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who wants to know this
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 67
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Zitat:
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Zitat von Stefan242
Liebe Kollegen,
Es geht lediglich bei dem Vorstoss der Ifpi darum, Internetradios die sich mehr und mehr in sogenannte "Near On Demand" Dienste verwandeln, eine pauschale Sendelizenz in Form des sogenannten Sendepriviliegs zu verweigern, denn das was hier stattfindet ist kein Radio mehr, sondern eher eine Jukebox, bei der der Hörer immer spezifischer auswählen kann, was er hören wird. Im ZUsammenhang mit einem Streamripper wird so nach und nach der KAuf einer CD, oder auch der Download von Musik über Portale egalisiert, und damit Plattenfirmen, Musikern und anderen angrenzenden Branchen der Boden entzogen. Und das alles auf dem Prinzip des sogenanten Sendeprivilegs.
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Ähm macht es das nicht aus bei nem internet radio??? du suchst dir im inet ein radio das die musik spielt, die du gerne hörst!!!!!
weil DU , die möglichkeit hast im inet zuzwählen und musst dir nicht über UKW die sendungen anhören wo fast nur noch werbung ist oder Daniel Kübelböck läuft.
Okay Geschmäcker sind verschieden, aber dabei geht es doch bei den inet radios du suchst dir ein radio aus bei dem du die musik und den moderator gut findest!!!!
Sicherlich gibt es web Radios die mehrere spaten anbieten aber is das nicht wie im normalen leben ??
Nehmen wir z.B. swr ( rheinländer werden es kennen ) es gibt swr1 , swr2, bei anderen radios gibtes noch oldie und schlager usw. aber is ja nur ein Beispiel und dem Swr verbietet auch niemand Hey Swr du darfst jetz kein radio mehr machen weil leute ne kassette haben und die lieder (rippen) oder ihre anlage an pc anschließen und dann über (Line in) alles aufnehmen
Fazit: Also will man doch wieder den Inet radios ans bein pissen and die aktion im letzten jahr mit den Labelcodes will ich jetz mal nicht erinnern !!!!
Geändert von nacotic (24. 02. 2006 um 13:19 Uhr).
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24. 02. 2006, 09:45
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#26
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 151
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Zitat:
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Zitat von DasFragezeichen
Ein "miteinander, statt gegeneinander" wäre mir auch lieber...
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Klingt jetzt vielleicht doof, aber wir arbeiten dran  more coming soon...
Kann allerdings dem Korrupt sein Statement unterschreiben, Stefan ist einer derjenigen, die tatsächlich mal nicht angegriffen werden sollten. Diskutieren (meinetwegen auch kontrovers), gern auch mal etwas Polemik - aber bitte versuchts trotz aller Emotionen mal eher sachlich zu betrachten. Wir führen hier schliesslich keinen Krieg oder?
Allerdings kam ja hier auch schon zum Vorschein, dass eben die Verbraucher oder auch Betreiber von Internetradios keinerlei Lobby besitzen. Noch nicht - aber genau daran sollte man doch eigentlich denken und arbeiten!? Und da helfen Anschuldigungen beiderseits nicht wirklich weiter ... Ich schau grad sehr interessiert, was da in Frankreich gemacht wird und sehe in dieser Entwicklung da durchaus Potential und eine gewisse Vorbildwirkung eventuell auch für Deutschland. Allerdings muss sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik überhaupt die Problematik erkennen und da ist jeder gefragt, die darauf aufmerksam zu machen. Ein "Ich kann doch eh nicht ändern..." hat noch nie geholfen, aber mal wirklich "das Maul auf" machen nur noch die Wenigsten. Daran sollte man dann nämlich auch mit denken bei solchen Themen.
@the13th - Willkommen an Board du Sack! (PS: Ist ein Insider und keine persönliche Beleidigung @all)
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24. 02. 2006, 13:14
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#27
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 2
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
...sorry daß ich frage... aber welche entwicklung meinst du?
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24. 02. 2006, 13:23
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#28
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apt-get install brain
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 26
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Tach mörsi du oller Sack :-p (ebenfalls keine Beleidigung - aber kein Insider sondern eine Feststellung *fg*)
Das ich mich zu SO einem Thema ebenfalls äussere, war ja nun wohl irgendwie klar, oder?
Ich muss auch noch einmal erwähnen, das es keinen Sinn macht, nun ausgerechnet auf Dependent rumzuprügeln - nur weil er den Mumm besitzt, und sich direkt selber an der Diskussion beteiligt heisst es noch lange nicht, das er für das Elend der Welt zuständig ist - Stefan ist nur für eins zuständig und das ist mein Warten auf eine Bemusterung - aber das ist ein anderes Thema und hat mit dem Thema so rein garnichts zu tun
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24. 02. 2006, 13:27
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#29
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 151
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Zitat:
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Zitat von dirrrty
...sorry daß ich frage... aber welche entwicklung meinst du?
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Das Gespräche zwischen Rechteinhabern, der Politik und Tauschbörsennutzern angestrebt und auch realisiert werden.
Vgl. auch http://www.heise.de/newsticker/meldung/69342
Nur sind die Franzosen ja auch schneller dabei, mal eben ein paar Autos und Häuser anzuzünden (nicht zur Nachahmung empfohlen!)
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24. 02. 2006, 14:07
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#30
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Widerständler
Registrierungsdatum: May 2005
Ort: /home/username
Beiträge: 1.888
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Wenn Stefan wirkelich einer der Guten von den Bösen ist, entschuldige ich mich. Vielleicht sollte er dann seinen obersten Chefen mal klarmachen, dass Internetradio die Zukunft sein werden. Die UKW-Radios senden schließlich nicht aus Spaß auch im Netz und weil das eben mal gut ankommt. Wenn die Musikindustrie ihrerseits einen Beitrag dazu leistet, dass sich hier eine weitere "Brance" entwickelt wäre wirklich vielen geholfen. Die Mi kassiert Geld (Sendelizenzen, Musikbeschaffung seitens der Radios, Communitys, wie es bei UKW-Radios nie der Fall war und nie sein wird (nicht in der Intensivität, schaut doch nur mal RauteMusik.fm, wieviele Leute da angemeldet sind (Page grad down von denen)) und durch den engen Draht zwischen Radio und Community kaufen die Leute dann auch eher. Zudem entdecken, wie bereits geschrieben die Onlineradios die "Neulinge" (Joy (Schnappi, das kleine Krokodil), Annette Louisiana (Ich will doch nur spielen), Juli (Perfekte Welle) um nur einige zu nennen.) Aber was rede ich überhaupt: Ihr solltet es ja selber wissen.
@[[mörsifull]]: Jepp, die Franzosen fackeln da nicht lange rum. Wenn denen was gegen den Strich geht, dann machen die ihrem Ärger auch Luft und das nicht mit "doof auf der Straße rumlaufen, Parolen rufen und Schilder in die Luft strecken", sondern da fliegen auch mal die Fetzen. (damit meine ich nicht die jüngsten Randale). Grundsätzlich sind wie deutsche einfach zu gut erzogen und lassen uns zuviel bieten. Aber lasst die Arbeitslosigkeit und Armut in diesem Land noch um ein paar % steigen, dann platzt auch hier das Ventil. Das zur Zeit immer mehr Schmiergeldaffären und Betrügerreien bei Vorständen, etc. aufgedeckt werden, kein Geld für´s Volk, wohl aber für eine WM vorhanden ist trägt nämlich nicht unbedingt zur besseren Stimmung im Land bei.
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25. 02. 2006, 00:38
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#31
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Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 67
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Im Grunde wollen die doch die inet radios verbieten, da halt kostenfrei gesendet wird (abgesehen von den radios die gema und gvl zahlen) aber die höhrer zahlen ja nicht, bei ukw zahlst du ja GESZ und im net halt nix und angeblich haben die künstler ja auch was dagegen, dass kann ich aber irgendwie nicht glauben, die haben so viel geld, auf die paar kröten kommt es denen glaube ich auch nicht an.
Also will man nur Geld aus der ganzen sache ziehen .......
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25. 02. 2006, 11:07
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#32
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 151
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Die Forderung der Phonoverbände nach Abschaffung des Sendeprivilegs für Internetradios stößt im Bundesjustizministerium auf Ablehnung.
Ulf Gerder, Sprecher des Bundesjustizministeriums (BMJ) stellt auf Anfrage von laut.de klar:
Zitat:
"Die IFPI hat in den Beteiligungsrunden zum zweiten Korb als Maximalposition die Abschaffung des Sendeprivilegs insgesamt gefordert. Diese Forderung hat das BMJ stets abgelehnt, weil eine vollständige Abschaffung des Sendeprivilegs angesichts der Masse von Musiktiteln, die täglich in deutschen Radiosendern gespielt werden, absolut unpraktikabel wäre. Sendeunternehmen müssten dann nämlich für jeden einzelnen ihrer Hunderter täglicher Titel vorab eine individuelle Erlaubnis einholen. Das ist in der Praxis nicht vorstellbar.
Die gestrige IFPI-Forderung beschränkt sich auf die Abschaffung des Senderechts für Internetradios. Sie muss aus denselben Gründen abgelehnt werden. Was unpraktikabel für Sender auf herkömmlichen Übertragungswegen ist, ist genau so unpraktikabel für Internetradios. Hierfür können nicht zwei unterschiedliche Maßstäbe gelten."
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http://www.laut.de/vorlaut/news/2006...1474/index.htm
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25. 02. 2006, 12:46
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#33
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 151
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Zitat:
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Zitat von nacotic
Im Grunde wollen die doch die inet radios verbieten, da halt kostenfrei gesendet wird (abgesehen von den radios die gema und gvl zahlen)
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Kleiner Einwurf: Wenn ein Internetradio ausschliesslich lizenzfreie Musik anbietet, dann mag dies okay sein - sobald es Musik präsentiert, welche eben nicht mehr lizenzfrei zu bekommen ist, verstehe ich durchaus die Bedenken der Künstler und Interessenvertretungen. Finde ich persönlich dann nämlich nicht mehr fair den Künstlern gegenüber. Über gewisse Verteilungsschlüssel bei GVL/GEMA kann, muss und darf gerne diskutiert werden, aber eine "Entlohnung" für Kunst sehe ich durchaus im Rahmen des Zulässigen als gegeben an.
Zitat:
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Zitat von nacotic
aber die höhrer zahlen ja nicht, bei ukw zahlst du ja GEZ und im net halt nix und angeblich haben die künstler ja auch was dagegen, dass kann ich aber irgendwie nicht glauben, die haben so viel geld, auf die paar kröten kommt es denen glaube ich auch nicht an*.
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So pauschaul auch nicht ganz richtig. Das ist im Rundfunkstaatsvertrag geregelt, was und wer von der GEZ profitiert - nämlich der Öffentlich-Rechtliche Funk. Die privaten finanzieren sich ausschliesslich über Werbung etc. Allerdings ist das Thema GEZ ja nun mittlerweile durch und die Gebühren für PC-Nutzer kommen halt. Geschrei war groß, Gesetz ist geändert, jetzt nimmt man es eben hin und zahlt oder zahlt eben nicht.
*Du weisst aber auch, dass nur 5% aller ausübenden Künstler ihren Lebensunterhalt ausschliesslich mit der Musik bestreiten?
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25. 02. 2006, 12:54
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#34
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Diplom Audio Engineer
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Hessen
Beiträge: 4
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Hallo erstmal,
Ich möchte hier mal meinen Standpunkt als Toningenieur und Studiomusiker zu
einem verwanten Thema abgeben und einigen Usern hier etwas in Erinnerung
rufen. Nämlich der Aussage das Plattenfirmen/Labels unendlich Geld haben und
eine CD (Album) viel zu teuer ist. Aber vorab erstmal eine kleine
Musikindustrie-Kunde:
Musikverlag
- es gibt independent Verlage und hauseigene Verlage. Die hauseigenen sind
meist an die Tonträgerfirma angegliedert
- er vermarktet das geistige Eigentum (hat bestimmte Rechte daran)
- sucht nach Interpreten für Kompositionen
- kann einen Vorschuss zahlen, der nicht zurückgezahlt werden muss, aber bei
Einnahmen mit diesen verrechnet wird
- er ist am Urheber als Vertragspartner interessiert
- erhält in der Regel ca. 40% der GEMA-Einnahmen des Urhebers, was die
Haupteinnahmequelle darstellt. Deswegen haben die meisten Plattenfirmen
einen hauseigenen Verlag
- kann zwischen der Plattenfirma (TT-Firma) vermitteln
- vergibt Lizenzen an Subverlage im Ausland
- ist eventuell noch für den Notendruck zuständig
- übernimmt die GEMA-Abwicklung für den Urheber
Tonträgerfirma (Plattenfirma)
1.) A&R-Manager (Artist & Repertoire)
- er sucht nach neuen Künstlern z.B. auf Newcomerfestivals usw.
2.) PM (Produkt Manager)
- betreut max. 2-3 Künstler
3.) Promotionabteilung (Print, TV, Radio, Club)
- sorgt dafür, dass das Produkt zielgruppengerecht an den Mann gebracht wird.
Je nach Zielgruppe werden die Medien gewählt
- ohne Promotion würde kein Konsument in den Handel gehen, da er vielleicht
von dem Produkt gar nichts wüsste
4.) Vertrieb
Label
- ein Label ist eine Plattenfirma nur ohne Vertrieb
- es gibt Majorlabels, wie BMG, Sony, Universal und Warner/EMI, die Ihren eigenen Verlag und als Plattenfirma (eigener Vertrieb) fungieren. Sie haben
aber auch Sublabels, die sich auf einen bestimmten
Musikstil orientieren. Ohne diese Sublabels hätten sie kein Markenbewusstsein
- es gibt Independentlabels, wie 3P (HipHop-Frankfurt) oder Geffen (Rock-LA),
die sich auf einen bestimmten Stil festgelegt haben und Markenbewusstsein
besitzen
- Markenbewusstsein: geziekltere Vermarktum eines produktes, Nur verwante
Produkte im sortiment.
Jetzt kann man schon recht schön heraus sehen wieviele Stationen überhaupt in eine Tonträgerveröffentlichung involviert sind. An diesen Stationen arbeiten Menschen aus Fleisch und Blut und diese müssen auch von etwas leben. Wenn nicht von Gema und Tonträgerverkaufseinnahmen, wovon dann? Luft und Liebe? Un der Künstler selbst, soll der auf der Straße leben? Und damit wäre dann auch nur die Vertragliche und Vertriebsseite abgearbeitet mal ganz davon abgesehen was Werbung/Promotion für Bands/Künstler kostet die eben nicht im Radio oder Fernsehen gespielt werden. Hier mal nur kleine aufzählung die Kosten verursachen: Künstler Homepage, Werbung in Genre Printmedien, Plakate usw. Und nun fehlt bei der Kostendeckung noch eine ganz wichtige Komponente, nämlich ohne die es die Musik gar nicht geben würde. DIE PRODUKTION DER MUSIK SELBST. Die meisten glauben anscheinen das ein Tonstudio nur Kleingeld kostet. Dies ist ganz und gar nicht der Fall:
Normales digitalstudio: 200€ / Tag (10 STD.)
mittelklasse studio: 400 - 500€ / Tag (10 STD.)
gehobenes Studio: 800-1200 / Tag (10 STD.) zb House of Audio
extraklasse Studio: 2000€ / Tag (10 STD.) zb Galaxy, 301 Köln
Und den qualitätsunterschied hört man..wenn nicht ist der jenige schon halb taub.
gemessen daran dass eine CD Produktion mit Aufnahme und Mischung je nach
Instrumnetierung 1 bis 2 Monate dauern kann, kann sich jeder selbst ausrechen
was da für Kosten entstehen. Dann kommt noch mal 500€ bis 2000€ fürs
Mastering hinzu. Letztendlich müssen Booklet gestaltung (Grafiker / Photograph
+ Nachbearbeitung) und Herstellung der CD bezahlt werden inklusive dem
teuren Glasmaster zu Pressung. Und wenn jetzt noch dazu kommt das ein
künstler Studiomusiker für seine produktion benötigt kommen dann je nachdem
200€ bis 500€ / Tag hinzu für den Musiker.
Und jetzt fragt man sich immer noch warum viele der Meinung sind, dass eine
CD zu teuer ist. Dünnschiss ist das. Bei der Zeit und Geld die Investiert wird auf
jedenfall. Man kann durch den Vertreib übers Internet natürlich Geld sparen,
deswegen kostet eine standart CD bei itunes auch "nur" 10 €. Deswegen nur,
weil der Gewinn bei CD's geringer ist als bei Online-alben ein Online Album
sollte deshalb besser nur 8 € kosten. Ein weiteres Problem von Onlineambietern
ist, dass die Auswahl immer noch zu gering ist und manche Bezahlungsmittel zu
kompliziert sind und das die Qualität der Aufnahmen nicht die gleiche wie auf
CD ist.
Man sollte auch daran denken., dass größe Acts, die mehr Geld in die Kassen
der Plattenfirman spühlen die Kosten für nieschen und nicht so bekannte /
erfolgreiche Acts oftmals decken. Im Klartext ohne erfolgreiche/mainstream
Acts könnten es sich Plattenfirmen oftmals gar nicht leisten undergroundbands,
die ihr hört ins tonstudio zu schicken.
Deswegen ist die Protesthaltung einfach gar keine Tonträger mehr zu kaufen oder Onlineangebote zu nutzen schwachsin, auf längere Sicht schneidet man sich damit nur selbst ins Fleisch.
Man muss natürlich zugeben, das Onlineradios in gewisser Hinsicht Promotion
und Talentscout sind. Und natürlich auch die Entscheidungskraft schüren sich
den einen oder anderen Tonträger zu kaufen. Niemand will die Katze im Sack
kaufen. Trotzdem müssen Künstler, auch wenn sie online gespielt werden, für
Ihre Leistungen vergütet werden. Deswegen finde ich auch das es nicht möglich
sein sollte on-demand seine lieblingstitel kostenlos über internetradios zu
bekommen. Technisch gesehen ist das natürlich in jeder lebenslage ein leichtes.
Undass 128 kbits minderwerige Qualität ist ist in der hinsicht blödsinn, da viele
User gar nichts besseres kennen und für sie daher die Qualität ausreicht ist.
Hinzu kommt noch dass es immer noch einige onleneradios keine Gema
bezahlen und die Lieder die sie spielen zuvor illegal aus dem Netz laden.
Natürlich hat die Musikindustrie was den Onlinevertreibsbereich angeht ziemlich geschlafen und hat sich dadurch viel Probleme selbst aufs Auge zudrücken. Dies ist aber kein Grund gemühtlich mit den geziehlten Raubkopieren über p2p, sites, xdcc, onlineradios usw weiter zu machen.
so hoffen mer mal das ich mir jetzt net schon bei meinem ersten beitrag hier
schon die größten feinde gemacht habe :P
mfg steffen
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25. 02. 2006, 15:57
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#35
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 151
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Zitat:
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Zitat von steffenb
Man sollte auch daran denken., dass größe Acts, die mehr Geld in die Kassen der Plattenfirman spühlen die Kosten für nieschen und nicht so bekannte / erfolgreiche Acts oftmals decken. Im Klartext ohne erfolgreiche/mainstream Acts könnten es sich Plattenfirmen oftmals gar nicht leisten undergroundbands, die ihr hört ins tonstudio zu schicken.
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Im großen und ganzen kann ich dir durchaus zustimmen, aber DER Punkt ist diskussionswürdig. Und gleichfalls ein bisschen in die eigenen Taschen gelogen. Denn (leider) ist es seit etlichen Jahren eher unüblich, das "Newcomer" langfristig aufgebaut und dann vom Label ins Studio geschickt werden und sogar noch einen Vorschuss für die Produktion und/oder das Release kassieren. Und mit Sicherheit schon gar nicht bei Indielabels ... Mittlerweile wird mittelmäßige Musik mit noch mittelmäßigerer Musik subventioniert und versucht über Menge das nächste Quartalsergebniss zu retten. Ich lass mich durch konkrete Beispiele und Zahlen gern vom Gegenteil überzeugen!
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25. 02. 2006, 16:29
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#36
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Diplom Audio Engineer
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Hessen
Beiträge: 4
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
gelogen ist daran nichts... es trifft nur Nicht auf jedes Label zu. Es ist sicherlich
richtig dass bei den ganzen großen Labels wie Sony Epic BMG etc auch viel zu viel
in die eigene Tasche fliesst, Aber bei Roadrunner (Acts wie Slipknot und Nickelback
fangen die weniger bekannt Künstler ab), bei SPV ist dies auch der Fall.
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25. 02. 2006, 19:59
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#37
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 5
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
VERBOT das Lieblingswort der Industrie!
Wenn ich mir diesen Artikel so durchlese wird einem mal mehr wieder klar wer diese Sache Namens Internet Radio eigentlich MISSBRAUCHT!
Es ist ja nicht so das wir hier, die Internetradio Betreibenden, darauf aus sind Musik zu ziehen und uns zu bereichern. Wir machen das hier weil wir von den Öffentlich Rechtlichen Sendern nicht das zu sehen und zu HÖREN bekommen was uns gefällt. Wir müssten uns son ein Zeug wie DSDS und Ernst Mosch die 4000ste Sendung angucken. Dabei haben wir genauso das Recht in einer Demokratie berücksichtigt zu werden wie die schnöde sich selbst betrügende Masse. Ich sprech nur einmal die Eigenerwerbe der Plattenfirmen ihrer Produkte an um sie in den Billboard Charts nach oben zu treiben. Und das Klischee Sex, Drugs und RocknRoll trifft bis auf den RocknRoll ja mittlerweile auch auf die Volksmusikanten zu. Schlimm schlimm, ich frage mich ernsthaft was mit den ganzen GEZ Gebühren gemacht wird, wenn ich für etwas bezahle dann will ich auch etwas zu sehen bekommen das meinem Geschmack entspricht. Ich nenne etwas bezahlen müssen und nicht geliefert bekommen Betrug. Aber zurück zur Sache!
Wir zahlen als Internet Radio unseren Obulus in Sachen GEMA und GVL Gebühren, erwerben Lizenzrechte für die Internationale oder Nationale Sendeerlaubnis. Alles aus EIGENER PRIVATER TASCHE! Es spendet vielleicht mal ein Hörer Geld der überzeugt ist von dieser Sache und die Label und Promotionfirmen schicken Ende des Jahres zum Jahreswechsel ein Dankesschreiben für die Zusammenarbeit. Das war es dann schon.
95% der Internet Radios verdienen garnichts mit ihrem Sender. Bekommen Auflagen von den Label und Promotionfirmen und haben sich daran zu halten. Wer erwischt wird bei Verstössen gehört zurecht bestraft und ausgeschlossen. Die Begründung das die Internetradios neben den Tauschbörsen zu den größten Musikbereitstellern gehören will ich einmal so beantworten: Es gibt das Recht für Privatleute Sendungen der Öffentlich Rechtlichen und Privater Sender mitzuschneiden und Privat zu nutzen.
Einen erschwinglichen Kopierschutz für einen Internetradiostream gibt es meines Wissens nicht. Label geben von sich aus einen verspäteten Veröffentlichungstermin und Sendeerlaubnis verschiedener Bands bekannt um ihre Vorabverkäufe zu sichern. Macht meiner Wenigkeit nichts aus.
Aktuell sein ist zwar angestrebt, aber nicht zu machen um die Werke der Künstler die wir in den Spartenradios hören wollen zu schützen.
Wie mein Vorredner schon sagte wird mit dem Verbot nicht nur den etablierten Bands geschadet, sondern auch angehenden Künstlern die eine Bereicherung für ihr Genre darstellen würden. Mal eben 3000 Euro Minimum raus zu hauen für eine Promotionaktion über 3 Monate ist nun wirklich nicht in jedem Geldbeutel vorhanden, von einer professionellen CD Produktion mal ganz zu schweigen.
Wenn die Musikbranche selber schon an die Internetradios heran tritt und sie besticht dann sollen sich diese Möchtegern Herrscher der IFPI mal nen Kopf darum machen wer hier die Moral untergräbt und wer VERBOTEN gehört.
Für meinen Teil werde ich so lange es geht, LEGAL weiter machen in Zusammenarbeit mit der GEMA und der GVL und auch nicht davor zurück schrecken "Schwarze Schafe" an den Pranger zu stellen! Wir wollen das unsere Lieblinge und Angehenden rund um die Welt ihr Geld verdienen können und ein weiteres Medium, das Internet Radio, nutzen können zum Preis einer freundlichen Mail oder einer CD!
In diesem Sinne es lebe das Spartenradio
STAY METAL AND DARK
DAWN DJ GRENDEL Leiter des DAWN Radio ( www.dawnradio.de )
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25. 02. 2006, 21:32
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#38
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 151
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Zitat:
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Zitat von steffenb
gelogen ist daran nichts...Aber bei Roadrunner (Acts wie Slipknot und Nickelback fangen die weniger bekannt Künstler ab), bei SPV ist dies auch der Fall.
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Das hab ich ja auch nicht kritisiert ... weniger bekannte Künstler und tatsächliche Newcomer sind für mich immer noch ein großer Unterschied. Oder fängt man mit der Erziehung seiner Kinder erst in der Grund- oder Hauptschule an? Dort liegt die Lüge - nicht in der Tatsache, das eine Quersubventionierung innerhalb RR oder SPV normal bzw. völlig legitim ist.
Und gelegentliche Ausnahmen bestätigen eben dann auch hier die Regel
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26. 02. 2006, 02:21
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#39
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Diplom Audio Engineer
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Hessen
Beiträge: 4
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
datt stimmt natürlich, dass hab ich dann wohl fehlinterpretiert
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26. 02. 2006, 13:00
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#40
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old dragon
Registrierungsdatum: Oct 2004
Beiträge: 790
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
zu deinem rumgejammere wieviel kosten man hat mit cd produktion usw sag ich nur
SCHNAPPI und KLINGELTÖNE
denkst du wirllich normale leute kaufen die cds nicht weil sie sie über internetradio irgendwie zusammenbekommen oder saugen können? das ist bullshit. die cd wird nicht genkauft weil da nur dreck drauf ist. ich will so einen dreck wie bravo hits nicht da ist kein einziges lied das als solches bezeichnet werden kann. gibts auf mtv/viva noch ein track der länger als 3 min dauert...
bietet qualität dann kauft ich die cds auch. (naja jetzt grade nicht weil essen usw dann doch wichtiger ist. oder glaubst du die käufer leben von luft liebe und der musik die sie gekauft haben...)
in jeder anderen industrie gibts den begriff der kostensekung. schafft diese möchtegernvereine wie gvu und ähnliche ab und ersetzt sie durch funktionierende institutionen.
zielgruppengerechte werbung? diese beleidigung namens klingeltonwerbung war zielgruppen gerecht? welche zielgruppe spricht man zu jeder tages und nachtzeit an?
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26. 02. 2006, 17:50
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#41
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Widerständler
Registrierungsdatum: May 2005
Ort: /home/username
Beiträge: 1.888
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
@DAWN_DJ_Grendel: Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Musikbrache ist duch und duch mafiastrukturiert und da immer mehr das erkennen werden die Absätze auch immer weiter zurückgehen und wie gesagt: Ich bin stolz darauf meinen Teil dazu beizutragen, auch wenn ich Vinyls kaufe, aber das ist etwas anderes, als eine verseuchte CD, die Sicherheitslücken in meinen Rechner reist oder sich nicht abspielen lässt (einen Standalone-CD-Player habe ich nicht (Warum auch?))
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26. 02. 2006, 20:47
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#42
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Diplom Audio Engineer
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Hessen
Beiträge: 4
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Zitat:
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Zitat von dilapan
zu deinem rumgejammere wieviel kosten man hat mit cd produktion usw sag ich nur
SCHNAPPI und KLINGELTÖNE...?
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Bei dir hat die moderne Medienwelt mal wieder voll eingeschlagen. Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, die Beispiele die du nennst machen vielleicht 3% des gesammten Musikmarktes aus. wenn man natürlich ausser dem TV so gut wie nichts kennt und einen gut sortierten CD Laden (Kein Verbrauchermarkt wie Saturn etc) noch nie von innen gesehen hat ist deine Einstelllung leicht zu erklären. Was ist zum beispiel mit Klassik, Blues, Jazz, Rock, Heavy, WorldMusic, anspruchsvoller Pop (Peter Gabriel, Kate Bush etc) usw, etc, also Musik die von echten Instrumentalisten in mühevoller Kleinstarbeit eingespielt wird. Damit du sie eventuell hören kannst. Jeder weiss das solch Midi-behaftete Produktionen wie Klingeltöne Kaugummi-Pop oder auch die meissten hip-Hop und Techno produktionen im Vergleich spotbillig sind. Und daher auch ein sehr schlechtes Preisleistungsverhältnis bieten. Oder was glaubst du, warum es so viele kleine Hip-hop Labels mit zich Künstlern gibt? Weil man nur sehr wenig Equipment braucht um derartige Aufnahmen zu realisieren.
"bietet qualität dann kauft ich die cds auch"
- Sie ist da sie hat dich nur noch nicht erreicht, bei der Protesteinstellung auch kein wunder.
"das ist bullshit. die cd wird nicht genkauft weil da nur dreck drauf ist. ich will so einen dreck wie bravo hits nicht da ist kein einziges lied das als solches bezeichnet werden kann. gibts auf mtv/viva noch ein track der länger als 3 min dauert..."
- Wenn sie nicht gekauft wird von der Masse, warum wird sowas dann überhaupt noch produziert? Die Frage kannst du dir selbst beantworten, die Kagge wird gekauft. Das ist ja das Problem. Dadurch und durch die Massenmedien ensteht dann das Bild von der Musikbranche, wie du es kennst und viel zu viele Andre auch.
"schafft diese möchtegernvereine wie gvu und ähnliche ab und ersetzt sie durch funktionierende institutionen."
- die GVU ist eine unabhängige Institution und wird allerhöchstens einwenig unterstützt ist aber kein offizieller Teil irgendeier Plattenfirma oder ähnlichem. Wobei du recht hast, die Institution is für den Arsch, wer weiss schon, ob die nicht vielleicht selber die größten Verbrecher von allen sind. Mafiamethoden legen die auf jedem Fall an den Tag.
"denkst du wirllich normale leute kaufen die cds nicht weil sie sie über internetradio irgendwie zusammenbekommen oder saugen können?"
- Durchaus da ich persönlich solche leute kenne, was sie nicht im netz bekommen kaufen sie, was sie bekommen, nicht. Dies trifft keinesfalls auf alle zu, aber das hat auch niemand gesagt.
Du solltest bei dem Thema diffrenzierter argumentieren und nicht alles pauschalisieren. Danke.
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26. 02. 2006, 23:18
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#43
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Zitat:
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Zitat von steffenb
Du solltest bei dem Thema diffrenzierter argumentieren und nicht alles pauschalisieren.
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Fein wieder mal mit einem Satz zum eigentlichen Thema zurückzukommen. Denn genau DAS war die Ausgangskritik, der völlig undifferenzierte, provozierende "Vorstoss" der IFPI - dem ja glücklicherweise sofort ein Riegel vorgeschoben wurde.
Allerdings stimmt dann bedenklich, was in den Köpfen der Leute dieser Interessenvertretung vorgeht, sich soweit vorzuwagen. Genau dass wird weitere Diskussionen mit sich bringen und einen Konsens immer und immer wieder verhindern...
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27. 02. 2006, 00:21
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#44
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2006
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Re: IFPI: Internetradios müssen verboten werden
Zitat:
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Zitat von DasFragezeichen
@DAWN_DJ_Grendel: Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Musikbrache ist duch und duch mafiastrukturiert und da immer mehr das erkennen werden die Absätze auch immer weiter zurückgehen und wie gesagt: Ich bin stolz darauf meinen Teil dazu beizutragen, auch wenn ich Vinyls kaufe, aber das ist etwas anderes, als eine verseuchte CD, die Sicherheitslücken in meinen Rechner reist oder sich nicht abspielen lässt (einen Standalone-CD-Player habe ich nicht (Warum auch?))
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HOHOO Halt STOP!!!!
Dieser Mafiaklaustrophobie schliesse ich mich hier unter keinen Umständen an. Aus folgendem Grund:
Wir arbeiten mit Label und Promotionfirmen zusamen die echt keine kleinen Fische sind und auch mit den kleinen Firmen und Künstlern. Wir sind immer FAIR behandelt worden! Die jeweilige Geschäftsführung, egal ob Big Brummer oder Minilabel das kämpft, hat sich ja nicht aus Jux und Tollerei dazu entschlossen uns mit den Werken ihrer Künstler zu beliefern. Da nimmt man auch schon mal eine Verzögerung in Kauf um den Künstlern einen Verkaufsvorlauf zu garantieren. Was ja wohl einleuchtend ist!
Beispiel:
LACUNA COIL veröffentlicht demnächst ihr neues Album KARMACODE, dazu gibt es jetzt schon ne Singleauskopplung. Es wurde ein Testlink ins Net gestellt und eine Zugriffsrate von ca. 5,5 Millionen Abrufen verzeichnet. So wenn jetzt LACUNA COIL auch nur 1 Cent pro Abruf bekommen hätte, wäre die Produktion und alle anderen schon bezahlt und lautes Jubeln würde aus Italien rüberschallen. Aber dem ist nicht so! Deswegen wurde von der Firma die die Rechte wahrnimmt für diese Band, eine Sendesperre für die Single raus gegeben. Mach ich gerne, lass ich mir gefallen, aus den schon von mir im vorigen Artikel geposteten Gründen.
Nächster Punkt ist dieses Rumgehacke!
Wir sollten uns doch eigentlich Einig sein unter den Internetradios, das schwarze Schafe ohne GEMA und GVL Meldung nicht ungeschoren davon kommen sollten.
Das Tauschbörsen endlich zugemacht werden sollten.
Das CD´s erschwinglich werden.
Seit dieser dusseligen Umwandlungsaktion der D Mark in den EURO, kostet mich eine CD wesentlich mehr wie vorher! Das Argument des "davon muss ich Leben" zieht nicht! 10 DM von früher sind ungefähr 5 Euro heute. Eine Vinyl hat mich damals noch 19,95 DM gekostet macht 10 Euro. Heute kostet mich ein Silberling 13 Euro im Onlinehandel und 15 - 18 Euro im Laden. Kann ja wohl nicht angehen! Mein Lohn ist nämlich nicht gestiegen, er ist sogar gesunken! Und da bin ich bestimmt nicht der einzige der mit seiner Kaufkraft auf dem Stand vor der Währungsreform ist und zusehen muss wie er über die Runden kommt.
So nun habe ich fertig ~gg~
STAY METAL AND DARK
DAWN DJ Grendel ( www.dawnradio.de )
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27. 02. 2006, 12:27
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#45
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