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(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 56
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von moe22
im umkehrschluß also weniger std/woche mehr arbeitsplätze ?
funktioniert auch nicht und wurde schon oft diskutiert. arbeit könte aber auf diesem wege wieder etwas billiger in de werden.
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Wurde bei uns durchgesetzt bei Lohnausgleich... 10% weniger arbeiten, 10% weniger Lohn - und somit wurden mehrere 1000 Arbeitsplätze gewahrt...
Zitat:
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Zitat von moe22
geht es nicht hauptsächlich genau darum ? die reduzierung der arbeitszeiten hat keinen neuen arbeitsplatz geschaffen sondern nur teurer gemacht und die zahl der überstunden erhöht.
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Wo wurde denn Arbeitszeitreduzierung durchgeführt? Nenn mir mal ein Unternehmen...
Überall wurde sie erhöht... Warum aber haben die Länder, zu denen wir aufsehen weniger Arbeitszeit? Ich nenn da mal die skandinavischen Länder, Frankreich, Holland...
Und warum bitte lässt man die vielen Arbeiter Überstunden ohne Ende kloppen, statt neue einzustellen?
Und jetzt kommst du mir mit die Arbeits sei zu teuer?
Die Lohnkosten sind vlt. höher als im Vergleich, doch sind sie völlig irrelevant. Relevant sind die Lohnstückkosten... und die sind verdammt gering.
kex
PS: Ich weiß die bilder sind etwas groß, aber n BIMG-Hack gibts hier anscheinend nicht
EDIT: Ich habs mal für Dich verkleinert.  Der Rebell
Geändert von Der Rebell (12. 03. 2006 um 12:23 Uhr).
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12. 03. 2006, 11:23
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#126
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...ist dagegen!
Registrierungsdatum: Jan 2003
Ort: Osnabrooklyn
Beiträge: 5.037
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Aber hier geht es um den Wegfall von 10.000en Stellen, durch den Staat!
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Wohl eher durch die Länder. Der Bund hat bereits einen Tarifvertrag abgeschlossen.
Zitat:
im umkehrschluß also weniger std/woche mehr arbeitsplätze ?
funktioniert auch nicht und wurde schon oft diskutiert.
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Das wurde nicht nur diskutiert, dafür gibt es auch das praktische Bsp., als die Wochenstunden auf 38,5 gesenkt wurden. Mehr Arbeitsplätze? Pustekuchen. Einige Stellen werden natürlich so oder so nicht wiederbesetzt. Wenn hier jemand einen akzeptablen Vorschlag hat, wie man das sonst finanzieren kann: her damit
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12. 03. 2006, 11:26
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#127
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.884
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
@ Greg5000
wir müssen doch nunmal zur Kenntnis nehmen, daß die Arbeitszeiten von über 2000 Std in 1950 auf derzeit etwa 1450 Std pro Jahr gesunken sind. Irgendwo muß sich doch die Rationalisierung auch niederschlagen.
Und im Moment wird der Rationalisierungseffekt durch Freisetzung von Arbeitnehmern kompensiert.
Natürlich stellt sich die Frage, ob das Lohnniveau erhalten bleiben kann. Aber auch hier muß man feststellen, daß das Lohnniveau der Beschäftigten nur durch Freisetzung von Arbeitskräften erhalten bleibt.
Der Rebell
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12. 03. 2006, 11:41
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#128
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Gesperrt
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Ort: Korova Milchbar
Beiträge: 2.759
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Sehe ich etwas anders. Ich weiss meine Theorie ist etwas gewagt, doch ich denke wenn die Löhne steigen, werden Arbeitsplätze geschaffen. Denn höhere Löhne bedeuten höhere Produktionskosten. Höhere Produktionskosten von Maschinen führen dazu, dass Firmen vor solch hohen Einmal-investitionen zurückschrecken und lieber wieder ein paar "billigere" Arbeitskräfte einstellt.
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12. 03. 2006, 11:48
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#129
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.884
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
@ Adna rim
All diese Formeln aus den Lehrbüchern der VWL mögen ja ihre Berechtigung haben. Nur sind das häufig langlaufende Prozesse, die im Moment nicht weiterhelfen.
Man hätte derartige Erkenntnisse eben früher anwenden müssen. Zur Zeit wird nur eins gemacht: Erhöhung der Rendite durch Verlängerung der Arbeitszeit bei gleichzeitigen Entlassungen.
Hinzu kommt noch der Abwanderungsprozeß.
Der Rebell
Geändert von Der Rebell (12. 03. 2006 um 12:32 Uhr).
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12. 03. 2006, 12:10
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#130
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Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: SÜDLICH DES NORDPOLS
Beiträge: 616
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
@killerkeks
ich vermisse china in der rechnung und länder wie england, auf das hierzulande auch aufgesehen wird, hat ebenfalls höhere arbeitszeiten.
ansonsten wurde dein beispiel teilweise umgesetzt wobei man natürlich zwischen wirtschaft und ö-d unterscheiden muß bei der produktion von konsumgütern.
wenn ich aber höre das eltern ihren jahresurlaub opfern müssen da die kindergärten bestreikt werden (die bediensteten bekommen den ja später noch) oder das teilweise nicht gestreut wird und somit die unfallgefahr steigt .........
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12. 03. 2006, 12:12
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#131
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 56
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von moe22
wenn ich aber höre das eltern ihren jahresurlaub opfern müssen da die kindergärten bestreikt werden (die bediensteten bekommen den ja später noch) oder das teilweise nicht gestreut wird und somit die unfallgefahr steigt .........
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Wenn ich höre, dass Eltern ihren Jahresurlaub, die Wohnung, den Fernseher und alles was über dem Existenzminimum liegt aufgeben muss, weil die Kommunen und Länder 10.000e Stellen abbauen.....
kex
PS: Wenn du China als unser Vorbild siehst, dann sorry....
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12. 03. 2006, 15:07
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#132
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: SÜDLICH DES NORDPOLS
Beiträge: 616
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
sagt verdi. die reduzierung der arbeitszeit hat jedenfalls keine arbeitsplätze geschaffen und in deinem fall höchstens welche kurzfristig gesichert. bei vw werden wohl trotzdem stellen gekürzt. es wird weiter nach china oder osteuropa verlagert da es dort eben günstiger ist und de leistet sich einen sozialstaat der kaum noch zu finanzieren ist. gleichzeitig fehlen gelder für bildung etc.
interessant wäre wieviel überstunden im ö-d gemacht werden und die damit teilweise wegfallen würden. wir haben hier in de einen wohlstand erreicht der heute nicht mehr zu halten ist. die fetten jahre sind nunmal vorbei und der lebensstandard der vergangenheit wird auf dauer nicht zu halten sein. das heiße ich auch nicht für gut, aber man kann nicht die augen davor verschliessen.
Zitat:
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Wenn ich höre, dass Eltern ihren Jahresurlaub, die Wohnung, den Fernseher und alles was über dem Existenzminimum liegt aufgeben muss, weil die Kommunen und Länder 10.000e Stellen abbauen.....
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die zahl der versicherungspflichtigen arbeitsplätze sinkt täglich was bedeutet das die kosten auf immer weniger steuerzahler verteilt werden muß denen somit weniger für gesundheitsvorsorge, rente etc bleibt. die finanzielle lage der kommunen soll ja auch nicht gerade rosig sein.
Geändert von moe22 (12. 03. 2006 um 16:55 Uhr).
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12. 03. 2006, 16:28
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#133
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 43
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
@Moe Deine gesamte Argumentation hat doch diverse Probleme oder Lücken.
Du sagst wir schauen nach Großbritannien, weil es denen besser geht und die arbeiten auch mehr. Mag ja stimmen aber im Gegensatz zu uns haben die z.B. einen Mindestlohn, den es hier nicht gibt. Vlt. geht es ihnen ja besser, weil dort eben nicht nur noch Billigstellen vom Staat und der Wirtschaft geschaffen werden, sondern wenn dann nur sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen.
Und die Auswanderung deutscher Firmen z.B. nach China kann nur solange funktionieren wie UNSER Wohlstandslevel erhalten bleibt. Denn mehr Gewinn machen sie ja nur solange sie ihre billig produzierten Produkte teuer in Ländern wie Deutschland verkaufen können.
Nun könnte man ja die Automobilindustrie mal als Beispiel heranführen und sich die Absatzzahlen anschauen, seitdem man so rasant ins Ausland abwandert. Es ist sicher nicht der einzige Grund aber er gehört dazu.
Desweiteren soll es tatsächlich in der freien Wirtschaft Unternehmen geben die 38,5 oder gar 35 Stunden als Wochenarbeitszeit haben.
Und warum spart der Staat bzw. die Länder denn soviel Geld durch die Arbeitszeitverlängerung auf 40 Stunden?
Zum einen werden relativ viel Stellen wegfallen und sich die Leute statt als Angestellter als Arbeitsloser auf der "Lohnliste" des Staates wiederfinden. Mich würde ja mal interessieren was ein Arbeitsloser dem Staat reell kostet, also mit allem was der Staat an Versicherungen und Verwaltung für ihn ausgeben muss.
Zum anderen fallen Überstunden weg, was doch für den Staat und die Länder sehr bescheiden ist. Denn wenn du dir die Überstunden vergüten lässt, steogst du dank höherem Lohn ja in den Steuern. Quasi sind doch für den Staat Überstunden damit billiger als normale Arbeitstunden, da er ja mehr wieder zurückbekommt.
Davon dass die Kaufkraft noch weiter flöten geht brauchen wir ja nicht reden.
Und natürlich würde weniger Wochenarbeitszeit massiv Stellen schaffen, wenn man Überstunden verbieten würde, sowohl im Staatsdienst, als auch in der freien Wirtschaft. Bloß solange Arbeitgeben ihren Angestellten massiv Überstunden aufbrummen können und man trotz hohen Gewinnes nicht dazu verpflichtet wird Arbeitsplätze zu schaffen, statt abzubauen, werden dank der WIRTSCHAFT keine Arbeitsplätze geschaffen (Gabs nicht im Übrigen mal im Grundgesetz den Artikel: "Eigentum verpflichtet")
Naja wie gesagt in anderen Ländern denkt man eben ich hätte es auch so gut wie mein Nachbar und in Deutschland wünscht man sich, dass es dem Nachbarn genauso schlecht wie einem selber geht.
Und genau deswegen geht hier nichts voran!
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12. 03. 2006, 18:47
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#134
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 56
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von moe22
es wird weiter nach china oder osteuropa verlagert da es dort eben günstiger ist
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sagt BILD.
Tatsächlich: gibt es andere Gründe
Zitat:
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Zitat von moe22
und de leistet sich einen sozialstaat der kaum noch zu finanzieren ist. gleichzeitig fehlen gelder für bildung etc.
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Fehlen sie wirklich, oder gibt man sie an den falschen Stellen aus?
Fehlen sie weil es Deutschland so schlecht geht oder fehlen Sie weil man falsche Politik macht? Wenn ich natürlich eine Börsensteuer abschaffe, wenn ich den Spitzensteuersatz senke, wenn ich den Betrieben überall alles in den Arsch schiebe - dann sorry...
Dann liegt es wohl nicht am Standort sondern an der Politik unserer Einheitspartei bzw. deren Vorgänger....
Die fetten Jahre sind vorbei? Nein sind sie nicht... Nur profitieren andere von den fetten Jahren.
Vorstandsgehälter
Manager-Gehälter
Kapital global
Die größten Exporteure d. Welt
Die Diäten der Abgeordneten
Zitat:
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Zitat von Lord Klehmchen
Mich würde ja mal interessieren was ein Arbeitsloser dem Staat reell kostet, also mit allem was der Staat an Versicherungen und Verwaltung für ihn ausgeben muss.
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Da kann ich dir helfen: Kosten der Arbeitslosigkeit
kex
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12. 03. 2006, 20:42
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#135
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.884
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Das Thema wird gerade bei Sabine C. verhackstückt.
Der Rebell
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12. 03. 2006, 21:10
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#136
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 43
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
@Killerkeks Danke für die Grafik, ist ja nicht grad billig so ein Arbeitsloser.
Und naja Sabine C., lol eine der schlechtesten Moderatorinnen. Sobald es interessant wird, wird dazwischen gesabbelt, obwolh sie keine Ahnung hat....
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12. 03. 2006, 21:33
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#137
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: NRW
Beiträge: 639
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
jo,schon der Sendetitel motiviert zum nicht angucken "Streik der Privilegierten - geht es den Staatsdienern immer noch zu gut?"
Kannj a sein das der Titel provozieren soll aber das ist schon sehr weit übers Ziel hinnaus,mehr eine Frechheit sogar.
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12. 03. 2006, 21:37
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#138
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Eccentric [IR:60%]
Registrierungsdatum: Feb 2004
Beiträge: 791
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
ich frage mich wo deine statistik bitte etwas anderes Zeigt, der erste Grund sicherung des Marktes/Expansion, ist extrem nichts sagend, unter massnahmen zur sicherung des Marktes koennen eben sehr gut Lohnkosten druecken oder aehnliches gehoeren.
Darueberhinaus moechte ich ausdruecklich darauf aufmerksam machen die Niederlande NICHT mit den Skandinavischen Laendern zu vergleichen bzw. aufeine Stufe zu stellen, die Wirtschaftsleistung ist schon lange nicht mehr so rosig und die Niedriglohnrate/Minijobs/Partimers sind ausserst hoch.
KLICK
Cheers
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13. 03. 2006, 04:32
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#139
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 43
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Es ist zum Teil in China so, dass man dort nur auf den Markt kommt, wenn man dort Produktionsstätten baut.
Und einen Markt mit knapp 1,5Mrd Konsumenten will nun mal keiner einfach so auslassen, von daher muss man dort investieren um dort auch seine Produkte an den Mann (oder die Frau) bringen zu können. Ansich nicht mal eine schlechte Idee der Chinesen...
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13. 03. 2006, 11:14
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#140
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 203
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von Killerkeks
Und jetzt kommst du mir mit die Arbeits sei zu teuer?
Die Lohnkosten sind vlt. höher als im Vergleich, doch sind sie völlig irrelevant. Relevant sind die Lohnstückkosten... und die sind verdammt gering.
l
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Totaler Unsinn! Die Lohnstückkkosten sind für überhaupt nichts zu gebrauchen - sie verzerren das Bild nun vollkommen, und erwecken den Anschein, unsere Lohnkosten wären kein Problem.
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14. 03. 2006, 19:10
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#141
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Nowhere Girl
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 150
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Ich glaube, ihr schweift gerade ein bisschen vom Thema ab. Nur zur Erinnerung, es geht hier um den Öffentlichen Dienst, also die Legislative = die ausführende Gewalt im Staat, d. h. diejenigen, die die Gesetze ausführen müssen, die Bund, Länder oder Kommunen beschließen. Es wird nichts produziert und jeder Vergleich mit der freien Marktwirtschaft hat keine Grundlage, weil der Öffentliche Dienst keine Konkurrenz hat, nichts produzieren muss und in keinem Wettbewerb steht. Jeder muss ihn irgendwann in Anspruch nehmen, ob er will oder nicht, aber wer möchte gerne dafür einen Tag Urlaub opfern, weil die Wartezeiten mangels Personal irgendwann mal in den Bereich "unzumutbar" hochschnellen werden?! Ich möchte in dem Zusammenhang auch mal daran erinnern, dass auch sowohl der Polizeidienst als auch Richter zum Öffentlichen Dienst gehören, auch wenn sie aufgrund Beamtenstatus nicht streiken dürfen. Hm, wenn ich so übelege, ein Hoch auf die Anarchie!  (Wenn das mit dem Stellenabbau so weitergeht, dauert es eh nicht mehr lang)
Liebe Grüße
Vanitas
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15. 03. 2006, 00:02
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#142
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Alternativer
Registrierungsdatum: Aug 2005
Beiträge: 227
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von Goldust
Totaler Unsinn! Die Lohnstückkkosten sind für überhaupt nichts zu gebrauchen - sie verzerren das Bild nun vollkommen, und erwecken den Anschein, unsere Lohnkosten wären kein Problem.
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Oh man, keine Ahnung von Betriebswirtschaft, keine Ahnung von Volkswirtschaft, aber trotzdem behaupten, man wüsste alles besser.
Guck dir die Grafik doch nochmal an.....
In Polen produziert ein Arbeitnehmer bei 100 € Verdienst 145 €. Also macht er 45 € Gewinn für den Unternehmer (klingt doch logisch oder?). In Deutschland wird bei einem Verdienst von 100 € 168€ produziert. Also 68 Euro Gewinn (sowas nennt man im Kaufmännischen Leistung). So und jetzt sag mir bitte was daran irrelevant ist?
Goldust, ich bitte dich, sag einfach zu diesen Themen nichts mehr, du hast davon keine Ahnung, du machst dich nur lächerlich (das gleiche gilt für Lindner).
Aber vielleicht hast du ne Antwort auf diese Frage parat:
Wenn alle Unternehmen ins Ausland abwandern(mal rein theoretisch), also damit das Geld aus dem deutschen Markt herausziehen (da keine Löhne hier gezahlt werden), wer soll dann ihre Produkte kaufen?? Die Arbeiter in den Ostländern, die für 0,50 € die Stunde arbeiten? Klar doch, die habens Geld dafür...
Und verdammt nochmal, warum kämpft ihr dafür, das es anderen Menschen schlechter geht, anstatt dafür zu kämpfen, das es euch besser geht? (siehe Streik von Ver.di)
Is ja schön für euch, das einige hier gerne für n' Appel und ein Ei 60 Std. die Woche arbeiten, nur bedenkt dabei, das IHR Arbeitsplätze zerstört, das IHR die Armut mit verursacht. Das anstatt 2 Leute a 35 Std. für ein gutes Gehalt IHR euch für 3 €/Std. hinsetzt. Aber dann über die Arbeitslosen meckern. lol
Und die Argumente: "Alle Arbeitslosen sind faul" ist nur 3 mm von "Alle Ausländer sind kirminell" und "Das Weltjudentum will Deutschland vernichten" entfernt.
@ Rebell
sry für so einen Beitrag, aber langsam platzt mir der kragen
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30. 03. 2006, 14:22
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#143
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 340
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von Bombsquad85
aber langsam platzt mir der kragen
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 Hast völlig recht, aber die ganzen Anbeter des Neoliberalismus kriegst Du nicht überzeugt. Da gibt's eine permanente Beratungsresistenz - Hopfen und Malz verloren -also krieg Dich wieder ein.
cosmo
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30. 03. 2006, 14:32
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#144
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.884
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Trotzdem dürfen sie hier schreiben ......
Der Rebell
P.S. Ein guter Gegner ist eine Herausforderung, seine eigenen Argumente zu verbessern. Ein schlechter gegner sollte mißachtet werden.
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30. 03. 2006, 14:35
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#145
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 340
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
sonst wär's auch langweilig.
cosmo
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30. 03. 2006, 14:37
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#146
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 203
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von Bombsquad85
Oh man, keine Ahnung von Betriebswirtschaft, keine Ahnung von Volkswirtschaft, aber trotzdem behaupten, man wüsste alles besser.
Guck dir die Grafik doch nochmal an.....
In Polen produziert ein Arbeitnehmer bei 100 € Verdienst 145 €. Also macht er 45 € Gewinn für den Unternehmer (klingt doch logisch oder?). In Deutschland wird bei einem Verdienst von 100 € 168€ produziert. Also 68 Euro Gewinn (sowas nennt man im Kaufmännischen Leistung). So und jetzt sag mir bitte was daran irrelevant ist?
Goldust, ich bitte dich, sag einfach zu diesen Themen nichts mehr, du hast davon keine Ahnung, du machst dich nur lächerlich.
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Bitte, wenn du schon diskutieren willst, dann bitte auf einem vernünftigen Niveau. Zu sagen, der andere hätte von etwas keine Ahnung ist nicht so unbedingt besonders konstruktiv, zu mal ich schon denke, dass ich als Dipl-Volkwirt ein bisschen was von Volkswirtschaftslehre verstehe. Trotzdem ist natürlich bei solchen Vorschlägen, wie Wirtschaftswissenschaftler sie machen, auch immer Glauben dabei, und es gibt häufig kein "richtig" und "falsch" (teils aber schon). Nun, doch als Volkwirt liegen meine Aufgaben auch nicht dadrin, trotzdem möchte ich zu dem was du gesagt hast, gerne antworten.
Es ist ja ganz nett, dass unsere Lohnstückkosten so niedrig sein - doch vielleicht sollte man sich mal überlegen, wodurch das entsteht. Lohnstückkosten sinken vor allen Dingen dann, wenn minderproduktive Arbeitsplätze wegfallen (meist durch Lohnerhöhungen), die überbliebenen Arbeitsplätze produktiver sind und somit die gemessene Produktivität steigt.
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30. 03. 2006, 18:39
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#147
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 340
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Re: 40 - 41 Stundenwoche im Öffentlichen Dienst
Zitat:
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Zitat von Goldust
... zu mal ich schon denke, dass ich als Dipl-Volkwirt ein bisschen was von Volkswirtschaftslehre verstehe...
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Kannst Du jetzt dem Bombsquad85 aber nicht übelnehmen. Woher sollte er denn wissen, dass Du Dipl-Volkswirt bist und obendrein auch noch von der Materie Ahnung hast. Aus Deinen posts konnte er das ja wohl schwerlich herauslesen...
so long, cosmo
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30. 03. 2006, 21:55
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#148
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