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(Threadstarter)
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Pflaume, nicht die 1,5h Mehrarbeit sind die Probleme von ver.di....
Der Stellenabbau von mehreren 100.000 Arbeitsplätzen ist das Problem von ver.di
kex
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23. 02. 2006, 00:15
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#26
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Guten Abend.
@ der rebell: geht jetzt etwas ab vom eigentlichen Thema der Diskussion.
Ich denke, daß nicht jede Skizzierung zu einem finalen Bild kommen muss.
Wenn du so pessimistisch sein möchtest, es könnte vielleicht so weit kommen. Wir kopieren schon seit Jahrzehnten den American Way of Life, gemäßigter vielleich und mit 10 Jahren Verspätung, aber deren Wirtschaftsform führt unweigerlich zur Verelendung weiter Teile der Bevölkerung. Ob dies unausweichlich ist, keine Ahnung.
Ich bin nicht der große Reformator der Gesellschaft, nen wirklichen Lösungsansatz hab ich nicht auf Lager. Ich versuch nur , das Ganze realistisch zu betrachten, wir leben in einer Demokratie, man kann sich seinen Volksvertreter auswählen, so es denn einen gibt, der den eigenen Wünschen entspricht. Solange wir als ganze Gesellschft eine Mentalität der starren Vorteilssuche pflegen, wird es wohl kaum eine wirkliche Reform bis in die oberen Schichten geben. Man wählt eben immer diejeniegen, von denen man sich etwas erhofft, und diejenigen, die gewählt werden erhoffen sich ja auch etwas, es ist ein beiderseitiges Festhalten an Privilegien, was ich generell bemängelt habe. Ein Auswuchs davon ist dieser Streik den wir gerade erleben.
Unsere Gesellschaft ist von Egoismus so weit durchsetzt, daß wir möglicherweise feststecken.
Churchill hat einmal gesagt: die demokratie ist die schlechteste Regierungsform, aber die besten von allen, die wir bisher versucht haben.
Gibt ne Menge Theorien, die dem Kapitalismus ein erneutes Abdriften in soziale Ungerechtigkeit prognostizieren. Aber ob die Lösung für diese neue Form des "Weltfinanzentums" die eins-zu-eins Übernahme einer hundert Jahre alten Ideologie sein kann, die sich überdies in Form des Sozialismus als nicht lebensfähig erwiesen hat, wage ich persönlich zu bezweifeln, dies zu meiner Ablehnung linker Ideen. Aber wie gesagt, ein zugegeben brillianter Denker wie Marx bin ich sicherlich nicht, also kann ich die auch keine vollständige Lösung präsentieren, höchstens meinen Senf noch dazu geben.
In vielen Teilen der Erde ist es übrigens gang und gebe mit einer Anzahl von Menschen in einer einzigen Wohnung zu leben, die bei uns in etwa der Personzahl von zwei Familien entspricht, genau das meine ich mit "Inseldasein". Das ist ein weiterer Punkt in der globalisierten Welt.
Kristisch sein ist ziemlich einfach sagt man immer, aber kannst du eine Lösung vorbringen? Es geht wirklich sehr weit ab vom Schuss grad, sorry!
Grüße an dich,
die pflaume
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23. 02. 2006, 00:27
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#27
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ex-Moderator
ex-Moderator
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Nunja pflaume,
ich hatte Dein Posting als generelle Verzichtsaufforderung verstanden. Deswegen meine Schlußfolgerung daraus.
Lösungen hätte ich schon. Aber ich will sie nicht schon wieder ausbreiten.
Der Rebell
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23. 02. 2006, 00:37
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#28
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von Killerkeks
Pflaume, nicht die 1,5h Mehrarbeit sind die Probleme von ver.di....
Der Stellenabbau von mehreren 100.000 Arbeitsplätzen ist das Problem von ver.di
kex
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Abend auch dir.
Is mir schon klar worum es ver.di geht, ganz doof bin ich nicht.  Die 18 Minuten musste sooft addieren, bis du eine Arbeitskraft abziehen kannst, soweit lschon logisch, selbst für mich. Ich sehe aber auch das Problem der leeren Staatskassen, und der Staat sind wir. Dieser Streik ist ein Teil eines weitaus größeren Problems, Deutschland wird nicht umsonst als der "kranke Mann" Europas bezeichnet. Die angesprochene Staatsquote von 17% ist im Vergleich doch recht hoch. Etwas schlanker könnte unser größter Arbeitgeber schon sein. Wo würdest du denn ansetzen, mal ehrlich?
Man darf das nicht alleinstehend betrachten. Ideal wäre zusätzlich eine zusätzliche Ausgabenbeschränkung in vielen weiteren Bereichen, aber dazu gehört in meinen Augen eben auch ein wirtschaftlicherer öffentlicher Dienst. Wenn dieselbe Arbeit kostengünstiger (für unseren hochverschuldeten Staat) von privaten Unternehmen geleistet werden kann, muss man sich diesem Fakt eben stellen.
Grüße an dich,
die pflaume
p.s.: @ der rebell: nö nö, nichts gegen eine harte Verhandlung, aber mich stört einfach diese "mit uns geht gaaaaar nix" Haltung von Anfang an. Cheerio
die Pflaume
Geändert von pflaume (23. 02. 2006 um 01:42 Uhr).
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23. 02. 2006, 00:40
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#29
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ex-Moderator
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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p.s.: @ der rebell: nö nö, nichts gegen eine harte Verhandlung, aber mich stört einfach diese "mit uns geht gaaaaar nix" Haltung von Anfang an.
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Ich nehme an, Du meinst Verdi?
Das Problem ist eher, daß Verdi die erste Gewerkschaft ist, die die Zähne zeigt. Leider zu spät. Manche glauben, der Zug sei noch nicht abgefahren. Er ist schon längst außer Sichtweite. Was jetzt noch kommt, ist der Vollzug der Volkswirtschaftslehre.
Der Rebell
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23. 02. 2006, 02:00
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#30
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Eccentric [IR:60%]
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Ich kann bei diesen Threads - ohja wir hatten sie schon oft - nicht verstehen warum hier immer vom Beamten gesprochen wird, hier geht es NICHT um Beamte sondern um angestellte des Offentlichen Dienstes.
Anzufuegen moechte ich hier noch folgendes, Angestellte des OeD sind auf dem Papier vllt. relativ schwer kuendbar, da die Laender und Komunen ja aber eben falls geschickte Arbeitgeber geworden sind - wird dies oft ueber das Prinzip der Stellenpools geloest.
Es wird eine Stelle gestrichen und die entsprechende Person eine neue Stelle sehr weit entfernt vom urspruenglichen Arbeitsplatz angeboten. Entsprechend oft nimmt der "betroffene" Arbeitnehmer dann selbst den "Hut.
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23. 02. 2006, 08:12
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#31
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2004
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Ich glaube nicht mal das es den meisten wo streiken darum geht das sie mehr arbeiten sollen sondern darum das es wieder Stellen kostet wenn sie freiwillig in die 40-41 Stunden einwilligen. Fakt ist nun einfach mal das bei bisher jeder Erhöhung der Arbeitszeit die Länder und Kommunen Stellen gestrichen haben. Und für den Erhalt seines Arbeitplatzes zu streiken kann ich verstehen. Ich hab mal so ein Beispeil am Rande parat. Meine Freundin arbeiet für das Land BW in einer Geschäftsstelle an einem Gericht in Stuttgart. Sie arbeitet schon seit 12Monaten mehr als 40 Stunden die Woche und verdient so 1200-euro netto. Ihr Vertrag ist je auf ein Jahr befristet wie bei 70 Prozent der dortigen Angestellten auch. Sie ist dort nun seid drei Jahren und bei zwei Erhöhungen der Arbeitszeit wurden jeweils mindestens 2 Stellen gestrichen! Dazu keinerlei Lohnausgleich, Urlaubsgeld wird gestrichen und weihnachtsgeld auch bald. Als Folge der Stellenstreichungen darf sie mittlerweile 2 Senate allein machen! Das sind je Senat 4 Richter...Heisst also die verfügbaren Kräfte dürfen bei jeder Erhöhung der Arbeitszeit mehr arbeiten und es werden munter Stellen abgebaut. Die verbleibenden Kräfte dürfen dann munter mehr schaffen und viele wundern sich warum in der Justiz dann alles länger dauert.
Aber hauptsache das Land konnte sparen.
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23. 02. 2006, 14:02
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#32
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2006
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von FalkeHN
Ich glaube nicht mal das es den meisten wo streiken darum geht das sie mehr arbeiten sollen sondern darum das es wieder Stellen kostet wenn sie freiwillig in die 40-41 Stunden einwilligen.
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Ob es nun vordergründig um unbezahlte Mehrarbeit oder um die Sorge vor weiteren Arbeitsplatzabbau geht: beides sind legitime Gründe, sich massiv zur Wehr zu setzen.
Zitat:
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Zitat von FalkeHN
Fakt ist nun einfach mal das bei bisher jeder Erhöhung der Arbeitszeit die Länder und Kommunen Stellen gestrichen haben. .
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Genau deshalb soll ja die Arbeitszeiterhöhung unbedingt durchgezogen werden. Tatsächlich geht es einzig und allein um Einsparung - das streiten die "Arbeitgeber" auch gar nicht ab.
Zitat:
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Zitat von naklar.doch
...es geht um die vestärkte Aneignung unbezahlter Mehrarbeit,das heißt um verschärfte Ausbeutung derer die noch einen Job haben und das im gesamtgesellschaftlichen kontext gesehen.
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Genau.
Zitat:
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Zitat von pflaume
...aber dazu gehört in meinen Augen eben auch ein wirtschaftlicherer öffentlicher Dienst. Wenn dieselbe Arbeit kostengünstiger (für unseren hochverschuldeten Staat) von privaten Unternehmen geleistet werden kann, muss man sich diesem Fakt eben stellen.
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Dieses Argument wird heutzutage zwar mit ständig wachsender Häufigkeit gebracht, ist dadurch aber nicht weniger falsch. Seine Umsetzung würde ja genau in die rückwärtsgewandte Richtung immer stärkerer Privatisierung, zu immer mehr Ausbeutung und letztlich Arbeitsplatzabbau führen.
Wenn Du was über die Effizienz ehemaliger Staatsunternehmen nach deren Privatisierung erfahren willst, solltest Du mal in England mit der Bahn fahren...
Das die Kassenlage der öffentlichen Hand nicht nur durch Ausgabenminimierung, sondern vor allem auch durch Erhöhung der Einnahmen saniert werden muss, hatten wir doch schon mal durchgekaut, oder war das in einem anderen Thread?
Zitat:
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Zitat von Bartimäus
trotzdem AGGROi ch arbeite
mindestens 50-60h die woche da kann ich über die 40h woche nur lachen..
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Wir sind beeindruckt Bartimäus! Und nun?
Wenn ich zusammen mit zwei Kumpel auch anfange 60 Stunden die Woche zu arbeiten, dann können wir locker Deinen Job mit erledigen und Du liegst auf der Straße...
Gruß, cosmo
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23. 02. 2006, 15:06
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#33
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Bald™ komplett raus hier!
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Bald™ woanders!
Beiträge: 2.040
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von thrilled
Anzufuegen moechte ich hier noch folgendes, Angestellte des OeD sind auf dem Papier vllt. relativ schwer kuendbar, da die Laender und Komunen ja aber eben falls geschickte Arbeitgeber geworden sind - wird dies oft ueber das Prinzip der Stellenpools geloest.
Es wird eine Stelle gestrichen und die entsprechende Person eine neue Stelle sehr weit entfernt vom urspruenglichen Arbeitsplatz angeboten. Entsprechend oft nimmt der "betroffene" Arbeitnehmer dann selbst den "Hut.
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Und was soll mir das jetzt sagen?
Das Problem mit den so genannten "KW" Stellen im OD, gibt es nicht erst seit gestern. Wenn ich dir aber sage, das in unserer Stadt, händeringend Leute für Positionen im Sportamt (Hallenwart, Zeugwart u.a.) gesucht werden und das seit Monaten, was sagst du dann?
Ja sicher, das sind alles interne Ausschreibungen aber leider Gottes ist es so, das bspw. unsere Bademeister zum Großteil alle auf "KW" Stellen sitzen aber nicht bereit sind, die Annehmlichkeit ihrer Stelle, gegen die körperliche Arbeit in einer Vierfeld Großsporthalle zu tauschen, das faule Pack!
Denkst du ernsthaft, das ich auch nur den Anflug von Verständnis für den Streik aufbringen (will) wenn ich so etwas weiß?
Das gleich Szenario, hast du bei der Müllabfuhr - "KW" Stelle, Angebot eines Wechsels, abgelehnt (mit der Begründung: Ooooch nö, da muss ich ja 14 km mit meinem Auto fahren).
Die ganzen Penner in der Verwaltung, will ich jetzt lieber nicht erst ansprechen, da schwillt mir der Kamm wenn ich nur dran denke!
Oder willst du behaupten, das es in anderen Städten anders ist?
Die einzigen, wo ich Verständnis für einen Streik hätte, wäre bei der Bullerei! Die sind permanent am Überstunden schieben, halten ständig den Arsch hin und sind dabei unterbezahlt!
Wenn jetzt einer mit dem Argument kommt "Das haben sie sich selber rausgesucht" oder ähnlichem Dünnsch*ß, dem sage ich gleich vorher: FUCK YOU!
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23. 02. 2006, 16:33
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#34
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Imperator
Moderator
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Monaco
Beiträge: 32.056
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
mal 2 Aussagen untersuchen:
Verdi: Bei einer Anhebung der Arbeitszeit auf 40Std. verschwinden 100.000 Jobs im öD.
Öffentliche Hand: Ohne Anhebung der Arbeitszeit(ohne Lohnausgleich) geht es nicht mehr.
die 100.000 Jobs werden auch ohne die Anhebung verschwinden. Gemeinden, Städte, Landkreise, Bund, Länder werden Stellen(die frei sind) einfach nicht mehr besetzen können, aus reinem Geldmangel.
die Wahrheit, von was sollte die Mehrarbeit bezahlt werden. Von noch mehr Schulden.
Wir haben ein gesamtheitliches Problem, allerdings wird es auf zig Kostenstellen abgewälzt.
jeder ist dann froh, wenn seine Kostenstelle damit nicht belastet wird.
jeder Arbeitslose kostet die gesamte Sozialstruktur viel mehr, als würde er mit Zuschüssen eine Arbeitsstelle haben.
ein Arbeitnehmer zahlt in ein min. halbes Dutzend von Strukturen ein; Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Plegeversicherung, Rentenversicherung, Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag. Die Arbeitgeber können sich noch mehr abmühen, mit der Unfallversicherung, alles muss abgerechnet werden mit verschieden Trägern.
alleine solche Verwaltungsaufwände sind unnötig, bei einer einheitlichen Versicherungsstruktur.
der Gesamtaufwand bei den KK ist derzeit 135Mia. €, selbst danach würden nach Abzug aller Kosten für Medikamente und Krankenhäuser(inkls. Betriebsausgaben) für jeden Arzt(bei gerechneten 2Mio) im Monat 16Tsd. € übrigbleiben.
schon mal überlegt, wenn sich Ärzte von Gemeinden anstellen lassen(jeder Einwohner zahlt 10€ im Monat, bei 10.000 Bewohnern und 20 Ärzten wären es immer noch 60Tsd. €)
ist etwas so wie jetzt, nur zahlt man 10€ im Viertel Jahr ohne irgendwas.
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23. 02. 2006, 16:43
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#35
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.740
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von frogger9
... schon mal überlegt, wenn sich Ärzte von Gemeinden anstellen lassen(jeder Einwohner zahlt 10€ im Monat, bei 10.000 Bewohnern und 20 Ärzten wären es immer noch 60Tsd. €)
ist etwas so wie jetzt, nur zahlt man 10€ im Viertel Jahr ohne irgendwas. 
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Noch so eine Milchmädchenrechnung. Das teure sind die Med. Geräte. Wo tauchen
die denn auf? Von Mieten, Sprechstundenhilfen, Strom, Wasser, Weiterbildungen und Medikamenten mal ganz zu schweigen.
Krankenheuser wären mit 10€ überhaupt nicht finanzierbar.
Zahlen Kinder bei deiner Rechnung auch ein?
NNX
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23. 02. 2006, 17:32
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#36
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 240
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Es ist schon ein Kreuz wenn man keinen Plan von der Ökonomie des Kapitalismus hat.Aber Marx lesen ist ja out. Das könnte ja aufklären und zum Umdenken verleiten.
Außerdem ist es schrottig ,wenn gute Artikel die hier gepostet werden,gelöscht werden,nur weil sie nicht zu den FAQ passen.
Was solls,das Gulli Board wird die gesellschaftlichen Verhältnisse eh nicht ändern,das können nur selbstbestimmt denkende und handelnde Menschen.Und nichts anderes tun die streikenden im ÖD.
Zumindest giebts hier Warez für lau und das ist schon mal ein Anfang.
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23. 02. 2006, 18:12
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#37
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 18.584
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von naklar.doch
.....wenn gute Artikel die hier gepostet werden,gelöscht werden,nur weil sie nicht zu den FAQ passen.
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[Mod]
Hier wurde in den letzten Tagen nur ein C&P gelöscht. Der Artikel ist durch den Link für jedermann frei zugänglich.
Hier kommt es auf die Meinung der User an und nicht darauf, ob sie kopieren können.
Laß also Deine Falschmeldungen.
Der Rebell
P.S. Außerdem ist der Link um einiges besser, weil man dort auch die zugehörigen Diagramme zu sehen bekommt.
[/Mod]
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23. 02. 2006, 18:19
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#38
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Imperator
Moderator
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Monaco
Beiträge: 32.056
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von sirnnx
Noch so eine Milchmädchenrechnung. Das teure sind die Med. Geräte. Wo tauchen
die denn auf? Von Mieten, Sprechstundenhilfen, Strom, Wasser, Weiterbildungen und Medikamenten mal ganz zu schweigen.
Krankenheuser wären mit 10€ überhaupt nicht finanzierbar.
Zahlen Kinder bei deiner Rechnung auch ein?
NNX
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man sieht, du hast meinen Post nicht gelesen.
er sprach nicht von Krankenhäusern, Medizinausgaben, sondern rein von Ärzten..
wobei auch nicht der Verdienst der Ärzte die Ursache ist.
wobei es darum geht, das Mia. sinnlos versickern, ohne das die Versicherten eine Kontrolle haben werden.
heute zahlen schon wir 10€ zusätzlich im 1/4j., vllt. sinds morgen schon 10€ im Monat.
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23. 02. 2006, 18:50
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#39
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Gast
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Ich schwöre! In spätestens fünf Jahren bricht das ganze System zusammen. Inflation, Währungsreform, DM!!!
Alles schon mal dagewesen.
M. F. G.
der Fracktraeger
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23. 02. 2006, 20:27
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#40
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 54
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Ein Arzt bekommt für eine Platzwunde, die er klammert oder eine Kernspin etwas über 8.- und das für die ganze Praxis...
Die 10.-, die wir zahlen fließen doch nciht in des Arztes Gehalt.. wasn das fürn Gerücht?
Frackträger... seh ich ähnlich, nur dass ich mit gewaltbereiten Ausschreitungen rechne
kex
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23. 02. 2006, 20:52
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#41
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2004
Beiträge: 214
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Sorry das wird ein Roman.
Ich denke mal den meisten ist klar das die 10- Eurolein nicht an den Doc direkt gehen. Meinem Hausarzt 10 Euro alle Monate zu zahlen würde ich aber lieber machen als zu sehen das die Kasse das Geld einstreicht. Aber der ganze Knackpunkt an der jetzigen Situation ist einfach das der keiner mehr Geld übrig hat. Weder der Staat,Privatleute und auch nicht die Wirtschaft welche die Mehrzahl der Angestellten beschäftigt. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen geht es mies. Natürlich machen einige Konzerne noch gut Gewinn aber die stehlen sich gerne aus ihrer sozialen Verantwortung weil sie noch mehr gewinn machen wollen.  Klar ist es richtig das Firmen Gewinne erzielen sollen aber man sollte doch gewisse Blickpunkte im Auge haben.
Eine grundlegende Reform der Systeme wäre mal angebracht. Aber statt zu handeln wird verwaltet. Die Folgen kann man langsam erkennen kann. Und ich finde DAS ist es was die Leute auf die Palme bringt. Wenigstens zum teil.
Die Poltiker brauchen sich nicht wundern wenn die Leute sich endlich wehren. Und bei vielen herscht eben die Meinung das alles wo sich bemühen nur noch eine mehr über den Deckel bekommen.
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24. 02. 2006, 10:48
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#42
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Gast
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Die Poltiker brauchen sich nicht wundern wenn die Leute sich endlich wehren.
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Na da hast Du aber`n Karnevalsscherz losgelassen.
Wie die Leute sich wehren, hat ja die letzte Wahl gezeigt. Die breite Masse ist einfach zu dämlich sich zu wehren.
M. f. G.
der Fracktraeger
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24. 02. 2006, 11:04
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#43
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 399
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von frogger9
...der Gesamtaufwand bei den KK ist derzeit 135Mia. €, selbst danach würden nach Abzug aller Kosten für Medikamente und Krankenhäuser(inkls. Betriebsausgaben) für jeden Arzt(bei gerechneten 2Mio) im Monat 16Tsd. € übrigbleiben.
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Es ist sicher wahr, dass Ärzte im Allgemeinen ganz gut verdienen, aber wenn ausgerechnet das die Ursache der Finanzmisere im Gesundheitswesen wäre, hätte sich das Problem ja längst erledigen oder zumindestens deutlich verbessern müssen, da ja erstens die Zahl der Ärzte sinkt und zweitens deren Einkommen in den letzten Jahren teilweise spürbar minimiert wurden. Das gilt sowohl für die Kliniken als auch für die Honorare der niedergelassenen Ärzte.
Zitat:
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Zitat von frogger9
wobei auch nicht der Verdienst der Ärzte die Ursache ist.
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Na gut, offenbar siehst Du das ja ähnlich.
Ich denke, das Problem liegt viel eher in einer ausufernden und vollkommen sinnlosen Verwaltung und vor allem in einer übermächtigen Pharma-Lobby, die so ziemlich alles durchsetzt, was ihr erforderlich und gewinnbringend erscheint. Teilweise werden Präparate, deren Herstellung 70-80 Cent kostet, für 20 EUR an den Patienten gebracht.
Hier müßte dringend ein Riegel vorgeschoben werden. Wenn es möglich ist, dass die Krankenkassen die Ärztehonorare quasi im Alleingang festlegen können, wieso ist es dann nicht drin, auch die Preise für Medikamente verbindlich vorzugeben? Wahrscheinlich aus dem selbem Grund, aus dem es auf deutschen Autobahnen kein Tempolimit gibt: kein Schwein hat den Mut, sich mit einer übermächtigen Lobby anzulegen.
Zitat:
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Zitat von FalkeHN
...Aber der ganze Knackpunkt an der jetzigen Situation ist einfach das der keiner mehr Geld übrig hat. Weder der Staat,Privatleute und auch nicht die Wirtschaft welche die Mehrzahl der Angestellten beschäftigt.
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Sag mal, wer hat Dir denn diesen Unfug erzählt? Natürlich ist das Geld vorhanden, überreichlich sogar und zwar gerade bei der Wirtschaft und auch bei ausreichend vielen Privatleuten. So lange die Gesellschaft keine Schritte zu einer Umverteilung des vorhandenen Reichtums unternimmt, werden sich die Probleme der Gesellschaft auch nicht wirklich lösen lassen.
so long, cosmo
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25. 02. 2006, 12:26
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#44
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 18.584
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Bezeichnend bei dieser Diskussion um den öD ist mal wieder dieses Argument, daß es ja nur 18 Minuten seien. Da kann man doch nicht meckern. Warum sind denn die Leute so kleinlich, sich über 18 Minuten aufzuregen?
So wird dieses Thema diskutiert.
Natürlich kann durch eine reine Arbeitszeitverlängerung garnichts gespart werden; es sei denn, der Staat hat eine Aufblähung der Verwaltungsarbeiten vor; also er will mehr stempeln und Anträge unsinniger Art bearbeiten. Mit einem Wort, er will nochmal kräftig die Staatsquote anheben, die sowieso zu hoch ist.
Es ist doch völlig klar, daß eine Arbeitszeitverlängerung zum Stellenabbau führen muß. Oder sollen die Arbeitnehmer in Zukunft langsamer arbeiten. Warum versagt bei dieser Diskussion die Logik?
Man verniedlicht das Problem, indem man nur noch über die angeblichen lächerlichen 18 Minuten redet.
Logisch wäre es, wenn man die Staatsquote senken würde und in gleichem Atemzug die Arbeitszeiten verkürzen würde. Stattdessen kommt wieder dieses völlig hirnlose Argument "Wir müssen wieder länger arbeiten".
Kann mal jemand rational erläutern, was dabei rauskommen soll?
Der Rebell
P.S. Was die Detaildiskussion um das Gesundheitswesen anbelangt möchte ich nur erwähnen, daß ein Arzt sein Einkommen leicht erhöhen kann, indem er überflüssige Leistungen erbringt. Niemand kontrolliert, ob all diese Untersuchungen überhaupt sinnvoll sind.
Es ist das Geschäft mit der Angst, was die Beteiligten zu Mitverschwörern macht.
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25. 02. 2006, 12:56
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#45
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 206
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Ich bin für eine Arbeitszeitverlängerung.
Meiner Ansicht nach würden die Arbeitslosenzahlen nicht steigen, sondern sinken.
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26. 02. 2006, 01:28
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#46
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.740
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von Goldust
Ich bin für eine Arbeitszeitverlängerung.
Meiner Ansicht nach würden die Arbeitslosenzahlen nicht steigen, sondern sinken.
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So? Wie viele neue Arbeitsplätze bringt den die Erhöhung der Arbeitszeit im
öffentlichen Dienst deiner Ansicht nach? Und wo?
NNX
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26. 02. 2006, 01:32
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#47
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 18.584
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von Goldust
Ich bin für eine Arbeitszeitverlängerung.
Meiner Ansicht nach würden die Arbeitslosenzahlen nicht steigen, sondern sinken.
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Sehr schön.
Aber so eine Bemerkung wird erst durch eine Begründung spannend.
Der Rebell
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26. 02. 2006, 01:51
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#48
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