Loudeye steigt aus der "Content Protection" aus
Einige kleinere Siege konnte Overpeer erringen, aber die Schlacht ist für die Tauschbürsenvermüller nun verloren: Mutterkonzern Loudeye gab bekannt, aus dem "Content Protection Services Business" auszusteigen. Overpeer wird geschlossen.
Dabei hatte alles recht gut angefangen: das FastTrack-Netz beispielsweise konnte Overpeer mit Massen an gefaketen Dateien fluten: über die Hälfte der mit FastTrack zu findenden Dateien sind Müll. Die Fakeflut war einer der Hauptgründe für den Niedergang von Kazaa und Co. - dem Netz haben der Torrent und der Esel inzwischen längst den Rang abgelaufen.
Was jedoch weniger an der erstaunlichen Kompetenz von Overpeer lag, sondern am extrem schlechten Hashverfahren von FastTrack. Da das Tauschnetz nur einen bestimmten Bereich der Files hasht, ist das Fluten der Börse mit Datenmüll extrem leicht: nur der tatsächlich gehashte Teil des Files muss korrekt sein, der Rest kann Sound- oder Datenmüll sein.
Overpeer und andere Firmen wie Viralg waren entsprechend vollmundig mit ihren Ankündigungen: man könne jede Tauschbörse beliebig mit Fakes durchseuchen, so des öfteren die einschlägigen Pressemitteilungen. Stattdessen haben sie allenfalls die Weiterentwicklung der P2P-Technik gefördert: anständiges Hashing ist heute Standard bei Esel und Co. Selbst an den Universitäten widmete man
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