"Name and shame" für nicht filternde ISPs gefordert
Eine der eher skurrileren Forderungen im Kampf gegen die Kinderpornografie äußerte Parlamentsabgeordnete Margaret Moran in Großbritannien. Provider sollten offenlegen, ob sie Webseiten mit kinderpornografischen Inhalten filtern oder nicht. Auf Provider, die die Inhalte nicht blocken, solle so zusätzlicher Druck ausgeübt werden, ebenfalls die entsprechenden Inhalte zu sperren.
Die Provider bevorzugen naturgemäß eine freiwillige Selbstverpflichtung. Die Internet Service Providers Association (ISPA) gab bekannt, dass der größte Teil der Unternehmen entsprechende Seiten ohnehin schon filtere. Die Offenlegung der ergriffenen Maßnahmen würde wiederum ein Nachteil sein: sie zeige möglicherwiese auch Wege und Möglichkeiten auf, die entsprechenden Filter zu umgehen.
Dem Vorschlag werden nur wenig Chancen eingeräumt, zu geltendem Recht umgemünzt zu werden
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