Kein großer Verlust
Wie mit KaZaA auch konnte man sich mit dem Grokster-Client ins FastTrack - Netz verbinden, und wie mit KaZaA auch hatte der User dort seine Mühe, in dem mit Fakes und Würmern vollgemülltem Netz Files in vernünftiger Qualität zu ziehen. Wie KaZaA bekam Grokster Ärger mit der Musikindustrie, während Sharman Networks jedoch nach wie vor nicht auf ein entsprechendes Urteil eines australischen Gerichts reagieren, knickte Grokster nun ein. Der Dienst sei illegal gewesen, bereut man auf der Homepage des Filesharingclients, und man arbeite daran, bald eine legale Möglichkeit zum Musikerwerb anbieten zu können. Grokster3g soll dieser Dienst heissen, ob der Sprung gelingt, darf angezweifelt werden. Selbst Napster, dessen Name einiges mehr wert sein dürfte als jener Groksters, tut sich schwer damit, die Gewinnzone zu erreichen.
Damit dünnt sich die Liga der kommerziellen Filesharing - Tools weiter aus: der Trend zur nichtkommerziellen Open - Source - Lösung hält ungebrochen an. Im Lager der kommerziellen Anbieter verbleiben momentan noch Bearshare, Morpheus und WarezP2P, der Kurs Limewires ist ungewiss
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