Erfolgsgründe der chinesischen Suchmaschine
Als chinesisches Google wird Baidu bisweilen bezeichnet, und über die Gründe des Erfolgs der chinesischen Suchmaschine wird heftig gestritten. Unbestritten bleibt: Forderungen westlicher Medienkonzerne kommt die Suchmaschine nur sehr zögerlich bis gar nicht nach - auch nach Klage einiger Labels findet die Suchmaschine massenhaft mp3-Dateien - den Forderungen des chinesischen Regimes indessen schon. So lautet der Vorwurf auch gerne, dass man mit der mp3-Suche nach Radiohead Massen von Ergebnissen bekommt, das Massaker auf dem Tiananmen-Platz in den Baidu-Ergebnissen offenbar nicht stattgefunden hat. Zensur ja, aber eben sehr selektiv.
Man richte sich nur nach den gesetzlichen Vorgaben des Landes, in dem man ansässig sei, so Baidu-Chef Robin Li im Guardian. Die MP3-Suche, die über 20% der Suchabfragen bei Baidu ausmachen soll, sei ein weniger wichtiger Grund für den Erfolg des Unternehmens. "Wir verstehen die chinesische Sprache und Kultur besser", so Li, so habe Baidu bei der Unterscheidung chinesischer Namen aus zwei bzw. drei Zeichen eine bessere Technik als die Konkurrenz, weswegen man bessere Suchergebnisse liefere. Und natürlich biete man einiges für den musikbegeisterten chinesischen Nutzer. Nur eben nicht für die politisch interessierteren User.
Womit Baidu in China jedoch nicht alleine stehen. Auch Microsoft oder Yahoo! haben sich gern willfährig gezeigt, wenn es um die Anforderungen des totalitären Regimes in China ging.
Die Millionen von Musiksites könne man nicht alle filtern, so Li, bei den politischeren Inhalten ist das offenbar einfacher. Wenngleich ein paar kurze Testsuchen
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