Google, MS, Yahoo "sollen sich schämen"
Kongressmitglieder der USA haben sich gegen die Chinapolitik einiger IT-Firmen ausgesprochen: "Diese extrem erfolgreichen High-Tech-Unternehmen, die es nicht einmal fertigbrachten, Vertreter zum heutigen Meeting zu schicken, sollten sich schämen. Sie knickten gegen Peking ein, um Profit zu machen", so der Demokrat Tom Lantos laut BBC. Bei einer Anhörung im US-Kongress wurde anläßlich des China-Engagements Googles über die Linie Googles, Ciscos, Microsofts und Yahoos gegenüber dem totalitären chinesischen Regime und dessen Internetpolitik beraten.
Besondere Aufmerksamkeit genießt dabei Yahoo, deren Informationspolitik gegenüber dem Regime zu einer 10jährigen Haftstrafe für einen bloggenden Dissidenten geführt hat. Amnesty International hat sich dem Fall angenommen und die Handlungsweise Yahoos angeprangert: die Antwort Yahoos bleibt indessen dürr: die Frage stelle sich weniger, ob man den regionalen Gesetzen entspreche oder nicht, sondern vielmehr, ob man in einem Land vertreten sei oder die Niederlassung schließe
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