Nach einigen noch anhaltenden Rechtsstreitereien startete Google nun seinen Google Print - Suchdienst: die Beta ist live im Netz, ebenso eine Infoseite zu dem neuen Projekt des Suchmaschinenriesen mit einer Reihe von O-Tönen zu der Scanaktion, mit der Google die Buchwelt ebenfalls online durchsuchbar machen will. Fairerweise wurden auch einige Gegenstimmen bei Google gelinkt, heftigere Querschüsse wie die jüngste Stellungnahme des AAP - Präseidenten Pat Schroeder wurden jedoch nicht gelinkt.
Google hatte nach Klagen der Writers Guild und des amerikanischen Schriftstellerverbands AAP den Scan zahlreicher copyright - geschützter Bücher vorläufig eingestellt, scheint jedoch willens, auch jene online durchsuchbar zu machen. Man habe den Verlagen und Autoren eine Opt-Out-Lösung vorgeschlagen, die Verwendung der Texte sei durch Fair-Use - Bestimmungen ebenso gedeckt wie beispielsweise das Recht von Bibliotheken, Bücher zu verleihen.
Die Gegner des Projekts indessen konstatieren, dass Google das Copyright für sich nach Belieben verbiege oder ignoriere. Selbst wenn Google copyright - geschützte Texte nur in Auszügen verfügbar mache, müßte die jeweilige Erlaubnis bei den Rechteinhabern eingeholt werden. Schroeder geht sogar soweit zu behaupten, Google strebe eine Welt an, "...in welcher sämtliche Inhalte frei sind und selbstverständlich Google das Zugangsportal zu all diesen Inhalten kontrolliert. Dies würde den Besitz Dritter komplett entwerten und den eigenen Wert Googles massiv erhöhen".
Nichts von alledem treffe zu
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