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21. 11. 2005, 16:07 #1
Verbot von Killerspielen: Protest formiert sich
Petitionen und alternative Vorschläge
Die Pläne der schwarzroten Koalition, sogenannte "Killerspiele" zu verbieten, schlägt weitere Wellen. Ob die nun anlaufenden Proteste von Erfolg gekrönt werden, kann hingegen bezweifelt werden: die Verbotsplanungen sind bislang völlig unbeleckt von der Medienwirkungsforschung geblieben, der Verdacht liegt nahe, dass das Verbot dem gleichen blinden Aktionismus entspringt wie auch die Forderungen nach Netzzensur und Linkverboten seitens der einschlägigen Polit-Hardliner. In der Regel unbelastet von weitergehendem Wissen über die Funktionsweise des Internet, versuchen jene in schöner Regelmäßigkeit, absurde und technisch sinnlose Verbote durchzusetzen.
Während sich die Politik entsprechend weigert, Realität zur Kenntnis zu nehmen, starten einige Initiativen, die dieses ehrgeizige Ziel unverdrossen weiterverfolgen. So sammelt beispielsweise Pro-Games.biz momentan Unterschriften gegen das geplante Verbot der umstrittenen Shooter - und belegen nebenbei die von Golem zum ersten Mal ins Feld geworfene These, dass nicht die Spiele, sondern allenfalls die Verunglimpfung der Spieler und Verbotsforderungen die Onlinegamer aggressiv machen. Zur Unterschriftensammlung mag man Glück wünschen - ein wenig deprimierend stimmt dabei die Erinerung an eine ähnliche Aktion von Gamestar diesen Sommer: auch über 53.000 Unterzeichnungen tropften an den Verbotsverfechtern rückstandslos ab.
Noch konstruktiver versucht sich der Deutsche E-Sportbund in die Debatte einzubringen. Dort hat man korrekt erkannt, dass es mitnichten um Verbote, sondern allenfalls um Jugendschutz gehen kann. Letzerer sei in Deutschland durchaus effektiv
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01. 12. 2005, 14:00 #61
Re: Verbot von Killerspielen: Protest formiert sich
Warum die Aufregung? Sollten Computerspiele wirklich verboten werden (woran ich noch nicht glaube) wird dies nur eine Verlagerung des Marktes bewirken...zu lasten unserer Unternehemn die sich mit der Entwiklung/Verkauf der betreffenden Produkte befassen.
Die Spieler kaufen sich die Software dann halt nicht mehr im Mediamarkt an der Ecke sondern Online in irgend einem anderen Land oder laden sie illegal bei Tauschbörsen.
Die Kids - die durch das Gesetzt eigentlich geschützt werden sollen - tauschen die CDs nach wie vor auf dem Schulhof. Und durch den Reitz des verbotenen verteilten sich die Spiele noch schneller.
Es gibt genügend Beispiele die zeigen das solche verbote nicht durchzusetzen sind.
z.B. Manhunt ist in Deutschland nie erschienen (kein großer verlust meiner Meinung nach)...eine deutschsprachige Version war aber ohne Probleme in Östereich zu bestellen.
Die Software kommt also nach wie vor ins Land.
Beim Verkauf im Laden ist immerhin noch ein Verkäufer der das Alter des Käufers kontrolieren könnte (auch wenn dies oft nicht passiert). Im Onlinehandel fällt auch diese Kontrolle weg.
Ich glaube da die meisten Politiker sich mit dieser Thematik nicht auskennen, werden sie auch nicht verstehen das ein solches Verbot nicht viel ändern wird.
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01. 12. 2005, 14:36 #62
Re: Verbot von Killerspielen: Protest formiert sich
ich schließe mich dir voll an es wird immer irgendwo killergames zu kaufen geben egal was passiert
Zitat von Mephisto74


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