Auch wenn wir in vielen Bereichen auf SquirrelMail oder Horde/IMP setzen - gerade Exchange-Webmail ist schon was feines. Gerade der direkte Zugriff auf Kalender und Kontakte und (wie bei uns) die Anbindung an ein CRM sind unterwegs nicht durch Horde und Co zu ersetzen - jedenfalls nicht mehr als 3 Mitarbeitern.
Ergo halte ich Deine Idee gar nicht so abwegig und wenn man im IT-Bereich tätig ist kann man sich bei Microsoft für 300nochwas Euro im Jahr das Actionpack holen und hat neben der ganzen lizensierten MS-Software natürlich auch den SBS mit direkt 5 (oder waren's 10?) CALS dabei.
Wir haben hier den Exchange hinter einer GateProtect-Firewall, aber eine normale Linux-Kiste mit IPTABLES tut's natürlich auch.
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Zitat von tiberian
Ich habe einen Desktop PC und einen Laptop. Ziel ist es, beide zu synchronisieren. Also E-Mails, Kalender Kontakte und Aufgaben auf beiden System identisch zu haben. Ich denke mal dafür ist der Exchange ganz ratsam oder?
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Wenn Du Outlook als Mailclient und Kalenderapplikation benutzt: Ja. Thunderbird ist gut, nutze ich als IMAP-Client auch, aber Kalender und Synchro mit meinem PDA läuft optimalerweise mit Outlook (man gewöhnt sich dran...)
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Zitat von tiberian
1. Frage: Kann ich in dem Exchange einen Sammeldienst einrichten? Also das alle n E-Mail Adressen per POP/IMAP abgefragt werden und lokal in einem Xchange Postfach gesammelt werden?
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Ja, der Standard-POP3-Konnektor holt minimal alle 15 Minuten bei beliebigen POP3-Postfächern ab und verfrachtet Deine Mails in das Postfach des Users.
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Zitat von tiberian
2. Frage: Der Server würde bei mir zuhause im Keller stehen, die E-Mails möchte ich aber auch vom Laptop von überall aus abrufen können. Erreiche ich den XChange über das WAN? Oder geht das nur im LAN?
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Natürlich geht das über DynDNS auch über's WAN, aber einen Exchange direkt dahinzustellen ist nicht ratsam, um's mal freundlich auszudrücken. Auf jeden Fall einen besseren Router/Firewall mit allen Ports ausser 25 zu. Besser aber eine Firewall mit VPN-Server (z.B. relativ günstig von Bintec. Wir nutzen Gateprotect, die kleinen davon kosten aber auch ~500 Euro) und sich dann von unterwegs per VPN einwählen und mit dem Exchange "lokal" arbeiten. Direkt an's WAN: Potentielle Spamschleuder.
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Zitat von tiberian
3. Frage: Was für Anforderungen muss der WIndows Server besitzen? Muss zwingend eine Domäne eingerichtet werden? Wie logge ich mich über das Internet dann in diese Domäne ein?
Danke für geisitge ergüsse 
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Die MS-Angaben sind ja immer recht optimistisch - für einen 2003 SBS würde ich aber mindestens 1024MB RAM und nichts unter P4 nutzen. Graphikkarte ist egal, eine gute Netzwerkkarte (nicht unbedingt den Realtek 8039irgendwas-Klassiker, der bei Volllast in die Knie geht) nehmen.
Ich habe dafür privat einen besseres Toshiba-Notebook gekauft, damit der Stromverbrauch nicht so hoch ist. Geschäftlich haben wir einen Xeon 3irgendwas Ghz und 1GB RAM/50 User.
Domäne MUSS, sonst weiß er ja nicht, für welche Domain er annehmen soll.
Anmelden tust Du Dich von ausserhalb nicht unbedingt - nimmst entweder Webmail oder Einwahl per VPN, um Dich mit Outlook und dem Exchange zu verbinden. Domänenmitglied musst Du dafür nicht sein, es muss nur der User existieren, der bei Outlook eingetragen wird und Zugriff auf die IP des Servers.