem Ticket stand dann "Barzahlung". Also abgesehen davon, dass es keiner ausser mir gemacht hat, konnte ich keine "Anomalien" feststellen, weder die Bezeichnung "Schwarzfahrer" ist gefallen, noch anderweitiger Stress.
Nun wundere ich mich natürlich extrem, dass einer fürs (angebliche) Schwarzfahren im Zug zur Rechenschaft gezogen wird.
Wenn sich einer damit auskennt , poste er bitte: wie wird denn das genau gehandhabt?
mfg
1nk
Original geschrieben von 1nk
Nun wundere ich mich natürlich extrem, dass einer fürs (angebliche) Schwarzfahren im Zug zur Rechenschaft gezogen wird.
ich glaube vor 1 jahr gab es eine neue regelung, bei der man die karte immer vorher kaufen müsste.
bin lange nicht mit der bahn gefahren, aber davor habe ich mir die karte IMMER erst auf dem zug gekauft um mir die zeit aufs schlagenstehen zu ersparen, und hatte aber deswegen auch nie probleme gehabt.
Original geschrieben von 1nk Ohne dir wirklich Ontopic helfen zu können muss ich mich trotzdem mal äussern.
Als ich die letzten beiden Male Bahn fuhr (Regional), durfte ich mein Ticket WÄHREND DER FAHRT erwerben. Der Preis entsprach dem, was auf Bahn.de bei der entsprechenden Verbindung stand. Die Schaffner hielten es für selbstverständlich ( sie haben ja auch ein Gerät dabei, welches das Ausdrucken von Tickets ermöglicht), auf dem Ticket stand dann "Barzahlung". Also abgesehen davon, dass es keiner ausser mir gemacht hat, konnte ich keine "Anomalien" feststellen, weder die Bezeichnung "Schwarzfahrer" ist gefallen, noch anderweitiger Stress.
Nun wundere ich mich natürlich extrem, dass einer fürs (angebliche) Schwarzfahren im Zug zur Rechenschaft gezogen wird.
Wenn sich einer damit auskennt , poste er bitte: wie wird denn das genau gehandhabt?
mfg
1nk
Nagelt mich nicht drauf fest, aber diese Regel gilt nur wenn man sich aktiv im Zug auf der Suche nach einem Schaffner macht um sein Ticket zu kaufen.
Hinsetzen und dann warten bis der Schaffner kommt ist Schwarzfahren.
Bei uns geht der Automat meistens nich, also bin ich mal im januar letzen Jahres in den Zug gestiegen (kann auch vor 2 Jahren gewesen sein) ohne mir ne Fahrkarte gekauft zu haben (habs aber trotzdem vorher versucht).
Ich bin direkt da eingestiegen, wo der Schaffner war (er sieht ja immer an der Tür nach, ob noch jemand einsteigt) und hab ihn nach einer karte gefragt. Er gibt mir den Zettel mit den Personalien, ich soll den doch bitte ausfüllen, und sagt mir dass ich 30€ zahlen muss.
Soviel dazu.
Wir haben dann nen Brief geschrieben, in dem stand, dass der Automat kaputt war und dann mussten wir nix bezahlen. Kannst das ja versuchen. Viel Glück jedenfalls, bei dem preissystem sollte man sowas öfter machen, die Züge fahren so oder so.
Mann kann antürlich immer alles auf die Bahn schieben aber tatsache ist doch das du schwarz gefahren bist!
Und ich denke du wusstest ja schon früher dass du nach c musst also hättest du auch im voraus zb. am Tag davor oder sogar ne woche früher die karte für die fahrt nach c kaufen können. Du hättest auch so früh fahren können dass du auf dem bahnhof genug zeit hast um dir n ticket zu kaufen. Du hast dir ja schleislich auch irgendwoher den streckenplan besorgt also hättest du da auch gleich die karte lösen können!
ich fahre regelmäßig mi der bahn und wenn mann eis wo man hinn will und sich dass ticket schon im vorraus bestellt kommt mann eigentlich "fast" immer pünktlich ann ohne irgendwelche probleme!
@Kyle_Q Fahr mal regelmäßig Bahn wo der Automat funktioniert und komm dann an den Bahnhof und merke das er nicht geht. Fällt dir da was auf?
Ich kauf doch keien 200 Fahrkrten an nem Bahnhof der 92km weg ist, wo dann noch "Gültig zum sofortigen Fahrtantritt" draufsteht, nur weil irgendwo vlt. n Automat kaputtgehen kann.
Man kann sich da Brieflich an die Bahn wenden wenn sowas ist, und sagt dann wann/wo das passiert ist. Dann schaut die Bahn ob der Automat wirklich defekt war und wenn dem so war, musste dich nicht weiter drum kümmern.
Also, ich bin durchaus der Meinung, dass hier kein echtes Schwarzfahren vorliegt. Folgende Gründe:
1. Wer kauft sich eine Monatskarte für eine doch recht weite Strecke und lässt sich bewusst auf das Risiko ein, auf einem kleinen Stück ausserhalb des Bereichs 40 Euro zahlen zu müssen?
2. Die Forderung, die Fahrt an einem Bahnhof irgendwo an der Strecke zu unterbrechen, nur weil ein Anschlussticket benötigt wird, dass man an den anderen Automaten nicht bekommt, halte ich für überzogen. Sie ist im ürbigen auch nicht im Sinne des Beförderers, weil eine Fahrt mit anderen Verkehrsmitteln dann vermutlich schneller gehen würde.
3. Das Lösen einer Fahrkarte Tage vor Fahrtantritt halte ich einem solchen Fall für unzumutbar.
Ich fahre auch viel Bahn, aber für solche Eskapaden der Bahn auch noch Geld zahlen zu müssen, halte ich für überzogen. Nur, weil es die Bahn nicht auf den Schirm bekommt für die Stammkunden ein akzeptales Angebot bereitzuhalten, muss ich als Stammkunde lange nicht draufzahlen. Und so in der Art würde ich das den Damen und Herren auch mitteilen - natürliuch freundlich. In der Regel wird deinem Wunsch entsprochen. Kopie der Monatskarte beilegen.
genauso wäre es doch wenn man während der fahrt einschläft (soll ja mal passieren) und dann seine Ausstiegshaltestelle verpasst. Dann ist das Ticket ja normalerweise auch nicht mehr gültig.
Ohne das man wirklich die Absicht hatte Schwarz zu fahren.
Würde mich mal interresieren wie die Verwaltungsbehörde der Bahn darauf reagieren würde
Original geschrieben von Timekill genauso wäre es doch wenn man während der fahrt einschläft (soll ja mal passieren) und dann seine Ausstiegshaltestelle verpasst. Dann ist das Ticket ja normalerweise auch nicht mehr gültig.
Ohne das man wirklich die Absicht hatte Schwarz zu fahren.
Würde mich mal interresieren wie die Verwaltungsbehörde der Bahn darauf reagieren würde
Hi,
Man könnte sich ja auch nur ein Ticket zum nächsten Bahnhof kaufen und augen zu und bis zum 10. Bahnhof.
Denke würd nicht funktionieren..
Ich glaube das man in manchen Nahverkehrszügen nicht im Zug die Fahrkarte kaufen kann, passiert wenn man innerhalb eines verkehrsverbunds fährt. Steht aber afaik dann auch immer an den Zugtüren dran. "Einstieg nur mit gültiger Fahrkarte" oder so ähnlich.
Aber normalerweise sind die Zugbegleiter da immer sehr kulant wenn man die Situation vernünftig erklärt.
Das ein Schaffner immer dann kontrolliert wenn man keine gültige Fahrkarte hat kann wohl jeder aus eigener Erfahrung bestätigen, hilft aber nichts.
So wie ich das sehe wirst du da wohl nicht rauskommen, du hattest nunmal keine gültige Fahrkarte. Wenn der Automat defekt gewesen wäre hättest du vielleicht eine Chance gehabt aber so.
Zur Not kannst du natrlich immernoch abstreiten in dem Zug gewesen zu sein wenn du nichts unterschrieben hast. Keine Ahnung wie viel Aufwand der DB die 40euro wert sind.
Aber ich glaube der Aufwand, Schriftkram und Stress deinerseits dürften das nicht rechtfertigen es darauf ankommen zu lassen.
Ob man eine Karte im Zug lösen kann, kommt immer auf die Situation drauf an.
Gestern bspw hab ich in einem Nahverkehrszug problemlos ein Ticket ohne Bordgebühr nachlösen können (beim Conducteur).
Ich hab festgestellt: ob man beim Schaffner zahlen kann oder nicht, hängt von der Laune des Zugbegleiters, seiner Vergatterung, von der Art des Zuges und vom eigenem Auftreten ab.
In Nahverkehrszügen, in denen ein Fahrkartenautomat hängt (sowas gibts, das sind meistens die kleinen Ferkeltaxen), verlangen sie entweder Bordgebühr (die von Kartenpreis abhängig ist, fängt bei 2€ an) oder gleich einen 80prozentigen Braunen.
In manchen Zügen verlangen sie keinen Zuschlag, in manchen grundsätzlich. Da liegt wohl einiges im Ermessenspielraum des Conducteurs. Bis aufs Blut mit dem zu diskutieren und auf einem vermeintlichem Recht zu bestehen bringt absolut nichts und ist kontraproduktiv.
ich finde das folgendes auch komisch.. manche schaffner verlangen eine gebühr von 5 € wenn man das ticket im zug löst
viele verlangen keine gebühr....!
Hab mal vor kurzem im Zug ne karte gelöst, da hat mir der Schaffner dort die Ohren vollgesungen von wegen er müsse die Gebühr von 5€ verlangen wenn man die karte im zug kauft. Und er hatte das anfangs auch nicht gemacht, viele seiner kollegen machen es immer noch nicht. Aber wie kommt er dazu dass er dann von seinem Vorgesetzten nun schon 2 mal anschiss bekommen hat, weil er die gebühr nie verlangt. Der mann muss doch auch tun was man ihm vorschreibt.
Ich persönlich finde es also ok, dass diese Gebühr verlangt wird. Ich finde es eher dumm dass es noch so 'gutmütige' schaffner gibt die dies nicht tun, und damit die die sich an die regeln halten runterziehen..
Btw: Bei uns in Österreich kann man problemlos im zug die karte lösen, nur eben dass man die 5€ zahlt
nein, nach c wollte ich natürlich, wenn auch nicht an dem genannten tag. aber es war auch das erste mal, dass ich diese strecke so gefahren bin, ich wusste ja nicht was da auf mich zukommt.
und das ich nicht versucht habe mich um eine karte zu kümmern stimmt imho nicht.
ich hab bei A2 versucht eine ticket zu lösen, aber das ging bei den automaten nicht. es gibt automaten für deutschlandweite tickets, die nehmen aber kein bargeld, sondern nur bank/kredit/...-karte.
sowas habe ich aber nun nicht.
und das drama mit den bahnschaltern habe ich ja schon erwähnt.
ich war gestern wir an einem (in A) um meine monatskarte für oktober zu kaufen. in dem infocenter gab es 12 schalter und ich musste trotzdem 35min warten um dran zu kommen.
und die zeit soll mal jemand aufbringen der schneller weg muss. während der wartezeit in der schlange haben bestimmt 5 leute gefleht sie vorzulassen, weil ihr zug in 5min kommt...
und wie schon erwähnt bin ich zahlender dauerkunde bei der bahn und bestimmt nicht jemand der es bewusst drauf anlegt schwarz zu fahren, ansonsten stimme ich dir zu wäre mir völlig recht geschehen.
ich werd mein schreiben an die bahn morgen aufsetzen und schauen was die sagen.
ich halte euch natürlich auf dem laufenden.
hmmm wenn ich ohne ticket bahn bus oder sonstwas fahre ist das schwarzfahren. da gibts nichts dran zu rütteln. und wie man an nen ticket kommt ist ganz alleine dein problem und nicht das der bahn...
Das "Bahn-Problem" ähnelt unheimlich dem "Blitzer-Problem".
Grundsätzlich ist die Bestrafung richtig und es gibt nichts daran auszustezen!
Aber Ungerechtigkeiten gits immer.... für jeden...
Machs wie sisyphos und schlepp deinen verdammt Stein!
Oder finde dich mit Sod-brennen und Magengeschwüren ab..
Das wird dir sicherlich nicht oft passieren.
Erwischte Schwarzfahrer sind der Bahn liebste Kunden und werden immer zuvorkommend behandelt....
Mein Freund du bist ein Wohltäter, du machst Bahnfahren für uns alle pünktlicher!
Also freu dich...
btw.
ich habe nun auch von anderen bekannten gehört, dass sie es so gesehen haben, dass die schwarzfahrer immer irgendetwas unterschreiben mussten.
wie ist es nun damit?
weiss da jemand genaueres drüber?
vllt muss ich mir garnicht die ganze mühe machen, wenn sich alles schon an einem formfehler aufhängt.
man kann doch sogar online nen ticket ausdrucken oder ? also braucht man weder nen automaten noch nen schalter wenn ich weiß ich fahr von a nach b über c,drucke ich mir fix nen ticket aus.
ich mein wie man nen film saugt wissen die leute ja auch,also sollte das ausdrucken auch kein problem sein
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