Ein Small Business Server muss Domänencontroller sein. Er ist immer der erste Server in seiner eigenen Gesamtstruktur und hält alle FSMO-Rollen (Betriebsmaster). Vertrauensstellungen bzw. das Hinzufügen zu bestehenden Domänen sind nicht möglich.
Sollte der SBS nicht als Domänencontroller eingerichtet werden, dann fährt er sich nach einem festgelegten Intervall selbst herunter. Die Anwendungen (Exchange, Faxdienste, etc.) müssen hingegen nicht installiert werden, aber genau deswegen kauft man gewöhnlich einen Small Business Server.
Der (SMB-)Zugriff von älteren Clients ist kein Problem, du musst dafür lediglich die Sicherheitsoptionen in den Richtlinien anpassen, wie z.B.
hier erläutert.
P.S.: Ihr kauft den SBS, weil er inklusive Exchange wenig teurer ist als ein Windows Server 2003 Standard. Das trifft aber auch nur solange zu, wie du keine weiteren CALs kaufst, denn die sind beim SBS ziemlich happig.
Jetzt möchtest du aber Exchange gar nicht verwenden. Da wäre ein Windows Server 2003 Standard (evtl. Systembuilder/NON OSB) mit den entsprechenden CALs aber deutlich günstiger gewesen - je mehr CALs, desto mehr Ersparnis.
Gruß