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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.415
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...auf http://de.indymedia.org gibts Infos unzensiert, Heise empfiehlt http://www.oneworldweb.de/castor/webcam/webcam.html
Ich hab mich grade im Ticker schon geklopft, ich weise hier einfach mal aufs Thema hin und bekunde meine Sympathie zu den Blockierern
Interessant noch
http://emsolar.ee.tu-berlin.de/allgemein/enamort.html
und
http://www.greenpeace-energy.de/webs...ome/index.html
...nur damit es nicht wieder heisst, die wollen nur im Dunkeln sitzen und sind bloss dagegen
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26. 03. 2001, 21:31
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#1
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Malkavianer
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: Titty Twister,Mexico
Beiträge: 621
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Jein
Hi Korrupt,
naja, das mit den Castor is so ne Sache. Überleg mal, ohne Atomstrom kein Saft mehr für die Rechner... und dann ist das so wie in Kalifornien, die ham nämlich keinen Strom mehr.
Türlich wäre ich auch für alternative Energien, ich will ja auch noch ne Weile ne intakte Umwelt haben, aber der Weg dahin ist lang, und dann jetzt als Blockierer die Kosten für so nen Transport in die Höhe treiben - die könnte man auch in die Forschung und Entwicklung von alternativen Energiequellen stopfen.
Also, wir ham die Sch****e angefangen, und jetzt ham wir auch den Müll. Und wenn die Grünen den Strom abschaffen, dann kommt er aus Frankreich, und zwar aus Atomkraftwerken.
Ist ein heikles Thema, kann man stunden - entschuldigung - beiträgelang diskutieren *g*
Torian
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26. 03. 2001, 22:25
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 1.082
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Hiho,
tja unbestritten Energieerzeugung ist ein heikles Thema... 
Ich kann mich, was die sogenannten alternativen Energien betrifft, nicht so recht entschliessen, war mal 3 Monate für ein Photovoltaik Unternehmen tätig, und im Rahmen meiner Tätigkeit hatte ich auch ab und an mal Gespräche in der F&E. Naja, einer der dotigen Ingenieure war der Meinung, dass Solarenergie eingentlich der wohl grösste Beschiss der Welt ist, da, seiner Ansicht nach es noch immer sehr fragwürdig sei, ob eine Solaranlage jemals die Energie erzeugen wird, die zu ihrer Herstellung verwendet wird. Man möge mich eines besseren belehren, aber da ist schon was dran.
Klar sehe ich auch die Probleme, die mit der Kernkraft verbunden sind, aber als Alternative Erdgas anzubieten (eine sehr beschränkte Ressource) oder Kohle (welcher Qualität auch immer) heisst doch nur, den Teufel mit dem Belezebub austreiben, oder sehe ich das falsch ??
Mal davon abgesehen, dass ne Freundin von mir schon zwei mal als Polizistin oben war, frage ich mich immer, was es bringen soll, den Transport des Castors zu behindern, wobei das ja noch milde ausgedrückt ist...
Der Staat wird seine Verpflichtungen, die ermal eingegangen ist (also die Abnahme und eigene "Entsorgung" (?!?)) auf jeden Fall nachkommen. Damit ist für mich auch klar, dass der Castor letztenendes in das End-, Zwischen oder Wasauchimmer- Lager kommen wird.
Was bringt also eine wie auch immer geartete Behinderung ??
Den ganzen "Spass" so teuer wie möglich machen ??
Naja, auch ne Möglichkeit, die zwar absolut sinnnlos ist, aber was solls, so kann man sich seine Unterhaltung auch bezahlen lassen, denn wo bleiben die Kosten dieses sinnlosen Polizeieinsatzes wieder hängen ? Der Staat zahlt das doch, klar...
Naja, also viel Spass an die Demonstrierer, dadurch wird die Kernkraft abgeschafft, und die Suche nach neuen Energiegewinnungsformen produktiv vorangebracht... 
Frei nach dem Motto, was zusagen haben wir nicht, aber Blockade hat noch keinem gescchadet.
Das gilt nicht für die Demo gegen Atomkraft (neutrale Meinung s.o.), sondern eher gegen die "Widerständler"
ausnahmsweise mal sauer fiveofeleven
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26. 03. 2001, 23:00
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#3
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Querulant
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 4.002
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moin korrupt...
da hast du genau den richtigen getroffen...jeden tag tingel ich mit dem ice zwischen kassel (wohnsitz) und frankfurt (arbeit)...man hört immer wieder von ein paar "deppen" (sorry, aber so etwas kann und will ich nicht tolerieren), die steine, etc. auf gleise legen...in der nacht von sonntag auf montag wurde genau 2 stunden, bevor der erste ice richtung frankfurt mit 250 km/h knallt, vorher steine und andere "hindernisse" auf dieser bahnstrecke von bgs-beamten entfernt...stell dir mal vor, was passieren könnte, wenn ein vollbesetzter ice darüber rollt...und so etwas schimpft sich dann "für-frieden-demonstrant"...bei solchen aktionen bekomme ich aggressionen und ich habe mir geschworen, wenn ich so einen "depp" mal antreffen sollte, werde ich ihm zeigen, wo er sich seinen frieden hinstecken kann...
ich habe eine reportage von unseren "umweltbewußten menschen" gesehen und fand es mehr als armseelig...für jedes argument, welches sie brachten, kann ich mindestens zwei entgegenbringen...
sie sehen nur "castor - atommüll - umwelt" und dann klingt bei ihnen alles aus...
- sie gefährden menschenleben mit ihren aktionen
- sie sagen, daß das alles viel geld kostet...dem staat kostet der transport gar nichts, dafür aber die 30.000 im einsatz befindlichen beamten...
- sie sagen, daß der transport gefährlich sei...der castor wurde unter strengsten kontrollen geprüft, aber durch geplante aktionen kann man dafür sorgen, daß etwas passieren kann (zug entgleist...)
man sollte den castor transport einfach wie einen güter-transport betrachten...die ganzen demonstrationen/aktionen haben schon vor 5 jahren nichts gebracht und die werden in zukunft auch nichts bringen, außer verdammt viel geld, aber das war ja auch ein grund, warum man demonstriert...schon paradox, oder???
arnakin
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27. 03. 2001, 09:59
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#4
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Malkavianer
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: Titty Twister,Mexico
Beiträge: 621
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Demonstranten = oberflächliche Diskutierer
Schade, jetzt gibt es kein radioactiv-icon...
Aber Arnakin hat völlig recht - die ham wirklich nur Vorurteile aber richtig argumentieren können die net....
Leider gibt es auf dieser wwwelt auch noch solche ungebildeten Leute (wie auch die Rechtsorientierten), die aufgrund von Vorurteilen solche Demos organisieren. Leider stört das ab und zu den Castor-transport, wenn er über so nen angeketteten Demonstrant rollt, sonst würde man da ein bisschen ungestörter durch die Landschaft rollen können. Und der eigentliche Grund für so ein Polizeiaufgebot sind ja die Demonstranten, nicht die "Gefahr", die von so nem Behälterchen ausgeht. Naja, die Macht ist mit den Dummen...
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27. 03. 2001, 12:35
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#5
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Boeses junges Fleisch
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.415
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Jetzt bin ich aber sehr verwundert. Ich wuerde sagen, es gibt sehr gute Gruende fuer den Atomausstieg, gegen die Castortransporte und fuer eine beschleunigte Einfuehrung regenerativer Energien.
Ich seh wenig Sinn drin, wenn von vorneherein ein "Argumente haben die eh keine" kommt, das zeugt imo nicht davon, dass man in der Lage ist, sich mit eben diesen *vorhandenen* Argumenten auseinanderzusetzen.
nur ein paar Fragen:
Wie kann welcher Mensch auch immer eine Technik verantworten, deren Folgen er schlicht nicht erleben wird? Woher nehmen wir uns das Recht, kuenftigen Generationen dies an den Hals zu haengen?
Wie kann es sein, dass ein Kraftwerkbetreiber nicht gegen moegliche Unfallfolgen versichert ist? Zahlen koennten sie nicht.
Wenn ich extra noch die entsprechenden Links poste, ist es etwas armselig, wenn wieder die Leier "Ohne AKW kein Computer" und "Solarzellen holen ihre Erzeugungsenergie nicht rein" Sprueche kommen. Da hab ich eher das Gefuehl von gottergebenem Glauben an die Wahrheit, die von den Lippen der AKW - Betreiber traeufelt als bei manchem Oeko.
Demonstrant != Chaot, aber nun, ich schaetze, von euch war noch niemand auf ner Castordemo...
Naja.
btw, wenn ich gegen Kernkraft bin, heisst das nicht, dass ich demnaexxt 5000 MW Braunkohleleistung installieren will. Nur am Rande...
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27. 03. 2001, 13:05
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#6
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Querulant
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 4.002
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Zitat:
Original erstellt von Korrupt
Wie kann welcher Mensch auch immer eine Technik verantworten, deren Folgen er schlicht nicht erleben wird? Woher nehmen wir uns das Recht, kuenftigen Generationen dies an den Hals zu haengen?
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ist dieses phänomen nicht bei jeder neuen technik/verfahrensweise präsent???
Zitat:
Original erstellt von Korrupt
Wie kann es sein, dass ein Kraftwerkbetreiber nicht gegen moegliche Unfallfolgen versichert ist? Zahlen koennten sie nicht.
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vermutlich, weil gar nicht abzuschätzen ist, was ein schaden anrichten könnte...eine genauere erklärung wird dir auch keiner geben, denn niemand ist in der lage, darüber vermutungen abzugeben...
Zitat:
Original erstellt von Korrupt
Wenn ich extra noch die entsprechenden Links poste, ist es etwas armselig, wenn wieder die Leier "Ohne AKW kein Computer" und "Solarzellen holen ihre Erzeugungsenergie nicht rein" Sprueche kommen. Da hab ich eher das Gefuehl von gottergebenem Glauben an die Wahrheit, die von den Lippen der AKW - Betreiber traeufelt als bei manchem Oeko.
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nein...es gibt garantiert auch andere, alternative energien...aber es existiert nunmal ein problem...wenn energie nicht mehr durch kernkraftwerke produziert wird, sondern auf alternative methoden zurückgreifen muß, wird es zwangsläufig auch zu einer erhöhung des energiepreises kommen...
Zitat:
Original erstellt von Korrupt
Demonstrant != Chaot, aber nun, ich schaetze, von euch war noch niemand auf ner Castordemo...
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mir reicht es, was ich am rande mitbekomme( siehe meinen obigen beitrag)...
arnakin
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27. 03. 2001, 13:31
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#7
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 416
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hallo,
Sollte das zur Diskusion über Atomkraft werden dann möchte ich doch noch einige sachliche Argumente in die Diskussion bringen!
Zur Frage warum keine Versicherung die Risiken abdeckt!
Im Gegensatz zu vielen haben die Versicherungen kein Vertrauen in die Sicherheit der Atomkraft, Risiko zu hoch ergo keine Versicherung, denn die wollen ja Geld verdienen!
Die finden auch keine Rückversicherer, denn der im Verhältnis kleine Harrisburg Unfall erwies sich als nicht finanzierbar!
Woher dann das leichtgläubige Vertrauen in die Sicherheit kommen kann ist mir ein Rätsel!
Völlig falsch ist es von Atomkraft als billigem Strom zu reden, werden alle Kosten die Atomkrtaft mit sich bringt auf den Strompreis geschlagen, dann wird Atomstrom sofort zum nicht bezahlbaren Luxus!
Und dabei meine ich noch nicht einmal die Peanuts, die der Einsatz der Polizei im Verhältnis kostet!
Die Entwicklungskosten, die Kosten für aktive und passive Sicherheit während des Betriebs und der Entsorgung werden momentan ja gar nicht auf den Strompreis geschlagen, sondern verdeckt auf den Steuerzahler umgelegt!
Dank diese Skandals wird Atomstrom als billiger Strom angeboten!
Auch hier verwundert mich die Leichtgläubigkeit der Leute!
Dass Atomstrom schon heute eine austerbende Stromform ist wird unter anderem durch die Politik in den USA deutlich, wo es seit Harrisburg praktisch keine neuen Atomkraftwerke gegeben hat!
Auch in .de hat die Atomindustrie kein Interesse mehr am Ausbau sondern sie ziert sich nur mit dem Abschalten der Schrottreaktoren!
Zurück zu den Castortransporten, selbstverständlich müssen wir uns um den Müll kümmern, den wir verursachen! Deshalb gibt eine Blockadepraxis derzeit weniger Sinn, auch wenn ich die Wendtländer verstehen kann, dass sie kein Interesse an dem Müll haben, noch dazu wo der Landkreis mehrheitlich eindeutig gegen Atomkraft eingestellt ist!
Die Altlasten müssen leider abgearbeitet werden, aber imho sollte die Atomindustrie dafür löhnen, strikt nach dem Verursacher Prinzip, das überzeugt sie vielleicht doch schneller abzuschalten, damit kein neuer teurer Müll entsteht!
Der sofortige Ausstieg und damit die Müllvermeidung wäre die nächste naheliegende Konsequenz aus der Misere in die uns lobbyistische Politik in der Vergangenheit gebracht hatte!
Also schneller Austieg und zähneknirschendes Abtragen der Altlasten heißt imho die einzig realistische Lösung des Atomdilemmas!
mfg
hans-drach
[br][br][Editiert von hans-drach am 27. 03. 2001 um 15:50]
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27. 03. 2001, 15:42
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#8
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Boeses junges Fleisch
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.415
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*beipflicht*
Zwei Details: Ich denke, "nur" das Vorbild USA sagt nichts ueber die Zukunftsfaehigkeit einer Technologie aus. Und dass der deutsche Muell nicht in .fr bleiben kann, ist mir auch klar, aber da ist bislang die Frage die, ob der Ruecktransport nur zur Schaffung neuer Annahmekapazitaeten seitens der Franzosen dient.
Wenn man die grossflaechige Verseuchung um La Hague bedenkt, ist jede Massnahme zu begruessen, die die Menge des dort verarbeiteten Muells drosselt. Insofern seh ich grade noch nicht die "guten" und die "boesen" Transporte.
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27. 03. 2001, 15:54
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#9
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Guest
Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 4.272
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So Leute, ich hab zwar nicht alles gelesen was ihr geschrieben habt aber eins weiß ich: Alternative Energien sind möglich. Sie müssen allerdings so subventioniert werden wie heute daer Atomstrom. Woher das Geld dafür kommt? Da nimmt man am besten die Gelder des Atomstroms. Es gibt zum Thema Solarenergie auch eine Studie in der festgestellt wird, dass wenn jedes zweite Haus in *.de Solarkollektoren auf dem Dach hätte, wir selbst in Spitzenzeiten genügend Strom. Dazu gehört natürlich auch, das jeder (am besten per Gesetz sonst klappt es nicht) Solarkollektoren auf sein Dach stellt. Dazu kann er dann steuerliche Vorteile bekommen.
Noch kurz ein paar Worte zum Castor Transport:
Der Widerstand gegen diesen Rücktransport ist notwendig, um den Kreislauf von Castor hin nach Frankreich, aufbereiten (was die Umwelt extrem verschmutz und den Franzosen auch Material zum A-Bomben bau liefert), Castor zurück nach *.de zu unterbrechen.
Leider konnte ich nur am Wochenende im Wendland sein, das gab einem allerdings auch schon sehr gute Eindrücke wie es aussieht wenn unsere pseudo-Demokratie ihr wahres Gesicht zeigt.
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27. 03. 2001, 17:31
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#10
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kapituliert
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: SDF
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Zitat:
original erstellt von Korrupt:
Wenn man die grossflaechige Verseuchung um La Hague bedenkt, ist jede Massnahme zu begruessen, die die Menge des dort verarbeiteten Muells drosselt
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na jede nun vielleicht nicht gerade, aber viele...
ist es nicht ein wirklich eindeutiges zeichen für die macht der atom(finanz)lobby, wenn die gleichen, die noch unter kohl die transporte als gefährlich und nicht notwendig bezeichnet haben, heute, wo sie an kohls stelle sitzen nichts zu deren unterbindung tun?
im gegenteil: bestandsschutz für laufende akws; für jeden der castoren, die jetzt in gorleben ankommen, wieder sieben neue nach la hague, von der schweinerei, die dort unter dem euphemismus "wiederaufbereitung" abläuft, ist ja schon gesprochen worden.
gruß.
bert
Geändert von bertolt (23. 10. 2002 um 12:26 Uhr).
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28. 03. 2001, 00:40
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#11
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2001
Ort: Berlin
Beiträge: 335
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Tach,
@Boogieman: wird nicht funktionieren. Wenn jeder Solar auf dem Dach hätte, wo würden dann die Energie-Konzerne ihr Geld herkriegen? Nun System-Fehler!
@Arnakin: die Proteste vor 5 Jahren haben den, zwar sehr besch...eidenen, "Atom-Konsens" gebracht. Immerhin den Anfang vom Ende. (Keine Verteidigung des Konsens-Nonsens...)
Eine Gefährdung von Menschenleben, egal ob Unbeteiligt, oder DemonstrantInnen, oder Bullen, ist nicht akzeptabel! Aber Leute die entsprechende Aktionen (die ich hier nochmals verurteile) bringen, sind zum Glück absolute Minderheit! (Heute mal kein Minderheitenschutz  )
Die Proteste sollen den Druck auf Regierung und Wirtschaft erhöhen, den Ausstieg aus der Kern-Energie zu beschleunigen.
Andererseits ist er in Gorleben ein Zeichen gegen das geplante Endlager.
Ach ja, zu der Lüge das Atomstrom so billig ist. Wie Boogieman schon schrieb, ist er vom Staat subventioniert, die AKWs sind nicht gegen einen GAU versichert, die Entsorgungskosten (Transport, WAA, Zwischenlagerung,...) zahlt der Steuerzahler... Und was ist mit der "Endlagerung"? Wo soll das sein, wie sollen die Kosten dafür berechnet werden, wenn NIEMAND weiß, wie lange das Zeug gelagert werden muß?
Also es lebe der friedlich Widerstand!
NO PASERAN!!!
Arthur_23
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28. 03. 2001, 00:45
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#12
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2001
Ort: Berlin
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...von wegen er rollt! :r
:r:r:rNix tut er gerade, und vorhin is er sogar rückwärts gerollt!!! :r:r:r
:r ER KOMMT NICHT DURCH!!! :r
NO PASERAN!!!
JUHUUUUUU!!!
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28. 03. 2001, 10:08
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#13
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dagegen
Registrierungsdatum: Jun 2000
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Stimmt. Er rollt rückwärts. Und mitunter ich darf es bezahen. Das habt Ihr ja gut hinbekommen. Ihr seid ja so tolle Helden.........aber er rollt trotzdem weiter. So dolle Helden seid Ihr dann ja wohl doch nicht!
nachdenkliche Grüße vom netten Onkel
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29. 03. 2001, 07:21
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#14
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kapituliert
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: SDF
Beiträge: 1.671
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vor einigen Jahren errechnete Greenpeace einen Wert von bis zu 24,5 Pfennigen für die sog. "externen Kosten" (Abriß der alten, verstrahlten Meiler, Endlagerung, Umweltverschmutzung vom Uranabbau bis zur Wiederaufarbeitung) die man realistischerweise pro Kilowattstunde Atomstrom hinzurechnen müßte. Aber dafür zahlst du sicher mitunter gerne. Und die nächsten zwanzig Generationen ganz bestimmt auch.
gruß.
b.
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29. 03. 2001, 11:07
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#15
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dagegen
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: hier
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# bertolt
ist ja alles richtig und Du hast Recht. Aber eine Lösung haben wir bis heute nicht gefunden. Und wenns in D keine Kraftwerke mehr gibt, kauft man den Strom halt aus Russland. Da sind die Kraftwerke zwar wesentlich unsicherer als hier, aber es knallt dann ja in Russland, und nicht bei uns. Die radioaktiven Wolken ziehen ja nicht über die Grenze. Und der verstrahlte Abfall kommt dann zu den vor-sich-hin-strahlenden U-Booten an der Behrend-See(oder so...). Auf jeden Fall haben wir die reine Weste.
Sarkasmus ist, wenn man trotzdem lacht !
Atomkraft ist ein globales Thema, das nicht nur in D existent ist. Solange die führenden Weltpolitiker das nicht begreifen wollen/können, bringt die kleine Blockade im kleinen Niedersachsen im kleinen Deutschland nicht viel ein.
Ausser Kosten.
nachdenklichst der nettte Onkel
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29. 03. 2001, 11:29
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#16
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Malkavianer
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: Titty Twister,Mexico
Beiträge: 621
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Yo nu,
"netter Onkel" spielt da gerade auf das richtige an: die Atomkraft ist ein globales Prob. Aber man könnte in .de wirklich die Forschung vorantreiben, damit alle davon profitieren. Und unsere Kinder vor allem auch noch.
Und ich bleibe dabei: Blockieraktionen von Castortransportern sind zumindest punktuell sinnlos. Viel beitragen zum Abschaffen der Atomkraft helfen sie nicht. Das muss auf politischer, globaler Ebene ablaufen. Und wenn dann noch so Leute kommen und sich die Hände einbetonieren, dann weiss ich auch nicht, was da falsch im Kopf ist.
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29. 03. 2001, 13:03
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#17
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dagegen
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: hier
Beiträge: 207
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Falsch im Kopf heisst, Kleinkinder mit Trillerpfeifen an die Schiene zu stellen. Oder Schienen zu lockern, damit der Zug vielleicht entgleist....
brrrrrrrrrrr
netter Onkel
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29. 03. 2001, 13:09
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#18
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kapituliert
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: SDF
Beiträge: 1.671
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Also...
...daß niemand der hier schreibenden für entgleisende Züge ist, ist glaube ich schon weiter oben klar geworden. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Wer allerdings der Meinung ist, im Wendland würden sich zur Zeit vor allem schienenlockernde Rowdys versammeln, dem empfehle ich einen Ausflug dorthin!
Dem Argumentations(kurz)schluß: Wenn wir in Deutschland keine Atomkraftwerke mehr haben, gibt's in Frankreich(, Rußland...) immernoch welche, also behalten wir auch die in Deutschland. - kann ich irgendwie nicht richtig folgen.
Natürlich ist das ein globales Problem, aber eure Vorschläge, wie man das den "führenden Weltpolitikern" beibringen sollte, würden mich sehr interessieren - wenn das nicht mal in Dtl. mit Grüner Regierungsbeteiligung klappt! Ich bin doch nicht so bescheuert, zu meinen, die atomare Wolke macht an der Grenze halt, ich bin sehr pessimistisch, was Veränderung in der Welt angeht, glaube nicht an "ökologische Marktwirtschaft", sehe die Macht und die Gewinne der Lobbyisten - aber ich kann doch dashalb nicht GEGEN den Protest argumentieren! Das ist doch widersinnig, wenn man keine bessere Lösung parat hat, den Protest der Leute zu verteufeln, die wenigstens etwas versuchen, wenigstens etwas machen, wenigstens irgendwo anfangen, wenigstens nicht bloß rumhocken und labern - auch wenn der Erfolg, gemessen an der "Weltpolitik" verschwindend sein mag.
Zitat:
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Aber man könnte in .de wirklich die Forschung vorantreiben, damit alle davon profitieren. Und unsere Kinder vor allem auch noch.
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Na das könnte ja glatt von einem RWE-Manager kommen! Deutschland als Entwickler für Atomtechnik in der ganzen Welt - das ist mit Sicherheit der falsche Weg. Wer gläubig nickened auf die achsosichere deutsche Technik vertraut, sollte sich noch mal etwas umfassender informieren (Biblis?!).
Ein AKW ist nichts anderes als eine nukleare Dampfmaschine. Das Prinzip stammt aus dem 18. Jh. Es ist eine überholte, vor allem aber eine energieverschwendende Technik: zwei Drittel der so aufwendig erzeugten Atomenergie verpufft in die Luft oder wird als warmes Abwasser in die Flüsse geleitet. Wir können uns heute einen so leichtsinnigen Umgang mit Energie nicht mehr leisten. Weltweiter Atomausstieg ist das einzige, wovon "unsere Kinder" profitieren würden. Wenn alle auf der Welt so engagiert wären, wie die meisten Castorgegner, dann wären wir vielleicht längst einen großen Schritt weiter.
Gruß.
Bert
[br][br][Editiert von bertolt am 29. 03. 2001 um 17:28]
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29. 03. 2001, 17:26
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#19
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worldwide.
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: L.E.
Beiträge: 630
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hallöle!
ich selber hab mir noch kein großes bild zum castor-alarm gemacht.
ich glaube aber dennoch,das die demo´s NICHT sinnlos sind.es muß einfach ein zeichen gesetzt werden,dass atomenergie eben nicht so sicher ist wie viele denken.es brauch doch bloß mal irgendwas passieren und schon können zig tausend menschen sterben.
ich glaube einfach das ein atomausstieg so schnell(aber nich unüberlegt)wie möglich passieren muss.
aber solange atomenergie so billig gehalten wird->no chance,we live in capitalism.
greetz,
DWM
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29. 03. 2001, 19:31
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#20
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Ex-Moderator
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: Scuderia
Beiträge: 3.732
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Der Castor ist angekommen................:r:r:r:r.
Tja man sieht sich dann beim nächsten mal.
Außerdem habe ich heute in den Nachrichten bei einem Interview von diesen Terroristen (als Demonstranten will ich die nicht bezeichnen. Für mich sind Demonstranten die die z.B. gegen Krieg demonstrieren oder für Menschenrechte. Außerdem kann man Demonstranten als zivilsiert bezeichnen und diese Castor-Gegner sind alles andere als das....). Diese Terroristen verstehen nämlich nur eine Sprache und zwar ist das die Sprache der Gewalt........
O-Ton von so einer Terroristin:
"Die Polizei hat angedroht das sie den Castor durchbringen wird ohne Rücksicht auf Verluste und mit aller Gewalt".
Wir wollten ihn zwar stoppen aber das hätte Schwerstverletzte gegeben so daß uns das Risiko zu groß war und wir es sein gelassen haben...........".
Man sieht es geht doch.
C ya
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29. 03. 2001, 22:16
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#21
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Boeses junges Fleisch
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.415
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Hm, da beisst du dir ins eigene bein, mit der Argumentation...
Ich finds immer wieder erschreckend, wie bei den Castortransporten oeffentliche Meinung manipuiliert wird. Wie aus einer sehr grossen Menge gewaltfreier Demonstranten eben wieder die Terrorgruppe gemacht wird.
Ich bin eigentlich ein Freund vom "Sollen alle mitreden und sich eine Meinung bilden", aber bei den Castordemos hab ich mehr und mehr die Ansicht, dass jemand, der es nicht mal live vor Ort miterlebt hat, nicht weiss, was genau abgeht. Es ist kein "militante Autonome gegen aufrechte, anstaendige Polizisten, die ihre Pflicht tun", das Bild wird in den Massenmedien kultiviert, hat aber mit der Realitaet vor Ort nichts zu tun.
Wenn die Demonstrantin von der mit "ruecksichtsloser Gewalt und Schwerverletzten" drohender Polizei spricht, stellt sie den Sachverhalt imo sehr treffend dar, wo die Gewalttaeter sind und wo gewaltfrei gearbeitet wird.
Glueckwunsch zum Ausbremsen. Respekt vor den Leuten, die so fuer eine weniger verseuchte Welt eintreten.
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29. 03. 2001, 22:44
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#22
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Querulant
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 4.002
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Zitat:
Original erstellt von Korrupt
Glueckwunsch zum Ausbremsen. Respekt vor den Leuten, die so fuer eine weniger verseuchte Welt eintreten.
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...und diesen personen drohen jetzt strafanzeige und geldbußen...prima...das hat sich ja echt gelohnt...die kommen aus dem schuldensumpf, sofern sie verurteilt werden, ihres lebens nicht mehr raus, den die verzögerung hat gute 4 mio gekostet...
arnakin
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30. 03. 2001, 09:54
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#23
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dagegen
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: hier
Beiträge: 207
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Ihr habt ja alle irgendwie recht, aber dieses riesen Pol-Aufgebot hat ja nur den Zweck, den Transport durchzubringen oder abzusichern. Sicherlich sind auch einige von der Schmiere gegen den Transport. Aber sie verrichten da ihren Dienst. Und da werden sie dann von Personen angegriffen. Die alle irgendwie gleich aussehen. Da hat ja keiner ein Schild: "Seht her, ich bin der Anarchist(oder wie man ihn nennen will)" Da werden Polizisten mit Steinen beworfen, es werden Streifenwagen angesteckt oder umgeworfen. Denen geht bestimmt ganz schön der Kackstift. Und nur, weil da ein paar Kleinhirne rummrennen, und randalieren wollen. Und der rest muss es ausbaden.
Da sehe ich das Problem. Angekettete Menschen auf den Bahnschienen geben eine gute Propaganda in den Medien ab. Wären da keine Randalebrüder, würd auch der Polizeieinsatz vielleicht nicht so massiv sein.
Ich werd's dem Korrupt mal gleichtun, und mir das nächste Mal die Lage vor Ort anschauen. Er hat sicherlich Recht, das man das mal selber sehen muss.
In diesem Sinne
netter Onkel
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30. 03. 2001, 10:24
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#24
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Boeses junges Fleisch
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.415
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Hm, ich sehe auch recht amuesiert, dass Schily mit der Rechtsstaatskeule winkt... wenn er das mal bei der Versicherungspflicht fuer grosstechnische Anlagen, bei ueberschrittenen Grenzwerten, Nichteinhalten des Entsorgungsnachweises seitens der AKW - Betreiber... machen wuerde, von manchem nicht-kernkraft-bezogenen "kreativem Umgang mit dem Gesetz" seitens der Industrie und der Politik ganz zu schweigen, koennte ich das ja ernstnehmen.
"Du dummes Castor-Maedchen" titelt die Tilt, und ich weiss nicht, ob ich lachen oder kotzen soll... hm, ich lach mal.
Ich seh den Castor eben als Beweis, dass es unmoeglich ist, gegen die Industrie zu regieren. Dass dafuer nicht erst seit kurzem auch Gesetze eben nur bei Bedarf angewendet werden, ist imo symptomatisch. Nun ja. Mich stoert eben dieser "rechtsstaatliche" Anstrich, der den Transporten von den offiziellen Stellen immer gegeben wird. Die Seiten sind beide kritisch zu hinterfragen, das lasse ich mir ja gerne gefallen. Nur geschieht das eben nur auf einer Seite soeben. [br][br][Editiert von Korrupt am 30. 03. 2001 um 11:21]
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30. 03. 2001, 11:18
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#25
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