|
|
|
|
|
|
███
Registrierungsdatum: Oct 2004
Beiträge: 507
|
Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
wollte mal fragen warum man die nicht direkt an 12 v hauen kann?
habe in meinem projekt keinen platz für den inverter.
danke euch
|
03. 01. 2006, 13:17
|
#1
|
|
kleines UV-Licht
Registrierungsdatum: Jan 2004
Beiträge: 1.319
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Weil man für den Betrieb eine "Hochspannung" braucht und 12V DC keine ist?
|
03. 01. 2006, 14:27
|
#2
|
|
███
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Oct 2004
Beiträge: 507
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
soll heißen, dass es auch nicht ratsam ist, daran rum zu basteln?
ich glaube ich steige dann doch lieber auf led's um.
|
03. 01. 2006, 17:45
|
#3
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2005
Beiträge: 20
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Hi Hiero,
Der Inverter erzeugt dir die Hochspannung ( je nach Lampe bis zu 2kv!), die zum Zünden der Lampe notwendig ist.
Vorsicht ist geboten!
Grüße
Coldwater
|
03. 01. 2006, 18:27
|
#4
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: Universum
Beiträge: 567
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Wir wollen mal nicht gleich übertreiben, die Spannung für einen CCFL-Röhre beträgt
700...1200V, wobei ein sicherer Betrieb schon ab 800V gewährleistet ist, ist natütlich auch etwas Typabhängig.
Allerdings kann man diese Spannung nicht mit einen normalen Multimeter messen, da kommen nur "Brotpreise" raus. Ein Oscilloskop mit entsprechenden Messkopf benötigt man schon.
Lebensgefährlich ist die Spannung nicht direkt, allerdings sollte man eine Berührung schon vermeiden, auch eine Berührung der Steckverbinder am Inverter bzw. der Röhre im Betrieb ist nicht zu empfehlen, da die Spannung durchschlägt und es schon etwas unangenehm ist (eigene Erfahrung).
|
08. 01. 2006, 23:32
|
#5
|
|
Gast
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Ahhh
Ihr habt endlich meine Fragen beantwortet  Habe mir heute zwei solche Kaltlichtkathoden im Auto verbaut (als Fußraumbeleuchtung, wenn man die Türe öffnet  ). Allerdings musste ich bei einer die Kabel verlängern und diese leuchtet nun fast garnicht mehr  Brauche wohl noch einen Inverter dafür.
Ich wollte die Teile nämlich auch mal durchmessen, da ich wissen wollte, wo da + und - ist, aber es kam einfach nix gescheites bei raus. Aber die funktionieren ja eh, egal wie herum man die anschließt. Und einen "Schlag" hab ich heute schon mehrmals von den Kabeln bekommen. Naja, angenehm ists wirklich nicht, aber es gibt dann doch schlimmeres
Oder gäbe es vielleicht eine Möglichkeit, ohne einen zweiten Inverter die zweite Kathode ordentlich zum Leuchten zu bringen? Offensichtlich fällt die Spannung wohl sehr ab durch den langen Kabelweg.
Edit: Wie hoch sollte man solche Kathoden denn evtl. absichern, damit mir nicht irgendwann mal die Karre abfackelt?  Wobei... die kriegen ja eh nur Strom, wenn die Tür offen ist.
|
23. 03. 2006, 21:46
|
#6
|
|
seit Hartz IV moderater
Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: zu Hause, in 123XX
Beiträge: 11.699
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Ist verboten unf kostet nur unnötig Geld bei einer Kontrolle
Alles was über ca. 990 Volt ist glaube ich auch erstmal nicht.
Die nötigen Kabel wären sonst so dick wie Zündkabel vom Auto
Oder...die Isolierung reicht eben nicht, man bekommt Schläge, die Elektronik vom Auto geht kaput oder sonstwas
Gruss
Tim
|
24. 03. 2006, 00:22
|
#7
|
|
Gast
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Zitat:
|
Zitat von TBuktu
Ist verboten unf kostet nur unnötig Geld bei einer Kontrolle
|
So eine Beleuchtung an sich - wenn du das meintest - ist nicht verboten. Ich habe da nichtmal einen Schalter dran oder ähnliches. Die Dinger leuchten als nur, wenn eine Türe geöffnet ist, sonst überhaupt nicht. Diese Art der Beleuchtung habe viele Fahrzeugmodelle sogar schon ab Werk!
Zitat:
Alles was über ca. 990 Volt ist glaube ich auch erstmal nicht.
Die nötigen Kabel wären sonst so dick wie Zündkabel vom Auto
|
Musst du nochmal erklären... denn wenn ich die mickrigen Kabel ansehe, die an den Kathoden dran sind, dann verstehe ich deine Aussage nicht ganz.
Zitat:
Oder...die Isolierung reicht eben nicht, man bekommt Schläge, die Elektronik vom Auto geht kaput oder sonstwas 
|
Ja, das wäre ein Punkt, den man evtl. beachten müsste. Aber das ist machbar. Zumal die Kabel eigentlich nichtmal dort entlang laufen, wo besonders viel andere Stromkabel/Elektrik im Auto verbaut ist (jedenfalls bei mir). Zumal sie auch nur Strom führen, wenn die Türen offen sind
|
24. 03. 2006, 08:31
|
#8
|
|
seit Hartz IV moderater
Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: zu Hause, in 123XX
Beiträge: 11.699
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Diese Anbauteile haben in Deutschland keine Zulassung und deswegen ist es verboten.
Leider (oder auch nicht) darf man nicht alles, was sich irgendwie befestigen lässt an ein Auto anbauen
Das ist doch aber klar, beim Auspuff würdest Du dich doch auch nicht darüber wundern...
Gruss
Tim
|
24. 03. 2006, 15:45
|
#9
|
|
Gast
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Mhh... du meinst wohl die E-Zulassung, wenn ich das nun richtig verstanden habe. Ja das mag sein, kann mich auch noch grob daran erinnern, dass man in Autos nur noch solche geprüften elektronischen Geräte verbauen kann. Allerdings werde ich deswegen das Teil nun auch nicht sofort heraus reissen. Die Kathoden leuchten am Tag vermutlich nichtmal ne Minute. Mache mir da wenig Sorgen um ehrlich zu sein. Wie ich das inzwischen mitbekommen habe, ist in den Invertern selbst eine Sicherung verbaut. Habe nämlich oft in Fahrzeugforen gelesen mitlerweile, dass diese oft durchbrennt und diese Leute sie dann überbrückt haben. Das ruft bei mir auch nur Kopfschütteln hervor. Aber ansonsten... Fußraumbeleuchtungen an sich sind ja nicht verboten, und die wenigstens Dorfpolizisten werden sich nach der e-Nummer auf den Dingern suchen
|
24. 03. 2006, 21:38
|
#10
|
|
seit Hartz IV moderater
Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: zu Hause, in 123XX
Beiträge: 11.699
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Nash Bridges hatte sowas ja schliesslich auch
Cooler ist allerdings ein Zahn-Bleeching und eine Schwarzlichtröhre im Fussraum...und immer schön lächeln...
Gruss
Tm
|
24. 03. 2006, 23:18
|
#11
|
|
Gast
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Zitat:
|
Zitat von TBuktu
Cooler ist allerdings ein Zahn-Bleeching und eine Schwarzlichtröhre im Fussraum...und immer schön lächeln...
|
Das klingt gut  Dies sollte man aber auch wirklich nicht während der Fahrt machen  Ich sehe den Gegenverkehr schon förmlich gegen Bäume fahren
|
25. 03. 2006, 11:30
|
#12
|
|
... ist gerne hier.
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: Ilmenau (Thüringen)
Beiträge: 1.234
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Zitat:
|
Zitat von m_xy
Wie ich das inzwischen mitbekommen habe, ist in den Invertern selbst eine Sicherung verbaut.
|
Kann ich bestätigen, ich habe grad nen gehimmelten Inverter vor mir liegen, der ist eingangsseitig abgesichert.
|
19. 09. 2007, 20:00
|
#13
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2007
Beiträge: 87
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Zitat:
|
Zitat von TBuktu
Ist verboten unf kostet nur unnötig Geld bei einer Kontrolle
Alles was über ca. 990 Volt ist glaube ich auch erstmal nicht.
Die nötigen Kabel wären sonst so dick wie Zündkabel vom Auto
Oder...die Isolierung reicht eben nicht, man bekommt Schläge, die Elektronik vom Auto geht kaput oder sonstwas 
|
 Die Spannung hat nix mit der Kabeldicke zu tun... du kannst auch 10000V durch nen haardünnen Kupferdraht jagen und nix passiert. Entscheiden für die Kabeldicke ist der fließende Strom und der ist bei einer Kaltlichkathode mehr als gering.
@m_xy hast du nur einen Inverter für beide Röhren verwendent? Wenn ja solltest du beide Seiten verlängern (gleich lang). Ansonsten kanns sein das schon alleine der unterschiedliche Widerstand der Kabel den Inverter "stören". Ansonsten bist du immer auf der sicheren Seiten wenn du das Kabel vor dem Inverter verlängerst...
|
19. 09. 2007, 21:02
|
#14
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: May 2002
Beiträge: 934
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Ne die Kabeldicke hat durchaus was mit der Spannung zu tun, Hochspannungskabel brauchen eine wesentlich dickere Isolation und sind desshalb auch entsprechend dick.
Die zulässige Stromstärke hängt vom Kupferquerschnitt des Kabels ab, der spielt bei den geringen Stromstärken hier aber praktisch keine Rolle.
Natürlich kannst Du auch ein paar 100.000V über einen Klingeldraht schicken, bei geringer Stromstärke kein Problem - nur mußt Du den Draht dann gut isoliert hoch genug aufhängen  .
oder Du brauchst halt eine entsprechend "dicke" Isolation, dann wird aber auch der Klingeldraht zu einem fetten Prügel.
Gruß
CForce
P.S.
Um zu den Kaltkathoden zurück zu kommen, wenn man die Kabel verlängern will muß man natürlich die Spannungsfestigkeit der Isolation beachten.
Dazu kommt aber noch, dass die Inverter mit relativ hohen Frequenzen arbeiten, da spielt dann auch die Leitungskapazität eine Rolle.
Zwei Lampen an einem Inverter werden oft in Reihe geschaltet, wenn man nun eines der Kabel mit zwei Drähten verlängert entsteht zwischen diesen beiden Drähten eine zusätzliche Kapazität.
Diese Kapazität ist zwar nur gering, bei der hohen Frequenz und der hohen Spannung fließt aber schon ein nennenswerter Blindstrom über sie.
Bei der Reihenschaltung müßte ja eigentlich durch beide Röhren der gleiche Strom fließen, tut er aber nicht, denn durch die Kabelkapazität fließt ein gehöriger Teil des Stromes als Blindstrom an der Röhre mit dem verlängerten Kabel vorbei.
Abhilfe schafft ein Kabel mit geringen Querschnitt und einer dicken Isolation.
(wenig Leitungskapazität) Auch sollte man beide Zuleitungen gleichermaßen verlängern, dann sind beide Röhren wieder gleich hell.
Der kapazitive Blindstrom durch die Kabelkapazität "verbraucht" keine Leistung (desshalb Blindstrom), die Kapazität fließt aber letztlich in den Schwingkreis des Inverters mit ein. Das kann zu einer verminderten Maximalspannung führen, die Röhren starten dann bei niedrigen Temperaturen schlechter.
Du kannst das einfach ausprobieren indem Du die beiden Leitungen frei und voneinander getrennt zu der Lampe führst.
Mit diesem freihängenden Drahtverhau klappts, erst wenn Du die Kabel schön zusammenbindest wird die Lampe wieder dunkler...
|
20. 09. 2007, 00:47
|
#15
|
|
one name - one legend
Moderator
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 5.615
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Nix für ungut - aber immer mehr Schwachmaten landen "cool" vorm Baum, weil sie keine Ahnung haben 
Schafft euch ein Fahrrad an - da darf zwar auch kein Kaltlicht ranmontiert werden, aber für euch ist es sicherer
|
20. 09. 2007, 01:32
|
#16
|
|
... ist gerne hier.
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: Ilmenau (Thüringen)
Beiträge: 1.234
|
Re: Was "macht" der Inverter einer Kaltlichtkathode?
Zitat:
|
Zitat von CForce
Zwei Lampen an einem Inverter werden oft in Reihe geschaltet, wenn man nun eines der Kabel mit zwei Drähten verlängert entsteht zwischen diesen beiden Drähten eine zusätzliche Kapazität.
|
Öhm, die beiden Kaltlichtkathoden am Ausgang des Inverters sind parallel geschaltet, war jedenfalls bei jedem Inverter bissher so, den ich mal auf hatte. Alles andere wäre auch schwierig, da es sonst nicht möglich wäre, nur eine Kathode an den Inverter anzuschließen.
Aber ne zusätzliche parallele Blindkapazität die aufgrund von ungleichen Kabellängen entsteht verstimmt auch den Schwingkreis. Also deine Erklärung ist bis auf diese Kleinigkeit sicher richtig.
Du hast bestimmt parallel gemeint, nur im Eifer des Gefechts das falsche getippt ;-).
Gruß, Armin
|
20. 09. 2007, 10:21
|
#17
|
|
Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 16:31 Uhr.
|
|