Industrie lehnt verkrüppelte Geräte ab
Kein Ort der Streitereien sei die Hollywood Post Alliance Tech Retreat-Konferenz in der Regel, auf der Brad Hunt die Kopierschutzpläne der MPAA vorstellte. Vor der Einführung des hochauflösenden fernsehens müßte nach Auffassung der MPAA das "analoge Loch" gestopft werden - während die neuen digitalen Ausgänge entsprechender Empfangsgeräte mit DRM-Technik ausghestattet werden können, stellt dies im analogen bereich ein Problem dar. Viele Kunden werden keinen neuen Fernseher anschaffen, nur weil dieser nur analoge Eingänge hat - entsprechend sind die Hersteller skeptisch, ob sich Empfangsgeräte ohne analogen Ausgang überhaupt verkaufen.
Nur: an analogen Ausgängen können ungeschützte Videosignale abgegriffen werden - und das in durchaus hoher Qualität jenseits heute gängiger TV-Auflösungen, und in Zeiten des "Protected Video Path" stellt dies für die Contentanbieter ein kaum hinnehmbares Loch in der Verwertungskette dar.
Das Kopieren analoger Ausgangssignale soll nach dem Willen der MPAA verhindert werden - nur sehen die Gerätehersteller aus gutem Grund eine Menge Ärger mit den Kuinden auf sich zukommen, die neue Geräte nicht mehr an ihren DRM-unfähigen Analoggeräten betreiben können. Wer für die entsprechende Aufklärung der Verbraucher zuständig sein sollte, wurde gefragt
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