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MoshPit Spender
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Re: leben und leben lassen

...ich dachte grad' bei mir: "..guckste mal im Thread rein..." und siehe da: zwei neue comments - schön .

@SerialKiller,

ööhm - bei uns herrscht Meinungsfreiheit, sodass jeder sagen kann, was ihm/ihr stinkt, oder auch freut ...insofern mache ich mir da keine Sorgen, was meine Tochter mit meiner Aussage anzustellen gedenkt, denn sie ist frei in ihren Entscheidungen (im Rahmen, aber das z.B. gehört dazu), so unsere Übereinstimmung.
Gleichwohl stimme ich Dir mit der Ausage der Ansprechpartner-Auswahl zu .


@Rattle,

siehe @SerialKiller ...anzufügen wäre nur, dass ich Anteilnahme an ihrem Problem nehme.Sie kann durchaus selber entscheiden, ob sie sich mit diesem oder jenem Problem an uns wenden möchte.
Unsere Gespräche haben in der letzten Zeit irgendwie an "Qualität" (? blödes Wort - k.A.) gewonnen, was mich in der Vermutung bestärkt, dass sie in manchen Situationen eigenverantwortlich denkt u. handelt.

Abschliessend möchte ich mich für Euere Resonanz bedanken: schön, euch wieder gelesen zu haben .


Alt 09. 02. 2007, 23:50 MoshPit is offline Mit Zitat antworten #151
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Re: leben und leben lassen

21.02.'07


...und das Leben ist doch schön...



...denke ich mir manchmal, wenn mir/uns freudige Nachrichten entgegen gebracht werden, wie eben solche, erfahren vorgestern beim Check unserer Tochter in der MHH und im Anna-Stift (Fachklinik für Orthopädie)...doch der Reihe nach.

...der Schreiber holt sich einen frischen Kaffee, während "Crazy Train" aus dem Randy Rhoads-Tribute-Album aus den Boxen dröhnt...

Wieder früh aufgestanden, mache ich mich auf den Weg, meine Frau nebst Tochter ab zu holen, um erst auf der Arbeit vorbei zu fahren und dort nach dem Rechten zu sehn.Danach gehts weiter in Richtung Hannover, da an diesem Tag gleich zwei Termine anstehen:
der erste führt uns wieder mal zur MHH, wo usere Tochter ihren regelmäßigen Check wahr zu nehmen hat.Hier angekommen, müssen wir auch hier neue "Klebchen" besorgen, um uns in der Anmeldung der Immunologie vor zu stellen.
Auf den Weg dorthin zieht eine Polonese-Reihe (es ist ja Rosenmontag) mit Kindern und Clowns an uns vorbei.Ich bin zwar kein Kind von Traurigkeit, aber es liegt schon einige Zeit zurück (hm, könnten schon bestimmt schon so 20 Jahre her sein), dass ich der 5.Jahreszeit etwas abgewinnen konnte, da ich seinerzeit in der Hochburg des Karnevals (Köln) lebte...wie auch immer: meine Frau steht ebenfalls nicht auf die "erzwungene" Ausgelassenheit und meine Tochter hasst Clowns...tja: so ists nunmal...so kommen wir gleich zum nächsten Punkt des "Erwähnenswerten":
In der Warte-Zone der Immunologie gibt ein amerikanischer Clown manchmal seine "Kunst" des Erheiterns zum Besten, um den dort wartenden Kindern nebst Eltern die Wartezeit zu verkürzen - an sich eine schöne Ablenkung, wenn - ja, wenn - man auf Clowns steht...
Wir nehmen Platz und warten darauf, dass der Doc kommt und unsere Tochter zur Untersuchung herein bittet.Währenddessen versuchen wir, den Clown nicht davon abzuhalten, die Kinder (im Moment ist es eh nur eins) auf zu heitern, indem wir Blickkontakt vermeiden: so früh sind wir einfach nicht willens, über jeden Mist ab zu lachen - darüber hinaus sind die Jokes des Herrn auch nicht der Brüller...
Nunja: jedenfalls ist soweit und der Doc "erlöst" uns und bittet zur Untersuchung.
Die Befunde sind durchweg positiv und was uns noch mehr erfreut, ist, dass die Kurve des Gewichts so langsam in die Richtung des "Normalen" geht, was die Entwicklung von Kindern in ihrem Alter anlangt.
Auf die Frage, ob sonst noch irgendwelche "Zipperlein" anstehen, äußert meine Frau eine Art schmerzende Geschwulst am Gesäß, die mal kommt und geht.
Der Doc untersucht die Stelle und gibt uns eine Überweisung zum Kinder-Chirurgen gleich nebenan.
Hier haben wir noch mal ca. 1 Stunde zu warten, bis wir dann im Untersuchungszimmer nochmals ca. 20 Minuten auf den Arzt warten.Dieser untersucht die Stelle ebenfalls und gibt die Auskunft, dass dies nicht so schlimm ist, aber dennoch entfernt werden sollte, da es nun mal schlechtes Gewebe ist und wir uns mit dem OP-Termin auch Zeit lassen können.
Unglücklicherweise ist es mittlerer weile nach 13:00, sodass ein Gespräch mit dem Narkose-Arzt heute nicht mehr möglich ist, da wir ja noch einen Termin an anderer Stelle wahr zu nehmen haben, was bedeutet, dass wir für das Gespräch nochmal extra einen Termin vereinbaren müssen, für den wir dann selbstverständlich auch wieder nach Hannover fahren müssen - wir denken, dass diese Unterhaltung die Dauer von 10 Minuten nicht überschreiten wird...hilft alles nichts:
Termin vereinbart und dann weiter in die Mensa - unsere Mägen hängen in den Kniekehlen, wie man so schön sagt...

In der Mensa angekommen (hier könnten auch mal die drei Koch-Profis Einzug halten...), suchen wir uns unser Essen aus und begeben uns in den riesigen Essraum, wo wir uns mit dem Essen beeilen müssen, um den nächsten Termin im Anna-Stift nicht zu verpassen, welcher auf 14:00 gesetzt ist.
Pünktlich dort angekommen, meldet sich meine Frau an und wir nehmen im Wartezimmer Platz.Hier vertreiben meine Tochter und ich uns die Zeit mit Albernheiten, was kein Problem darstellt, sind wir doch die Einzigsten hier...meine Frau ist schon mit den Nerven total am Ende und versucht, mit ein wenig Dösen zur Entspannung zu gelangen, was natürlich nicht gelingt, da wir aus dem Lachen nicht mehr heraus kommen, vor lauter Albernheiten...
Nach fast 1 Stunde Wartezeit () kommt der Arzt und bittet uns herein.Hier stellt unsere Tochter stolz ihre neuen Schuhe vor, welche einen etwas höheren Absatz haben (ca. 6 cm).Natürlich ist das für ihre Erkrankung nicht förderlich, aber wenn sie diese Schuhe nur ab + an mal anzieht, stellt das kein Problem dar, versichert uns der Arzt mit einem Augenzwinkern - man müsse schließlich auch die Mode der Damenwelt mit in Erwägung ziehen.
Nach eingehender Untersuchung ihrer Beine und Füße und Betrachtung ihres Gang-Bildes bekommen wir auch hier eine durchweg positive Beurteilung:
die Entwicklung ihrer Beine und Füße haben ein erfreuliches Maß an "Normalität" erlangt, so dass keine weiteren Behandlungen nötig sind...das hört man gern.Nur noch die letzten Krankengymnastik-Termine wahr nehmen und eine Wiedervorstellung ist auch erst wieder in einem Jahr notwendig (sonst alle halbe Jahre).

Resümierend kann ich also behaupten, dass dieser anstrengende Tag mehr als erfreulich zu ende gegangen ist, was mich (und natürlich auch meine Frau) sehr für unsere Tochter freut.

achja:
ich gehe übrigens einem neuen Hobby nach, doch hülle ich mich noch ein wenig in Schweigen, da ich zunächst die Entwicklung dieses neuen Hobbys (was allerdings viel Spaß macht) abwarten möchte...

....bis zum nächsten Eintrag verbleibe ich wie immer mit einem


Alt 21. 02. 2007, 09:37 MoshPit is offline Mit Zitat antworten #152
d0tman
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Re: leben und leben lassen

Moshi ( ), spann´ uns doch nicht so auf die Folter was Dein neues Hobby angeht...
Alt 06. 03. 2007, 13:50 d0tman is offline Mit Zitat antworten #153
|isa
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Re: leben und leben lassen

ich find auch du könntest es uns langsam sagen :P
Alt 07. 03. 2007, 07:03 |isa is offline Mit Zitat antworten #154
koby
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Re: leben und leben lassen

Ich wünsch dir alles gute Moshi.
Habe durch nen Zufall diesen thread entdeckt und einfach mal quegelesen. Maja was soll ich sagen, die Zeit verging schnell, ich hab mich tierisch aufgeregt über dich, herzhaft gelacht, geschmunzelt, nachdenken müssen, hab dir recht gegeben, manches habe ich nicht verstanden aber alles in allen:

Man kann es aktzeptieren, DAS du schreibst, auch wenn mir nun nach den ganzen Seiten immeroch nicht klar ist WARUM du es tust.
Ich kenne das gute Gefühl, wenn man Interesse weckt, wenn man mit schein bar wenig viele begeistert. Und dennoch ist es vergeudete Energie. Schaffe etwas nachhaltiges. Und das sind diese paar KB in irgendwelchen Datenbanken leider nicht.

Wie auch immer, ich denke kaum das ich diesen Thread nochmals wieder finde, falls doch werd ich mit nem Augenzwinkern schaun, was du wieder so alles getrieben hast.

Ich wünsch dir was, deiner Frau und Tochter natürlich auch.
Und schimpf nicht immer über den Staat. Der Staat besteht aus so vielen Menschen, aus dir, aus mir und allen anderen, die immer über "den Staat" reden, ohne daran zu denken dass sie selbst ein Teil davon sind. Und nix von wegen Ohnmacht, man kann nichts ändern usw. Wer versucht den etwas zu ändern? Hochtrabende Reden bewirken garnichts. Da lob ich mir die Franzosen, die zünden wenigstens ab und an ein paar Autos an und zeigen das sie noch leben. Und hier? Hier wird nur gejammert. Oh man ich steigere mich hier geraxde in etwas hinein, bitte verzeih.

na dann,

schönen tag
Alt 08. 03. 2007, 21:59 koby is offline Mit Zitat antworten #155
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Re: leben und leben lassen

10.03.'07


...was lange währt...



...wird endlich gut, oder so ähnlich.Naja - auf was ich hinaus will:

durch meine "mittelschwere" Erkrankung - Entzündung der Bronchen - lag ich nunmehr 10 Tage flach und hab mich mal mit allem bedeckt gehalten, was meine allgemeine Aktivitäten anlangt.
Zuerst tippte ich - wie mein Hausarzt auch - auf eine normale Erkältung, da meine Familie derselbe "Spaß" zuteil wurde.Doch während diese auf dem Wege der Besserung weilte, gings mir immer dreckiger: die Symptome verschlechterten sich und es kamen sogar noch welche hinzu, sodaß ich mich am Ende meiner Krankschreibung genötigt sah, meinen Hausarzt nochmals zu konsultieren.Der verschrieb mir neue Medis und so langsam gehts wieder bergauf.
Normalerweise geh ich ja nicht wegen jedem Mist zum Arzt - getreu nach dem Motto: "Mit 'nem Messer im Rücken geh' ich noch lang nich' nach Haus." - aber in diesem Fall sah ich mich schon wieder mal für 3 Wochen im Hospital: inklusive Bronchoskopie und allem Schnickschnack...gottlob ist/war dem nicht so.
In letzter Woche (5 Tage) habe ich gerade mal 6 Stunden Schlaf zusammen bekommen und sah bis gestern - von den Augen her gesehen - aus, als hätte ich eine Rolle aus dem Guinnesbuch der Rekorde allein geraucht...

So - nun zu euren Post, über die ich mich wie immer gefreut habe:

@d0tman + lisachen() :

seit einiger Zeit habe ich großen Gefallen daran gefunden, in einem Team von Radio-Moderatoren im IRC als DJ mit zu wirken und wollte erstmal abwarten, ob meine Präsenz dort überhaupt ankommt - sowohl bei den Hörern, als auch bei der Crew.
Da ich mittlererweile davon überzeugt bin, das dies so ist, werde ich mit Freude weitermachen und komme somit meinem Versprechen nach, Euch von meinem neuen Hobby zu unterrichten - wobei es für einige wohl kein Geheimnis mehr ist...

@koby:

u.U. könnte es sein, dass Du - wenn nur "nur" mal quer gelesen hast (quer = von allem ein wenig = richtig verstanden?) es "überlesen hast, denn mir tut es gut, einige Erlebnisse sowie Gedankengänge hier nieder zu schreiben und somit mit anderen zu teilen.
Die Gründe, warum ich dies auf diesem Wege mache, sind vielfältig und würden jetzt den Rahmen meiner Beantwortung deines Gedankenganges sprengen.Auch wenn Du den Weg zu meinem Blog nicht wieder finden solltest, wollte ich dennoch kurz auf Dein Statement eingehen, weil ich das bei jedem Post in meinem Blog so halte.
Letztendlich danke ich Dir für deinen Eintrag hier und werde es ebenfalls an meine Familie weiterleiten .
Last, but not least:
Da ich leider noch nicht 100%ig auf dem Damm bin, mache ich hier mal Schluß und leg' mich wieder hin - so wies der Onkel Doktor verschrieben hat .

Bis zum (hoffentlich nicht mehr so weit entfernten) Eintrag,


Alt 10. 03. 2007, 11:47 MoshPit is offline Mit Zitat antworten #156
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Re: leben und leben lassen

12.04.'07


Abschied nehmen



...ist keine so schöne Sache, wie sich jeder vorstellen kann.Mir - bzw. uns - geschehen am letzten Dienstag:

unsere andere Katze war in den letzten Tagen gar nicht so gut drauf, wie sonst - sie fraß kaum etwas und getrunken hat sie auch kaum noch.Meine Frau bat ich, herauszufinden, wie man trotz HarzIV-Status an eine adäquate Behandlung für die Katze kommt.Sie fand sie in einem Tierarzt, der auch eine ortsansässige Kleintier-Klinik betreibt.

Im Wartezimmer des Veterinären sitzend, schwante mir schon nichts Gutes, was unsere Katze betrifft und so sollte es auch kommen.Als wir aufgerufen wurden - unsere Tochter blieb im Wartezimmer sitzen - untersuchte der Arzt das Tier und schüttelte den Kopf.
Angesichts des hohen Alters (18) und den ertasteten Tumors riet er uns von einer OP ab - die wir uns sowieso nicht hätten leisten können - die die Katze wohl auch nicht verkraften würde.
Meine Frau brach während der Spritzenvergabe an dem Tier leicht zusammen und mir schossen ebenfalls die Tränen in die Augen.Der Arzt bat uns noch im Wartezimmer Platz zu nehmen, um den Verlauf zu beobachten.Nach ca. 5-10 Minuten kam die Helferin mit Korb zurück und wir konnten dann die Katze wieder mitnehmen.

Am Abend konnten wir "zum Glück" (für uns bedeutete es dies) die Katze neben ihrem alten Kumpel (meinen Kater Dio) begraben, den ich seinerzeit schon im Garten der Tante meiner Frau beerdigen durfte.
Wie auch zu jenem Zeitpunkt war ich auch hier völlich mit den Nerven am Ende und brauchte ganze 2 Tage, um mich wieder zu beruhigen.In dieser Nacht konnte ich überhaupt nicht schlafen, weil ich dauernd daran denken musste, wie ich das Tier begrub.

So, nun ist doch wieder eine gehörige Zeit ins Land gegangen, bis ich wieder mal den Weg hierher fand - jedoch hab ich alle Hände voll zu tun: bin mit der Discographie von Frank Zappa beschäftigt (und die ist lang, wie einige unter Euch vielleicht wissen) und nebenher sende ich auch des öfteren.Jetzt hatte ich mal wieder die Zeit, in Ruhe ein paar Zeilen in meinen Blog zu tippseln.

Meine Tochter wird sich wohl einer Kiefer-OP unterziehen müssen, da die Spange zum Holen des linken, oberen Eckzahnes nichts gebracht hat: sie wird ein paar Tage (ca. 1 Woche) vor den Sommerferien operiert, um den Zahn zu holen und dann muss sie für ca. 1/2 Jahr eine Spezial-Spange tragen, die das Verheilen unterstützt: vorn ist die Spange schön weiß und an den Seiten sieht sie aus, wie jede andere Spange auch.

Wir haben erst nächsten Monat einen Termin in der MHH und dann wird sich endlich herausstellen, ob ich die ganze Zeit ein Placebo nahm, oder das echte Medikament...ich bin ja mal gespannt.
Im gleichen Monat werde ich - wenn alles klappt - an einem Treffen der Moderatoren unseres Radios teilnehmen, aber bis dahin gilt es, viele Hürden zu nehmen:
wie komme ich zum Treffpunkt, wird mein Chef mit den Brückentag freigeben, etc. pp. ...man wird sehen...

Ich schliesse hier mal und melde mich spätestens nach dem nächsten Besuch in der MHH und wünsche den Lesern meines Blogs alles Gute .


Alt 12. 04. 2007, 11:01 MoshPit is offline Mit Zitat antworten #157
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Re: leben und leben lassen

Moin!

Auch wenn die Abstände deiner Einträge immer länger werden, so ist es dennoch schön immer noch was von dir zu hören.

Der Tod eurer Katze tut mir natürlich leid, obgleich ich eure Trauer nicht so recht nachempfinden kann, da ich nie ein Haustier besaß.

Für den nächsten Besuch an die MHH wünsche ich dir und deiner Familie natürlich das bestmögliche Ergebnis.

Serial

PS: Viel Spaß auf dem Radio-Meeting, wenn denn alles glatt gehen sollte!
Alt 16. 04. 2007, 00:08 SerialKiller is offline Mit Zitat antworten #158
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Re: leben und leben lassen

17.04.'07


SerialKiller:

...das mit den Abständen nervt mich selbst am meisten: schreib ich doch so gern hier rein - jedoch gestaltet sich mein Leben manchmal als sowas von langweilig (ich glaub, selbst das schrieb ich schon ), dass ich Euch mit Wiederholungen lieber verschonen möchte.
Naja: wenn man so eine lange Zeit (18Jahre) mit einem Tier zusammenlebt, dann ist das Ableben dessen schon kleiner/großer Verlust - je nach dem...aber ich denke, das kann nur jemand nachempfinden, der ebenfalls ein Haustier besaß, wie Du ja schon zu bemerken wusstest.
Joa: dass mit dem Treffen wird sich schwierigerr gestalten, als ich dachte: derjenige, mit dem ich hinfahren wollte, ist aus persönlichen Gründen abgesprungen und wenn ich runterfahren will, muss ich sehen, wie ich die Knete für den Sprit zusammenbekomme - aber ich fürchte eher nicht, weil ich Ende April mit einem Kumpel nach HH fahren möchte, woran mir sehr viel liegt, da ich schon ziemlich lange nicht mehr da war: diesmal soll es für ein ganzes Wochenende sein und das verspricht wieder viel Frohsinn und natürlich ein Wiedersehen mit vielen Bekannten und Freunden...dafür muss ich schon ein bischen Geld zusammen bekommen - und dann noch für das Treffen? Ich muss hier Prioritäten setzten, denn wenn man nur ein kleines Budget zur Verfügung hat, muss man einsehen, dass man nicht alles haben kann...so gern ich auch dort runter fahren möchte...

Eines gab/gibt es dennoch:

meine Tochter sollte eigentlich heute einer kleinen OP unterzogen werden (ein kleines Geschwür im Gesäß), die gestern am späten Nachmittag per Telefon verschoben wurde, weil ein Test nicht gemacht wurde, obwohl die OP bereits seit 2 Monaten(!) feststeht: wir mussten eigens dafür schon 2x extra nach Hannover fahren, um alles in die Wege zu leiten...gestern nachmittag rief dann der Chirurg an, um bekannt zu geben, dass dieser Test unbedingt vonnöten sei...nun muss diese OP auf einen unbekannten Zeitraum verschoben werden, weil es sich hier nicht um einen reinen Notfall handelt - dass das Kind beim Sitzen in der Schule Problem hat, scheint hier keine besondere Beachtung zu finden ...merkwürdigerweise hat man seinerzeit nicht auf diesen Test bestanden, als man die "große" OP mit ihren Füßen vornahm - als Hintergrund sei hier der Immunstatus in Erinnerung gebracht, der ja auch momentan den Grund für diesen Test darstellt...

So: das wars erstmal wieder...bis zum nächsten Eintrag .


Alt 17. 04. 2007, 15:42 MoshPit is offline Mit Zitat antworten #159
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Re: leben und leben lassen

Moin!

Ohne zu wissen, wo dieses Radio-Meeting stattfindet, kann ich dir doch die Mitfahrgelegenheit ans Herz legen. Dort kommst du für kleines Geld von A nach B. Kannst natürlich auch selbst dort inserieren und somit deine Spritkosten drücken.

Serial
Alt 19. 04. 2007, 20:56 SerialKiller is offline Mit Zitat antworten #160
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Re: leben und leben lassen

25.04.'07


...dies und das...



...ihr habt es ja nicht anders gewollt...Schreiber lacht in sich hinein...heute mal wieder alltägliches aus dem Hause MoshPit:

Der "Wink mit dem Zaunpfahl" SerialKillers hat mir doch zu denken gegeben () und ich dachte mir heute - zwischen Arbeit und diversen Putzattacken zu Hause - es wäre mal wieder an der Zeit, Euch an meinem (langweiligen) Alltag teil haben zu lassen .
Während des Putzens @Home - ich hatte mir Lisa Stansfields Biography (Best Of) zur "Unterstützung" aufgelegt - kam mir der spontane Einfall, doch mal wieder auch die kleinen Ereignisse hier rein zu schreiben...

Tja, als Erstes ging mir letzte Woche mein TV-Gerät in Dutt und ich musste mir schnell eine Möglichkeit suchen, um diesen Missstand Abhilfe zu schaffen.Der einzigste Weg, der mir hier offen steht, ist mal wieder mein bevorzugtes Versandhaus zu bemühen.Da meine alten Verbindlichkeiten bereits abgegolten waren, konnte ich ruhigen Gewissens "loslegen", wa sich dann auch tat.
Im Zuge der technologischen Entwicklungen berücksichtigte ich auch gleich die Neuheiten des HDTV-Zeitalters und bestellte mir einen LCD-Fernseher (32"), der sich mittlererweile sehr schön in meinem Wohnzimmer macht.
Gleichzeitig bedachte ich meine CD- und DVD-Sammlung und bestellte mir einen SACD-Player (Sony SCD-XE597), um einerseits meine Audio-CDs besser abhören zu können und andererseits meinen DVD-Player ein wenig zu entlasten.

Morgen wird meine Tochter nun endlich operiert - der noch ausstehende Test verlief erwartungsgemäß negativ - und wir sind guter Dinge, was den Verlauf und die Nachsorge angeht, da dieser Eingriff ein relativ kleiner sein wird und unter der Rubrick "Routine" seitens der Chirurgen eingestuft wird.

Nächsten Monat allerdings wird meine Frau ein zweites Mal an beiden Füßen operiert (ich glaube, ich berichtete schon einmal von einer "Hallux-OP"), in der nun die eingesetzten Drähte durch Titan-Schrauben ersetzt werden, um den nunmehr aufgetretenen Schmerzen Einhalt zu gebieten.Bei der OP-Besprechung gestern verlautete der Chirurg meiner Frau, dass die Vorgehensweise des Einsetzens von Drähten bei einer Hallux-OP veraltet sei und eigentlich gar nicht mehr praktiziert werde...nun ja: auch dieser Eingriff wird kein Medien-Interesse hervorrufen; soll heißen, dass dies ebenfalls ein kleiner Eingriff Marke "Routine" sein wird.

Dann wäre da noch das Moderatoren-Treffen - es gibt ja derer zwei, an dem ich aller Wahrscheinlichkeit nach beim zweiten Treffen teilnehmen kann: ich sprach am Montag mit einem Bekannten und der versprach - falls er mir keinen kleinen Job vermitteln könnte (ich wollte mir das benötigte Geld verdienen), wolle er mir das geld leihen und ich könnte das in kleinen Raten "abstottern"...
Mit dieser Aussicht werde ich wohl doch am Treffen teilnehmen können, denn ich möchte meine "Kollegen" sehr gern kennen lernen, was mittlerer weile auf Gegenseitigkeit beruht, wie ich meine...

Zu erwähnen sei am Rande noch, dass ich letzte Woche ca. 3000m² Rasen im Kreuzverfahren (also 1x längs und 1x quer) vertikutiert und gemäht habe und immer "noch etwas davon habe", wie man so schön sagt...

Dann wäre da noch die Kleinigkeit eines "Jubiläums", wenn man so will: 15 Jahre AIDS-krank leben - das ist länger, als manch andere hatten, worüber ich natürlich sehr froh bin und ich hoffe, dass das noch einige Zeit anhält...

Zum Schluss will ich auf keinen Fall mein Wochenende in Hamburch unberücksichtigt wissen, denn darauf freu ich mich am Allermeisten: sehe ich doch wieder alte Freunde und Bekannte wieder und es verspricht wieder mal, ein "anstrengendes" () WE zu werden - so zumindest die "Prophezeiung" Schreiber lacht erneut in sich hinein meines Freundes dort...

So: soviel für heute und ich verbleibe wie immer:


Alt 25. 04. 2007, 09:10 MoshPit is offline Mit Zitat antworten #161
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Re: leben und leben lassen

01.05.'07


Mein Kurztrip nach Hamburg

oder

Some Things, That Never Change



...nachdem mich meine Freunde wie verabredet morgens abholten - ich stand schon abreisefertig am Fenster *g, fuhren wir zunächst zum frühstücken, dass wir schön in Ruhe hinter uns brachten.
Wieder im Wagen, wurde noch schnell der Navigator mit den notwendigen Daten gefüttert und die "Reise" konnte losgehen.Normal ist die Strecke eigentlich keine Entfernung, doch das dies auch anders sein könnte, sollten wir noch erfahren...
Die Strecke führte durch schöne Landschaften und nach ca. 1 Stunde Fahrt machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp, um uns ein bischen zu strecken und andere körperliche Verdauungsabfolgen Tribut zu zollen - ich Schmachtbolzen nutze die Gelegenheit, um eine Zigarette zu rauchen und schon ging es auch weiter.
Langsam näherten wir uns der Autobahn und wir freuten uns schon auf das Ankommen in Hamburg...doch bis dahin sollte es noch eine Geduldsprobe für uns werden, den wir waren nicht die Einzigsten, die die Idee einer Reise hatten (Brückentag)...
Auf der großen Autostrada angekommen, dauerte es auch nicht lange, bis wir im Stau standen (der 1.): hier ging es zähflüssig Meter für Meter weiter, bis wir uns nach ca. 2 Stunden entschlossen, an einer Autobahn-Raststätte halt zu machen, um noch einmal die Glieder zu strecken und wegen steten Genusses von Alsterwasser (Radler) und Mineralwasser (für den Lenker des Wagens)... s.o. ...doch hier war ebenfalls "Stau" auf dem Weg zum öffentlichem WC dieses Etablissements zu verzeichnen.
Hier galt es also, sich an zu stellen und quer (!) durch das ganze Restaurant den beschwerlichen Weg zum stillen Örtchen hinter sich zu bringen...am "Scheideweg" - wo Männlein von Weiblein getrennt wird - großer Tumult, der von beiden Seiten verursacht wurde, da niemand einsehen wollte (konnte? ), dass mann warten musste, bis der /die Vorgänger/In fertig war...zu diesem Zwecke wurde der "Toiletten-Mann" zum Schiedsrichter umfunktioniert, der den "Verkehr" auf dem stillen (was so still ja nicht mehr war) Örtchen regeln musste: eine teilweise lustige Situation...
Nach diesem Gewaltakt konnte es weiter gehen und wir setzten unseren nunmehr zur Odyssee gewordenen Trip fort, um gleich die Freuden des Stau-Fahrens wieder auf zu nehmen, der nach weiteren 2,5 Stunden sein Ende in Hamburg fand.
Hier angekommen, ging es auch ziemlich schnell, bis wir endlich angekommen waren und zu allem Überfluss fanden wir (wieder mal) einen Parkplatz in der Nähe unseres gemeinsamen Freundes, was in der Innenstadt Hamburgs keineswegs ein Normalfall ist.
Meinen Rucksack und den mitgebrachten Kasten Bier mit meinem Kumpel tragend, gingen wir noch die paar Schritte...mit einem großem Hallo wurden wir begrüßt und die "Zeremonie" ging mir wieder mal sehr nahe: hatte ich alle Anwesenden doch schon so lange nicht mehr gesehen...nach kurzem Erklären ob der langen Fahrt konnten wir uns dann auch sogleich voll in die Party einklinken, die bereits seit den morgenstunden zu laufen schien ...
Zu diversen Aktivitäten während der Party möchte ich an dieser Stelle lieber nicht eingehen, da hier bestimmt auch mal jüngere Leser einen Blick rein werfen ...doch seid gewiss: es wurde nichts ausgelassen ...

Nach einer kurzen Nacht machten wir uns morgens noch frisch und gingen mit dem Hausherr zum ausgiebigen Frühstück (ca. 0,5 Stunde Fußmarsch) zur Grindelallee ins "Schweinske": hier konnte man sich schön in die Sonne setzen und es sich in aller Ruhe gut gehen lassen, was besonders mein Kumpel aus HH und ich wörtlich nahmen:
nach dem Genuss der "grossen Sause" (Spiegelei + Speck und Brötchen, inklusive Beilagen) bestellte er noch zwei warme Kakao mit Weinbrand, der uns aber ein wenig zu "zurückhaltend" vorkam...aus diesem Grund bestellten wir noch zwei doppelte Weinbrand hinzu, um diesem "Missstand" Abhilfe zu verschaffen .
Da es mittlerer weile etwas frisch wurde, verzogen wir uns nach drinnen, um dort noch einen weitere Rutsche dieses köstlichen Getränks zu uns zu nehmen.Diese geleert, machten wir uns auf den Heimweg, wo wir bereits wieder von einigen Gästen begrüßt wurden.
Hier machte jemand den Vorschlag, eine "Eisprinzessin" (= 1Mass; 3-6 Kugeln Vanille-Eis; 0,5 Flasche Korn und 0,5L Fanta) zu zu bereiten, was auf begeisterte Zustimmung stieß und auch sogleich in die Tat umgesetzt wurde.Nach Fertigstellung ging die Maß dann durch die Runde.
Scheinbar hatte diese Maß bleibende Eindrücke hinterlassen, denn nach kurzer Zeit wurde der Wunsch nach einer Wiederholung desselben laut, was auch nicht lange auf sich warten ließ und so leerten wir auch die zweite Maß mit der gebührenden Genuss-Einstellung.

Die Zeit verstrich leider viel zu schnell und wir mussten den Rückweg antreten, den ich völlig verpasste, da das ausgiebige Frühstück und der Verzehr der Eisprinzessin sowie die kurze Nacht (und diverse andere Einflüsse) nunmehr ihren Tribut einforderten und ich den ganzen Rückweg verschlief , doch schließlich landeten wir alle wieder wohlbehalten hier, was mich an dieser Stelle dazu veranlasst, den "Fahrer nebst Begleitung" () für das schöne WE und die gute Fahrt von ganzem Herzen zu danken.

Die nächste Party steht Mitte dieses Monats an (Moderatoren-Treffen) und ich werde auch hier wieder kurz davon berichten.

Bis dahin erstmal,


Alt 01. 05. 2007, 11:30 MoshPit is offline Mit Zitat antworten #162
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Re: leben und leben lassen

08.05.'07


Ein Placebo?

...und andere Kleinigkeiten...



Tja: gestern nun sollte eigentlich der Tag sein, an dem ich erfahren sollte, was es denn nun mit dem neuen Medikament/Placebo auf sich hat, denn es war mal wieder "Patchday" für meine Familie und mich.

Die Fahrt früh am Morgen verlief ohne weitere Vorkommnisse, sodass ich gleich zum Wesentlichen kommen kann:
wir (meine Frau+ich) waren mit einer der Ersten, die dran kommen sollten, so geschehen mit meiner Frau, die nach kurzem Warten auch gleich aufgerufen wurde (aber nicht von unserem "Stamm-Arzt", sondern von einem anderen Doc).Bereits nach kurzer Zeit - ca. 10 Minuten etwa - kam sie schon durch die Zwischentür und wartetete nur noch darauf, etwas Blut ab zu geben.
Obwohl wir einen Termin zusammen hatten, kam ich erst nach 2 Patienten danach dran, was aber nicht so "wild" war, gings doch recht flott mit den anderen beiden...dann rief der Arzt mich auf und ich ahnte schon, dass ich heute nicht erfahren würde, ob ich die ganze Zeit ein Placebo nahm, oder nicht - aber das hatte andere Gründe, wie Ihr gleich lesen werdet.
Zunächst das normale "Vorgespräch", wie: "Wie gehts Ihnen..." und "...irgendwelche Zwischenfälle..." sowie "...sonstwelche schwere Krankheiten zwischendurch?", etc. pp.
Da ich alles verneinen konnte, kam ich gleich zur Sache:
"Wie siehts aus, Doc: Placebo, oder nich?"
Dieser antwortete direkt: "...kann ich Ihnen nicht sagen..."
- ich darauf: "...wie??Heute sollte doch der Tag sein, an dem ich erfahren sollte, ob ich Placebos nahm, oder das echte Medikament!"
Doc wieder: "Ich kann Ihnen nur sagen, dass die Studie weitergeht, bis das Medikament zugelassen ist und wir Ihnen erst dann sagen können, ob Sie ein Placebo nahmen, oder nicht."

"Na toll", dachte ich so bei mir: "...erfahre ich doch nich, wat los is..." - lediglich die Werte konnten mich über meine Enttäuschung hinweghelfen, denn die waren mal wieder vom feinsten: die Viruslast wieder unter der Nachweisgrenze () und die Helferzellenzahl bei 26% (!) - so gut waren die schon seit Jahren nicht mehr .
Das wars erstaml im Sprechzimmer des Arztes (okay: nochmal eben den Blutdruck gemessen) und ich konnte auch auf den "Vampir" warten - meine Frau war inzwischen fertig und hatte schon die Termine fürs nächste Mal gemacht.Noch eben schnell ne Impfung gegen Pneumokokken (Erreger der Lungenentzündung) und fertig.
Kurzum:
alles in allem war es diesmal ein schneller "Abwasch", was wohl auch daran lag, dass wir diesmal an einem Montag kamen (Mittwochs ist immer so viel los - schon wegen des Frühstücks), dies jedoch nicht ohne Grund, denn so konnten wir alle drei an einem Tag zum "Patchday" kommen und mussten nicht 2-, oder gar 3mal in einem Monat nach Hannover fahrn...

Nun war unsere Tochter an der Reihe: hier dauerte es etwas länger, weil wir zuerst so schnell fertig wurden, doch dann war es soweit...der Doc begrüßte uns wie immer offen und herzlich und wir konnten auch hier gleich zur Sache kommen.
Die Entwicklung unserer Tochter verläuft momentan in sehr guten Bahnen; vor allen Dingen, was Körpergröße und Gewicht anlangt: diese Info zauberte uns auch sogleich ein breites Grinsen aufs Gesicht .
Als der Doc dann auch noch die Werte zum Besten gab - er selbst strahlte übers ganze Gesicht, als er den Monitor in unsere Richtung drehte, trauten wir unseren Augen kaum:
die Viruslast ebenfalls unter der Nachweisgrenze und die Helferzellenzahl bei 43% (!!!) - Wahnsinn!
Mit dieser Info "im Gepäck" traten wir alle super gut gelaunt den Heimweg an - zwischendurch hielten wir noch an der Pommesbude unseres Vertrauens (in Uetze) an, um noch eben eine Pommes rot/weiß zu uns zu nehmen - später allerdings gabs noch lecker Essen zu Haus: Chili con Carne - eines der Lieblingsessen meiner Tochter und mir *schleck* .

Tja: diesen Freitag kommt denn nun meine Frau nochmal unters Messer (Füße/Hallux), währenddessen ich fürs Wochende in der Wohnung meiner Familie übernachte...achja: die OP


So: das wars erstmal wieder von mir und wir sehen uns...bis dahin:


Alt 08. 05. 2007, 17:59 MoshPit is offline Mit Zitat antworten #163
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26.05.'07


...und was war sonst noch?!



...so: Zeit für ein neuen Eintrag für meinen Blog, was zu diesem Zeitpunkt meine neue Krankheit (...jaja: ich sammel' die ) "unterstützt" - doch der Reihe nach...

Die OP an den Füßen meiner Frau ist ohne Komplikationen verlaufen und die Schwellungen sind auch schon schön zurück gegangen.Währnd dder Zeit ihres Aufenthaltes im Krankenhaus "hütete" ich wie gesagt die Wohnung (waren ja nur 2 Tage) und hab' mal wieder ordentlich mit meiner Tochter abgelacht: war richtich schön .

Die darauf folgende Woche verlief eigentlich wie immer (langweilich) und ich konnte mich auf das bevorstehende Wochenende vorbereiten, dass ja unter dem Motto "DJ-Treffen" stand.
Zuerst möchte an dieser Stelle einem Kumpel danken, der mir das Geld für die Aktion geliehen hat - auch wenn er hier nicht mitliest, wollte ich das nicht unerwähnt lassen .Darüberhinaus noch demjenigen, der mir Schlafsack nebst ISO-Matte zur Verfügung stellte, welche aber nicht zum "Einsatz" kamen, da die Hausherrin gut vorbereitet war: ein Bett inklusive Decke+Kopfkissen(!) lag bei meiner Ankunft schon parat .
Die Fahrt hatte ich mir langweiliger vorgestellt, als sie letztendlich war: ich hatte schönstes Wetter und bis zum Ziel nur ein paar Baustellen, die aber nicht weiter schlimm waren - allenfalls ein wenig zähflüssiger Verkehr; ausgenommen ein kleiner Stau von 3km, der aber relativ schnell durchfahren werden konnte.Nach ca. 4,5 Std. war ich im Hessenländle angekommen.
Das Wochenende verlief wirklich klasse, denn wir hatte alle 3 Tage das schönste Wetter, sodass der Grill (fast) unentwegt brannte.Für den Durst war ebenfalls ausreichend gesorgt und so konnte sich eigentlich niemand "beklagen" .
Da diese Aktion nicht nur der Feierei gewidmet war, sondern auch eine "Umzugs-Party" zum Motto hatte, packten alle Anwesenden eifrich zu - da blieb am Rande kein Auge trocken (und die Kehlen ebenfalls nicht ).

Für den Rückweg hatte ich mir eine andere Strecke ausgesucht (war ein spontaner Entschluss) und so durchfuhr ich die schönsten Täler: hier hatte ich viel zu sehn und muss zugeben, dass Deutschland viele schöne Fleckchen zu bieten hat.
Da ich auf der Rückfahrt ein bischen schneller fuhr, war ich trotz längerer Strecke in gut 4 Std. zu Hause und konnte noch rechtzeitig zum Geburtstag meiner Frau eintrudeln und noch ein wenig "mitfeiern"...

Zum Schluss gehe ich nochmal auf die am Anfang erwähnte neu "erstandene" Krankheit ein:

Seit letzten Sonntag stellte ich am rechten Sprunggelenk eine enorme Schwellung fest, die nach Hochlagerung (oder nach der Nachtruhe) verschwindet.Zudem ist diese mit Schmerzen verbunden, die auf meinen Gemütszustand drücken - aber bei wem tun Schmerzen das nicht...
Diese Symptome hatte ich letztes und Anfang diesen Jahres schon einmal an mehreren Stellen des rechten Beines, doch in der MHH konnte man auch nach einer Ultraschall-Untersuchung nichts feststellen und so bekam ich lediglich ein Schmerzmittel (Ibuprofen 600), welches ich aber nach einer Einnahme nach einem halben Jahr absetzte, da sich die Schmerzen relativierten und ich nicht noch mehr Medikamente meinem Körper zumuten wollte.
Nun jedoch war die Schwellung so stark, dass ich meinen Hausarzt konsultieren musste, der auch gleich den Verdacht auf Gicht äußerte.Ich bekam noch Blut abgenommen und zwei Schmerzmittel verschrieben (Tramadolor 100[1-0-0] u. Diclo Dispers[1-0-1]).
Am Freitag kamen dann die Ergebnisse der Blutuntersuchung, die den Verdacht des Hausaurztes bestätigten und ich somit nun ein weiteres Medikament ständig einnehmen muss: Allopurinol 300 [0-0-1].Die Fachbezeichnung meiner neuen Krankheit lautet "Hyperurikämie" - falls das mal jemand nachschlagen möchte...
Mal sehen, was mein neuer Arzt (der alte ist in die Forschung gewechselt[= höherer Lohn]) in der MHH dazu zu sagen hat...

So: dies ist der neue Stand der Dinge und ich wünsche Euch allen schöne Pfingsten und verbleibe wieder mal bis zum nächsten Eintrag,


Alt 26. 05. 2007, 12:17 MoshPit is offline Mit Zitat antworten #164
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Re: leben und leben lassen

04.06.'07


Geschichten vom Rasenmähen
...und andere Begebenheiten...



Vorweg: man hatte mir "nahe gelegt" (), doch wieder meinen Blog seiner ursprünglichen Funktion zu zu führen; sprich, wieder mal einen Eintrag zu machen, was ich heute eh gemacht hätte...

Im Moment bin ich mir gar nicht mehr so sicher (ich möchte jetzt auch nicht zurück blättern), ob ich in einem meiner vorherigen Posts erwähnt hatte, dass ich die Rasenflächen auf meiner Arbeit im April vertikutiert hatte - wenn nicht, ist dies hiermit geschehen...

Man stelle sich die Aktion wie folgt vor:

Zuerst muss der Rasen kurz gemäht werden.Danach mit dem Vertikutiergerät einmal in die Längs-Richtung bearbeiten und mit dem Rasenmäher das Unkraut abtragen.Warum mit dem Rasenmäher?
Nun, das kann ich Euch genau sagen: weil der (hintere) Rasen (eigentlich ist es mehr eine Wiese...und wenn mans ganz genau nimmt, dann eher ein Kartoffelacker ) so groß ist (ca. 1800m²), dass man eine Ewichkeit brauchen würde, um den ganzen Mist mit einem Rechen zusammen zu kratzen...
Nachdem dies getan ist (an dieser Stelle ist schon mal der halbe Tag rum), geht es mit dem Vertikutiergerät nochmals über die Wiese: diesmal aber quer.Danach -Ihr ahnt es schon- kommt der Rasenmäher abermals zum Einsatz.
Nun ist die "Wiese" () schön gelüftet und (teilweise) vom Unkraut befreit.Der Rest des Tages ist hiermit ebenfalls abgehakt und ich (natürlich) völlich am Arsch: bei der letzten Aktion dieser Art half mein Chef noch mit und wir teilten uns die Arbeit, was einen erheblichen Unterschied darstellte -allerdings musste ich mir die Jammereien anhören, wie undankbar doch so ein Verwalter-Job ist...insofern ist das alleine arbeiten nicht ganz ohne Vorteile .
Naja: wie Ihr ja alle wisst, war der April in diesem Jahr mehr als trocken, sodass ich mehrmals am Tage zur Arbeit fahren musste, um die großen "Wiesen" zu sprengen (nein: ich bin kein Terrorist: hier ist von Wasser die Rede), was natürlich nicht extra bezahlt wird (vom Sprit will ich gar nicht erst reden)...
Mitte Mai war es dann doch soweit und mein Chef kam mit einem Streuer und Säcken von Dünger an, stellte mir alles hin: "...machen se mal..." -gesagt, getan.Gottseidank kam zu dieser Zeit die Regenperiode, was mir erneutes Sprengen ersparte...es folgte das DJ-Treffen im Hessenländle und als ich zurückkam, konnte ich gerade noch 3 Tage arbeiten, bis ich den bereits erwähnten Gicht-Anfall bekam.
Während der 3 Tage, die ich noch arbeitete, beriet ich mich mit meinem Chef bezüglich des Kompost-Haufens (bzw. die Stelle für den Rasenschnitt) und bat um Leerung desselben, da dieser bereits über die Ränder trat und ich mit weiteren Mäh-Aktionen dumm da stehen würde..."...gar kein Problem - ich komm' dann nächste Woche mit dem Hänger..." sprachs und ich bot -erfreut über das eben Gesprochene- meine Hilfe an (damits schneller geht).
Doch wie Ihr wisst, kam es anders und ich wurde krank sowie für einmal bis zum Wochenende von der Arbeit befreit.Da die Schmerzen bis dahin noch nicht verschwunden waren, musste ich nochmal zum Doc, der mich allerdings nur noch für weitere 5 Tage krank schrieb.
Zurück zu den "Wiesen"...
Die wuchsen durch den anhaltenden Regen und Dünger dermaßen an, dass ich nach Abklingen der Schmerzen beim Eintreffen auf der Arbeit einen kleinen "Dschungel" vorfand: nicht nur vorne (ca.1200m²), sondern auch hinten...das Beste an der Sache: mein Chef hatte den Komposthaufen nicht geleert und ich stand da nun...
Zähneknirschend musste ich die Arbeit ja angehn, doch so einfach war die "Angelegenheit" dann doch nicht, denn das Gras (und auch das Unkraut) waren dermaßen nass, dass ich je Grünfläche zweimal mähen musste - also insgesamt 4x...heute mähte ich die Grünfläche hinten zum letzten Mal und der Rasenschnitt türmt sich im Komposthaufen und daneben(!).
Durch die Aktionen letzter Woche und heute war ich außerdem gezwungen, den Rasenmäher auseinander zu nehmen und gründlich zu reinigen, was ebenfalls eine weitere Stunde in Anspruch nahm...deshalb hätte ich heute sowieso einen Eintrag in meinem Blog gemacht, um mir meinen Frust von der Seele zu schreiben .

Jetzt schmerzt der rechte Fuß wieder erheblich - am Wochenende hab ichs schon kaum ausgehalten...

Resümierend muss ich feststellen, dass ich immer weniger in der Lage bin, meine Arbeit befriedigend aus zu führen, was mir Angst und Bange macht, denn wenn ich nicht mehr in der Lage bin, korrekt meinen Hausmeister-Job zu erledigen, werde ich wohl früher oder später rausfliegen - was dies für meine finanzielle Situation bedeutet, brauche ich wohl nicht näher aus zu führen: diejenigen, die meinen Blog regelmäßig verfolgen, wissen, warum...
Ich habe auch letzte Woche schon mit meinem Berater vom Gesundheitsamt gesprochen, doch der konnte mir keine Hilfe anbieten (obwohl er ja soviel Kontakte hat, wie er immer sagt)...mal sehn, wie es bei mir weiter geht: vielleicht einen Fahrer-Job, oder Heimarbeit...

Bis zum nächsten Eintrag verbleibe ich wie immer,



Geändert von MoshPit (07. 06. 2007 um 09:43 Uhr). Grund: den (Thumbsup) konnt ich SO nich stehen lassen ^^
Alt 04. 06. 2007, 12:26 MoshPit is offline Mit Zitat antworten #165
klokeeper47
Wächter des WC