Songseitenwarnung - iPodwarnung - Trojanerwarnung
Songseiten von MPA-Ankündigung irritiert
Einmal mehr gehen die vollmundigen Klageandrohungen der Copyrightindustrie völlig nach hinten los: Songtext- und Notenseitenbetreiber sollten nach Wunsch der MPA in Zukunft* in den Knast. Dass man einmal mehr dem Copyrightwahn frönt und keinesfalls damit Künstler unterstützt, wird in der Ergänzung der neuen Drohungen deutlich. Ziel der 2006 kommenden Kampagne werden "große Sites, von denen die Leute denken, sie seien legal". Dumm für Betreiber solcher großen, legalen Seiten: Jonathan Irons, der Sheetmusicnow.com betreibt, rechnet mit Verlusten - für sich und für die Künstler, die Einkünfte über die von ihm verkauften Noten beziehen. "Das Bild entsteht, dass Musik-Downloadseiten illegal sind", so Irons. In der Tat: propagiert man, gegen Seiten vorgehen zu wollen, die "legal aussehen", muss sich wohl niemand wundern, wenn die Kunden auf "legal aussehenden" Seiten nichts mehr kaufen. Sondern ihr Material gleich dort holen, wo niemand Geld oder Kontodaten von ihnen verlangt und sie anonym bleiben.
iPodwarnung
Die 60er-Generation ist taub durch die Erfindung des RocknRoll, die der 70er wohl durch die Discos, jene der 80er verdankt ihre Hörschäden Sony und dem Walkman, und die der 90er wohl all dem zusammen zuzüglich diverser Raves. Die jetzige Jugend ertaubt durch iPods, so das Ergebnis einer Bostoner Studie. Die besondere Gefahr, die die heutigen Ohrenattacken zu einer weit schlimmeren Bedrohung macht als es der Marshallamp und die Loveparade je waren: die Segnungen digitaler Musik und Player wie dem iPod. Diese erlauben höhere Lautstärken
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