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NeoPunk
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Re: leben und leben lassen
Moin Moshi!
Wollte auch mal flink meine Freude, ob deiner guten Messwerte zum Ausdruck bringen. Da drängt sich mir, als geneigter Leser auch gleich noch eine Frage auf:
Wieso steht noch nicht fest, ob du Placebos schluckst? Ich meine solch eine sprunghafte Verbesserung der Werte kommen doch nicht von ungefähr oder ist das normal, dass die Helferzellen steigen ohne Behandlung und auch sonst alles super läuft? Steht für mich jedenfalls zu 99,9% fest, dass es keine Placebos sind, allerdings habe ich ja auch nur relativ wenig Ahnung von der Krankheit als solche und weiß nicht, ob solche "Swings" bei den Werten normal sind...
Achso und noch ein kleiner Tipp für langweilige Stunden: Poker! Ich zumindest bin seit 2-3 Monaten Feuer und Flamme für dieses Kartenspiel.
Diese Seite solltest du mal aufsuchen, wenns dich interessiert.
So, das wars von mir! Schönes Rest-WE noch!
Serial
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22. 10. 2006, 21:00
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#126
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Agnostiker
(Threadstarter)
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Re: leben und leben lassen
23.10.'06
...und weiter geht's...
@ SerialKiller: moin und schön, Dich wieder hier zu seh'n  .
Zitat:
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Wieso steht noch nicht fest, ob du Placebos schluckst?
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- das ist "schnell" erklärt:
Da ich ja im März dieses Jahres nicht nur mit der Studie angefangen habe, sondern auch gleichzeitig die gesamte Therapie umgestellt worden ist, ist es - zumindest in diesem Stadium - nocht nicht fest zu machen, woran es denn nun genau liegt, dass die Werte so exorbitant gute Zahlen angenommen haben.
Das kann einerseits an der neuen (alten*) Therapie liegen und andererseits - wenn es kein Placebo ist - an der Kombination desselben: wir müssen halt abwarten...
* deshalb, weil in der neuen Kombination auch wieder Pillen dabei sind, gegen die das Virus längere Zeit resistent war.Da wir aber mehrere Jahre mit der langen Liste (roten) Liste der nichtwirksamen Medikamente leben konnten (und meine Liste war lang) - meine Helferzellenzahl lag immer noch so im "orangenen" Bereich, wenn man so will, konnten wir seinerzeit (also Im März) einige der eigentlich wirklich guten Medikamente wieder "aus dem Keller holen" und einsetzen.
Man macht sich hier die Mutations-Fähigkeit des Virus zunutze:
Da sich dieses auf die neuen Medikamente einstellt und dahingehend mutiert, dass es nach einiger (bei dem einen dauert es länger, bei der anderen geht es schneller) Zeit zur Wirkungslosigkeit der Therapie, bzw. Nachlassen dieser kommt.
Wenn nun der Patient mit seinen Werten also halbwegs immer im "grünen" bis "oragenen Bereich" liegt und man die Zeit so überbrücken kann, ist man später in der Lage, wieder einige der alten Medikamente in die neue Therapie mit aufzunehmen.
...ich hoffe, ich habe das so richtich verstanden und erzähl' hier keinen Scheiß...aber ich glaube, das stimmt schon so ungefähr...
Ich weiß jetzt auch nich' genau, ob das mit jedem Patienten klappt - gottlob war es bei mir der Fall...glaubt's mir: letztendlich isses mir ehrlich gesagt wurscht, woran's denn nun gelegen hat, das die Werte so gut geworden sind - hauptsache, sie bleiben erstmal so für eine Weile.
Es wird sicher der Zeitpunkt kommen, dass die Werte wieder in den Keller fallen und der Kampf von vorn losgeht: so war es in all' den Jahren...nächstes Jahr begehe ich übrigens ein "kleines Jubiläum": 15 Jahre im Vollbild - am 02.04.'07 wird es soweit sein...
Nagut: für heute schliesse ich mal an dieser Stelle - es sei denn, jemandem brennt noch die eine oder andere Frage "in den Fingern"...
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23. 10. 2006, 08:04
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#127
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Agnostiker
(Threadstarter)
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Re: leben und leben lassen
15.11.'06
Dentale Folterkammer
...so - hallo erstmal an alle Leser meines Blogs...hatte ja lange nichts mehr von mir hören lassen  - aber manchmal ist auch so ein Leben, wie ich es führe, langweilig³  ...
Nun aber zum "Aufmacher-Thema" meines heutigen Eintrages...
Letzten Freitag abend (wann sonst?) brach mir wieder mal 'n Stück Zahn sowie zugehöriger Füllung ab/heraus.Wie jeder weiss, der ähnliches schon mal erlebt hat, kann das an der Zunge (je nach Stelle des "Unglücks") ganz schön unangenehm werden...bei mir war es der letzte Backenzahn auf der rechten Seite des Unterkiefers - und die Stelle war so scharfkantig, dass ich das ganze WE damit verbringen "durfte", mich über diese Begebenheit zu ärgern.
"Nun gut", dachte ich so bei mir, "gehste am Montag gleich mal hin und läßt das überprüfen..." - schaffte ich aber nich'; wegen Arbeit und sonstigem.Naja, auf jeden Fall ging ich dann gestern am späten Nachmittag hin (so gegen 16:30).Während ich so auf dem Weg zur "Folterkammer" war, dachte ich noch bei mir: "...wahrscheinlich kann man an dem (meinem Zahn) sowieso nix mehr retten, so oft, wie der schon gefixt worden is'....".
Während ich im Wartezimmer Zeitschriften blätternd auf meine "Tortur" wartete, fiel mir die letzte Aktion ein, die ich seinerzeit in Hamburg noch über mich ergehen lassen musste, als mir ein Backenzahn (damals die linke Seite im Unterkiefer) gezogen werden musste:
da konnte der Doc auch nicht so einfach mal den Zahn zieh'n - nein, der musste in zwei Teile zersägt werden, damit man ihn danach ziehen konnte...das liegt daran, dass meine Zahnwurzeln der Backenzähne stark gebogen sind und sich daher nicht so einfach ziehen lassen...
Zurück zum heute (also gestern):
...dann war es soweit und die Tür ging auf: ein neues, junges Gesicht forderte mich auf, im "Folterraum" #3 Platz zu nehmen...und auch ein neues Gesicht, was ich gleich zum Anlass nahm, um den beiden neuen Mädchen (ein Lehrling, eine Praktikantin) während des platznehmens einen ereignisreichen Abend zu profezeihen...womit ich (leider) Recht behielt: "...ah - zwei neue Gesichter - heut' abend werdet Ihr bestimmt wat geboten bekommen...", meine (noch) fröhliche Diagnose des Abends...
Dann kam kurz darauf die helferin hrein, die ich noch als Lehrling kannte und legte mir das allseits bekannte "Schlabberlätzchen" um.Der Doc kam dann auch gleich hinzu und erkundigte sich nach den Beschwerden, die er sich dann sogleich ansah.Er fackelte nich' lange und griff nach Tupfer und Narkose-Tinktur (für die Betäubungs-Spritze) - mir war klar, was das zu bedeuten hat: dat olle Ding muss raus!
Spritze gesetzt (schön mit langer Nadel - dass hasse ich am allermeisten  ) und dann warten...in mir liefen die Ereignisse der letzten Aktion (Hamburg) nochmal durch den Kopf, als ungefähr 7-8 Minuten später die ganze Truppe (4 an der Zahl) wieder herein kam.
Dann ging's los.
Mit dem normalen Hebel war nix zu machen - der Bohrer musste ran, um um den Zahn herum Angriffsfläche für den Hebel der nächstgrösseren "Generation" Platz zu schaffen: half nix.
Dann die "Kralle": auch hier Fehlanzeige!
Dann ging's weiter: immer im Wechsel mit Hebel und Bohrer und allerlei anderem Werkzeug dem kaputtem Zahn zu Laibe gerückt...mittlererweile lag ein ganzes "Arsenal" von Werkzeugen auf meiner Brust und auf der Ablage des schwenkbaren Seitenarms des Stuhls...zwischendurch immer wieder der Versuch, den Zahn mittels Hebels aus der Verankerung zu ziehen: es brachen jedoch immer nur stückchenweise Zahnteile ab, die er mit der langen Pinzette aus dem Kiefer holte (die Praktikantin musste zwischendurch "mal kurz" raus).
Dann hatte er es endlich geschafft und den Zahn in zwei Hälften gespalten, sodass er dann nach und nach den Rest des Zahns herausholen konnte.
Der Doc sah nachher aus, wie nach einem Finalkampf der Metzger-Innung bei einem Ausbein-Wettbewerb: der Mundschutz war voll mit Blutspritzer und auch sein T-Shirt musste gewechselt werden...
Ich war völlig fertig: während dieser Aktion musste ich ja auch dauernd gegenhalten (der Doc beschwerte sich manchmal, dass ich mit meinem Unterkiefer nachgab - wen wundert's...).Zum Schluss bekam ich noch ein ein Kühlkissen mit auf den Weg (sowas bekomm' ich sonst nie) und noch ein paar Dolomo für die Schmerzen, wenn die Betäubung nachlässt.
Auf dem Weg zum Auto merkte ich gleich: das wird morgen (also heute) ein Scheiss-Tag mit Schmerzen ohne Ende...naja - es geht so einigermassen; es ist nur ein bischen Wundschmerz, aber was weitaus schlimmer ist: Muskelkater vom feinsten im Unterkiefer auf der rechten Seite  ...
Heute Nacht auf jeden Fall musste ich die Dolomo für die Nacht nehmen, sonst hätte ich nicht einpennen können...dementsprechend gerädert wachte ich heute morgen auf...auf der Arbeit (eigentlich wollte ich fegen, heute) machte ich auch nur meinen alltäglichen Rundgang und schaute nach dem Rechten; schnell wieder nach Hause und 'n Pott Kaffe aufgesetzt und mich annen PC setzen...ich denke, heute bin ich für "Lustichkeiten" aller Art nicht so empfänglich...
Heut' nachmittag hab' ich auch noch 'n Termin bei meinem Hausarzt wegen meines schmerzenden, rechten Fussknöchels...der wird bestimmt wieder nix finden, fürchte ich...
However, wollte Euch die 3/4 Stunde andaurende Tortur nicht vorenthalten und verbleibe mit dicker Backe bis zum nächsten Mal...
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15. 11. 2006, 09:22
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#128
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Smoker
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Ort: 3. from tha Sun
Beiträge: 2.652
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Re: leben und leben lassen
Grüss Dich Moshpit
Bin jetzt auf Seite "3", hast echt einen geilen Schreibstil
Meld mich
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16. 11. 2006, 03:30
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#129
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Agnostiker
(Threadstarter)
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Re: leben und leben lassen
04.12.'06
...warum feiern wir eigentlich Weihnachten??
...hörte ich vorhin im Auto-Radio, als ich auf dem Weg von der Arbeit zum Arzt war, um mir ein Rezept ab zu holen.Einige lustige Sachen hörte man da aus dem Äther schallen...nur die Älteren scheinen offenbar noch zu wissen, dass es bei diesem Fest um die Geburt Jesus' geht/ging.Auch junge Passanten wurden gefragt:
Gekicher einiger jungen Mädchen "...keine Ahnung...der Geschenke wegen?..."; prolliger, junger Kerl:"...was frachst du misch, Alder - keine Ahnung!!!";usw. .
Naja, dachte ich mir: "...du bist ja auch kein gläubiger Mensch..., aber auf jeden Fall weiß ich, worum's damals ging...weitere Aussagen waren ebenfall lustiger Natur - etwa, dass die Feierlichkeiten mit der Armut zu tun hätten, HartzIV usw. . "Hm, der war wohl noch übrig von letzter Nacht", schoss es mir durch den Kopf...
Nichtsdestotrotz steuern wir den "besinnlichen" Tagen unaufhörlich zu und ob ich will, oder nicht, ich kann mich den depressiven Gefühlen nicht erwehren, die wohl auch viele anderen Menschen anheim fallen, wenn es zum "Fest der Freude" geht...ob's bei mir auch daran liegt?
Mag sein.
Tatsächlich ist es aber so, dass ich mich in der letzten Zeit häufiger bei dem Gedanken ertappe, mein Leben bereits resumee-mässig zu betrachten.Will sagen: Negative Fragen mit bereits ebensolchen Antworten manifestieren sich in mir und die daraus folgenden "Erkenntnisse"(?) befriedigen mich keinesfalls - im Gegenteil: zum Teil machen sie mich wütend und im gleichen Gedankengang muss ich mich mit der Tatsache abfinden, dass die Lage nun mal so ist, wie sie ist und ich keine Möglichkeit sehe, daran groß etwas zu ändern...das zieht mich runter und kostet große Kraft, jeden Tag wieder weiter zu machen und den zwei Leuten, die doch auf die eine oder andere Art von mir abhängig sind, zur Seite zu stehen.
Was nützen mir die guten Werte aus dem Labor der Medizinischen Hochschule?Gut: sie sagen mir, dass ich, so wie ich jetzt lebe, durchaus noch weitere Jahre so weitermachen kann.Schön.Doch was ist das?"So weiter machen."
Der Schreiber hält inne und die Blicke schweifen zum Bild neben dem Monitor, dass ein kleines Mädchen im Alter von 4 Jahren zeigt, dass lächelnd ins Leere blickt...
Morgens aufsteh'n und die Arbeit erledigen; mittags zum Essen zur Familie (das Highlight in meinem Tagesablauf) und dann wieder nach Hause, um danach wieder den Rest des Tages/Abends vor dem Monitor zu sitzen...allein.
Versteht mich nicht falsch: es hat durchaus seine Vorteile, wenn man sein eigenes Reich hat, keine Frage, aber wenn ich dann doch mal in das Medium TV schau' und hier oder da ein glückliches Pärchen sehe, weiß ich, was mir fehlt.Doch das warme Gefühl (noch bekannt aus "grauen Vorzeiten") schlägt blitzartig um in genervtes Greifen zur Fernbedienung, um schnell um zu schalten.Neid?Gehört bestimmt dazu.Ebenso beim Gucken von Filmen: erscheint eine romantische Szene, oder was noch schlimmer ist: die Bettszene (!) - wird sofort wieder unter lauten Selbstgesprächen ( "Ochnee, ne?!?Nicht schon wieder?!?") weiter gespult/gezappt...in mir "spricht" dann die berüchtigte zweite Stimme: "...gib's doch zu, Alter: bist doch nur neidisch!"Stimmt.Aber scheiß auf Rationalität, oder Selbsterkenntnis - verfahren ist die Situation trotzdem, egal, wie man's dreht und wendet.
Da hilft nur eins: runterschlucken und weitermachen.
Das soll den Rest meines Lebens darstellen?
Klasse.
"Selbst schuld", könnten auch viele sagen (tu' ich ja selbst zuweilen) und hätten sogar recht mit der Meinung.So bleibt mir nur noch mein Blog, um mir meine Gedanken von der Seele zu schreiben, in der Hoffnung, jemand möge sie lesen und erkennen, dass sich nicht alles so einfach in weiss und schwarz einteilen läßt, wie man's gern hätte.
Aber ich schreibe hier nicht nur, damit meine Gedanken und Erlebnisse Zugang zu einer gewissen "Öffentlichkeit" finden, sondern auch dafür, dass junge Leute - wenn sie es denn lesen - erkennen, dass sie ihren (vorrausgesetzt) sorglosen Umgang mit der Sexualität einmal überdenken und das nächste Mal nach der Disse doch zum Präser greifen...auch wenn er noch so steht, oder es noch so juckt...
So - gleich noch zur Schule, um meine Kleine zum "Eistraum" zu fahren - ihre Klasse geht heute dort zum Schlittschuh-Laufen...
Am 13. hab' ich wieder meinen Check in der MHH und werde dann wieder meine Werte posten und was sich sonst noch so ereignet hat...
bis dahin,
Geändert von MoshPit (05. 12. 2006 um 08:20 Uhr).
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04. 12. 2006, 08:58
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#130
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Agnostiker
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Re: leben und leben lassen
06.12.'06
...nur ein Traum...
(langsam einblendend) erkenne ich, dass ich mich auf einer Party befinde.Auf der Terrasse eines offensichtlich großen Grundstücks - vor mir liegt ein Swimmingpool mit glitzerndem Wasser und Lampen, die unter Wasser leuchten - tummeln sich allerlei Leute mit Drinks in ihren Händen, die ausgelassen und fröhlich miteinander plaudern.
Ich drehe mich wie in Zeitlupe um meine eigene Achse und bleibe wieder mit Blick auf dem Swimmingpool stehen, als ich sie sehe:
wunderschön, schlank mit wohlgeformten Körper und dunkelbraunen, langem Haar.Ihr Gesicht ist makellos schön und sie steht inmitten der Leute, mehr oder weniger allein.Sie fällt mir nicht nur wegen ihres Aussehens auf: es umgibt sie eine Aura, die von leichtem hellblau ins weiss übergeht...oder ist es mehr eine Corona?Neinnein, ich bin mir sicher: das kann nur eine Aura sein!
Während sie mit ihren vollen Lippen an ihrem Glas nippt, dreht sie sich ein wenig in meine Richtung und schaut mir direkt in die Augen.Obwohl sie weit weg zu sein scheint, trifft mich ihr Blick derart, dass es mir fast die Schuhe auszieht, wie man so schön sagt.
Ich versuche nicht allzu tolpatschig, ein unverfangenes Lächeln auf mein unrasiertes Gesicht zu legen, damit ich sie nicht verunsichere - schliesslich wäre es ja schön, mit ihr ins Gespräch zu kommen...dabei fallen mir meine durch das Rauchen leicht gelb gewordenen Zähne, die auch nicht mehr ganz vollzählig sind, ein: das wird sie sicher abschrecken!
Dream fade out/Dream fade in oder: Traum-Szenenwechsel
Die Party scheint an Popularität zugenommen zu haben, denn es sind nun weitaus mehr Leute auf der Terrasse, als noch zu Anfang.
Meine Traumfrau und ich tanzen eng zusammen zu dem leise herüberklingenden Blues und die Leute um uns herum scheinen - mir zumindest - langsam zu verblassen.Das fröhliche Lachen und das Gläserklirren ist aber noch deutlich zu hören...ich fühle nur meine Hand am unteren Ende ihres Rückens liegen ( nicht am Hintern![aber kurz davor]) - ihre Hände spüre ich überhaupt nicht...
Dream fade out/Dream fade in oder: Traum-Szenenwechsel
Wir stehen nunmehr in irgendeinem Zimmer - ich weiß garnicht, ob es noch die Party-Location ist, oder nicht - und küssen uns leicht.Ich habe Angst, dass sie mein Äusseres bemängelt oder gar als abstossend empfindet - aber nichts dergleichen: wir sprechen sowieso kein Wort; die ganze Zeit schon nicht...komisch.Liegt wohl daran, dass es ein Traum ist (realer, späterer Gedanke)...
schon wieder: Dream fade out/Dream fade in oder: Traum-Szenenwechsel
Total verwaschene Szenen im Bett; überhaupt nichts zu erkennen (spätere, reale Erkenntnis  ).Trotzdem muss es schön gewesen sein, so gaukeln es mir meine Sinne vor.
Es ist Morgen: die aufgehende Sonne schimmert durch die Jalousien und wird Streifen auf die Satin-Bettwäsche...das Bett neben mir ist leer und...
PAFF!!!
...es ist 04:30 und die Blase drückt derart, dass ich aufstehen muss, um zur Toilette zu gehen.
Schnell wieder ins Bett, um den wunderschönen Traum weiter zu träumen (manche kennen das vielleicht).Leider fruchten alle Bemühungen nichts: nach einer halben Stunde hin- und herdrehen stehe ich schliesslich auf und gehe meinem Alltag wieder nach...
Diesen Traum wollte ich Euch nicht vorenthalten, weil er so schön für mich war - entgegen dem Mist, den ich sonst so träume  ...
bis demnächst,
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06. 12. 2006, 09:14
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#131
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Agnostiker
(Threadstarter)
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Re: leben und leben lassen
12.12.'06
...alle Jahre wieder...
...neinnein - keine Angst: ich will Euch nicht auf eine bestimmtes Fest einstimmen, gewiß nicht.Wahrscheinlich nehme ich's auch nur zu schwer, denn ein jeder hat ja irgendwas in einem Jahr, was ihn/ihr negativ in die Quere kommt - also lest's einfach...
Normalerweise ist es so, dass ich mir (meistens) am Anfang des Jahres - oder spätestens Mitte desselben - Sorgen mache, was in diesem Jahr an Krankheiten auf mich zukommen, die mich wieder mal für einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus "verdonnern".
Ist dies nicht der Fall (Krankheit), dann kommt sicherlich irgend etwas anderes, was mich wieder mal "aus der Bahn" wirft...wie auch in diesem Jahr (wie sollte es auch anders sein).
Da ich ja seit 2 Jahren schon nicht mehr im Krankenhaus lag (  ), hatte das Schicksal für mich vor gesehen, mich den Tücken "Auto-Instand-Haltens" auseinander zu setzen.
Vor etwas über einem Jahr musste ich die Auspuff-Anlage unserer "Lisbeth" erneuern.Ich hatte "Glück".Man installierte mir eine neue für "günstige" 180 €.
Am Sonntag nun brachen meine Familie und ich auf, um nach Hannover zu einem Weihnachtsbrunch zu fahren, dass dort jedes Jahr stattfindet.Schon beim Start bei mir zu Hause fiel mir auf, dass so Klappern/Vibrieren aus der "Mitte" des Wagens kam.
Da ich ein Pessimist in puncto unseres Wagens (und mein dadurch resultierendes "Glück" bei den Reperatur-Werkstätten) bin, mutmaßte ich sofort, dass es eventuell das Getriebe oder der Auspuff sein könnte.Auf der Hin- und Rückfahrt geriet ich mit meiner Frau auch promt diesebezüglich in einen (oder besser gesagt, zwei) Streit, wie dieses Geräusch denn zuzuordnen sei.
Meine Frau tippte gleich auf die CD-Cover, die bei mir im Seitenfach der Tür liegen.Da dieses "Klappern" aber mehr nach Plastik klang (ich habe sehr gute Ohren...wenn ich will  ), dementierte ich gleich, was meine Frau veranlasste, ihre Position zu bestärken und mit erhöhter Sprach-Lautstärke ihren Gedankengang zu unterstreichen.
Ich hielt es für angemmessen, der "Diskussion" nichts mehr bei zu tragen und statt dessen fluchend um Ruhe zu bitten - ich stand wieder einmal kurz vor der Explosion, ob der Uneinsichtigkeit meiner Frau (wie so oft).Kurz vor'm zuhaus flammte die Frage über dieses mysteriöese Geräusch nochmal kurz auf - diesmal aber sagte ich nichts mehr dazu, ausser, dass ich am nächsten Tag vor dem Tanken die Werkstatt aufsuchen wollte - damit verschaffte ich mir ein kleines Ruhepolster...
Am nächsten Tag also fuhr ich in Werkstatt und schon beim Anlassen nickte der Lehrling (3.Lehrjahr) zustimmend zu meiner Vermutung (Auspuff).Der Wagen wurde auf die Bühne gefahren und inspiziert und wir konnten eine Bruchstelle kurz hinter dem Kat ausmachen...danach stand ich mit dem Meister im Büro und klärte die Lage.Seinerzeit hatte man mir die billigste Anlage eingebaut, die es auf dem Markt gibt - da wunderte es mich nicht, dass diese nur so kurz gehalten hatte.Die Tatsache, dass es sich hier auch um ein Verschleissteil handelt, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass es bereits nach 1,5 bzw. 2 Jahren kaputt geht.
Eine durchschnittlich gute Auspuffanlage sollte so um die 4-6 Jahre halten, wenn man so um die 270 € ausgibt, so der Meister, mit dem ich inzwischen schon per du bin - daran mag der geneigte Leser erkennen, wie oft ich diese "Begegnungsstätte" besuche.
Wir einigten uns auf 250 €, die ich jetzt am Ende des Jahres erst mal wieder auftreiben "darf".Ich werde wohl meine Spende (ich erhalte zu Weihnachten immer etwas aus einem bestimmten Aids-Font) dazu verwenden müssen, um unsere "Lisbeth" zu den fahrtüchtigen Vehikeln unserers Dorfes zu machen - meine Vorhaben über die Jahreswende und andere Anschaffungen werden hier bis nächstes Jahr warten müssen...aber Hauptsache, der Wagen läuft: es hängt einfach zu viel davon ab.Ich bin nur froh, dass es mir möglich ist, diese Reperatur in den Bereich des Möglichen zu rücken - davor habe ich immer die größte Angst: den Wagen stehen lassen zu müssen, weil wir uns eine Reperatur nicht leisten können, aber gottlob...
So - morgen nun wieder mein routienemässiger Check in der MHH; ich werde wieder meine Werte und falls noch was anderes anliegen sollte, hier posten.
Heute abend gibt's wieder eine Weihnachtsfeier im "Rittersaal" unseres Schlosses (also das vom Dorf  ), auf die ich mich freue - auch wenn dort mal wieder "Grüppchenbildung" angesagt ist.Ich "hopple" dann von Gruppe zu Gruppe, laber' mal hier + da und gehe/fahre dann nach dem Essen wieder nach Hause.
Für meine Frau ist das nichts, denn sie findet [Zitat]Beerdigungen lustiger[/Zitat], als diese Veranstaltungen...ich kann's nach vollziehen, jedoch nehme ich gern eine Gelegenheit wahr, wenn ich mal unter Leute komme - von daher...
bis dann also,
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12. 12. 2006, 11:13
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#132
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Agnostiker
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Re: leben und leben lassen
14.12.'06
*auf virtuellem Schnee (gibt ja sonst keinen) in den Blog schliddert*
...immer weiter, immer weiter...
...so geht's auch hier im Blog zu  .
Wie im vorigem Post schon angekündigt, teile ich Euch meine aktuellen Werte der letzten Messung zu:
CD4 (Helferzellen): 431 (= 23%); leicht gesunken
Viruslast: 94; leicht gestiegen
Bei meinem gestrigen Besuch und der Besprechung im "Salon" mit meinem Doc wurden auch mal wieder meine Schmerzen im Bein angesprochen.Da mir die letzte Aussage meines Docs ( "....die Schmerzen kommen vom nunmehr aktiveren Immunsystem, dass jetzt die Signale von Schmerzlokalitäten besser sendet...") nicht so recht genügte, wollte ich der Ursache der Schmerzen auf den Grund gehen.
Eine richtige Diagnose konnte er jedoch nicht stellen, da bei der letzten spezifischen Untersuchung (Ultraschall) nichts festgestellt werden konnte.Einen Kernspin der Beine konnte/durfte er wohl nicht verordnen, da dies in keiner Relation (??) zum allgemeinen Krankheitsbild darstellt, soll heißen, die Krankenkasse übernimmt wohl diese Diagnoseart nicht...
Im abschliessenden Arztbrief jedoch steht, dass es sich hier wohl um eine Tendovaginitis handeln könnte (ich hab' mich hier mal bei Wiki "schlau" gemacht).Allerdings ist dies für mich nur eine Mutmaßung, da ich hier ebenfalls nach einer Suche über Google keine weiteren befriedigende Ergebnisse erzielen konnte, die meinem Krankheitsbild entspricht.
Desweiteren stand auch noch eine kleine Schwellung auf der Innenseite meines rechten Oberschenkels zur Debatte, der erst seit kurzem vakant ist.Erst machte sich diese Stelle (vor Monaten schon) durch einen Schmerz bemerkbar (so wie der am Fuß).Jetzt ist diese Stelle durch eben dieser Schwellung tastbar und bei meiner Frage, was dies denn nun zu bedeuten hätte, meinte mein Doc: "...das können wir nur eindeutig herausfinden, wenn wir diese Stelle aufschneiden und diesen "Knubbel" herausnehmen und dem Labor zur Untersuchung zuführen...", im gleichen Atemzug riet er mir aber davon ab, da ich diese Stelle erstmal beobachten solle (ob die Schwellung zunimmt, oder sich verhärtet)...wir werden sehen...
Da es wohl für momentanen Status keine befriedigende Erklärung gibt, will ich's an dieser Stelle damit mal gut sein lassen (ich beobachte  )...was mich viel mehr beschäftigt, werden die kommenden 4 Monate sein, denn in dieser Zeit werde ich die Zuzahlungen für meine Medikamente erstmal wieder selbst tragen müssen, bevor ich meine Befreiung dafür erhalte (1% des Brutto-Einkommens muss jeder chronisch Kranke selbst erbringen): wird ganz schön eng werden, das erste Quartal...aber da müssen wir ja alle durch  .
So: bis zu meinem nächsten Eintrag verbleibe ich wie immer,
[HOT] ganz aktuell!!![/HOT]
...gerade rief mich meine Frau an und teilte mir die aktuellen Untersuchungs-Ergebnisse unserer Tochter mit:
CD4 (= Helferzellen): 1197/vorher: 395 (zum Vergleich: beim gesunden Menschen gehen die bis 1200)
Viruslast: <47/vorher: 100
...alles wird gut...
Geändert von MoshPit (14. 12. 2006 um 09:06 Uhr).
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14. 12. 2006, 08:39
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#133
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Agnostiker
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Re: leben und leben lassen
23.12.'06
...vor dem Fest der Rest...
...herrjeh: die ganzen letzten Tage seh' ich's im Fernsehen, wie die Leute sich vor den Feiertagen abhetzen, um noch alle Geschenke zu besorgen und die Feierlichkeiten vorbereiten. "...mir könnte das nicht passieren...", denke ich mir dann und merke garnicht, dass ich selber schon mitten drin stecke  .
Wie ich ja schon im Vorpost berichtete, bekommen wir jedes Jahr eine Spende, die unter uns dreien aufzuteilen ist.Im letzten Jahr fiel diese Spende "etwas" hoch aus; will sagen: die "Großen" bekamen jeweils 250€ und unsere Kleine bekam ebenfalls 250€ sowie noch 2, 3 Gutscheine zum Einlösen.
Der Haken in diesem Jahr war: wir bekamen erst Ende letzter Woche Bescheid, dass die Spendenbereitschaft nachgelassen hätte und wir "nur" 1x 250€ für die Erwachsenen bekämen - die Spende für die Kleine musste ebenfalls heruntergefahren werden...dies machte die Sache kompliziert:
sie hatte sich schon 1 (!) Geschenk "ausgedacht": eine Playstation 2 im Bundle mit dem "Singstar"-Paket.Durch die Verzögerung - man teilte uns mit, dass das Eintreffen des Schecks (und die dadurch auch spätere Gutschreibung) erst spät erfolgen würde - würde das begehrte Objekt wahrscheinlich schon ausverkauft sein und dann erst wieder nach den Feiertagen zu erstehen sein.
Die Stimmung unserer Kleinen war quasi auf den Nullpunkt angelangt.
Meine Frau konnte dann doch noch wenigstens dieses Bundle zu den gleichen Vorraussetzungen bestellen - zur Verfügung würde es aber dennoch erst nach den feiertagen stehen.
Gestern rief meine Frau - einfach nur mal so - bei dem Laden an und erkundigte sich nach dem Geschenk und siehe da: es war bereits vor Ort angekommen!Da unsere Kleine nichts davon weiß und sich bereits darauf eingestellt hat, ihr ersehntes Geschenk später zu bekommen, wird das Pakerl unter dem Baum die Augen doch noch leuchten lassen...
Wir allerdings müssen (wieder mal) kürzer treten, aber wir haben ja auch schon Übung darin und für Kinder ist es ja auch sehr schwer, eine unerfreuliche Situation zu akzeptieren.
So standen wir aber dennoch vor dem Problem, die Feiertage aus zu richten:
kein Baum, kein schönes Essen und auch sonst konnten keine geigneten Vorbereitungen für's fest getroffen werden.
So blieb mir nur noch eins: der "Auto-Topf", in dem ich über 's Jahr bereits 100€ gespart hatte (den hatte ich eigens mal "eingerichtet"...für alle Reperatur-"Fälle"), musste herhalten.
Dann ging's los:
Das Besorgen des Baums  .
Von Baumarkt zu Baumarkt, von Händler zu Händler:
kein Baum konnte den Anforderungen meiner Frau genügen: ich war geschafft!
Letzten Endes hatten wir es dennoch geschafft und einen kleinen, aber feinen Baum zu erstehen und sogar etwas leckeres zu Essen fand den Weg in den Einkaufskorb.
Das Auto ist auch bereits repariert (der Meister erklärte mir noch vor Ort die wesentlichen Unterschiede der Qualitäten eines NoName-Produktes mit einem besseren desselben) und so können wir das kommende Jahr "reinschliddern".
Zum Schluss möchte ich mich noch einmal herzlich bei allen Abonennten, kontinuierlich-Klickern und Nurmalso-Reinschauern für das Interesse meines Blogs bedanken.
Ich wünsche allen Usern des g:b ein ruhiges Fest und schöne Feiertage.
Bis demnächst,
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23. 12. 2006, 09:15
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#134
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: NRW
Beiträge: 630
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Re: leben und leben lassen
Wünsch dir auch ein ein ruhiges Fest oder besser euch
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23. 12. 2006, 23:21
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#135
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Eifel-Yeti
Registrierungsdatum: Dec 2003
Ort: zwischen CPU und FPU
Beiträge: 214
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Re: leben und leben lassen
Da ich zu spät bin, um euch noch ein frohes Fest zu wünschen (durch fehlenden Internet-Anschluss), hoffe ich, daß Ihr ein besinnliches und frohes Fest hattet, und das die Überraschung mit der PS2 für eure Kleine gut gelungen war.
Wünsche euch aber auf alle Fälle ein erfolgreiches und glückliches Neues Jahr 2007.
(...und mach weiter so mit deinem Blog, eines der wenigen Themen, die ich noch im Abo habe.)
cu
bobby59
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27. 12. 2006, 21:17
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#136
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Behold di Blessing
Registrierungsdatum: Oct 2005
Ort: Unbekannt
Beiträge: 1.211
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Re: leben und leben lassen
@MoshPit
Ist hier wie die TRUMAN show  bin seite 2...
greetz
TorrO
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27. 12. 2006, 21:33
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#137
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Agnostiker
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Sep 2004
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Re: leben und leben lassen
31.12.'06
...das Letzte...
...in diesem Jahr...
...wie's auch das Fernsehen macht, wollte ich nicht hinten anstehen und ebenfalls ein paar letzte Zeilen in diesem Jahr in meinem Blog hinterlassen.
Jo - das Jahr hatte es - mehr oder weniger - gut mit uns gemeint: von der Therapie-Umstellung mit ihren unglaublichen Resultaten über den Besuch meines Kumpels - grüß' Dich, Lemmy - sowie diversen Vorkommnissen ob meines Wagens (die gute, alte Lisbeth), der Riesen-Ärger mit der Rentenversicherung meiner Frau, der Urlaub an der Ostsee, meinen neuen PC und last, but not least, die geilen Werte meiner, bzw. unserer Tochter (was ich am angenehmsten in diesem Jahr empfand) - diese ganzen "Ereignisse" halten uns stets am "Limit des Lebens"...
gewiss: für andere sind das normale Sachen, die das Leben eben für einen bereit hält, aber uns bereiten solche (teils) widerlichen Angelegenheiten große Probleme und fordern unsere letzten Kraft-Reserven heraus.Aber sei's drum.Wie ich immer zu "sagen" pflege:  .
Gestern abend war's auch wieder mal sehr schön:
Mein Kumpel aus meiner Heimat war via Cam mit mir verbunden und wir klönten ausgelassen über dies und das.Nebenher genehmigte ich mir ein paar Jackys ('ne halbe Flasche war's dann später  ) und (vorerst) einen schönen Stick.
Später kam noch ein Bruder nebst Freundin/Frau (ich weiß es nicht genau) von ihm vorbei und die hatte 'ne große Buddel selbst gemachten Eierlikör dabei *schleck*...naja, however: auf jeden Fall setzte sie sich gleich mal an den Tisch und faltete ''ne Rolle.Da mich sowas immer "infiziert", drehte ich mir auch gleich noch einen (man kann ja schlecht via Cam mitrauchen (schade, eigentlich).
Wir klönten nun zu viert und so verging der Rest des Abends.Lemmy klinkte sich kurz aus und ich ergriff - nunmehr gut angedröhnt - die Gelegenheit, um einige Zappa-Scheiben schön laut zu geniessen  .Zwischendurch überkam mich doch der "richtige" Durst, den ich nur mittels zwei kalten 0.5er Becks stillen konnte  - lall...
später kam Lemmy wieder an's Rohr und wir quatschten noch eine Weile weiter (ich weiß gar nicht mehr, wie spät es war  ), bis ich dann irgendwann meine Kuscheldecke aus dem Schlafzimmer holte und mich im Wohnzimmer auf die Couch legte und bis heute morgen 11:00 (!) pennte.
Vorhin kam meine Frau noch vorbei und brachte mir ein Riesen-Nackensteak und ein paar Kartoffeln vorbei, mit denen ich mir nachher eine leckere Milchsuppe* machen werde.Das Steak werde ich mir gleich in die Pfanne hauen und sozusagen zum Frühstück verdrücken.
Meine Frau erbat sich noch einen gedrehten Stick von mir, den ich ihr mit viel Liebe und Sorgfalt zu bereitete.Den wird sie heute abend auch brauchen, denn ihre Hütte wird voll sein mit Weibern und obwohl sie sie alle gut leiden kann, wird sie hin und wieder mal rausgehen müssen, um ein paar Züge von der Rolle machen zu können...
Ich werde heute abend/nacht aller Wahrscheinlichkeit nach die andere Hälfte der Jacky-Pulle verhaften und mir ebenfalls den einen oder anderen Stick gönnen.
* Rezept:
Kartoffeln (gewünschte Menge) kochen,
dann stampfen,
Milch (je nach Menge - aber für einen allein ca. 1L) zugießen,
ein paar (5-8) Piment-Körner zugeben,
1 Bund (krause! keine gefrorene!) Petersilie kleinhacken und ebenfalls zugeben,
1 Zwiebel kleinhacken und zugeben,
alles schon vorsichtig umrühren, bis sich alles ordentlich vermengt hat und wieder auf die Kochplatte stellen.Vorsicht!Man muss beim weiteren Kochvorgang dabeibleiben, damit die Suppe nicht überkocht!Während die Suppe wieder heiß wird, mit Salz und Pfeffer abschmecken.Kurz vor Schluss kann man sich noch 1 oder 2 Bockwürstchen mit in die Suppe tun und mit heiss werden lassen - aber die schmeckt auch "solo" tierisch geil  .
Allen Lesern meines Blogs ( special greets to: dotman, SerialKiller, bobby59, Falcon, T-olle Tante, dallas77, Rattle, ( trotzdem)montyblyton,doctor666 und natürlich mera *wink*  ) wünsche ich 'nen juuten Rutsch.
Bis im neuen Jahr - und denkt dran:
Geändert von MoshPit (31. 12. 2006 um 22:37 Uhr).
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31. 12. 2006, 12:43
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#138
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Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: Ruhrpott
Beiträge: 622
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Re: leben und leben lassen
@MoshPit:
lese seit ein paar Wochen deinen Blog und find's echt erstaunlich, wie du dein Leben meisterst. Ist echt schwer hier Worte zu finden.
Speziell wenn's um deine Tochter geht, baue ich immer reichlich nahe am Wasser. Das kann man wohl nur nachvollziehen, wenn man selber Vater ist.
Ich danke Gott jeden Tag dafür, dass meine beiden Kinder gesund sind.
Ich wünsche dir und deiner Familie jedenfalls alles erdenklich Gute für das neue Jahr...
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31. 12. 2006, 13:35
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#139
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 1.895
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Re: leben und leben lassen
Auch dir ein schönes nächstes Jahr, und dass du mindestens soviele gute Nachrichten erhältst wie dieses.
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31. 12. 2006, 13:56
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#140
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Inimitable
Registrierungsdatum: Dec 2003
Ort: Rescued
Beiträge: 4.020
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Re: leben und leben lassen
Ich wünsche dir und deiner Familie von Herzen ein gutes und erfreuliches Jahr 2007.
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31. 12. 2006, 14:16
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#141
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 470
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Re: leben und leben lassen
Ich les auch schon seit ner weile deine Posts, die gefallen mir echt gut, besonders wie du schreiben kannst.
Dir und deiner "Familie" wünsch ich noch ein schönes Jahr 2007 und nen guten Rutsch. Ich freue mich immer wieder wenn ich höre, dass es dir besser geht, also lass dich weder von deiner Krankheit noch von anderen Leuten untergriegen, bleib so wie du bist.
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31. 12. 2006, 14:28
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#142
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