Hacken leicht gemacht
Zur Freischaltung der Sapphire X800 GTO² benötigen wir eine Diskette nebst passendem Laufwerk sowie eine aktive Internetverbindung. Letztere kann auch über ein behäbiges Modem erfolgen, da die erforderlichen Dateien gerade mal 177 Kilobyte groß sind. Vor dem BIOS-Update rufen wir das ATITool auf: Noch werden dort nur 12 aktive Pipelines angezeigt.
Zuerst präparieren wir eine Diskette über den Windows-Arbeitsplatz. Dazu wählen wir über einen rechten Mausklick auf das Diskettenlaufwerk den Unterpunkt "Formatieren". Anschließend machen wir ein Häkchen bei "MS-DOS-Startdiskette erstellen" und starten die Formatierung. Danach laden wir uns die Dateien "flashrom16p.zip" und "Sapphire.X800GTO2.Samsung16.bin" herunter. Damit wir es später leichter haben, benennen wir die letztgenannte Datei, welche das neue BIOS enthält, einfach in "GTO2.bin" um.
Im nächsten Schritt kopieren wir die Datei sowie den Inhalt des ZIP-Archivs direkt auf die vorbereitete Diskette. Jetzt starten wir den Computer neu und lassen ihn vom Floppy-Laufwerk aus hochfahren. Falls beim Update-Vorgang etwas schiefgehen sollte, führen wir mit dem Befehl "flashrom -s 0 backup.bin" zunächst ein Backup des alten BIOS durch. Anschließend laden wir mit "flashrom -f -p 0 GTO2.bin" das neue BIOS auf die Grafikkarte. Nach erfolgreichem Abschluss des Updates nehmen wir die Diskette aus dem Laufwerk und starten den Rechner wieder.
Nun folgt der spannende Moment: Wir rufen das ATITool abermals auf, und siehe da – nun werden 16 statt 12 Pipelines angezeigt. Wir verbleiben im ATITool und drehen kräftig an der Takt-Schraube bis wir das Niveau eines ATI Radeon X850 XT Platinum Edition erreichen, was einem Chip- und Speichertakt von 540 und 590 Megahertz entspricht.
quelle:
http://www.netzwelt.de/news/72713_1-...o-im-test.html