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Zitat von ruler
der Begriff des Linkspopulisten, wie er vom Spiegel mal genannt wurde, trifft es ganz gut.
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Ich wiederhole mich mal sinngemäß: Der Begriff "Rechtspopulist" wie ihn kein Medium wagt auf Bush anzuwenden, wäre doch für seine Politik angemessen, oder nicht?
Im Übrigen werden alle linken Politiker Lateinamerikas von der internationalen Presse gerne mit dem Geruch von Che bedacht, damit man besser draufprügeln kann. Süd- und insbesondere Mittelamerika befinden sich in einer dermaßen erbärmlichen Verfassung, daß jede linke Politik dort von westlichen Medien als radikal und populistisch empfunden wird.
Logisch sollte auch sein, daß ein Pinochet niemals als Populist auftreten mußte, weil er es garnicht nötig hatte, auf der Straße nach Stimmen zu suchen. Seine Politik wurde in Hinterzimmern besprochen.
So gehört der Begriff "Linkspopulist" genauso wie der Begriff "Antiamerikanismus" in die Klamottenkiste der Verbalkeulen, die nichts weiter bewirken sollen als eine Unterdrückung jeglicher Diskussion über Inhalte.
DR
P.S. In welche Kategorie von Populisten gehört eigentlich der Volksverhetzer Clement?
Nachtrag: Ich würde nicht nur nach Medienstimmen suchen, die die eigenen Vorurteile bestätigen.