Es gibt Tage im Leben, da wäre man(n) wohl besser nicht aufgestanden. Diese grauen Lebensabschnitte, werden den meisten hier bekannt sein.
Warum also nicht den neuen gulli:blog als Nutte dafür herhalten lassen, um etwas Frust abzubauen und um erlebtes des heutigen Tages an die mit Sicherheit sehr interessierte Leserschaft meines tollen virtuellen Tagebuchs zu bringen?
6:50 Uhr: Das überaus sanfte Schellen des Handyweckers (Jamba ist ja so toll!) lässt mich die 10 Minuten zuvor geschehene Weckaktion meiner Freundin - welche eine rütteln und zetern beinhaltete - schnell vergessen und so sitze ich durch imens verschandelten Wach- und Schlafrythmus am Rande meiner Bumskuhle, den Schlaf von ganzen 2 Stunden in den Augen und in Gedanken immer noch in der FSK18 Sektion.
..wieso stehe ich gleich nochmal so früh auf? ... .... ...... stimmt, telekom kommt in die baldig neue wohnung zum anschluss freischalten.
8:0
7 Uhr: Durch geschicktes Ausbremsen, rücksichtsloses Fahrverhalten, sowie wüste Beschimpfungen bei offener, sowie geschlossener Fensterscheibe meines Kleinwagens, bilde ich mir ein mindestens 2 Minuten früher als sonst an der Wohnung angekommen zu sein. Ein Klasse Gefühl!
Trotz allem doch noch 7 Minuten zu spät. Immerhin gab dieser Telekom-Schnösel an, zwischen 8 und 16 Uhr zu kommen. Beim überdenken der angegebenen Zeitspanne, komme ich darauf wohl froh sein zu müssen überhaupt den Tag genannt bekommen zu haben. Könnte ja schlimmer sein, als 8 Stunden lang in einer Wohnung, welche renoviert wird und unbeheizt, sowie vollkommen leer (sehr aufregend) steht - seinen Aufenthalt mit warten vor dem Fenster zu vergeuden.
Beim kläglichem Versuch einen Parkplatz zu finden, sticht mir in nicht zu weiter Ferne ein weisser Wagen mit dem berühmten Magentazeichen ins Auge.
OH GOTT, ER IST DA UND ICH VERPASSE IHN!!!
Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich die Gesichtszüge waren, die mir entglitten bei dem Gedanken, evtl. diesen Heini verpasst zu haben, weil ich 7 Minuten zu spät war und ich nochmal 4(!!) Wochen warten müsste um einen erneuten Termin durch stetiges bitten zu erhalten.. oder ob es einfach der Bordstein war, auf den ich mit rund 20 Sachen Ausroll-Geschwindigkeit gebrettert bin, als ich gerade noch diesem Handtaschenhund, Fusshupe or whatever samt der alten Schachtel ausweichen konnte.
Als ich dann in meine Wohnung stürmte - unglaublich erstaunt darüber niemanden der Telekom darin vorzufinden - (oh wunder?!) ging ich zu besagtem Fahrzeug der Telekom.
Davor angekommen starrte ich etwa 5 Minuten lang in diesen hässlichen Eimer, wohl in der Hoffnung, dass sich vielleicht doch irgendjemand dort versteckt hält.
Was macht man nun in dieser Situation? Der Fahrer ist weg.. war er nun da? Würde er einfach wegfahren ohne es noch einmal zu versuchen mich zu erreichen? Ist er es überhaupt? Wieso werde ich auf offener Strasse von Rumänen, die ihren Schmuck gegen Benzin eintauschen wollen angesprochen? Polizeikontrolle?
All das und noch mehr.. in der nächsten Folge.
Und jetzt -> abschalten.