Kampagnen-Homepage mit neuer Message
Keepmusiccoming hieß die Kampagne, mit der in Kanada gegen das Kopieren von Musik und Medien Stimmung gemacht werden sollte, und Copyright-Experte Michael Geist wies vor kurzen darauf hin, dass die Seite keine Kampagne mehr beheimatet, sondern zu einer der vielen Werbeseiten mutiert ist, wie es gedroppten Seiten des öfteren passiert. Nach drei Jahren Weltuntergangsszenarien kommt die Musik nach wie vor - laut Geist dankenswerterweise wegen zahlreicher Label und Künstler, die ihre Fans respektieren und nicht erziehen. So weit, so gut, auch Deutschland hatte seine Kampagnen, und anläßlich des Zwischenfalls in Kanada lohnt möglicherweise der Blick auf die entsprechenden Homepages.
"Copy kills Music" hieß die Aktion, die 1999 von der IFPI gestartet wurde. Das "Ende vom Lied", so einer der Slogans der Aktion, kam indessen für die Kampagne, nicht für die Musik. Ruft man heute Copykillsmusic auf, stößt man - oh, die Ironie - auf eine Werbeseite für Tauschbörsenclients. Vor deren Nutzung an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt sein soll, für die Nutzung von P2P-Communities braucht es keine Registrierung und keine 7 Euro Monatsgebühr, wie sie auf der Seite verlangt werden, und auch die Angabe persönlicher Daten vor dem Download entsprechender Clients ist unnötig - bei der Page handelt es sich um eine der vielen Trittbrettfahrer-Seiten
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