Interview mit LinuxP2P
Für Kontroversen ist Richard M. Stallman, Gründer der Free Software Foundation und wohl profiliertester Vertreter der Open-Source-Bewegung immer gut, und in gewohnt klaren Worten äußerte er sich gegenüber LinuxP2P zu den Themen Filesharing, Copyright und DRM.
Menschen hätten das Recht dazu, Kopien publizierter Werke auszutauschen, und P2P sei ein praktisches Mittel dazu - so klare Statements erhofft man sich bisweilen von anderen Akteuren, welche hingegen mit Begriffen argumentieren, denen Stallman unverblümt Nebelwerferei vorwirft. Von "Verstößen gegen das Copyright" könne man durchaus reden, Stallman prangert jedoch die verbreitet Verwendung des Begriffs des "Geistigen Eigentums" an, der in den entsprechenden Kontexten gern gepflegt wird: "Wer den Begriff Geistiges Eigentum" verwendet, will entweder die Öffentlichkeit verwirren oder ist selbst verwirrt. Wer zum klaren Denken ermutigen will, vermeidet ihn besser. ... Stellen wir uns vor, man habe versucht, ihn nicht verwirrend zu verwenden und meint damit, manche Leute brächen das Copyright. Ob dies wahr ist oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen - ich bin kein Anwalt. Was ich aber sagen kann: ich denke, die Frage ist irrelevant bezüglich der ethischen Grundlagen des Falls. Wenn Copyrightgesetze den Leuten das Tauschen verbietet, sind die Copyrightgesetze falsch".
Den Versuch, Medieninhalte monopolistisch zu verwerten, vergleicht Stallman
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