Der TÜV. Das Krematorium des Deutschen liebsten Spielzeugs. Wer kennt diese Aufregung nicht, ob das liebste "Hab und Gut" des eingefleischten Deutschen auf dem Müll landen wird oder nicht? Man bringt sein Wagen in die Hallen des deutschen "Ich-nehme-mir-was-mir-zusteht-an-Geld"-Verbandes (kurz: TÜV) und erhofft sich dadurch, mit dem Gefährt diese Hallen wieder verlassen zu können. Was zuvor als "beschädigt" vom TÜV eingestuft wurde, ist nach einem Kasten Bier wieder voll einsatz- und funktionsbereit. Da sag mir noch einer "Bier hat im Blut des Fahrers nichts zu suchen". Denn schon vom TÜV wird man dazu genötigt, stets einen Kasten Bier im Kofferraum dabei zu haben.
Schnell kommt Einer dieser mit Öl gelackten "ehrenamtlichen" Staatsäffchen zum Wagen und betrachtet das gute Stück von Grund auf. Gründlichst wird nach Fehlern und Defekten gesucht, um den Fahrer mal so richtig im "Spaß-Wahn" zu bremsen. Belanglose Dinge stellen mit einem Male eine Gefahr für den ordentlichen Straßenverkehr dar. Eine Antenne auf dem Dach des Wagens könnte bei zu hoher Geschwindigkeit, eine Gefahr für deutsche Vögel darstellen. Ein H-Gurt ist unsicherer als die "Ich-habe-fertig"-Standardgurte, und der aufgemotzte Motor würde der Umwelt Schaden zufügen.
Reifen sind generell in keinem Zustand mehr und die Felgen die diese Reifen tragen, würden sowieso nicht zugelassen werden. Da diese um 3mm über den Wagen herausragen würden. Wo wäre des Deutschen geliebte Verkehrsordnung, wenn man etwaige Wägen nicht auf ihre "Funktionalität" prüfen würde? Ein Auto muss fahren und sollte in einem "Ab-Werk"-Zustand sein. Gewagte Umbauten, wie das Austauschen eines Kunststoff-Aschenbechers in einen schicken Aluminium-Aschenbecher, sind den Leuten vom TÜV ein Dorn im Auge. Denn diese Art von Aschenbechern würde den Fahrer während dem Trip durch das ewige Spiegeln des Sonnenlichtes stark beeinträchtigen.
Sollte man nicht das Glück haben den Service mit Bier bezahlen zu können, so muss man leider auf das gute Geld zurückgreifen. Meist jedoch in geringer Menge dessen, gerade so viel das Sie kaum einen merkbaren Gewichtsunterschied ihres Geldbeutels zuvor und danach wahrnehmen können. Wie auch? Die ausgeströmten Gase ihres Autos, während der Abgasuntersuchung, haben Ihren Kopf benebelt.
Sollten Sie die ganze Terrorisierung heil mit ihrem Wagen überstanden haben, werden Sie bis zur nächsten Prüfung eine Ruhezeit haben. Versuchen Sie sich in dieser Zeit so gut es geht zu erholen. Gehen Sie arbeiten, streiten sie mit ihrer/ihrem Frau/Mann und bauen Sie noch ein paar Unfälle, das bringt gute Laune und entspannt Ihren Körper und Geist im nu. Ärgerlich ist es dann nur, sollte ihr Wagen von der Polizei angehalten werden die auf ihren Nummernschildern keine gültigen TÜV-Plaketten vorfinden, da sie der Mitarbeiter des TÜV vergessen hat anzuheften.
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Ein Bericht aus dem Fundus vergangener Anekdoten!
Es schrieb für Sie: RaZtaMan aka W00tkaeppi