Tjaa, da ist man stolzer Besitzer einer DVB-T-Lösung, und nimmt fröhlich mal zum Test SpiegelTV Reportage auf. Leider stört die Werbung mittendrin, und so begibt man sich auf die Suche nach einem guten, kostenlosen Schneideprogramm. Das mitgelieferte Ulead MovieFactory kann zwar schneiden, aber sein Ergebnis nicht in eine Datei umleiten, sondern nur direkt brennen oder in irgendeinem proprietären Imageformat speichern.
Naja ULead, der gute Wille war ja offensichtlich vorhanden, gibt aber trotzdem Abzüge in der B-Note.
Erste Anlaufstelle für kostenlose Videobearbeitungsprogramme ist natürlich
www.doom9.org.
Hmpf, dort gibts also nur Programme für MPG2-Streams. Extra umkodieren in MPG2, schneiden und dann in XVid neu kodieren?
Och, nöö. Also sucht man weiter. Irgendwann spuckt Tante Google ein Programm aus, das ausgesprochen so ähnlich klingt wie EssCeh Wiedeoh Kat änd Schplitt. Beschreibung klingt gut, aber natürlich hat die ganze Sache einen Haken: da soll man sich also so eine nette Searchbar installieren, und natürlich Werbung glotzen... also immer wieder und ständig. Nicht nur beim Benutzen.
Naja, gibt ja Mittelchen und Wege... also trotzdem installiert, die Searchbar erstmal geflissentlich ignoriert und einfach angefangen zu schneiden. Leider verursacht das Programm ständig Speicherfehler und Bufferoverflows, wenn man der Programmeigenen Fehlermeldung Glauben schenken darf...
Aber man ist ja Fuchs. Also erstmal die blinden Passagiere Spybot zum Fraß vorgeworfen. Klappt auch vorzüglich, System ist nach einem Reboot werbefrei.
Freude grüner Spötterfunken, das Programm startet auch meckerfrei. Läuft leider immer noch nicht ohne Fehler und Abstürze.
So deinstalliert man die ganze Kacke also wieder und fragt sich kurz vorm Bett:
Warum läuft mein Scheiss DVB-T Receiver eigentlich immer noch nicht unter Debian?