Zuviel Halbwahrheiten und Unwissen würden in Bezug auf Copyright, Urheberrecht und Privatkopien kursieren, so Julian Finn aka hds und Jenny-Louise Becker, die für die Initiative FairSharing.de referierten. Der Überblick über das in jüngerer Zeit häufig geänderte Urheberrecht in Deutschland: Nach wie vor sind Privatkopien erlaubt, die letzte Umsetzung von EU-Richtlinien verbieten nur das Umgehen "wirksamer" Kopierschutztechnik. Der nächste Korb drohe mit der Möglichkeit von Rechteinhabern, Daten von mutmaßlichen Urheberrechtsbrechern ohne richterliche Anordnung zu erlangen, ob und wie dies in Deutschland in geltendes Recht umgesetzt wird, sei unklar.
Dass entsprechende Umsetzungsversuche nicht glatt durchgehen, stellten sie am Beispiel Frankreich dar, wo das Parlament einen drastischen Entwurf jüngst kurzerhand ins Gegenteil verkehrte: beschlossen (und natürlich sofort erneut zur Debatte bestellt) wurde die Legalisierung von Tauschbörsen und die Erhebung einer Art "Kulturflatrate" durch die ISPs, welche Pauschalgebühren erheben, welche an die Künstler ausgeschüttet werden wollen.
Eben dies sind auch die Forderungen von FairSharing.de: von denen sie sich erhoffen, das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden zu können. Nutzer werden entkriminalisiert, ein bislang in weiten Teilen nur schwer oder unter rechtlichen Risiken verfügbarer Fundus an Kultur stünde den Nutzern offen, Medien jenseits des Mainstreams könnten das kulturelle Leben bereichern und nebenher bislang wenig beachteten Künstlern neue Perspektiven geben - denn zur Ausschüttung der Einnahmen orientiert sich der Schlüssel nicht mehr nur an den Mainstreammedien mit ihrem Übergewicht an gehypeten Plastikstars, sondern auch an den Tauschbörsen mit ihrem breiten Angebot an
Kann nicht mal jemand sein Recht auf eine Privatkopie einklagen. Wenn man eine rechtmäßige Kopie erstellen will, das aber aufgrund der existierenden Kopierschütze nicht kann, ohne ein Gesetz zu brechen, hat das doch Aussicht auf ein für den Kläger günstiges Urteil, oder nicht?
Immerhin werd ich in meinen Rechten von der Industrie beschnitten, aber das ist ja nichts neues mehr. Nur wenn jemand (mit ausreichend Finanzen) mal dagegen klagen würde, dann würde sich bestimmt was ändern. Aber das wird wohl noch dauern...
Ein einklagbares Recht auf eine Privatkopie existiert nicht. Es ist nur nicht verboten, eine solche anzufertigen (mit den inzwischen erfolgten Einschränkungen dahingehend, dass kein "wirksamer kopierschutz" dabei umgangen wird usw.)
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Angefangen bei den notwendigen Grundlagen, welche das Wirkungsprinzip beim Filesharing erklären, über die verschiedenen Möglichkeiten und Tools, bis hin zu den wichtigen rechtlichen Details für Deutschland. Erfahre mehr:
Wir schreiben das Jahr 1962. Der kalte Krieg tobt und die Legende um die Entstehung des Internet findet ihren Anfang. Das Arpanet wird geboren. Auftraggeber des ersten Vorläufers des heutigen Internet war damals die US-Luftwaffe.
Neben der RSS-Lösung, mit der Webmaster die gulli:News nach Belieben auf ihren Seiten integrieren können, existiert eine einfache universal anpassbare Lösung auf Javascript-Basis. Wer die News auf der eigenen Seite einbinden möchte, muss nun nur noch eine Zeile des automatisch generierten Scripts in den eigenen HTML-Code einfügen.
Schon im Newsletter informierten wir dich über die iPhone-Applikation der gulli:news. Jetzt ist die neueste Version erschienen, alle Verbesserungen basieren auf Vorschlägen der Community. Das App ist kostenlos. Gute Unterhaltung wünschen wir!
Ein langes Leben hat viel zu erzählen. Wir haben für euch in unserem Presse-Archiv eine Auswahl diverser Presseberichte über gulli.com aus vergangenen Jahren zusammengestellt.
Guild Wars 2 wird günstiger
Gestern, 15:38 in gulli:news