Weitere Details wurden zu den Aufforderungen des US-Justizministeriums bekannt, in denen nicht nur Google, sondern auch andere große Suchmaschinen dazu aufgefordert wurdem, Logs der Suchanfragen herauszugeben, die User an sie gestellt hatten. Im Unterschied zu Google, die sich weiterhin sträuben, kooperieren Yahoo, AOL und MSN mit dem Ministerium: wenn auch mit Einschränkungen und Vorbehalten.
Yahoo und AOL haben angegeben, entsprechende Anfragen nach Suchdaten zu erfüllen, Informationen, die User persönlich identifizierbar machen, habe man jedoch nicht herausgegeben. MSN gab keine Stellungnahme ab, die ACLU hatte jedoch bestätigt, dass auch die Microsoft-Suchmaschine Daten herausgegeben habe.
Bei den angeforderten Informationen handelt es sich um eine Zufallsstichprobe von einer Million indexierter URLs, weiterhin Sammlungen von Usern eingegebenen Suchbegriffen, jeweils für Zeiträume von einer Woche Dauer. Der Zweck des Ganzen: die Durchsetzung des Child Online Protection Act (COPA), ein Gesetz, welches Minderjährige vor Online-Pornografie schützen soll, aber vom Supreme Court 2004 zurückgewiesen wurde. Es sei fragwürdig, dass der Gesetzesentwurf Kinder besser vor "gefährdenden" Inhalten schütze als die existierenden Filterlösungen, weiterhin seien die geforderten Maßnahmen (z.B. zwingender Altersnachweis vor entsprechenden Inhalten) möglicherweise nicht verfassungsgemäß.
Angenommen wird, dass die URL-Listen sowie die Suchbegriffe als Beweismaterial dafür hergezogen werden sollen
Was ich persönlich als beste Lösung empfinden würde, wäre eine Löschung jeglicher Daten. Google würde damit zwar Millionen, Milliarden an Daten verlieren, doch wofür brauchen die die überhaupt? Der "Streit" wäre damit beendet und sie täten ungemein was für ihre Publicity, verlieren können sie ja nichts momentan brauchbares, oder irre ich mich da?!
...oder gibt es irgendeine gesetzliche Pflicht, dass eine Internetseite die eingegebenen Suchdaten speichern muss?
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