Drei Großprovider gegen das zweigleisige Internet
Trafficshaping ist ein Trend bei den Providern, der in Deutschland noch nicht in größerem Ausmaß angekommen ist, die internationalen Entwicklungen schaffen neben Bedenklichkeiten auch Grund zur Hoffnung, dass dem auch so bleibt. Die Furcht vor dem "zweigleisigen Internet" wird in der letzen Zeit vermehrt diskutiert, die Neutralität der ISPs und der Backbonebetreiber angezweifelt. Die drei größten australischen Provider Telstra, Optus and iiNet gaben nun ein Statement zum freien Datenverkehr ab, nachdem Bedenken unter der australischen Userschaft aufkamen. Independent Service Providers und BigAir verteidigten im Vorfeld der Statements ihre Praxis, Filesharingtraffic nach möglichkeit zu drosseln.
ISPs sollten sich vermehrt darum kümmern, dass ihre Infrastruktur ohne Stauungen läuft, anstatt sich um die technisch schwierige Unterscheidung zwischen verschiedenen Trafficsorten zu kümmern, so iiNets Direktor Michael Malone. Die Drosselung von P2P-Traffic wird dagegen unter den verschiedensten Begründungen verteidigt: einerseits macht er je nach Schätzung einen großen Teil des Gesamttraffics aus
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