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Agnostiker
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Re: leben und leben lassen
15.10.'07
...with a little help from...
...ja: mit ein bisschen Hilfe von Freunden geht das Leben immer weiter und manch schwierige Situation lässt sich somit leichter durchstehen.
In meinem Falle ist das die Musik und meine Frau, die mir unermüdlich zur Seite steht und mich im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützt.
Heute wollte ich mal meinen Blog nicht schon wieder mit meiner melancholischen Art volltippen, obwohl ich mich zur Zeit alles andere wohlfühle - was aber nicht an meinem aktuellen Gesundheitszustand liegt, denn der ist momentan - wie bei meinen Familienangehörigen - in bester Ordnung: die Werte sind gut wie nie und bei meiner Tochter - ich erhielt den Brief mit den aktuellen Werten vor ein paar Tagen von der Kinder-MHH - sind die Helferzellen-Werte sogar bei 1128: so gut waren die noch nie!
Am 22. diesen Monats haben meine Frau und ich wieder Termin in der MHH und im nächsten Monat ist unsere Tochter wieder mit ihrem "Routine-Check" fällig.
zur Zeit erfreue ich mich an kleinen Dingen, die mir das Leben so bietet:
just in dem Moment, wo ich hier tippe, ruft meine Frau und berichtet mir erfreut, wie sie - freundlich in ihrer Art beim Arbeitsamt - das längst überfällige Geld (65€) für ihre Bewerbungen in bar ausgezahlt bekommen hat...solche "Kleinigkeiten" erfreuen uns denn doch und lassen uns für eine gewisse Zeit wieder mit einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht weiter machen.
Aber auch bei mir hat sich etwas in puncto Geld etwas getan:
als ich gestern mittag aus dem Haus ging, um zu meiner Familie zum essen zu gehen, zog ich die Zeitung, die ich/wir jeden Sonntag bekommen aus den Postkasten und beinahe hätte ich den Brief, den mir die Wohnungsbau-Genossenschaft schickte übersehen: schon so lange wartete ich auf diese Nebenkosten-Abrechnung und mochte schon gar nicht mehr in den leeren Kasten schauen...doch da war er: diesmal in weiß und nicht in dem recyceltem braun/grauem Umschlag, in dem er sonst steckte.
Nun gut: die Nebenkosten-Abrechnung fiel nicht so rosig aus, wie in den Jahren davor, was an den gestiegen Energiekosten liegt, aber dennoch bleibt mir ein wenig Geld übrig, um mir die lang ersehnte externe Festplatte bestellen zu können, auf die ich schon so lange warte.
Außerdem kann ich nun endlich die Schulden an einen Bekannten zurück bezahlen, welche ich gemacht hatte, um im August zu dem Grillfest zu fahren, dass im Rahmen der DJs und DJanes unseres Radios stattfand.Es ist mir sowieso schon peinlich, dass mein Bekannter so lange auf das Geld warten musste - jedoch hatte meine Wohnungsbau-Genossenschaft ihre Computer-Software umgestellt und so verzögerte sich die Abrechnung aller Mieter...nun muss ich noch bis zum Ende des Monats warten, um die geplanten "Transaktionen" zu tätigen.In der Zwischenzeit kann ich mir viel Zeit lassen, um mir eine gute externe Festplatte aus zu suchen, was ich auch gleich machen werde...dieses Vorhaben wird mich die letzten zwei Wochen dieses Monats beschäftigen... der Schreiber lacht vor sich hin
Darüberhinaus werde ich nun ab Anfang nächsten Monats immer am 1. einen 20er beiseite legen, um nächstes Jahr nach Wacken fahren zu können.Auch hier habe ich Glück: die Spritkosten fallen weg, weil ich abgeholt werde und meine "Chefin" (ich nenne sie immer liebevoll so) vom Radio und ihr Lebensgefährte haben schon ein großes Zimmer reserviert, wo wir dann alle schlafen können: so kann ich auch meine ganzen Pillen mitnehmen und brauche mir somit auch darüber keine Sorgen zu machen.
Mal sehen, ob das klappt...ich werde - mit Ticket - wohl so um die 150€-200€ brauchen, wobei auch das Taschengeld mit dabei sein soll: man muss ja dort auch essen und trinken...schließlich dauert das Festival ja ganze 4 Tage! Das Einzigste, was mir noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte, wäre der Urlaub, der ja immer jedes Jahr von der Kinder-MHH ausgerichtet wird. Ich hoffe, dass er nicht in diesen Zeitraum fällt.
So...und nun möchte ich mich noch bei Rattle für seinen Eintrag in meinen Blog bedanken:
Da hast Du Recht, mein Lieber - die Regierung schafft es immer wieder, mit den alten Methoden, "sein Volk" bei der Stange zu halten...aber auch wenn wir das Thema "Brot und Spiele" schon des öfteren bei privaten Gesprächen hatten, habe ich mich dennoch gefreut, wieder etwas von dir zu hören/lesen
Mein Dank geht ebenfalls zu einem neuen Leser meines Blogs:
Schön, dass es auch Dich, DaKine69, hierher "verschlagen" hat und dass Du einen Eintrag getätigt hast...vielleicht liest man sich ja jetzt öfter mal
Last, but not least, möchte ich mich auch bei dir, d0tman, für deinen 3-Zeiler bedanken: schön, Dich auch mal wieder gelesen zu haben
In Hoffnung, Euch von meinen negativen Erfahrungen und/oder Gefühlen verschonen zu können, verbleibe ich bis zum nächsten Mal...
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15. 10. 2007, 11:26
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#176
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lebt ungesund.
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Re: leben und leben lassen
Moin!
Schön, dass es dir gut geht Moshi! Ich bin durch meinen Grundwehrdienst momentan leider zeitlich ziemlich eingespannt, aber da ich diese Woche Urlaub habe, bin ich endlich mal wieder dazu gekommen, nachzugucken ob bei dir alles i.O. ist und ich wurde nicht enttäuscht.
Besonders schön ist, dass deine Werte und die deiner Familie so gut sind.
Alles gute weiterhin!
Serial
PS: Nette Überschrift, ich liebe das Lied, obgleich dies ziemlich untypisch ist, für Leute meiner Generation...
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17. 10. 2007, 14:52
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#177
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Agnostiker
(Threadstarter)
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Re: leben und leben lassen
23.11.'07
...ein Wochenende unterwegs...
oder: der Geburtstag
Freitag morgen, 05:00
Der Wecker klingelt und ich wälze mich aus dem Bett, um mich entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten sofort ins Bad zu begeben. Normalerweise setze ich erstmal einen Tee auf, um dann in Ruhe vor dem Fernseher bei den Nachrichten meine Pillen und meine ersten Zigaretten zu mir zu nehmen...doch heute ist für mich ein besonderer Tag (obwohl ich gar kein Geburtstag habe) und so finde ich mich vor dem Spiegel im Badezimmer wieder und sehe in ein altes, zerknautschtes Gesicht. Mit der Hand durch den knisternden Bart fahrend, murmel ich mir so etwas wie "...wurd' ja auch mal wieder Zeit..." zu und beginne, der Gesichtswiese Herr zu werden. Zuerst wird mit dem Haarschneider - der ist ziemlich gut für die langen Haare - und danach dann mit dem elektrischen für die kurzen Stoppeln und die Feinheiten den Haaren der Garaus gemacht. Zum Schluss noch die Nasen- und Ohrenhaare gestutzt und das gesicht sieht schon viel freundlicher aus...meine frau sagt auch immer, wenn der Bart zu lang ist, ich würde damit wie ein Schwerverbrecher aussehen...naja...
Unter der Dusche nehme ich mir dann viel Zeit - ich liebe duschen - putze die Zähne nebenher und schwinge den "1x Rasierer": man möchte ja überall gut aussehen...nach dem abtrocknen noch ein wenig eincremen und die Haare föhnen und nun kann ich endlich meine Pillen, nebst Tee und Zigaretten genießen...
07:20
Die Tasche, die ich gestern abend schon packte, wird geschnappt und ich begebe mich zum Auto, dass ich am Vortag bereits mit einer Wäsche (inkl. allen Extras) verwöhnte. Zum "Abschied" wollte ich meine Tochter noch zur Schule fahren, denn ich würde sie ja das ganze Wochenende nicht sehen. An der Schule angekommen, noch schnell einen kleinen Tuschi (ein kleiner Schmatzer) und dann zur Arbeit, um meinen Rundgang zu machen. Hier kontrolliere ich noch alle Lichter sowie die Heizungs-Thermen in den Häusern und schwinge mich wieder in meine Lisbeth (mein Polo 6N).
ca. 08:00
...jetzt entspanne ich mich richtig, denn es geht in Richtung Kassel auf einen Geburtstag, auf den ich mich schon seit mehreren Monaten freue. Mit dem Routenplaner, den ich schon vor Tagen ausgedruckt hatte, auf dem Beifahrersitz, geht die Fahrt los. Noch die CD mit den zusammengestellten Tracks eingeschoben und nichts kann mich aufhalten. Die ersten 250 Kilometer kannte ich schon vom Sommer, als ich schon einmal in dieser Gegend war, um einem Radio-Treffen bei zu wohnen (ich berichtete bereits davon). Zwischendurch (so nach etwa 2 Stunden Fahrzeit) hielt ich an einer Tankstelle an, um die Scheiben zu säubern, da ab Braunschweig ein leichter Schneeregen einsetzte und mein Auto total versaute - aber das konnte meiner guten Laune keinen Abbruch zu fügen. Hier nochmal ein paar Dehnübungen und einen Becher mit Tee und schon konnte es weitergehen.
ca. 12.15
...am Zielort angekommen, sah ich auch schon bereits den Lebensgefährten Gerd* des "Geburtstagskindes" Rita* und wir begrüßten uns herzlich. Wir gingen um das Haus herum und sahen das sie, wie sie gerade den Nachbarhund (der arme Kerl) fütterte. Mich sehend, eilte sie sofort auf uns zu und wir fielen uns zur Begrüßung ebenfalls in die Arme - hach, was freute ich mich! Nachdem ich mein Geschenk - einen kleinen Kaktus (sie liebt Kakteen) überreicht hatte, zeigte sie mir gleich, was sie zum Essen bereits vorbereitet hatte: 3(!) große Töpfe voll mit Chilli con Carne - da lacht das Herz! Wir gingen hinein und machten es uns in der nun fertigen Küche am Tresen bequem (die Küche war ja bei meinem letzten Besuch im Sommer nach ihrem Umzug noch nicht ganz fertig gestellt). Jetzt erstmal einen schön heißen Glühwein - und das ist das Schönste - mit Schuss: den Rum dazu hatte sie extra für mich geholt...ich war wirklich gerührt ob der ganzen Mühe, die sie sich für mich machte.
Wir erzählten uns noch die letzten Neuigkeiten und philosophierten über dies und das, als es Zeit wurde, den nächsten Besuch vom Bahnhof ab zu hole. Da ich ja schon Alkohol getrunken hatte, fuhr ihr Lebensgefährte und ich nahm auf den Beifahrersitz Platz. Auf dem Weg zum Bahnhof hielten wir noch an einem Baumarkt an, um dort neben einer Kleinigkeit auch noch drei Laibe frischen Leberkäs für die Party mit zu nehmen. Auch ein Supermarkt wurde noch "geentert", um den Haushalt mit genug frischem Brot für die Gäste zu versorgen.
Am Bahnhof angekommen, mussten wir noch kurze Zeit warten, um den nächsten Gast Annika* in Empfang zu nehmen...obwohl wir uns bis dato nur aus dem Chat kannten, fiel die Begrüßung auch hier sehr herzlich aus und wir machten uns auf den Weg nach hause. Hier angekommen, kam auch schon die nächsten Gäste Katrin* nebst Lebensgefährten Hans* an, der extra für mich einen Kasten Flensburger mitgebracht hatte. Alle zusammen betraten wir das Haus - ich mit dem Kasten Bier im Schlepptau - und hier herzten sich alle ebenfalls ausgiebig, denn auch sie kannten sich bisher nur aus dem Chat.
Nach der "Begrüßungs-Zeremonie" nahmen wir wieder am Tresen Platz und frönten dem Genuss des Alkohols weiter. Nun konnte auch endlich Gerd mittrinken, da er kein Auto mehr fahren musste. Das alte Radio auf dem Kühlschrank, welches dank der guten Boxen einen klasse Sound hat, wurde "angeworfen" und wir hörten HR3, während wir feucht fröhlich weiter feierten.
Ein weiteres "Special" war das " Rama-Ritual": hier werden - je nach Anzahl der Beteiligten - Schnapsgläser mit Ramazotti gefüllt und jeder bekommt eine Pudelmütze mit dem aufgesticktem Logo des Herstellers aufgestülpt - das sieht sehr bescheuert aus und macht sich aber äußerst lustig, wenn man dies bildlich festhält...wir lachten uns Tränen in den Augen!
Gegen Abend kam der nächste Gast Sabine*, die von ihren Eltern gebracht wurde, endlich an. Auch hier fiel die Begrüßung herzlich aus und wir stellten uns allen den Eltern vor, welche sofort einen sehr netten Eindruck machten und auch noch die Zeit fanden, etwas zu bleiben. Ich stellte mich noch außerdem als die Rückfahr-Gelegenheit des Kindes vor, damit die Eltern wussten, wer ihre Tochter nach Hause bringt. Sie ist übrigens im gleichen Alter wie meine Tochter und da sie nicht weit von mir entfernt wohnt, bot ich schon vor Wochen im Chat an, sie auf der Heimfahrt vorbei zu bringen.
Nun wurde es Zeit, einen Laptop in der Küche auf zu stellen, denn ein Kollege von uns hatte eine Extra-Sendung für Rita zusammen gestellt und das wollten wir ja auf keinen Fall verpassen! Ein weiterer Gast schickte sich an, der geselligen Runde die Aufwartung zu machen: Gabi, die im gleichen Ort wohnt und eine "Busenfreundin" von Rita ist, traf ein und gratulierte dem Geburtstagskind.
Während sich die beiden noch angeregt unterhielten, trafen auch schon die nächsten Gäste ein: Karl* mit Tochter Angelika* schickten sich an, der Party weiteren Umfang zu verleihen. Die beiden Kinder hielten sich nunmehr im Büro auf, wo ebenfalls ein Laptop und PC zum Chatten zur Verfügung standen; die Erwachsenen hielten sich nunmehr komplett in der Küche auf, die nun langsam aus den Nähten platzte...zwischendurch mussten sich alle dem "Rama-Ritual" unterziehen... der Schreiber lacht in sich hinein - ausgenommen natürlich, die noch Auto fahren mussten.
Irgendwie fehlten aber noch zwei geladene Gäste und schon klingelte es an der Tür: das mussten sie sein! Man öffnete die Tür und da waren sie auch schon: Manfred* und Karla* komplettierten die Party-Gesellschaft und nun waren alle komplett da! Die Küche war bis zum Bersten gefüllt und es ging laut und hoch her: zwischendurch immer wieder mal ein Rama-Ritual mit wechselnden Beteiligten, welches immer mit einer Kamera festgehalten wurde.
So langsam übertönte unser Stimmen-Level die kleinen Lautsprecher des alten Laptops und wir berieten uns schon, ihn an die Anlage anzuschließen und diese in die Küche zu verfrachten, doch Manfred kam auf eine geniale Idee: er hatte einen FM-Transmitter dabei, welchen er mit mit seinem PDA verband und über die Antenne des Küchenradios (gute Boxen - remember?) empfangen konnte: so konnten wir unser Webradio über das Küchenradio abspielen und auch noch schön laut machen - wir kamen ob dieser Lösung aus dem Staunen nicht mehr heraus!
weiß nicht mehr, wie spät es war
Katrin und Hans mussten sich leider schon wieder aufmachen und noch eine lange Fahrt in Richtung Köln antreten und wir verabschiedeten sie aufs herzlichste. Wir aber feierten weiter lauschten unserem Webradio, während wir zwischen den Drinks immer wieder vom leckeren Chilli und frisch gebratenen Leberkäs naschten. So ging es noch 1, 2 Stunden weiter, bis auch wir uns entschlossen, die Nachtlager auf zu schlagen:
die beiden Kinder richteten ihr Schlafgelegenheit im Büro her; Karl nächtigte in der zuvor aufgeräumten Küche; Gabi und auch Karla und Manfred hatten sich schon auf den Heimweg gemacht und Rita sowie Gerd machten es sich natürlich im Schlafzimmer bequem. Annika und ich nächtigten im Wohnzimmer auf einer bequemen Doppel-Schlafmatratze und unterhielten uns noch eine kleine Weile über dies und das, bevor auch wir einschliefen.
Am nächsten Morgen wurde ausgiebig gefrühstückt und Karl machte sich mit seiner Tochter nun auch auf den Heimweg. Wir räumten noch die Küche auf und surften etwas im I-Net, bevor Sabine und ich uns gegen 15:00 ebenfalls anschickten, nach Hause zu fahren. Während einer lustigen Heimfahrt machten wir noch zwischendurch Rast und nahmen etwas essbares zu uns. Nach der Stärkung brachte ich sie noch nach Hause und begab mich dann auch in Richtung Heimat...
So: das war mein letztes Wochenende, welches ich etwas zusammen gekürzt und im Ablauf ein wenig verändert habe, um es nicht zu lang werden zu lassen. Anzumerken sei jedoch, dass ich hier den Samstag "unterschlagen" habe - aber seid gewiss: der war genauso lustig, wie der Freitag und unterschied sich kaum von diesem  - eine herrliche Auszeit, die ich nicht missen möchte! Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es in der Osterzeit ein offizielles Treffen des Radios geben, wo dann auch mehr Leute kommen können, da wir dann im Garten unsere Zelte aufschlagen können...auch hier werde ich dann davon berichten!
Bis demnächst,
*Namen vom Schreiber geändert
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23. 11. 2007, 11:22
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#178
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2007
Beiträge: 2
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Re: leben und leben lassen
Zitat:
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Zitat von MoshPit
20.10.`06
@dotman: hmja, an die Option hatte ich damals auch schon gedacht, als wir gerade hier hin gezogen waren - das war '96.
Ich hatte mein bis dahin geführtes Leben - mit weitaus mehr pikanten Details (auch aus der S/M-Szene [ohne Namen, btw.]) geschrieben: auf irgend so einem veralteten Drucker, der nur 3 Schriftarten konnte, wenn ich mich recht erinnere.
Das ganze dann dreimal ausgedruckt und die immerhin 3cm dicken Skripte an drei verschiedene Verlage geschickt.Ermuntert hatte mich seinerzeit eine ehrenamtliche Helferin, die auch in der Kinder-MHH tätig war.
Letztendlich kam nichts dabei herum und die Entwürfe kamen nach Wochen wieder zurück - allerdings muss ich dazu sagen, dass ich diese an renomierte Verlage geschickt hatte...wahrscheinlich sind für Gesellschaft nur Biografien interressant, die sogenannte Promis zu veröffentlichen gedenken - damit wird dem Verlag ja auch ein garantierter Gewinn in Aussicht gestellt...Machen wir uns nichts vor:
es interressiert (fast) keine Sau, mit welchen Problemen du zu kämpfen hast, heisst du nicht zufällig Dieter Bohlen Schreiber rennt zum Klo oder sonstwie irgendwie...daran ändert auch nicht, dass du ein bewegtes Leben hinter dir hast und an AIDS leidest.
Diese Tatsache jedoch lässt mich völlich kalt (seinerzeit zwar nicht, aber wayne...), denn ich hab' heutzutage genug zu tun und mein Leben ist eigentlich ausgefüllt - mit Ausnahme einer ganz bestimmten Sache, die in vorherigen Posts schon Erwähnung fand.
Nichtsdestotrotz werde ich spasseshalber einmal diesen Vorschlag aufgreifen und mit einem der Ansprechpartner dort Kontakt aufnehmen...thx für diesen Tip, btw.  .
So: zurück zu meine noch ausstehenden Vorhaben und allen ein nice WE - bis zum nächsten Eintrag...
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lieber mosh,
ich sitze hier und lese seit 2 h deine Beiträge... geschmunzelt habe ich ohne Ende über deine art zu schreiben, wie du das alles so humorvoll verpackst, was dir ..euch so täglich passiert. Wie heisst es so schön: Humor ist, wenn man / frau trotzdem lacht
Wollt erst einmal alles zu ende lesen, aber jetzt .. nee jetzt muss ich doch mal was los werden.. du hast das zeuch zum schreiben.. mach weiter deine skripte zu verschicken.. vielleicht auch diese beiträge leben und leben lassen... und es gibt bestimmt einen verlag der es druckt.. denn, wenn es keinen interessieren würde, was du so erlebst, was dich bewegt, wie du mit menschen umgehst, so würden hier diese menschen nicht alle so fasziniert immer wieder deine beiträge aufrufen...
das ist doch DEIN Wahlspruch.. Never give up..never
..so jetzt wusel ich mich weiter vor...
 Pillepup
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25. 11. 2007, 20:31
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#179
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2007
Beiträge: 2
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Re: leben und leben lassen
Zitat:
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Zitat von Pillepup
lieber mosh,
ich sitze hier und lese seit 2 h deine Beiträge... geschmunzelt habe ich ohne Ende über deine art zu schreiben, wie du das alles so humorvoll verpackst, was dir ..euch so täglich passiert. Wie heisst es so schön: Humor ist, wenn man / frau trotzdem lacht
Wollt erst einmal alles zu ende lesen, aber jetzt .. nee jetzt muss ich doch mal was los werden.. du hast das zeuch zum schreiben.. mach weiter deine skripte zu verschicken.. vielleicht auch diese beiträge leben und leben lassen... und es gibt bestimmt einen verlag der es druckt.. denn, wenn es keinen interessieren würde, was du so erlebst, was dich bewegt, wie du mit menschen umgehst, so würden hier diese menschen nicht alle so fasziniert immer wieder deine beiträge aufrufen...
das ist doch DEIN Wahlspruch.. Never give up..never
..so jetzt wusel ich mich weiter vor...
 Pillepup
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so.. weitere 1 1/2 h sind vergangen und beeindruckt..fasziniert habe ich deine beiträge bis zum schluss gelesen.. und ich hoffe, wünsche mir, dass du weiterschreibst von deinem täglichen leben und leben lassen.
Ich bin jemand, der nicht gerade auf den mund gefallen ist, was die schlagzahl
beim Sprechen angeht  aber jetzt kann ich es nicht richtig in worte fassen,
was ich empfinde.. nur soviel deine Beiträge..du haben mein Herz weit gemacht.
tut gut, dich zu kennen..cu Pillepup
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25. 11. 2007, 21:13
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#180
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Smilies sind AUS
Registrierungsdatum: May 2003
Beiträge: 422
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Re: leben und leben lassen
Hallöchen "Moshi"
Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein frohes Neues Jahr - auch wenn´s schon ein paar Tage alt ist - und hoffe, daß es für Euch vor allem in erster Linie ein hoffentlich gesundes Jahr wird.
In dem Sinne:
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04. 01. 2008, 13:51
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#181
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Agnostiker
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Sep 2004
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Beiträge: 1.094
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Re: leben und leben lassen
05.01.'08
...auf ein neues...
...sooo: da hätten wir es mal wieder geschafft und ein weiteres Jahr hinter uns gebracht. Zunächst möchte ich mich für den Eintrag im alten Jahr bei Pillepub bedanken und es freut mich natürlich, dass es Dir mein Schreibstil gefällt. Es gab schon einmal jemanden, der mir diesen Vorschlag unterbreitete und ich dachte mir: "...nuja - versuchst es mal..." - da kam aber, außer, dass ich seitdem mit Werbung von dem Verlag belästigt werde, nichts weiter dabei heraus. Ich sollte ja auch in Vorkasse treten, damit ein kleines Büchlein in Taschenformat gedruckt wird...vielleicht hatten die Damen und Herren mich nicht ganz verstanden, als ich mich in kurzen Stichpunkten vorstellte...anscheinend weiß die Belle Etage der Upper Class nicht, was ein Erwerbsunfähigkeits-Rentner ist...aber was solls...
Mein lieber d0tman...Dir danke ich ebenfalls für Deinen Eintrag (sogar der erste in diesem Jahr  ) und wünsche Dir und den Deinen ebenfalls ein gesundes und frohes, neues Jahr - dies gilt selbstverständlich für alle meine Leser - soviel Zeit muss sein  .
Ihr habt ja wahrscheinlich bemerkt, dass die Einträge in immer längeren Abständen erfolgen - den Grund nannte ich ja schon in einigen Posts zuvor und möchte mich diesbezüglich auch hier nicht wiederholen (das kennen wir alle schon zur Genüge aus dem Fernsehen...  ). Wenn es demnächst wieder einmal etwas außergewöhnliches zu berichten gibt, werde ich mich garantiert melden - spätestens aber wieder so gegen Ende des Monats, da wir ja in diesem Monat wieder den Routine-Check in der MHH haben.
Bis dahin,
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05. 01. 2008, 11:21
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#182
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Agnostiker
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Re: leben und leben lassen
22.01.'08
Der erste Monat im neuen Jahr
...okay, er ist noch nicht zur Gänze vorbei, aber irgendeine Überschrift hats halt gebraucht  - und einen Anfang zu finden, ist immer das schwierigste, finde ich.
Mitte dieses Monats waren meine Frau und ich wieder einmal zum Routine-Check in der MHH - was soll ich sagen: alle Werte - auch die meiner Frau - sind im "grünen Bereich", wie man so schön sagt. Die Viruslast liegt wieder unter der nachweis grenze und die Helferzellen-Anzahl tummeln sich bei 462 (bei meiner Frau wieder einmal bei über 500 *neidisch guck  ).
Soviel zu unserem Gesundheits-Status.
Was es Neues gibt?? Meine Tochter hat sich z. B. ihre langen Haare zu einer schicken Frisur abschneiden lassen (schulterlang) und entwickelt sich so langsam zu einer jungen Dame - *seufz - da sieht einmal, wie alt man so "über die Tage" geworden ist  ...
Ansonsten hatte ich wieder einmal eine Begegnung der "anderen Art" mit "meiner Freundin", der Eigentümerin auf meiner Arbeit:
Über den Feiertagen - also auch, wo es ein paarmal gefroren hatte - zeichneten sich helle Stellen auf dem Rasen ab, an denen der Streuwagen beim Düngen im letzten Jahr nicht heranreichte. Bei einer meiner Rundgänge in der letzten Woche sah sie sich genötigt, mich vorsichtshalber darauf aufmerksam zu machen...ich ahnte den Tag regelrecht schon vorraus, an dem sie mich darauf ansprechen würde: beim letzten Putztag mit meiner Frau sprach ich noch davon, dass ich die hellen Stellen auf dem Rasen noch einmal nachdüngen müsste - doch wie bei den meisten Vorfällen dieser Art traf die Eigentümerin auch hier den "richtigen" Zeitpunkt, mir den Missstand anzukreiden. Ich sagte noch zu meiner Frau: " ...solang dat so weiterrechnet, brauch ich ans düngen garnicht erst zu denken - wetten, dat die mich wieder ansabbelt, die Tage?"...und so geschah es auch...
Vor lauter Verzweiflung habe ich im letzten Jahr angefangen, Lotto zu spielen - keine großen Einsätze, aber immerhin - unter Umständen wirds ja vielleicht was mit einem kleinen Gewinn und ich kann diese komische Art von "Freizeitbeschäftigung" an den Nagel hängen...gewiss: ich glaube nicht all zustark an diese Option, aber man soll ja bekanntlich seine Träume und/oder Hoffnungen nie aufgeben 
Ansonsten gehe ich wie immer meiner Arbeit nach und kümmere mich um meine Familie - bin ja ganz froh, dass ich irgendwas zu tun habe - davon abgesehen bin ich ja immer noch beim Internet-Radio (wow!  - schon fast ein Jahr [im Februar]) und habe auch hier immer etwas zu "friemeln": und sei es nur die Playlist vor jeder Sendung  ...
Ich mach mal an dieser Stelle Schluss und melde mich demnächst wieder - bis dahin,
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22. 01. 2008, 15:09
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#183
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Mitglied
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Beiträge: 2
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Re: leben und leben lassen
Holla MoshPit,
'eigentlich' habe ich ja weder Lust, noch nehme ich mir die Zeit, um irgendwelche (meist nervigen und wie ich finde: übeflüssigen) Blogs zu lesen. Obwohl ich grad einen ersten eigenen zu schreiben begonnen hab' ...  Aber durch einen dieser unfasslichen Zufälle kam ich auf Deinen. Klasse! Der Zufall und auch Dein 'leben und leben lassen' ! Direkt abonniert 
Ich freu' mich schon auf den näxsten Post von Dir und hoffe's geht Dir und den Deinen gut.
P.S. Ich bin auch (schon) fast durch, mit Lesen des Ganzen, mein' ich.
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09. 02. 2008, 23:22
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#184
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Agnostiker
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Re: leben und leben lassen
16.02.'08
...mal so zwischendurch...
...mir war grad so danach, wo ich hier sitze: die letzte Mucke des Radios (für heute) - mein Kollege spielte gerade die letzten Tracks - war verklungen und ich dachte so zu mir: " schreibste noch eben noch wat schnell in deinen Blog rein..." - gedacht, getan - hier tippsel ich...
tjoa: die Werte meiner Tochter sind wieder einmal (gottlob) phänomenal - und der allgemeine Wachstumszustand läßt nur Gutes ersehen - so langsam muss ich zusehen und aufpassen, denn meine "Kleine" wächst aus dem Gröbsten heraus und...jaja - ich weiß: die Natur ihren Lauf lassen...aber so einfach mache ich es mir nicht und passe auf meine Kleine auf: sie ist das Einzich wirklich Gute, was ich jemals zustande gebracht habe und werde einen Teufel tun und nur zusehn, wie sich alles entwickelt...vielleicht kann ich ihr doch ja das eine oder andere "Nützliche" mit auf den Weg geben  ...werde ich alt?  - ja: kann sein: von den Jahren her schon, jedoch im Herzen bin ich teilweise noch jung (oder denke es zumindest) - im Moment bin ich nur so unendlich emotional positiv drauf und freue mich auf nachher, wenn meine Tochter kommt und wir den Tag zusammen verbringen;
zusammen kochen, essen, etc. ...heut abend werde ich wieder auf den Stream gehen ( http://radio4us.gamershome.org:8000/listen.pls <- wenn jemand Lust hat: es gibt Rock-Mix) und den 2ten Teil meiner Jubiläums-Sendung - ich bin mittlerer weile schon 1 ganzes Jahr dort - spielen. U.U.. gehts mit unserem Radio auch nicht mehr allzu lange hin, denn im Zuge von Harz IV und anderer widriger Umstände werden wir kaum noch die Quartals-Kosten zusammen bekommen und Ende März die Segel streichen müssen...eine geile Crew und noch mehr nette Zuhörer werden sich - wie es so im I-Net-Radio-Bereich üblich ist - in alle Winde zerstreuen und kaum noch wieder sehen...aber geil war /ist die Zeit auf jeden Fall  - ich für meinen Teil werde bis zum bitteren Ende dableiben und unseren Hörern treu bleiben. Wer weiß: vielleicht passiert ja noch ein kleines Wunder...
Wir sehen uns auf jeden Fall hier wieder und ich verbleibe wie immer,
Nachtrag: seitdem ich im November letzen Jahres mit dem Rauchen aufgehört habe, habe ich ebenfalls 6 Kilo zugenommen...gespenstisch!
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16. 02. 2008, 01:15
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#185
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Agnostiker
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Re: leben und leben lassen
31.04.'08
Ein neuer Lebensabschnitt?
oder
Die Erfahrung, dass es Schwerbehiderte auch nicht einfacher haben
Zuerst einmal ein freundliches Hallo an alle Leser meines Blogs, bei denen ich mich für die lange Auszeit entschuldige - es gab einfach nichts außergewöhnliches zu berichten...
Nicht so in dem heutigen Eintrag:
Vor Ca. 2-3 Wochen war ich auf meiner Arbeit mit Fegen der Gehwege beschäftigt, was an und für sich nichts besonderes darstellt - bis auf die Begegnung der 3.Art mit meiner "speziellen Freundin" (nachfolgend sinngemäß dargestellt):
"Hören Sie mal, Herr ***** - für die 17,(+ ein paar zerquetschte) müssen Sie einfach mehr tun!" es folgt eine Aufzählung der Aufgaben, die ich sowieso schon plante und mit meiner Frau besprochen hatte... - "...es sieht sowieso nicht gut für Sie aus: bei der letzten Versammlung haben wir schon über eine mögliche Entlassung gesprochen...".
Kopfschüttelnd wandte ich mich wieder meiner Arbeit zu und eine schimpfende, kleine Frau - der Mann war vorsichtshalber schon einmal vorgegangen - setzte ihren Weg fort.
Es folgten Tage des Regens, nach deren Abklingen ich die Arbeiten erledigte, die die gute Frau "mir auferlegt" hatte. Danach putzte ich noch alle Flurfenster der Häuser - es war wieder ein Quartal um - und musste mit weiteren Arbeiten warten, da wieder der Regen einsetzte.
Bevor die Ostertage anstanden, setzte ich noch ein Schreiben für den Verwalter der Anlage auf, in der ich die zu benötigten Materialien festhielt. Zudem wies ich noch einmal auf die Situation des Bewässerns der Anlage hin, weswegen es schon des öfteren zu Diskrepanzen mit einigen Eigentümern kam:
Hier war eine "rege Diskussion" um die Zeit, wann die Rasenflächen zu bewässern seien und ob einige Eigentümer dies noch bezahlen wollten...[als ich eingestellt wurde, gab der Verwalter mittels des "schwarzen Brettes", das in jedem Eingang hängt, bekannt, das ich nunmehr die Pflege und Reinigung in der Zeit von 08:00 bis 12:00 übernehme - verständlicherweise hängt diese Bekanntmachung nicht mehr dort*, da dies ja nunmehr schon 7,5 Jahre her ist] - ich verwies auf meine Arbeitszeiten und lehnte es ab, in den Abendstunden noch einmal zur Arbeit zu fahren und dann stundenlang die Vorrichtungen für Bewässerung um zu stellen, damit alle Ecken der Rasenflächen erreicht werden.
Letzten Freitag also kam ich vom Essen bei meiner Familie nach Hause zurück und entdeckte 2 Briefe in meinem Kasten. Erstaunt nahm ich diese auf den Weg nach oben mit und sah bei dem einen, dass er vom Verwalter stammte. Ahnungsvoll öffnete ich den Brief und sah in den ersten Zeilen, dass ich fristgemäß zum letzten des Monats Juni gekündigt worden bin: der Grund hierfür wurde nicht genannt - ist wahrscheinlich auch nicht nötig, bei so einem Menschen wie mir...gleichwohl wurden nachfolgend alle noch ausstehenden Arbeiten aufgelistet, die noch zu erledigen sind...in einer "Kündigung"??? der Schreiber hat hier das Wort mit Absicht in Anführungszeichen gesetzt Das Thema Bewässerung wurde auch noch kurz angerissen: *da die Verwaltung und ich angeblich keine festen Arbeitszeiten ausgemacht hätten, wäre es mir durchaus möglich, die Bewässerung vor zu nehmen. Darüberhinaus wurden auch alle Utensilien, die ich beantragt hatte, bewilligt...wie gesagt: alles auf einem Blatt...
Letztendlich gilt es für mich zu sagen, dass ich irgendwie froh bin, aus diesem Tohuwabohu entlassen worden zu sein, denn von einer einigermaßen strukturierten Organisation kann hier wirklich nicht die Rede sein und wenn Eigentümer aufgrund jahrelanger Freundschaft zur Verwaltung dessen Einstellung bezüglich Angestellter beeinflussen können, bin ich hier eh fehl am Platze, denn normalerweise muss eine Entlassung einstimmig beschlossen ( also von allen Eigentümern) werden - eine solche Versammlung hat aber nicht statt gefunden...schon merkwürdig...ich möchte mich an dieser Stelle nicht als tadellosen Menschen darstellen, gewiss nicht: auch ich bin nicht frei von Fehlern - auch was die Arbeit anlangt; jedoch könnte ich die Liste der Beanstandungen, die seitens der Verwaltung vorherrschen, noch um einiges länger werden lassen...
Das, was mich bei allem am bittersten aufstößt, ist, dass ich meiner Familie - und auch mir - mit argen Problemen konfrontiert sehe, finde ich keine neue Arbeit bis Ende Juni:
durch meinen mittlerer weile erlangten Lebens-Standard liegen meine monatlichen Fixkosten bei 682,- € - meine Rente beträgt aber lediglich 687,- € - und hier habe ich noch nicht mal getankt oder mir gar etwas zu essen oder zu trinken gekauft...
Ich werde Euch wissen lassen, wie es mit mir/uns weiter geht...bis dahin,
<- ich versuchs...
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31. 03. 2008, 17:20
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#186
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Agnostiker
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Re: leben und leben lassen
03.04.'08
Patchday in der MHH
...gestern war wieder einmal der Routine-Check in der MHH für meine Frau und mich fällig. In den frühen Morgenstunden brachten wir unsere Tochter zur Schule und fuhren bei meiner Arbeit vorbei, wo ich meinen Rundgang machte, um alles zu kontrollieren. Danach setzten wir den Weg nach Hannover fort.
Glücklicherweise war auf der Bundesstraße wenig verkehr - zumindest, was unsere Fahrtrichtung anlangte - und so kamen wir zügig zur Autobahnabfahrt Richtung Hannover. Hier wurde es nach wenigen Kilometern so richtig voll und meine Frau neben mir bekam schon wieder schwitzige Hände ob der Fahrweise mancher Verkehrsteilnehmer...bekommt sie aber immer, wenn jemand schneller fährt, als 120 - auch ich...
Kurz vor Hannover - wenn sie einige Gebäude erkennen kann - beruhigt sich meine Frau wieder und somit hat sie das "Schlimmste überstanden". In der MHH angekommen, staunten wir nicht schlecht: so früh am Morgen - es war gerade mal 8:35 - waren fast alle Parkplätze schon belegt: wir waren extra zur Immunologie vorgefahren, da es dort um diese Zeit locker noch jede Menge Parkplätze gab - nicht so am heutigen Tag...so musste wir umkehren und zum Parkdeck hochfahren, um uns dort einen freien Platz zum parken zu suchen. Eigentlich wollten wir das vermeiden, weil es - auch schon die ganze Zeit auf der Hinfahrt - regnete und wir vergessen hatten, einen Regenschirm mit zu nehmen. Nunja: da mussten wir durch und so eilten wir nach der Durchquerung des Hauptgebäudes in die Immunologie runter.
Gestern war ja Mittwoch und so gab es wieder ein leckeres Frühstück, worauf wir aber erst einmal verzichten mussten, da wir dieses mal fast pünktlich zu unserem Termin aufgerufen wurden...das gab es in unserer 12-jährigen "MHH-Karriere" noch nie! Anyway: wir konnten zusammen zum Arzt reingehen und die Angelegenheit schnell klären: ich war am schnellsten draußen und konnte mich schon einmal zum Blut abnehmen anmelden. Meine Frau folgte kurz darauf und legte schonmal mit dem Frühstück los, als sie aufgerufen wurde...missmutig legte sie das Messer, an dem noch die Butter war, beiseite und ging in das Ambulanz-Zimmer, um sich das Blut abnehmen zu lassen.
"Was machst du denn hier?" fragte die Assistentin erstaunt und glotzte meine Frau mit verwunderten Augen an - "...na, du hast mich doch aufgerufen!" entgegnete meine Frau und glotzte nun ihrerseits dumm aus der Wäsche, wie man so schön sagt. "Ach - ich meinte natürlich deinen Mann..." korrigierte die Assistentin erheitert und so konnte meine Frau ihr Brötchen zu ende schmieren und ich ging an ihrer Stelle zum "Blut-Zapfhahn"...ehrlich gesagt, ich hatte gestern gar nicht so richtig aufgepasst - normalerweise guck ich immer genau hin, wenn man mir Blut abnimmt - so merkte ich auch nicht, wie sich dieses mal mehr Röhrchen als sonst mit Blut füllten und reagierte erst, als sie mir zu verstehen gab, das wir fertig seien. Ich drückte den Pad, der stets zu einem dicken "Knubbel" gefaltet wird, um ihn dann auf die Einstichstelle zu drücken auf diese und ließ mir dann nach kurzer Zeit später ein Pflaster drauf kleben. Während ich den Ärmel des Sweatshirts herunter krempelte und die Jacke drüber zog, merkte ich, wie mir das Blut den Arm herunterlief...erschrocken zog ich die Jacke wieder au und krempelte den Ärmel des Pullovers wieder hoch. Nun musste ich den ganzen Arm abwischen und ein neues Pflaster auf die Einstichstelle kleben und auf die Frage, wieso ich dieses mal so blutete,erklärte mir die Assistentin, das seit kurzer Zeit in der Ambulanz (bzw. in der Immunologie) neue Butterflys (1xSpritzen zum Blut abnehmen) verwendet werden, die nicht nur wesentlich schärfer seien, sondern auch etwas dicker, damit das Blut besser fließen kann: wieder etwas hinzu gelernt  ...
Nach dem Frühstück mussten wir nochmal in das Zimmer des Arztes, um den Professor die Hand zu schütteln und zu erklären, "wie gut es uns geht" und das wir die Medikamente gut vertragen - ist Pflicht, 1x im Quartal - danach konnten wir unsere neuen Rezepte und neuen Termin in Empfang nehmen und die Heimreise antreten.
Zu den Werten gibt es nicht viel zu sagen, außer, das sie wieder voll zu unserer Zufriedenheit -und auch die der Ärzte  - ausgefallen waren (meine: Helferzellen = 457/Viruslast = <50 = unter der Nachweisgrenze).
Zuhause angekommen, weichte ich den blutigen Ärmel des Pullovers schnell in kaltes Wasser ein und ließ ca 1,5 Stunden später eine Maschine Buntwäsche durchlaufen: das ganz Blut war vollständig heraus gegangen
So: bis zum nächsten mal,
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03. 04. 2008, 11:52
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#187
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Mitglied
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Beiträge: 3
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Re: leben und leben lassen
MoshPit?
Ich find' das alles ziemlich klasse, ich glaube du bist ein guter Mensch und ein kuhler Typ. Lass dich weiterhin nicht unterkriegen. *knuff*
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08. 05. 2008, 18:30
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#188
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Agnostiker
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Re: leben und leben lassen
20.05.'08
...wie gehts weiter?
oder:
[ironie]...wie ich die Kristallkugel entdeckte...[/ironie]
zunächst:
durch Krankschreibung * komme ich mal wieder dazu (ich weiß: is ne faule Ausrede  ), meinen Blog einen weiteren Eintrag "zu verpassen"...
* hab mir einen Virus eingefangen, der die Bronchien angreift und einen erstmal "kampfunfähig" macht. Am letzten Freitag saßen meine Frau und ich im Auto Richtung nach Hause - wir waren in Wolfsburg, um einen Termin bei einer Stelle für Integration für Schwerbehinderte ins Arbeitsleben wahr zu nehmen ** - als ich während der Fahrt so einen heftigen Hustenanfall bekam, dass das Brustkorbgelenk einen Knacks ab bekam. Glücklicherweise war während dieses Zwischenfalls nichts weiter passiert - weitere Unannehmlichkeiten sollten später folgen...
Von diesem Zeitpunkt an sollte der Husten nicht mehr aufhören - Ihr kennt das: so ein trockener Husten, der den Hals reizt; ja fast kitzelt und beim Husten (oder danach) entsteht keine wirkliche Verbesserung - außer, dass die Körpertemperatur bei jedem Husten mehr ansteigt (Anstrengung)...und der Wutpegel ebenfalls 
Nunja, auf jeden Fall zu Hause angelangt, geht man den alltäglichen Handlungen nach, bis man schließlich zu Bett geht...schlafen? währe schön, wenn dieser dämliche Husten nicht wäre: im sitzen ging es ja noch einigermassen - aber im liegen unmöglich! Kaum 2 Minuten gelegen, geht es schon los: ein Hustenanfall jagd den nächsten - und das in "schönen" regelmäßigen Abständen von 2-3 Minuten...hinzu kommt die wirklich schlimm schmerzende Stelle des Brustkorbgelenks, die bei jedem husten einen heftigen Stich durch den Körper jagt. Im Liegen ist das Husten garnicht erst möglich: ich muss mich aufrichten, um mir während des Hustens die Hand gegen das Gelenk zu drücken, um nicht mitten in der Nacht die Nachbarschaft zusammen zu fluchen (wegen des Schmerzes) - also ist an erholsamen Schlaf nicht zu denken.
Der Gang zum Arzt am Montag ist für mich Pflichtprogramm gleich zu Anfang des Tages, nachdem ich das ganze Wochende die Nächte mit Husten, Fluchen und TV gucken (die Höchststrafe!) verbracht habe - meine feste Sendung am Samstag abend hatte ich auch nur mit Ach + Krach und viel Wodka-O geschafft...hier wurde ich ob meines Leidens aufgeklärt und ein Inhalierstift nebst homöopathische Tropfen verschrieben...mal sehen, ob das "gute" Zeugs irgendwann Wirkung zeigt: heute nacht zumindest konnte ich noch keine Veränderung feststellen...
** diese Stelle wurde mir von meinem "Betreuer" beim hiesigen Gesundheitsamt empfohlen: hier könnte man anhand meiner Vorgeschichte bessere Tips im Umgang mit Ämtern und eventuellen Arbeitgebern geben, was ich auch gleich am Montag in die Tat umsetzen wollte:
mir wurde nahe gelegt, mich beim Arbeitsamt als arbeitssuchend zu melden, da ich aufgrund meiner bis nunmehr 7,5 jährigen Tätigkeit als Hausmeister ein Recht hätte, eventuelle Ansprüche auf Arbeitslosengeld zu äußern...dieser Zahn wurde mir allerdings gleich als erstes gezogen und einen Termin bei der Dame, die für Schwerbehinderte zuständig ist, habe ich auch nicht bekommen: sie wolle mich anrufen, hieß es...
Jetzt sitze ich hier und ehrlich gesagt, glaube ich nicht so recht an das Vorhaben der Dame des Arbeitsamtes - aber ich lasse mich mal überraschen....vielleicht werde ich ja eines Besseren belehrt und sie kontaktiert mich tatsächlich
Vorhin kam meine Frau vorbei und brachte mir das Mittagessen (Linsensuppe: mmm, lecker  ), da ich ja das Haus hüten soll, laut Arzt. Obwohl sie heute Geburtstag hat, hasst sie es, wenn man darüber viel "Tamtam" macht - sie ist froh, dass sie ihre Ruhe hat und das gönne ich auch aus tiefstem Herzen: hat sie doch in der Vergangenheit genug durch gemacht. Jetzt ist nunmehr ihre Rente durch und sie muss sie "nur noch" alle halbe Jahre neu beantragen, was jedoch wohl nur eine Pro Forma-Sache sein soll...
Die letzte Untersuchung unserer Tochter in der MHH (vor ein paar Tagen) verlief wieder einmal ohne negative Befunde: sie ist uns mit ihren Werten erfreulicherweise weit vorraus  - wir hoffen natürlich, das dies für eine lange Zeit so bleibt  .
Komisch: als ich mich anschickte, meinen Blog um einen weiteren Beitrag zu erweitern, hatte ich jede Menge Themen im Kopf - jetzt aber starre ich mit leerem Blick auf den Monitor und mir fällt nichts konstruktives ein, das ich hier gern festhalten möchte...außer vielleicht, das mir mir Bange vor dem 30.06. ist - meinem (voerst) letzten Tag im Arbeitsleben: wie wird es danach weitergehen? Werden wir das Auto, das für uns so unentbehrich geworden ist weiter halten können? Muss ich aus der Wohnung ausziehen, da ich sie nicht mehr bezahlen kann? Kann ich meine Schulden zu ende bezahlen, ohne das meine Familie darunter leiden muss? Zugegeben: hört sich alles nach Endzeit an, aber das sind nun mal meine Gedanken momentan (und das schon seit der Zeit meiner Kündigung) und irgendwie nervt es gewaltig...
Ich schließe mal an dieser Stelle und komme mit einem hoffentlich inhaltlich besseren Eintrag zurück...bis dahin:
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20. 05. 2008, 10:15
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#189
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Agnostiker
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Sep 2004
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Beiträge: 1.094
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Re: leben und leben lassen
03.06.'08
Eilmeldung: langjährig verschollener Bruder wieder entdeckt!
oder:
...langsam geht mir die Puste aus...
Zuerst einmal ein sommerliches Hallo zu all meinen treuen Blog-Abbonenten und Zufalls-Reinschauern
Der Titel läßt reißerisches a là Bild-Zeitung vermuten - leider muss ich eventuellen Highlight-Enthusiasten die Vorfreude nehmen und der "Sache" Aufklärung angedeihen lassen:
tatsächlich ist es so, das ich in einer gewissen Hinsicht eine Nachricht über einen meiner Brüder, den ich seit fast 40 Jahren (!) nicht mehr gesehen habe, erhielt...und zwar in einer Form eines Bescheides des Ordnungsamtes Düsseldorf, welches sich für Allgemeine Angelegenheiten der Gesundheitsaufsicht verantwortlich zeigt.
In diesem Bescheid wird mir zum bedauern des Beamten mitgeteilt, das mein Bruder verstorben sei und von der Ordnungsbehörde bestattet worden ist. Das dies nicht ohne Kosten vonstatten lief, bedarf hier keinerlei besonderer Erklärung. Die Kosten dieser Bestattung - um darauf einmal näher einzugehen, belaufen sich auf knapp 2000 €, die die Stadt gern von mir erstattet haben möchte. Dies wird unmissverständlich durch diverse Paragraphen unterstrichen und durch eine Frist, in der die Kosten beglichen werden sollen, dargelegt.
Nach mehreren - ins Leere laufende - Telefonaten nach Düsseldorf (man hats ja), gelang es mir endlich den dafür zuständigen herrn zu erreichen, der aber zu meiner Überraschung sehr freundlich war (ob er das auch noch ist, wenn man feststellen muss, das bei mir nichts zu holen ist?).
Ich schilderte kurz meine finanzielle Situation und er verwies mich zu einer Dienststelle des Sozialamtes (?) in Düsseldorf, wo ich die Angelegenheit schildern könnte und um einen Antrag auf Übernahme der Kosten bitten solle. Gesagt, getan: die Dame am anderen Ende der Leitung war zwar etwas reserviert, aber dafür konnte sie mir in einem "normalen" deutsch (nicht dieses Beamten-Latein) die Sachlage schildern und versicherte mir die Zusendung des Antrages. Es versteht sich von selbst, das ich mich wieder einmal "nackich machen" muss - ich weiß gar nicht mehr, wie oft schon in der letzten Zeit - um die Kriterien für eine Übernahme der Kosten zu erwirken...mal sehen, was in diesem Falle wieder auf mich zu kommen wird und wie viel Nerven mich das dieses Mal wieder kosten wid...
Jaja: Deutschland, deine Ämter...auch meine Frau wird davon nicht verschont...zu lesen war ja davon zur Genüge in den letzten Posts...ach: hatte ich erwähnt, das die Erwerbsminderugs-Rente meiner Frau nach 3 Jahren Rechtskampf nun endlich durch ist? Nein? Ist eigentlich auch (fast) überflüssig, denn zum einen musste sie nebenher einen Zusatzantrag für Hartz IV stellen, um die stattliche Summe von - roundabout -24€ zusätzlich im Monat zu | |